• Fennek
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Marokko

Un’avventura di 59 giorni di Fennek Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    8 febbraio 2023
  • Fahrt nach Algeciras

    10 febbraio 2023, Spagna ⋅ 🌬 12 °C

    2400km, 24h Fahrzeit nach Algeciras sagte das Navi und behielt recht. Auf 3 Fahrtage aufgeteilt war die weite Anfahrt erträglich.
    Bis Barcelona kannten wir die Strecke, weiter südlich ging es dann durch kilometerlange Plantagen (Mandeln, Zitrusfrüchte Oliven).
    Andalusien überraschte dann mit Regen und Kälte (nur 2°C), sowie gebirgigen Terrain mit teilweise schneebedeckten Bergen.
    Erfreulicherweise waren die Autobahnen mautfrei.

    Wir wollten heute noch nach Ceuta (eine spanische Exklave in Marokko) übersetzen, aber durch den Sturm wurde der Fährverkehr eingestellt. Ob es morgen klappt ist noch ungewiss. Trotzdem kauften wir bei "Carlos" schon mal die Fährtickets und eine SIM-Karte für Marokko.
    Leider hat Algeciras auch nicht allzu viel zu bieten. Das Essen beim Inder war aber top!
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  • Tarifa

    11 febbraio 2023, Spagna ⋅ 🌬 15 °C

    Alle Fährverbindungen sind heute ebenfalls gecancelt worden. Also machen wir einen Ausflug nach Tarifa. Im Sommer ein Surfer Hotspot, jetzt beim Sturm nur etwas für Hartgesottene.
    Afrika ist in Sichtweite, morgen sind wir dort, inshallah.Leggi altro

  • Ceuta und Weiterfahrt nach Asilah

    12 febbraio 2023, Spagna ⋅ 🌬 16 °C

    Heute wagten sich die Fähren wieder aus dem Hafen und so auch wir. Mit heftigen Geschaukel setzten wir von Algeciras nach Ceuta über. Zum Glück dauerte es nur eine Stunde.
    Hier erstmal billig getankt und dann weiter zur Grenze.

    Der Grenzübertritt dauerte leider anderthalb Stunden, war aber problemlos. Und nein, wir haben keine Drohne dabei. Alles andere schien nicht zu interessieren, aber wir haben ja sowieso nichts illegales dabei.

    Nun ging es entlang der sehenswerten Küste nach Asilah, was wir bei Einbruch der Dunkelheit erreichten.
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  • Asilah

    13 febbraio 2023, Marocco ⋅ 🌬 18 °C

    Asilah's Altstadt ist von einer massiven Stadtmauer eingerahmt. Nur zwei Tore gewähren Zutritt ins Innere. Gerne schlendern wir hier durch die malerischen Gassen. Die Menschen sind freundlich.

    Auf dem Straßenmarkt decken wir uns zu Cent-Beträgen mit Gemüse ein. Für 1€ wird Dani's kleiner Rucksack repariert.

    Sprachlich variiert es zwischen spanisch, französisch, englisch und arabisch. Der Übergang ist fließend. Wir bekommen aber was wir wollten.
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  • von Asilah nach Moulay Bousselham

    14 febbraio 2023, Marocco ⋅ ☁️ 20 °C

    Am Morgen verlassen wir Asilah und fahren zu dem nahegelegenen megalithischen Steinkreis "Cromlech von M'Soura". Der Erdhügel ist von 167 Monolithen umringt. Etliche sind umgefallen, der größte ist ca. 5m hoch. Dies Art von Anlage ist einzigartig in Nordafrika.

    Ganz nett, aber unser nächster Stopp in "Lixus" war beeindruckender. Vor allem das Amphitheater und die Thermen sowie die Tempelanlage auf dem Hügel mit schönem Ausblick auf das "Oued Loukos".

