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Tobina Pura Vida πŸ‡¨πŸ‡·πŸ‡ͺπŸ‡¨πŸ‡΅πŸ‡ͺ

A 52-day adventure by Janina Ornella & Tobias Read more
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    πŸ‡΅πŸ‡ͺ Distrito de Cusco, Peru

    Tag 40 - verzaubert von Cusco

    Yesterday in Peru β‹… ☁️ 13 Β°C

    Nach einer wundervollen Nacht in einem herrlich gemütlichen Bett in einem warmen Zimmer, begann der Tag tiefenentspannt und voller Liebe. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel schlenderten wir gemütlich durch die Straßen Cuscos.

    Unser erstes Ziel war das Qorikancha, der einstige Sonnentempel der Inka, auf dessen Mauern die Spanier später das Kloster Santo Domingo errichteten. Typisch wir beide brauchen wir dort statt 40 min, über 1,5h da wir den Ort auf uns wirken ließen und seine Geschichte ausführlich analysierten.

    Danach ging es weiter zum Centro Artesanal Cusco, wo wir zwischen unzähligen bunten Stoffen, Alpakas, Taschen, Schals erstmal ein paar Mitbringsl besorgten und mir dann auch einen ugly “Gringo” Patagonia Pulli gegen die Kälte kauften.
    Inzwischen hungrig, landeten wir in einer Cevichería ums Eck und teilten uns richtig leckeres Fisch-Ceviche und Meeresfrüchtereis.

    Voll neuer Energie, spazieren wir wieder durch Cusco vorbei an kleinen Kunsthandwerksläden und Straßenverkäufern, durch schmale Gassen und über Plätze, beobachteten Menschen und ließen wir Stadt auf uns wirken. Besonders beeindruckte uns die historische Hatun Rumiyoc, deren Inka-Mauern so präzise zusammengesetzt sind, dass zwischen die riesigen Steine nicht einmal ein Blatt Papier passen würde.

    Am Abend führte uns der Weg hinauf zum Mirador San Cristóbal. Dort saßen wir über den Dächern Cuscos, knutschten herum und sahen dabei zu, wie die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand und die Stadt unter uns in eine kitschige Hintergrundkulisse verwandelte.
    Nach und nach gingen unter uns tausende kleine Lichter an, bis Cusco schließlich wie ein wunderschönes Lichtermeer zwischen den Bergen aussah . Für eine Weile saßen wir einfach da und genoßen die Aussicht.

    Und weil ein so wundervoller Tag unmöglich einfach mit „und dann gingen wir schlafen“ enden konnte, besuchten wir am Abend noch das Efímero Cusco. Was als schönes Abendessen gedacht war, entwickelte sich zu einem seltenen kulinarischen Erlebnis und wir stellten innerhalb kürzester Zeit fest, dass wir uns hier in einem modernen Fine-Dining-Restaurant befanden. Dort durften wir eine hochkreative, experimentelle Interpretation der peruanischen Küche genießen. Am Ende waren wir uns tatsächlich einig, dass wir gerade das beste Essen unseres Lebens gegessen hatten.

    Cusco hat uns heute mit seiner Schönheit völlig unerwartet verzaubert 🀩
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  • Tag 39 - Machu Picchu

    August 23 in Peru β‹… ☁️ 16 Β°C

    Der heutige Tag war ein ganz besonderes Highlight: wir waren in Machu Picchu.

    Für unser Ticket um 11:00 warteten wir bereits um 09:45 an der Busstation, um anschließend über viele Serpentinen den Berg hinauf zu einem der sieben neuen Weltwunder zu gelangen. Vor den Toren der um 1450 erbauten Inkastadt mussten wir noch kurz in einer Schlange warten, Ticket scannen, und dann ging es einen kurzen Weg bergauf.

    Nachdem wir nach links einen Weg hoch abgebogen sind, bot sich uns der herrliche Anblick der alten, von Ende des 16. Jahrhunderts bis 1911 verlassenen, Inkastadt. Der Anblick, den man von Postkarten kennt, ist eigentlich kaum zu beschreiben, so atemberaubend und fast surreal ist er.

    Natürlich machten wir vor diesem Panorama hunderte Fotos auf den damals von den Inkas landwirtschaftlich genutzten Terrassen. Wir nahmen Circuit 2A, und in unserem Eifer haben wir uns auf 2B verlaufen. Somit haben wir Glückskinder unabsichtlich und verbotenerweise die besten Perspektiven zweier seperater Zugänge bekommen πŸ˜….

    In der Inkastadt selbst angekommen wurde uns schnell klar: die Inka, die auf 2430 Metern Höhe auf einem steilen Berg Konstruktionen bauten, wo der Stein so genau gemeißelt wurde, dass nicht mal Mörtel verwendet werden musste, waren faszinierend. Die Stadt, die mit dem natürlichen Aufbau des Fels und des gesamten Berges harmonisch erbaut wurde, ist tatsächlich ein Wunder. Staunend liefen wir durch das vom Inka-Herrscher Pachacútec erbaute Werk, und sammelten Eindrücke, über die wir in der Fahrt nach Cusco nachdachten, und die für immer bleiben werden.
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  • Tag 38 - Aguas Calientes

    August 22 in Peru β‹… ☁️ 20 Β°C

    Heute klingelte der Wecker um 05:00 und selbst die Sonne entschied, dass das zu früh sei. Doch wir mussten raus, denn um 06:10 Uhr fuhr unser Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes, dem kleinen Ort am Fuße von Machu Picchu.

