• Tag 40 - verzaubert von Cusco

    Yesterday in Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einer wundervollen Nacht in einem herrlich gemütlichen Bett in einem warmen Zimmer, begann der Tag tiefenentspannt und voller Liebe. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel schlenderten wir gemütlich durch die Straßen Cuscos.

    Unser erstes Ziel war das Qorikancha, der einstige Sonnentempel der Inka, auf dessen Mauern die Spanier später das Kloster Santo Domingo errichteten. Typisch wir beide brauchen wir dort statt 40 min, über 1,5h da wir den Ort auf uns wirken ließen und seine Geschichte ausführlich analysierten.

    Danach ging es weiter zum Centro Artesanal Cusco, wo wir zwischen unzähligen bunten Stoffen, Alpakas, Taschen, Schals erstmal ein paar Mitbringsl besorgten und mir dann auch einen ugly “Gringo” Patagonia Pulli gegen die Kälte kauften.
    Inzwischen hungrig, landeten wir in einer Cevichería ums Eck und teilten uns richtig leckeres Fisch-Ceviche und Meeresfrüchtereis.

    Voll neuer Energie, spazieren wir wieder durch Cusco vorbei an kleinen Kunsthandwerksläden und Straßenverkäufern, durch schmale Gassen und über Plätze, beobachteten Menschen und ließen wir Stadt auf uns wirken. Besonders beeindruckte uns die historische Hatun Rumiyoc, deren Inka-Mauern so präzise zusammengesetzt sind, dass zwischen die riesigen Steine nicht einmal ein Blatt Papier passen würde.

    Am Abend führte uns der Weg hinauf zum Mirador San Cristóbal. Dort saßen wir über den Dächern Cuscos, knutschten herum und sahen dabei zu, wie die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand und die Stadt unter uns in eine kitschige Hintergrundkulisse verwandelte.
    Nach und nach gingen unter uns tausende kleine Lichter an, bis Cusco schließlich wie ein wunderschönes Lichtermeer zwischen den Bergen aussah . Für eine Weile saßen wir einfach da und genoßen die Aussicht.

    Und weil ein so wundervoller Tag unmöglich einfach mit „und dann gingen wir schlafen“ enden konnte, besuchten wir am Abend noch das Efímero Cusco. Was als schönes Abendessen gedacht war, entwickelte sich zu einem seltenen kulinarischen Erlebnis und wir stellten innerhalb kürzester Zeit fest, dass wir uns hier in einem modernen Fine-Dining-Restaurant befanden. Dort durften wir eine hochkreative, experimentelle Interpretation der peruanischen Küche genießen. Am Ende waren wir uns tatsächlich einig, dass wir gerade das beste Essen unseres Lebens gegessen hatten.

    Cusco hat uns heute mit seiner Schönheit völlig unerwartet verzaubert 🤩
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