    Zum Übernachten fuhren wir zum nahegelegenen Städtchen "Moulay Bousselham", einem Fischerort mit riesiger Lagune und geringer Attraktivität.
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  • Rabat

    15 febbraio 2023, Marocco ⋅ ☁️ 18 °C

    Ein Zwischenstopp in Rabat ist sehr lohnenswert. Wir fahren entlang der königlichen Pferderennbahn. Die Zugänge werden patrouilliert von Palastwachen in tollem Gewande.
    Zuerst besichtigen wir die top renovierte, weiße Kasbah mit Ausblick aufs Meer.
    Der andalusische Garten ist eine Oase der Ruhe.

    Einmal in den Gassen der "Medinah" eingetaucht, verlieren wir uns fast im großen Souq. Mit hungrigen Augen betrachten wir die Auslagen und können beim traditionellen Plätzchen Bäcker nicht widerstehen. Auch Nüsse und Trockenobst müssen mit.
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  • El Jadida

    16 febbraio 2023, Marocco

    In El Jadida geht es quirlig zu, kaum Touristen, der ganz normale Alltag.
    Eingemietet haben wir uns in der portugiesischen Altstadt, rustikal aber gemütlich. Bei wärmeren Temperaturen wäre die Dachterrasse der Hit.
    Entlang der massiven Stadtmauer kann man die Ausblicke auf das Meer und die Stadt genießen. Die Altstadt wurde vor ca. 20 Jahren zum Weltkulturerbe ernannt. Leider ist die aus dem 16. Jahrhundert stammende Zisterne, die eigentliche Hauptattraktion der Stadt, zur Zeit wegen Renovationsarbeiten geschlossen.

    Verlässt man die Altstadt durch das Tor läuft man direkt in den Souq. In einem Bereich warten Schneider, Stoff- und Schuhverkäufer auf Kundschaft. Sonst gibt es Obst und Gemüse in Hülle und Fülle und immer wieder dazwischen Backstuben mit allerlei Gebäck und und und...
    Wer soll das alles nur kaufen?
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  • Essaouira

    18 febbraio 2023, Marocco

    Als wir uns der Altstadt nähern machen die Straßen einen überraschend gepflegten Eindruck. Essaouira ist anscheinend touristischer als unsere bisherigen besuchten Städte. Der Eindruck bestätigt sich dann in der "Medinah". Hier wimmelt es nur so von Touristen.
    Anders als erwartet liegt unser "Riad" mitten in der Medina (laut Buchungsportal 250m außerhalb). Das Auto muss also draußen bleiben, wird aber bewacht, inshallah. Hat ja auch schon gut in El Jadida funktioniert.
    So wohnen wir recht ruhig und trotzdem mittendrin im Geschehen. Nur das Zimmer ist wieder mal kalt, draußen ist es um einiges wärmer. Vermutlich halten die dicken Wände und zum Innenhof ausgerichteten Zimmer die Hitze im Sommer ebenfalls draußen. Es gibt Buntglasfenster zum Treppenhaus hin.
    Abends fanden wir noch ein schönes Restaurant wo es lecker Couscous gab.

    Die andalusisch geprägte Stadt wird zurecht stark besucht.
    Die Festungsanlagen und das bunte Treiben im Souq sind absolut sehenswert.
    Natürlich gibt es hier auch allerlei Handwerksarbeiten zu erstehen: Töpfer- und Korbwaren für den alltäglichen Gebrauch, bunte Lampen, Holzkästchen mit Setzarbeiten, Stoffe und Tücher und und und. Hohe Gefahr zu viel einzukaufen...
    Natürlich fehlen auch hier die Obst- und Gemüsestände sowie Essbuden nicht.
    Die feilgebotenen Erdbeeren sind auch schon schmackhaft.
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  • Offroad-Tour bei Intanoute

    19 febbraio 2023, Marocco

    So schön die Städte mit ihrem quirligen Leben auch sind, wir wollen auch die vielseitigen Landschaften Marokkos erleben. Also machen wir uns auf den Weg in den Süden und weg von der Küste. Zufälligerweise liegt auf dem Weg dorthin eine Offroad-Tour an den Ausläufern des Hohen Atlas. Bietet sich hervorragend für unseren Jeep an, schließlich haben wir ihn genau deshalb hierher mitgenommen.