    Um 07:45 Uhr standen wir schließlich vor dem Ministerio de Cultura, mit der leisen Hoffnung, irgendwie zwei der heiß begehrten Machu-Picchu-Tickets zu ergattern. Da online seit einem halben Jahr für unseren Zeitraum nur noch Tickets für jene Routen verfügbar waren, die wir nicht wollten, hatten wir beschlossen, unser Glück bei der täglichen Last-Minute-Lotterie zu versuchen. Und so hieß es erst einmal warten. Und warten. Und noch ein bisschen warten… πŸ˜…
    Um 09:40 Uhr waren wir endlich an der Reihe, und tatsächlich unter den letzten zehn Glücklichen, die noch zwei Tickets für unsere Wunschroute 2A für den nächsten Tag um 11:00 Uhr bekamen 🀩 Manchmal scheint das Tobina Chaos doch ganz gut zu funktionieren.

    Nach unserem Erfolg genoßen wir ein leckeres Frühstück, und Tobi war dankbar für das anständige Brot. Am Nachmittag schlenderten ein bisschen durch Aguas Calientes, bis der Regen schließlich beschloss, unsere Stadtbesichtigung für beendet zu erklären. Also flüchteten wir in eine Bar, bestellten etwas zu trinken und spielten doppelt schlecht doch top motiviert Schach.
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  • Tag 37 - Ollantaytambo

    August 21 in Peru β‹… ☁️ 20 Β°C

    Nach dem heutigen Tag stellen wir uns die Frage: brauchen wir eigentlich noch Machu Picchu?

    Aber beginnen wir mal von vorne: nachdem wir uns ausgeschlafen und im Bett ausgeruht haben, sind wir gemächlich aufgestanden und haben uns in ein Cafe gegenüber der Unterkunft gesetzt, wo wir uns erstmal ein spätes Frühstück und einen Kaffee gegönnt haben.

    Danach ging es, vorbei an Straßenhändlern am Fuße der Ruine, zur ehemaligen Inkafestung Ollantaytambo, genutzt im 15. und 16. Jahrhundert. Diese ist durch ihre Terrassen und ausgeklügelten Konstruktionen extrem spannend, und Janina und ich verbrachten - nicht wie vorher angenommen 1,5 Stunden - 3 Stunden damit, den Ort zu erkunden. Auf der Zeitreise, in der wir die Festung, in der sich die Inka erfolgreich gegen die Spanier wehrten, und in der auch Brunnensysteme zu finden sind, die heute noch funktionieren, wurde uns klar, dass dies für die Inka selbst ein ebenso wichtiger Ort wie Machu Picchu gewesen sein muss, jedoch heute einfach nicht so "gehyped".

    Danach sind wir, vorbei an süßen Alpakas und Lamas, wie solls denn anders sein, wieder in ein süßes Lokal gegangen, um die Aussicht zu genießen. Damit mir nicht kalt wird, habe ich mir dann noch einen Touripullover geholt, und wir haben das eine oder andere Souvenir ergattert.

    Abschließend können wir also sagen, dass wir unglaublich positiv überrascht von Ollantaytambo sind - und wir sind wirklich gespannt, ob das noch getoppt werden kann 😁
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  • Tag 36 - Peru, wenn man es still beobachtet

    August 20 in Peru β‹… β›… 19 Β°C

    Heute waren wir erstaunlich ruhig, obwohl es ein Reisetag war…

    Morgens fuhren wir 48 Kilometer von der Lodge zum Flughafen nach Puerto Moldonado. Dieses Mal beschlossen wir einfach, aus dem Fenster zu schauen und die Eindrücke auf uns wirken zu lassen.

    Am Flughafen angekommen stellten wir fest, dass er aus zwei Gates, zu wenigen Sitzplätzen und einer Sicherheitskontrolle besteht, die eher symbolisch ist.
    Auf unserem 40 minütigen Flug nach Cusco, waren wir umgeben von erstaunlich vielen sehr jungen peruanischen Familien und direkt neben mir saß eine mit ihrem gerade einmal zwei Monate alten Baby. Wir fragten uns, wie die Kleinen wohl auf die Höhe reagieren würden. Irgendwann hab ich gelernt, dass Resilienz nicht nur gelernt, sondern auf verschiedene Arten auch über Generationen weitergegeben werden kann, und je mehr Menschen wir kennenlernen, desto mehr festigt sich meine Überzeugung, dass darin etwas Wahres liegt.

    In Cusco fuhren wir zur Pavitos-Straße und stiegen in ein Taxi Colectivo, in dem außer uns nur Peruaner saßen. Für 3,50€ ging es 60 Kilometer nach Ollantaytambo, vorbei an Dörfern, während Musik spielte, laut telefoniert wurde und draußen vor dem Fenster Szenen vorbeizogen, die wahrscheinlich die Fotos besser erzählen können als wir.