    Also verlassen wir Essaouira am Vormittag und fahren über Nebenstraßen nach Intanoute. Unterwegs erscheint plötzlich ein Dorf mit verfallener Altstadt. Ein Blick auf die Karte verrät uns, dass diese schöne Kulisse "Dar M'Touggi" genannt wird. Leider war aber das Eingangstor verschlossen.

    Weiter geht die Fahrt nach "Intanoute", dem Ausgangspunkt für diese Offroad-Tour. Laut Beschreibung ist sie relativ einfach, das eigentliche Highlight ist aber die Umrundung eines Hochtals, in dem ein Dorf liegt - Name unbekannt. Der Pass selbst - ebenfalls Name unbekannt und immerhin 2300m hoch - ist mit jedem beliebigen Fahrzeug zu befahren.
    Also fahren wir die Passstraße hinauf. Eine Mischung aus Rollsplitt und Asphalt bleibt aber die befahrene Oberfläche. Von wegen Offroad, klar in Marokko wird mehr und mehr Infrastruktur verbessert und somit entfällt das eine oder andere Offroad-Abenteuer. Aber zum Glück gibt es ja noch die Umrundung des Hochtals und das ist wirklich wunderschön und 100% asphaltfrei. Wegen einigen Engstellen ist diese Strecke nur für "Kleinfahrzeuge" befahrbar.
    Die Dorfbewohner schauen zwar etwas überrascht, winken aber in der Regel freundlich und rufen ein "Salam".
    Die Ausblicke von der in den Berg gehauene Trasse in das Tal und auf die schneebedeckten Berge sind atemberaubend.

    Als die Umrundung wieder an der Passstraße hinaus führt, geht es weiter steil bergan. Bis auf 2300m Höhe! Wir überfahren die Schneegrenze und sehen überrascht, wie die Einheimischen hier oben - bei Kälte und Schnee - picknicken. Die Aussichten in den Hohen Atlas hinein sind spektakulär, über 3000m hoch sind die Berge in dieser Gegend.

    Schließlich geht es wieder hinunter und wir fahren Richtung Taroudant. Jetzt, die Südseite des Hohen Atlas erreichend, steigen die Temperaturen auf 27°. Freut uns tierisch, da wir seit wir in Marokko sind, eher gefroren haben.
    So kommt auch endlich mal unser Dachzelt zum Einsatz und wir schlagen auf dem Campingplatz "Du Jardin" unser Camp auf.
    Morgen schauen wir uns Taroudant an 😀
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  • Taroudannt

    20 febbraio 2023, Marocco

    Diese schöne Stadt lässt man am besten in einem Kaffee sitzend in der Medinah auf sich wirken. Sie ist von einer imposanten Mauer umgeben, diesmal aus Stampflehm. Die Eingangstore bestehen aus Ziegel.
    Nach Norden hin erheben sich die schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas. Durch den Dunst allerdings nur mit bloßem Auge zu erkennen.

    Die zahlreichen Pferdekutschen sind nicht (nur) für die Touristen gedacht. Auch die Einheimischen lassen sich mit ihren Einkäufen nach Hause bringen.

    Beim Gang durch den Souq konnten wir Schreinern beim Möbelbau zuschauen. Ansonsten waren die Auslagen ähnlich anderer Souqs. Zur Freude eines Händlers kaufen wir Honig, obwohl wir Honig eigentlich nicht soooo mögen 🙃

    Auf dem Rückweg zum Campingplatz entdecken wir noch einige 🐢 in einem Entwässerungsgraben. Bis ich ein Foto machen konnte waren alle außer einer ins Wasser geplumpst.
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  • Kasbah Tizourgane (Taroudant-Tafraoute)

    21 febbraio 2023, Marocco ⋅ ⛅ 19 °C

    Weiter geht die Fahrt in Richtung "Tafraoute". In der gepflegten Kleinstadt "Ait Baha" machen wir Mittagspause.

    Die Landschaft wird nun immer spektakulärer, die Berge immer höher. Auf den höchsten sind Schneefelder auszumachen. Einzig die Arganbäume wachsen nunmehr auf dem steinigen Boden. Nur noch selten sind blühende Mandelbäume zu sehen. Zwischendrin wachsen Ginsterbüsche und Euphorbien. Ziegen und Kamele machen sich an den Arganbäumen zu schaffen.

    Das eigentliche Highlight ist dann aber "Tizourgane" eine Art Kasbah auf einem Hügel thronend. Ein Rundgang lohnt sich auf jeden Fall.

    Schließlich geht es über den 1640m hohen Pass "Tizi Mili" nach Tafraoute.
    In Tafraoute selbst gibt es nicht viel zu sehen, die Landschaft mit den Bergen rundherum bietet jedoch eine faszinierende Szenerie.
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  • Tafraoute / Ammelntal / bunte Felsen

    22 febbraio 2023, Marocco ⋅ ☀️ 17 °C

    Tafraoute besticht durch die sehr schöne Lage zwischen Granitfelsen. Hohe Berge umrahmen das ganze dann noch.
    Wahre Horden von Wohnmobilisten füllen die Camping- und Stellplätze am Stadtrand.
    Wir entscheiden uns für den Campingplatz "Tete de Lion" etwas außerhalb und fühlen uns hier wohl.

    Bei einer Rundfahrt um Tafraoute herum, fahren wir durchs schöne "Ammelntal" und besichtigen die "Bemalten Felsen".
    Ob das nun Kunst ist oder nicht, irgendwie ist es faszinierend.
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  • Oase Ait Mansour / Igmir Schlucht / Icht

    23 febbraio 2023, Marocco ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute machen wir uns auf den Weg grob in Richtung Süden. Die Oase "Ait Mansour" soll unser erstes Ziel sein. Nichts ahnend was uns erwartet ging es schon mal spektakulär hinter Tafraoute in die kargen Berge. Immer wieder gibt es fantastische Berg- und Talblicke.

    Als wir uns der Oase "Ait Mansour" nähern können wir das grandiose Naturschauspiel aus Bergen, tiefen Canyons und grünen Oasen kaum fassen.

    Die "Igmir-Schlucht" toppt das ganze dann noch, einfach unfassbar die Landschaften in Marokko.

    In "Icht" schlagen wir unser Camp am schönen Campingplatz "Borj Birmane" unter einer kleinen Schirmakazie auf.
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  • Agadir "Id Aissa"

    24 febbraio 2023, Marocco ⋅ 🌬 12 °C

    Heute wollen wir die Speicherburg "Id Aissa" besichtigen. Sie thront imposant über der kleinen Oase "Amtoudi".
    Ein schmaler Pfad führt hinauf, gute 1/2 h Aufstieg.
    Je höher wir steigen um so schöner wird die Aussicht auf die Oase und die Berge herum.

    Die Speicherburg selbst kann man besichtigen. Interessant sind die Lagerräume mit Mini-Zugängen, die Zisterne und Kästen für die Honig-Lagerung. In einem kleinem Raum sind die alltäglichen Gebrauchsgegenstände zusammengetragen.

    Nach der Besichtigung fahren wir weiter Richtung "Guelmim", wo morgen großer Kamelmarkt ist. Auf dem netten Campingplatz "Ain Nakhla" schlagen wir unser Camp auf.
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  • Guelmim

    25 febbraio 2023, Marocco ⋅ ⛅ 15 °C

    Die eigentliche Attraktion von "Guelmim" ist der wöchentlich stattfindene Kamelmarkt. Dank unseres guten Timings ist das heute.
    Ausser Kamelen werden Schafe, Ziegen und Kühe feilgeboten. Sehr interessant zu beobachten!
    Neben dem Kamelmarkt befindet sich der alltägliche Souq, bei dem wir uns mit frischem Gemüse eindecken.
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  • Fort Bou Jerif

    25 febbraio 2023, Marocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Ca. 40km von Guelmim entfernt fahren wir zum schön gelegene Campingplatz "Bou Jerif". Die letzten 9 km gehen über eine Piste, die aber auch mit normalen Fahrzeugen zu bewältigen ist.
    Allerdings ist die Stellfläche offen und ohne Bewuchs, etwas trostlos. Dafür finden wir unter einer kleinen Baumgruppe beim Sanitärgebäude ein windgeschütztes Plätzchen. Hier kann man es aushalten.