    Abends aßen wir Lomo Saltado und Alpaka und müssen leider zugeben, dass es super lecker war. Ehrlich gesagt haben wir kein schlechtes Gewissen, nur weil es süßer aussieht als ein Rind.

    Irgendwie hatten wir heute das Gefühl, Peru nicht nur gesehen, sondern ein kleines bisschen wirklich erlebt zu haben…
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  • Tag 35 - Schmetterlinge & Macheten

    August 19 in Peru β‹… β›… 31 Β°C

    Heute Morgen startete der Tag leider wieder mit einem Streik. Wer mich kennt, weiß, dass wenn ich keine Pause einplane, das irgendwann mein Körper für mich übernimmt. Verkühlung, wenig Schlaf, Hitze, Regen und ständige Wetterumschwünge waren scheinbar ein guter Grund für einen Migräne Tag 2 🫠

    Tobi beschloss kurzerhand, die Morgentour mit mir sausen zu lassen, wofür ich irgendwie unglaublich dankbar war. Also verbrachten wir den Vormittag im Bett, schliefen beide noch einmal ein und genossen einfach die Ruhe πŸ₯°
    Nach dem Mittagessen lagen wir in den Hängematten am Fluss, machten Quatsch mit einer Machete, und bestaunten Schmetterlinge πŸ¦‹
    Um 16:00 Uhr starteten wir dann bis in die Dunkelheit auf eine Bootstour am Fluss, so wir wieder Capybaras und kleine Caimane sahen 🐊

    Bevor wir morgen weiterfahren, möchten wir noch etwas erzählen, dass uns niemand der je in Peru war gesagt hatte: Zwischen all der Schönheit sieht man hier auch eine andere Realität.
    Der Fluss Madre de Diós ist verschmutzt, in der Region wird illegal nach Gold geschürft und vormittags hört man von der Lodge aus immer wieder Kettensägen im Regenwald. Dort, wo neue Anbauflächen für Bananen und Papayas entstehen, verschwindet Stückweise der Amazonas.
    Die kleine Valentina weiß selbst nicht genau, wie alt sie ist… laut ihren Eltern neun, laut ihr acht, während sie sechs Finger zeigt. Wir denken nicht, dass sie und der kleine Junge vom Boot in die Schule gehen.
    Bei unseren Gesprächen heute Abend ging es irgendwann auch um Müll und darum, wie unterschiedlich damit auf der Welt umgegangen wird. Dinge, die für uns selbstverständlich erscheinen, sind es anderswo überhaupt nicht.

    Vielleicht reicht es nicht, die Welt zu bereisen und darüber zu staunen, wie wunderschön sie ist. Vielleicht sollten wir einfach öfter darüber nachdenken, was wir selbst im Kleinen tun können, damit ein bisschen mehr von dieser Schönheit bleibt…
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  • Tag 34 - Lehmlecken und Schattenseiten

    August 18 in Peru β‹… 🌧 23 Β°C

    Heute sollte es um 04:30 in der Dunkelheit zum Collpa Chuncho losgehen - eine riesige Lehmwand, an der täglich hunderte Papageien sich Mineralstoffe aus dem Lehm ziehen. Janina hatte aber Migräne und konnte leider die Tour nicht machen. Schweren Herzens und mit Janinas Zusicherung, dass sie den ganzen Vormittag schlafen wird, machte ich mich ohne sie auf den Weg.

    In der Morgendämmerung am Ziel angekommen, wurde schnell klar, dass wir dort nicht die einzige Gruppe waren - ca. 100 Leute waren mit ihren Guides da und warteten darauf, dass die Papageien zur Lehmwand fahren.
    Naja, wir saßen dort dann 4 Stunden lang und warteten, dass sich die Papageien zum Lehm hinunter wagten - vergeblich, da sie immer wieder durch Raubtiere, oder durchs Mäandern des Flusses ins Wasser fallende Bäume, aufgeschreckt wurden. Die schiere Menge an Papageien war aber beeindruckend! Nach vier Stunden Warterei war ich aber froh, wieder heimfahren zu können, damit ich wieder zu Janina kann πŸ™Š

    Beim Heimfahren wurden mir einige Schattenseiten klar: 1.) habe ich immer wieder illegale Goldschürfer, die die Natur zerstören, am Ufer des Flusses gesehen, und 2.) haben wir den Verdacht, dass der ca. 8-jährige Junge, der immer im Boot mitfährt, nicht zur Schule gehen kann, da in Peru keine Ferien sind.

    Janina hat sich erholen können, und so gingen wir abends noch einmal auf eine Jungelwanderung/ Night Walk, wo wir wieder viel warteten, aber das eine oder andere Tier erspähen konnten ☺️
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  • Tag 33 - Capybara, Capybara

    August 17 in Peru β‹… 🌧 24 Β°C

    Frühmorgens in der Dämmerung startete der Tag für uns heute in der Chuncho Lodge. Wir stiegen in ein Boot und fuhren knapp 2 Stunden den Rio Tambopata entlang.

    🀠 Fun fact: der Fluss ist ein Nebenfluss 4. Ordnung des Amazonas und führt dennoch ca so viel Wasser wie die Donau in Linz.