    Eine kleine Wanderung zum "Fort Bou Jerif" ist auch lohnenswert. Von den Franzosen 1935 erbaut, ist es nun verfallen. 200 Männer waren hier stationiert. Das Flussbett dahinter ist idyllisch.
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  • Ksar Tafnidilt

    26 febbraio 2023, Marocco ⋅ ⛅ 17 °C

    Weiter geht die Reise in Richtung Süden. Zuerst halten wir am "Plage Blanche" einem kilometerlangen weißen Sandstrand.

    Spontan fahren wir die Piste (Abzweig N 28° 57.632', W 010° 34.569') nach Süden weiter. Ein Oued muss durchfahren werden und wir halten ausschau nach einem Track von "Pistenkuh", den wir aber nicht finden.

    Also folgen wir der vorhandenen Spur und müssen noch ein großes Matschloch durchfahren.

    Es ist alles gut gegangen und wir können auf einer im Bau befindlichen Straße weiter Richtung Süden fahren. Dann endet auch dieser Ausbau und es folgen wieder Pistenabschnitte, bis wir schlussendlich auf die RN1 nach Tan-Tan stoßen.

    Wir folgen der RN1 Richtung Süden bis zum Abzweig "Ksar Tafnidilt". Dabei handelt es sich um eine traumhaft schöne auf einem Hügel thronende Hotel-/Campinganlage. Sie ist im Stil einer marokkanischen Berber-Festung erbaut und nur mit 4x4 zu erreichen. Dadurch ist hier im Gegensatz zu den normalen Campingplätzen kaum was los.
    Überrascht waren wir hier einen US-Amerikaner (Sam) mit seiner KTM anzutreffen. Wir haben uns gut unterhalten.
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  • Assa

    27 febbraio 2023, Marocco ⋅ ☁️ 17 °C

    Von Tafnidilt geht es erstmal auf Piste zurück zur gut ausgebauten RN 1. Dann weiter zurück nach Guelmim.

    Aufgetankt und eingekauft geht es auf der RN 12 in Richtung Südosten. Wir fahren durch trockene, bergige Landschaft. Eine kurze schöne Passstraße wird auch überquert. Oben am Pass begegnen wir einem einsamen Hund, kein Mensch weit und breit. Als wir ihm vom zuvor gekauften Katzenfutter eine handvoll geben war Feiertag für den armen 🥺
    Außerhalb der Oueds wächst hier nicht mehr viel. Aufgewirbelter Sand in den Ebenen erlauben keine Fernblicke.
    Trotzdem ist diese Landschaft sehr eindrücklich.

    Kurz vor der Kleinstadt "Assa" öffnet sich eine Ebene, in der hunderte Schirmakazien wachsen. Toll!

    Bei der Einfahrt nach Assa werden wir zum ersten Mal vom Militärposten angehalten und die Pässe werden eingesammelt. Wo kommen wir her, wo wollen wir hin?
    Alles sehr höflich, dann wird noch das Nummernschild fotografiert und fertig ist der Act.
    Assa selbst hat nicht viel zu bieten, da es aber schon Nachmittag ist beschließen wir am Campingplatz "Camp4You" unser Lager aufzuschlagen. Der Platz liegt südlich ca. 2km von Assa entfernt in einem Palmenhain. Am Abzweig befindet sich ein Schild.
    Der Eigentümer Said ist sehr freundlich, die sanitären sehr einfach. Leider liegt doch ziemlich viel Müll herum, zumal etliches hierher geweht wird.
    Ausser uns steht hier nur noch ein französisches Expeditionsmobil.
    Ein erneut fantastischer Sternenhimmel ziert den Nachthimmel.
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  • von Assa nach Tata

    28 febbraio 2023, Marocco ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Fahrt von Assa nach Tata geht durch wüstenhaftes Berggebiet. Nur zwischendurch sind die hübschen Schirmakazien und immer wieder Oasendörfer zu sehen.
    In der Oase "Foum El Hassane" ist gerade Markttag und wir müssen mitten durch.

    In "Akka" stoppen wir um Gaskartuschen nach zu kaufen. Diese passen zwar in den Kocher, aber sie zünden nicht. Ist halt doch ein anderes Gasgemisch als unsere "Campingaz" Kartuschen. Also muss die Küche erstmal kalt bleiben 😒
    Wir kaufen noch Schokokuchen und Gebäck und gönnen uns einen leckeren Milchkaffee.
    Alle Menschen sind sehr freundlich, grüßen und winken.

    Neben der Strecke nach Tata befinden sich uralte Felsgravuren, welche wir aber nicht finden. Pisten haben sich verändert, es gibt nur einen Wegweiser, dann nichts mehr. Die Einheimischen zucken die Schultern oder wir verstehen uns nicht. Kann man nichts machen 🤷
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  • Tata

    1 marzo 2023, Marocco

    In "Tata" muss Harry erstmal zum Barbier. Auch ein nettes Erlebnis, Kostenpunkt 2€.
    Wir trinken noch einen Kaffee und kaufen Gemüse und frisch gebackenes Fladenbrot ein.
    Auch hier wieder extrem freundliche Menschen

    6 Kilometer nördlich von "Tata" befinden sich die "Grottes de Mesalites" im Trockenflussbett des "Oued Tata".
    Hier an der Abbruchkante haben sich Stalaktiten und Stalakmiten durch Erosion gebildet. Sieht wirklich toll aus.
    Im Oued wachsen u.a. Oleander, Akazien und "Oscher". Oscher mussten wir erst googeln, ist giftig und sieht man immer mal wieder am Straßenrand.
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  • Tafelberg "El Mdaouer El Kbir"

    2 marzo 2023, Marocco ⋅ ☀️ 27 °C

    Zufällig entdecken wir eine Schraube im hinteren Reifen. Also erstmal Frühsport und den Reifen wechseln. Ziemlich easy, da wir noch am Campingplatz stehen. Den defekten Reifen bringen wir zu einem Reifenflicker in Tata der ihn für 5€ vulkanisiert.
    Da jetzt Wüstentouren geplant sind ist ein intaktes Reserverad wichtig.

    Heute wollen wir nach "Foum Zguid" als Ausgangspunkt für die schöne Tafelberg-Kulisse des "El Mdaouer El Kbir".
    Auf dem Weg liegt Tissint das aber außer einem Mittagessen nichts zu bieten hat. Auf der anderen Straßenseite sahen wir eine Gruppe Kinder/Jugendliche beim Kicken. Mit einem Ball, der das Wort "Ball" nicht verdient hat. Für so einen Fall haben wir extra einen Ball aus unseren Beständen mitgenommen. Also ging ich rüber zu der Gruppe und wurde sogleich gestürmt. Der Ball flog dann auf die Straße und ein Rollerfahrer wurde fast von seinem Gefährt geholt 🤷
    Schließlich rannte der kleinste von allen mit seinem "Schatz" davon 😂

    Anschließend fahren wir weiter nach Foum Zguid und dem Tafelberg (nach Ortsausgang 20km offroad).
    Ein faszinierender Ort, wenn man etwas für Wüsten übrig hat. Felsdome und -Nadeln strecken sich sagenhaft empor.
    Direkt am Fuße des Berges errichten wir unser Lager.
    2 deutsche Expeditionsmobile sind ebenfalls in der Nähe.
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  • Erg Chegaga

    3 marzo 2023, Marocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach einer unglaublich stillen Nacht am Tafelberg entscheiden wir uns, direkt zum "Erg Cheggaga" zu fahren. Das ist ein Dünengebiet ganz im Süden Marokkos und vom Tafelberg über Pisten zu erreichen. Hier beginnt also die Sahara 🤗

    Stundenlang fahren wir grob nach Osten. Sand fegt über den Boden und erschwert die Sicht. Es fühlt sich an wie im Nebel zu fahren, nur ohne Straße 😳 Ohne dem Track auf der Navigations-App wären wir komplett lost!