    Dort ausgestiegen ging es nach kurzem Fußmarsch zum Lago Tres Chimbadas, einem Oxbow Lake.
    Dort stiegen wir auf einen selbstgebauten "Katamaran", der mit Paddeln bewegt wurde. Nach keinen 5 Minuten wurden wir von einem schwarzen Kaiman begrüßt, und als wir noch einen weiteren, sowie Vögel gesehen haben, ging es ans Piranhafischen. Dort machte sich der Fischerschein belohnt, ich habe nach 10 Minuten tatsächlich einen Piranha erwischt. Janina musste dann aber angeben und schaffte es in einer Minute πŸ˜‚ Die anderen haben nichts gefangen.

    Nach einem netten Tag am See ging es die ganze Strecke inklusive Capybara-Sichtung wieder zurück zur Lodge. Zum Mittagessen gab es Pacu (ein Speisefisch aus dem Amazonas, sieht aus wie ein Riesenpiranha) und am Nachmittag verbrachten wir Zeit in der Hängematte, wo Janina mit dem Mädchen von gestern Armkettchen tauschte - die zwei sind jetzt Friends 😁 Leider fiel der Night Walk aus, da es im Regenwald tatsächlich mal richtig regnete πŸŒ§οΈβ˜”πŸ˜…
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  • Tag 32 - große Herzen im Amazonas

    August 16 in Peru β‹… β˜€οΈ 32 Β°C

    Kurz nach unserem morgendlichen Flug saßen wir im Chuncho Lodge Office in Puerto Maldonado, wo Tobi noch schnell einen Indiana-Jones Hut kaufte für unser nächstes Abenteuer.

    Wenig später fuhren wir über 48 Kilometer immer tiefer hinein in den Amazonas bis wir schließlich am Ufer des Río Tambopata in der kleinen Ortschaft Filadelfia ankamen. Dort lächelte mich ein kleiner Junge an, schnappte sich im nächsten Moment unsere Rucksäcke, und plötzlich saßen wir in einem Boot flussabwärts zur eigentlichen Lodge in der wir die nächsten 4 Nächte schlafen werden.

    Nach einer kurzen Dusche zogen wir trotz der Hitze Zip-Hosen an (vielen Dank nochmals a Mama Monika ❀️), lange Shirts und sprühten uns mit DEET ein, zum Schutz vor den Moskitos. Dann ging’s auch schon los rein in den Jungle wo wir auf einen 30m hohen Turm kraxelten (Gerüst Quali alt, aber stabil), und Vögel beobachteten, während die Sonne langsam hinter dem Amazonas verschwand.
    Bei unserer Nachtwanderung zurück zur Lodge entdeckten wir dank unserem Guide Daguer in der Dunkelheit ein Opossum, Frösche, Skorpione und einige Spinnen.

    Nach dem Abendessen begann es in Strömen zu regnen. Ein kleines Mädchen drückte mir jedoch einen Schirm in die Hand und bestand darauf, dass ich ihn nahm, und so liefen ausgerechnet wir als Einzige trocken zurück zu unserer Hütte πŸ₯°

    Morgen geht’s um 05:45 weiter. Sonnencreme. DEET. Regenjacke. Kamera. Wasser.
    Der Amazonas wartet nicht πŸ‘€
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  • Tag 31 - Soup + Amazon prep

    August 15 in Peru β‹… ☁️ 23 Β°C

    Der heutige Eintrag wird kurz, denn viel zu berichten gibt es nicht. Wir haben uns heute etwas länger Schlaf gegönnt, haben noch schnell gefrühstückt, und sind in den Bus zurück nach Lima eingestiegen. Dort sind wir um 17:00 angekommen und wir haben im Hotelzimmer gechillt, und abschließend noch eine traditionelle peruanische Hühnersuppe gegessen. Aktuell tanken wir nämlich Kraftreserven für das nächste Abenteuer - der Amazonas-Regenwald. Stay posted πŸ€—Read more

  • Tag 30 - 1 Jahr Tobina ❀️

    August 14 in Peru β‹… β˜€οΈ 27 Β°C

    Heute ist unser Jahrestag πŸ₯°

  • Tag 29 - Ab in die WΓΌste

    August 13 in Peru β‹… β˜€οΈ 25 Β°C

    Nachdem wir gestern nicht wirklich wussten, in welcher Zeitfolge sich Peru ausgestalten wird, haben wir heute unser Amazonas-Abenteuer fixiert. Da wir erst am Wochenende damit loslegen und wir einen Ort zu verweilen suchten, haben wir uns dazu entschieden, nach Ica, einer Wüstenmetropole weiter im Süden, zu reisen.

    Also ging es um 13:00 in einem sehr komfortablen Bus los auf eine viereinhalbstündige Reise. Am Weg sahen wir viel Wüste, und Siedlungen, die uns wieder daran erinnerten, wie gut es uns geht, und dass viel von dem, was wir haben, nicht selbstverständlich ist.

    Ausgestiegen in Ica, nach kurzem Lokalaufenthalt, wurden wir von einem Tuktuk in einem spektakulären Ritt zur Unterkunft gebracht. 🏍️
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  • Tag 28 - planlos in Peru & Pyramiden

    August 12 in Peru β‹… β˜€οΈ 26 Β°C

    Nachdem wir zum ersten Mal seit Wochen richtig ausgeschlafen hatten, genossen wir ein spätes Frühstück.

    Leider hielt die neu gewonnene innere Ruhe sehr kurz, und plötzlich wurde der Tag schwieriger als wir es uns gewünscht hatten. Unsere Amazonas-Wünsche verwandelten sich in ein organisatorisches Monster, die geplante Zeit in Peru erschien plötzlich viel zu kurz und generell ist grad innerlich bei mir (uns) mehr Verwirrung als Ordnung. Wir suchten stundenlang nach Lösungen, fanden keine, und irgendwann nachdem alles viel zu viel war, gaben wir für heute einfach auf.

    Also spazierten wir durch Miraflores ohne Rücksicht auf Verluste (Ausnahmezustand egal), und aßen peruanisches Gulasch und irgendetwas, das schmeckte, als hätte es Mama gekocht. Danach war alles etwas leichter und wir gingen um 09:00 nachts einfach kurz die Pyramide ansehen.

    Wir wissen noch nicht was wir genau in Peru so tun werden, aber wir wissen, dass wir einander haben und das ist am Ende des Tages wichtiger als alles andere… 🩡
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  • Tag 27 - Lima, here we go πŸ‡΅πŸ‡ͺ

    August 11 in Peru β‹… ☁️ 20 Β°C

    New day, new adventure - typisch wir 😁

    Diesmal, damit wir uns auf den Weg nach Peru, der dritten Etappe unserer Reise, machen. Also, aufgestanden, Rucksäcke gepackt, die Rezeptionistin gfragt ob der Bus zum Flughafen eh um 09:30 geht. Diese hat verneint und 09:00 gesagt. Also haben wir uns, schneller als geplant und ohne Frühstück, auf die Reise gemacht - nur, um dann am Busterminal zu erfahren, dass der Bus um 09:30 losfährt πŸ˜‚

    Naja gut, wir haben uns stattdessen einfach am Flughafen Frühstück gecheckt und sind dann nach Guayaquil aufs Festland geflogen. Obwohl der Flughafen in einer der gefährlichsten Städte Südamerikas ist, ist er preisgekrönt und regelmäßig unter den besten des Kontinents zu finden. Kaum angekommen wurden wir dort mit Jungle-Kulisse inklusive Koi-Teich begrüßt. Wir haben die Zeit dort in Loungesesseln und verhältnismäßig günstigem Flughafenessen sehr gemütlich verstreichen lassen.

    Am Abend ging es dann nach Lima, und nach einer 40-minütigen Taxifahrt checkten wir dann endlich, nach vielen Nächten in Airbnbs, Hostels und Lodges, einmal in ein richtig schönes, gemütliches Vier Sterne Hotel ein (das billiger als Hostels in Europa ist). Wir werden uns heute sicher kaiserlich ausschlafen πŸ’€πŸ˜
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  • Tag 26 - der letzte in Galapagos

    August 10 in Ecuador β‹… β›… 27 Β°C

    Im Charles Darwin Center 🐒 begegneten wir heute dem, was von Lonesome George übrig geblieben ist. Irgendwie fühlt es sich ziemlich komisch an, das letzte Tier einer ganzen Art vor sich zu sehen... Dafür waren die Baby-Tortoises umso süßer und irgendwie ein kleiner Lichtblick.
    Besonders spannend fanden wir die hybriden Schildkröten mit Floreana-Abstammung. Obwohl die ursprüngliche Riesenschildkrötenpopulation auf Floreana im 19. Jahrhundert verschwand (Menschen…), fanden Forscher auf Isabela Tiere, die einen großen Teil ihres Erbguts in sich tragen. Durch gezielte Zucht versuchen sie, dieses genetische Erbe wieder zusammenzuführen und eines Tages wieder Schildkröten nach Floreana zurückzubringen.
    Auch wenn der Mensch nur langsam lernt, nie linear, nie gleichzeitig und meistens viel zu spät, so lernt er doch ein bisschen...

    Hungrig liefen wir danach immer weiter weg vom touristischen Zentrum, fanden einen kleinen lokalen Essensmarkt und belohnten uns mit richtig guten Empanadas. Zurück im Hotel stellten wir fest, dass wir unser Zimmer mit einer kleinen Gecko-Kolonie teilen. Da unsere süßen Mitbewohner aber fleißig Moskitos fressen, dürfen sie bleiben🦎
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  • Tag 25 - Chill & Walk