    Die Piste führt dann am "Iriki" See vorbei, der aber meistens ausgetrocknet ist. So auch jetzt und die Piste streift nur ein Randteil des See-Bettes. Am planen und krustigen Untergrund merken wir trotzdem, dass wir uns auf einem (ausgetrockneten) See befinden. Hier kommen wir dann doch etwas schneller als auf den Wellblechpisten voran.

    Bald darauf ist es dann soweit, die ersten "richtigen" Sanddünen kommen in Sicht. Nun wird es spannend den Track durch die Dünen zu finden. Nach einigem hin und her finden wir schließlich die richtige Sandpiste. Da wir auch das erste Mal auf Sand fahren sind wir überrascht wie gut das geht. Die Sandpiste ist doch relativ fest, ebenso die kleinen Dünenränder, über die wir fahren. Logischerweise musste vorher Luft aus den Reifen gelassen werden, wir fahren so mit 1,5 bar.
    Hin und wieder tauchen Kamele entlang des Weges auf. Überraschend viele Sträucher und Bäume wachsen hier am Wüstenrand..

    Unsere Absicht am Erg Chegaga nochmals frei zu campieren wird durch den starken Wind und dem vor sich hin treibenden Sand zunichte gemacht. Die Sandpiste soll nun freestyle-mäßig weiter durch die Dünen gehen. Aufgrund der schlechten Sicht und der kaum mehr auszumachenden Piste entschließen wir uns, eine andere Piste zur "Oase Sacree" zu nehmen. Und von dort eine weitere zur Straße nach Zagora.

    Kurz nach dem Abzweig Richtung Oase Sacree sehen wir einfach so eine Oryx-Antilope an einem Busch knabbern 🤩 Damit hätten wir überhaupt nicht gerechnet. Sehr beeindruckend.

    Die Piste zur "Oase Sacree" und dahinter nach Osten (Richtung Straße) ist in einem schlechteren Zustand als erwartet, sehr steinig und holprig. Wir leiden mit unserem Jeep mit, der lässt das aber scheinbar stoisch über sich ergehen.

    Nach nunmehr 223 km überwiegend auf Pisten kommen wir doch einigermaßen erschöpft am Campingplatz in Zagora an.
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  • Zagora

    4 marzo 2023, Marocco

    Die mittelgroße Stadt "Zagora" dient als Ausgangspunkt für Wüstentouren zum Erg Chegaga. Hier gibt es viele Auto- Werkstätten und sonst auch alles für die Versorgung. An touristischen Sehenswürdigkeiten mangelt es allerdings. Klar eine Oase ist immer schön anzusehen und der Campingplatz liegt auch zwischen 🌴
    Endlich Zeit mal Wäsche zu waschen. Da die hiesige Waschmaschine gerade kaputt ist, haben wir unsere Klamotten in einer Wäscherei abgegeben. Für fast den gleichen Preis bekommen wir hier die Wäsche nicht nur gewaschen sondern auch noch gebügelt.

    Dann gönnen wir unserem Jeep eine Wäsche und den Luftfilter lassen wir ausblasen. War beides dringend nötig.
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  • Nekob

    5 marzo 2023, Marocco ⋅ ☀️ 21 °C

    Entlang der N 9 von Zagora nach Norden erstreckt sich ein nicht endend wollender Palmenstreifen entlang des Draa Tals. Das geht gute 50 Kilometer so, bis wir in Richtung Nebko abbiegen.
    Jetzt wird es karger, wir fahren auf einer leicht ansteigenden Straße nach Nordost.

    Nebko liegt auf 1000m Höhe und nennt sich Stadt der 45 Kasbahs, angeblich. Fakt ist, dass es durchaus lohnt hier herum zu spazieren und sich die schönen Häuser anzuschauen. Auf einer Seite des Ortes erstreckt sich eine Palmenoase. Anscheinend ist Sonntags Waschtag.
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