    August 9 in Ecuador β‹… β›… 26 Β°C

    Nachdem die letzten Tage in Summe doch eher actionreich waren, haben wir es heute sehr ruhig angehen lassen. Wir sind vormittags kurz außer Haus, um die nicht-touristischen Gegenden zu erkunden und am lokalen Markt zu frühstücken, und danach waren wir Brot holen und kurz shoppen, aber nur um dann wieder in der Unterkunft zu verweilen, unter anderem um die Weiterreise zu planen (es bleibt spannend, stay posted 😜)
    Um 16:00 hat es uns dann doch nochmal raus verschlagen auf einen Spaziergang: 1.) um das Museum fertig zu erkunden, und 2.) um uns einen Strand und einen Aussichtspunkt anzusehen.
    Danach ging es wieder zur Unterkunft, und dann kam noch ein Highlight: das beste Essen dieses Urlaubs bisher – Langosta und Brujo (Scorpion Fish), frisch zubereitet von Juanita, einer Oma bei uns ums Eck, unerwartet, günstig und authentisch. Abschließend gönnten wir uns noch ein Imperial 14° und ein IPA 14° im Post Office Pub. What a day, once again 😎
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  • Tag 24 - Unsichtbare Hammerhaie

    August 8 in Ecuador β‹… ☁️ 27 Β°C

    Um 07:00 wurden wir für unsere 360°-Tour abgeholt. Wir waren fast unpünktlich, weil es ausgerechnet heute keine Latinozeit gab (Wochenlanges Training für nichts πŸ˜…).

    Bevor es am Boot losging, mussten wir erstmal Schwimmwesten anziehen, die wir dann nie wieder sahen. Danach ging’s schon los Richtung Kicker Rock, dort sahen wir viele Fischschwärme, und unser Guide schrie ständig “Hammerheaaaaaad” - gesehen haben wir davon aber nichts, außer auf seinem Video. Danach fuhren wir zum Cerro Brujo (nett), und dann wurden wir mitten am Meer von einer Delfingruppe begleitet 🐬πŸ₯°. Am Bahía Sardina konnten wir tun was wir wollten, und entschieden uns dafür Turtles zu stalken und hundert Selfies auf der Insel zu machen. Am Punta Pitt sahen wir alle Arten von Boobies πŸ’πŸ•ŠοΈ. Beim Bahía Rosa Blanca stalkten wir dann wieder Turtles und sahen endlich wieder Haie. An dieser Stelle möchte ich übrigens zugeben, dass Tobi mich mittlerweile “Sharkhunter Janina” nennt und ich definitiv weniger Angst vor Haien als Männern habe.

    Nachdem wir in diesem Urlaub noch nie so richtig betrunken waren, und ich unser Alter nicht akzeptieren will, haben wir uns Abends übrigens einen Kübel Caipirinha reingestellt πŸ˜… (Tobi bestellte übrigens, so als ob das unüblich wäre, 2 Gläser dazu. Der 18 jährige Kellner sah uns fassungslos an).
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  • Tag 23 - San Cristobal

    August 7 in Ecuador β‹… β›… 26 Β°C

    Heute war back 2 back Fährentag, diesmal mit Abfahrt 07:00 - was Boarding 06:00 bedeutete. Der Fährenritt nach San Cristobal war heute wieder eher wild, und wir waren froh, als um 9 Land in Sicht war, und daraufhin ging es geradewegs zu unserer Unterkunft. Dort angekommen, haben wir uns ein Mittagsschlaferl gegönnt, und daraufhin haben wir noch etwas im Airbnb verweilt. Um 3 Nachmittags startete dann unsere Entdeckungstour durch Puerto Baquerizo Moreno - der großen "Stadt" der Insel, mit 7.000 Einwohnern etwa so groß wie Freistadt.

    Wir besichtigten die Charles Darwin Statue, sowie diverse Ecken des Orts und sahen dabei hunderte Seelöwen. Weiter ging es zum Museum "Environmental Interpretation Center", in dem wir mehr über die Geographie und Geschichte von Galapagos lernten. Leider haben wir uns so viel Zeit gelassen, dass wir nicht ganz fertig geworden sind πŸ˜…

    Anschließend haben wir einen romantischen Abend mit Sonnenuntergang am Strand, sowie eine Seafood-Platte inklusive Seelöwen-Besuch gegönnt πŸ˜‹
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  • Tag 22 - mehr Meer 🌊

    August 6 in Ecuador β‹… β›… 27 Β°C

    Heute starteten wir mit einer Garnelen- und einer Schoko-Empanada in den Tag, bevor wir noch einmal Richtung Meer spazierten. Dort saßen wir eine ganze Weile, sahen einfach den Wellen zu, wie sie kamen und gingen, und lauschten dem beruhigenden Rauschen des Meeres.

    Am Nachmittag nahmen wir die Fähre zurück nach Santa Cruz, wo wir eine kurze Nacht als Zwischenstopp eingeplant hatten, bevor es morgen schon auf die nächste Insel weitergeht.

    Am Ende des Tages entdeckten wir im dunklen Wasser unter den Lichtern des Piers Baby-Kuhnasenrochen und junge Schwarzspitzenriffhaie. Wir blieben eine ganze Weile stehen und sahen ihnen zu, wie sie lautlos durch das Wasser glitten, immer wieder in der Dunkelheit verschwanden und kurz darauf im Licht wieder auftauchten. Die kleinen Rochen umkreisten einander dabei so ruhig und elegant, dass es fast aussah, als würden sie miteinander im Meer tanzen. Irgendwie bin ich dankbar für diesen kleinen, ungeplanten Moment, der heute Abend ein bisschen Licht gebracht hat.
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  • Tag 21 - Los Tuneles Sharkmania

    August 5 in Ecuador β‹… ☁️ 26 Β°C

    Los Tuneles - 25 Kilometer weiter von Puerto Villamil befindet sich ein weiterer Schatz der Galapagosinseln, nämlich ein Netz aus jahrtausende alter Lavatunnel, die seit der letzten Eiszeit unter Wasser stehen und eine spektakuläre Landschaft bilden.

    In der Früh ging es per Fähr-Speedboat los und Janina und ich waren motiviert für unseren nächsten Schnorchelgang. Dort angekommen, waren wir erstmal fasziniert von der unglaublichen Gegend, die fast unwirklich erschien - kristallklares Wasser, Kakteen und Steinbrücken, die aus dem Wasser ragten. Wir sahen dort schon Seelöwen, Blaufußtölpel und co, nichtsahnend, was uns noch alles erwartet.

    Der erste Tauchgang war im offenen Wasser und an sich schon toll, doch der zweite war purer Wahnsinn: dutzende Meeresschildkröten und Haie, die alle das seichte und klare Wasser genossen, durften wir beobachten, und wir hatten heute sogar einige kleine überraschend persönliche Interaktionen mit den Tieren πŸ πŸ§πŸ¦­πŸ’πŸ€—. Insgesamt 2,5 Stunden durften wir heute im Wasser verbringen.

    Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter nach Hause, wo Janina und ich und einen gemütlichen Standnachmittag genießen durften, und wir dann abends den Tag mit einem sehr guten Abendessen und einen Cocktail ausklingen lassen haben.
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  • Tag 20 - Sierra Negra: der etwas andere Vulkan

    August 4 in Ecuador β‹… ☁️ 24 Β°C

    Der Tag begann mit einer wichtigen Erkenntnis: Tobi muss sich noch etwas an die Latino-Zeit anpassen (wir arbeiten daran) πŸ˜‰

    Je weiter der Bus ins Hochland von Isabela fuhr, desto kälter, nasser und fragwürdiger wurde unsere Outfitwahl. Am Startpunkt wurde uns klar, dass wir die Einzigen waren, die eine 16km Wanderung im Regen mit kurzer Kleidung und Optimismus antreten wollten (wenigstens hatten wir Trekkingschuhe an).

    Nachdem ich mich kurz ganz österreichisch über die ungefragte Klugscheißerei eines Preußen-Pärchen aufregen musste, marschierten wir trotzdem los. Gegen die Kälte half nur unser schiefer Gesang von „Jede Zelle meines Körpers ist glücklich“ bis „Und da geh i ans Peters Brünnele“. Am Kraterrand gab’s außer Nebel wenig zu sehen, dafür borgte mir eine spanische Oma ihren Schal (war klar), und plötzlich war die Welt wieder in Ordnung.

    Beim Volcán Chico zeigte sich dann doch noch die Sonne und wir blickten auf eine raue, fast unwirkliche Vulkanlandschaft. In diesem Moment wurde uns bewusst, dass genau diese gewaltigen Vulkane die Galápagos-Inseln überhaupt erst entstehen ließen, und dass wir gerade mitten auf diesem Naturwunder standen. Auf dem Rückweg riss der Nebel für einen kurzen Moment auf, gerade lange genug, um den Sierra Negra doch noch kurz zu sehen, bevor er sich wieder hinter den Wolken versteckte.

    Unser Guide blieb übrigens konsequent irgendwo weit hinter uns verloren, weshalb wir über den Vulkan eigentlich nur wissen, dass er zuletzt 2018 ausgebrochen ist πŸ˜… Dafür lernten wir dass auch Nieselregen erstaunlich schlecht vor Sonnenbrand am Äquator schützt πŸ™ˆ
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  • Tag 19 - Tintoreras & more Turts

    August 3 in Ecuador β‹… ☁️ 26 Β°C

    08:30. Das war die Zeit zu der wir heute den Bus erwarten durften, der uns für unser neues Abenteuer abholte. Naja, dachten wir, denn er ließ uns erstmal 20 Minuten warten, bis wir endlich einsteigen durften und wir uns in unser nächstes Abenteuer stürzten.

    Am Bootsteg angekommen und keine 2 Minuten losgefahren, wurden wir direkt in eine faszinierende Reise gestürzt - Pinguine, hunderte Blaufußtölpel, Seelöwen, Pelikane und Co machten sich gerade über ihr Frühstück her. Danach stiegen wir auf der kleinen Vulkaninsel Tintoreras aus. Die bestand aus pechschwarzem Vulkangestein, und auf ihr hunderte Babyleguane und dort und da Seelöwenmütter mit ihren Babies - quasi die Kinderstube der Gegend. Nach einer spannenden Inseltour kam's zum eigentlich Highlight: dem Schnorcheln vor der Insel. Wir sahen jede Menge 🐠 und 5-6 Meeresschildkröten, die wir beobachten durften.

    Am Nachmittag sind wir dann noch eine Runde spazieren gegangen, haben uns im Zuge dessen eine Aufzuchtstation für Galapagosschildkröten angesehen, wo wir hunderte Babies sahen, und haben den Abend bei einer Kokosnuss mit Schuss ausklingen lassen. 🐒πŸ₯₯ 🌴
    (@Servus Mauna: heute hast du eine riesen Emojiauswahl πŸ˜‰)
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  • Tag 18 - tranquilo

    August 2 in Ecuador β‹… ☁️ 27 Β°C

    Heute war ein Tag, ohne Eile; wir schliefen lange, und machten uns ein Frühstück, das mehr nach Zuhause schmeckte als nach Reise.

    Mit leicht verzweifelter Hingabe versuchte ich anschließend, einer Mitarbeiterin des Hostels zu erklären, wie man unsere Merino Shirts und Zip Hosen wäscht. 30 Grad Wäsche sind hier eher ein Konzept als Realität, und ich war einfach nicht mehr bereit für eine weitere aufwändige Handwäsche.
    Mit einem kleinen, fast professionellen Stolz griffen wir wenig später auf unsere Verhandlungskünste zurück, die wir uns im Februar in der Türkei angeeignet hatten, und sicherten uns Touren für die kommenden Tage. Unterkünfte und Fähren wurden gebucht, während sich all die kleinen organisatorischen Fäden langsam zu einem Netz spannten.

    Irgendwann am Nachmittag, baten unser Körper wieder um Ruhe. Vielleicht, weil wir nun schon achtzehn Tage unterwegs sind, immer in Bewegung, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Also gaben wir nach und machten einen Nachmittagsschlaf, quasi ein nötiges Innehalten mitten im Abenteuer.
    Wieder gestärkt mit Kräften, zog es uns dann ans Meer. Zuerst dorthin, wo die Wellen wild waren, sodass wir wie Kinder herum sprangen, dann dorthin, wo das Meer ruhiger war, so wie wir uns an diesem Tag fühlten. Mit diesem Gefühl machten wir uns noch einmal auf den Weg, auf der Suche nach Flamingos. Irgendwie verloren wir uns stattdessen ein wenig zwischen Wegen und Erwartungen und so wurde es am Ende ein ruhiger, abendlicher Spaziergang.
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  • Tag 17 - Isabela Ship and Dive

    August 1 in Ecuador β‹… ☁️ 27 Β°C

    Heute um 05:30 läutete der Wecker. Janina kuschelte sich dann noch 3 Minuten zu mir, und dann ging es kurz später mit Taxler Ruben, der mit 05:50 Abfahrtszeit nicht ganz so happy war (aber erschien) ab zum Hafen βš“
    Dort fuhren wir per Wassertaxi zum Schiff "Gaviota Destiny", das uns zur Insel Isabela brachte. Ich war mir kurz nicht sicher, warum man Plastiksackerl gereicht bekommt - später wusste ich es, ich hatte aufgrund des Wellengangs die gesamten 43 nautischen Meilen - auch, wenn der Mageninhalt in mir blieb - nicht allzu viel Spaß πŸ˜…

    Naja, dort angekommen begrüßten uns Sonne, Meer, und Pinguine 🐧, und ich war wieder happy (und Janina sowieso).
    Nachdem wir ins Hostel gingen, genossen wir unseren Nachmittag in der Bucht "Concha de Perla", wo wir schnorcheln gingen, und sahen uns den Hafenort Puerto Villamil an, der ein unglaublich gemütliches und sonniges Feeling verbreitet β˜€οΈ. Ein Highlight gab es dann noch: die Flamingos, die in einem Teich mitten im Ort anzutreffen waren.
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  • Tag 16: Meer, Turtoises & Tobi der Held

    July 31 in Ecuador β‹… β›… 27 Β°C

    Unser Morgen begann mit einer kleinen Wanderung durch den Nationalpark hinunter zur Tortuga Bay, und wurden belohnt durch wunderschöne weiße Sandstrände und türkises Wasser. Die Meerechsen lagen wie uralte Dino‘s im Sand, unbewegt, nur manchmal ein Blinzeln. In einer kleinen Bucht begegneten uns zwei Seelöwen, und kaum hatten wir unsere Sachen abgelegt, begrüßten uns auch schon Spatzen. Ich ließ mich im Wasser treiben, während Tobi beim Schnorcheln (vergeblich) Tiere suchte, und wir beide am Ende feststellten, dass miteinander schmusen die bessere Idee ist.

    Am Nachmittag wechselten wir dank Tobi Zimmer πŸ™Œ während ich mit unserem Taxlerspezi Ruben schrieb, der seine eigenen Pläne besser fand als unsere πŸ˜…
    Wir fuhren trotzdem ins Hochland von Santa Cruz.
    Dort sahen wir Krater, tief und offen, und Lavatunnel, kühl und dunkel, gezeichnet von der Erde selbst. Schließlich trafen wir auf Galapagos Schildkröten, und wir begannen, ihnen zu folgen, als wären sie Reiseführer, die den Sinn des Lebens kennen, und sich einfach entschieden haben, ihn nicht zu erklären 🐒

    Am Abend aßen wir dann Lobster 🦞, und danach ließen wir uns durch die Straßen treiben, wo ein buntes Fest gefeiert wurde.

    Am Ende des Tages rettete mich Tobi vor dem Einschlafen erneut πŸ’ͺ dieses Mal vor einer Kakerlake…
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