• Pit Hoffmann
  • Evi Hoffmann
Oct 2018 – May 2019

Evi, Pit & die Welt

Nach einem Jahr warten wagen wir uns nun an das Abenteuer Weltreise. Ab München geht’s nach Mexiko, Béliz, Guatemala, Peru, Bolivien, Chile, Neuseeland, Hawaii und Japan. Wir freuen uns riesig und hier könnt ihr unsere Erlebnisse mitverfolgen. Read more
  • Trip start
    October 11, 2018

    Die Planung...

    October 3, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    Ein Woche noch bis es los geht. Nachdem wir unser Sabbatical Ende 2017 beantragt haben und es gefühlt eine Ewigkeit gedauert hat, sind die letzten Tage und Wochen wie im Flug vergangen. Die letzten Monate haben wir uns viel Zeit genommen um uns zu überlegen was wir während unseres Sabbaticals erleben wollen. Schnell war uns beiden klar dass wir unseren Fokus auf Südamerika legen wollen und Asien eher eine sekundäre Rolle spielen soll da wir beide hier schon viel unterwegs waren. Unsere Traumziele, das Wetter und andere Themen wie die Sicherheitslage in den verschiedenen Ländern hat uns zu unserer "finalen" Route geführt. Fest geplant bzw. gebucht wurde so wenig wie möglich und soviel wie nötig. So haben wir zB. unsere größeren Interkontinentalflüge sowie einige Aktivitäten gebucht. Alles andere wollen wir auf uns zukommen lassen.
    Erster Stop: Entspannung auf der schönen Insel Holbox vor Yucatan, Mexiko.
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  • ... und los geht's!

    October 11, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 15 °C

    Die Rucksäcke sind gepackt (man munkelt, dass manche von uns mehrere Runden dazu gebraucht haben 😬), die Wohnung ist leer und wir sind startklar!
    Natürlich hat unser Eurowings-Flug Verspätung. Aber es gab überraschend einen super Zeitvertreib: Evi hat definitiv die besten Kollegen der Welt!!! Mit Sekt bewaffnet habt ihr uns einen Hammer Abschied bereitet. Ganz lieben Dank an Martina und Simon für die Orga und dem spontanen Fahrdienst wegen S-Bahn-Chaos. Schön, dass ihr alle da wart.
    Next Stop: Cancun! Ayayayayayayayyyy (bin mir sicher: kein Mexikaner schreit ayayayayayyyy - egal) !!!
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  • Welcome to Paradise

    October 12, 2018 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach 12 Stunden Flug sind wir gestern in Cancun gelandet. Es war jedoch klar dass wir nicht lange in der Touristenhochburg bleiben, also haben wir heute die Fähre nach Holbox, eine kleine vorgelagerte Insel vor Yucatan, genommen. Strahlender Sonnenschein (hat die letzten Tage wohl etwas mehr geregnet) und tolles Essen, uns könnte es schlechter gehen. Die nächsten Tage sind erstmal Entspannung angesagt, danach... mal schauen:)Read more

  • Von der Kokosnuss, der besten Pizza...

    October 14, 2018 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    ... der Welt und dem süßen Nichtstun..

    Heute ist der dritte Tag auf Holbox. Ausser dass wir fast von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen wurden (an dem Gerücht, dass mehr Leute von herabfallenden Kokosnüssen sterben als bei Haiangriffen, scheint was dran zu sein), ist nicht viel passiert.
    Den größten Teil des Tages verbringen wir faul am Strand oder beim Sport. Gestern konnte ich immerhin einem jungfräulichen Hobbcat-Besitzer zeigen wie man segelt. Er will noch einige Boote kaufen und eine Segelschule aufmachen. Vielleicht sollte er das aber erst selbst erlernen... Ich hab Arnold dann noch gezeigt, was er an seinem Boot reparieren muss und als Dank hat er uns einen 25% Rabatt bei seinen Kayaktouren zu den biolumineszierdenden Planktonfelder angeboten. Vielleicht machen wir das noch bevor es weiter geht.
    Außerdem gab es gestern die beste Pizza die wir je gegessen haben. Und zwar eine Hummerpizza (mit komplettem Hummer) in der Pizzeria Roots von einem, wie kann es anders sein, italienischen Besitzer. Das ist anscheinend die Spezialität der Insel und ja, sie ist dessen würdig.
    Einen Tag haben wir jetzt noch und dann reicht es mit dem Nichtstun, so langsam gibt's Hummeln im A...
    Nächster Stopp ist Valladolid, wo wir uns ganz der Maya-Kultur hingeben werden.
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  • Valladolid - "echtes" Mexiko

    October 18, 2018 in Mexico ⋅ ⛅ 23 °C

    Die ersten Tage am Strand in Holbox haben gut getan: wir schlafen länger, wir gehen langsamer, der Kopf ist ab und zu einfach angenehm leer. Vielleicht liegt das auch an den über 30 Grad - egal, wir sind entspannt. ☺️
    Nach Fähre und Busfahrt sind wir nun schon zwei Nächte in Valladolid, einer kleinen Stadt im Landesinneren von Yucatan. Und zum ersten Mal haben wir das Gefühl, ein bisschen mehr im „echten“ Mexiko zu sein. Die Leute sprechen weniger Englisch, es sind nicht so viele Touristen hier und das Essen schmeckt noch ein bisschen besser. Die ganze Stadt ist sehr quirlig, bunt und voller Leben und somit lassen wir uns einfach durch die Straßen treiben, essen Tacos und bekämpfen die Hitze mit Eis und frischen Säften.
    Eine Sehenswürdigkeit hier sind die Cenoten: Mit Süßwasser gefüllte dolinenartige Kalksteinlöcher, die durch den Einsturz der Höhlendecke entstanden sind (🤓😬 haha, Danke Wikipedia). Sogar mitten in der Stadt gibt es eine und darin zu baden ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das Wasser ist klar und frisch und während man sich abkühlt, kann man die Tropfsteine bewundern und den Fledermäusen zusehen. Oder man hält still und lässt sich von den Fischen eine kleine Pediküre verpassen.
    Wir haben drei Cenoten besucht: mitten in Valladolid die Cenote Zaci und etwas außerhalb die Cenoten X‘kekén und Samula. Dahin hat sich eine lustige Fahrgelegenheit ergeben: Pit und Evi in einem Taxi voller mexikanischer Schulkinder. 😬
    Heute geht’s nun zur nächsten Sehenswürdigkeit, die Mayatempel von Chichén Itzá, bevor wir morgen dann in unseren Bus nach Mérida steigen. Aber dazu später mehr!
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  • Mayas und Toltec in Chichén Itza

    October 18, 2018 in Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    ... wie angekündigt sind wir also heute noch nach Chichén Itza und haben uns die dortige Tempelanlage angesehen. Fazit vorweg: sehr interessant, aber auch sehr touristisch. Mehr Souvenirshops als Weltkulturerbe.
    Aber wir haben unseren Ausflug trotzdem nicht bereut: cool wie die Einheimischen sind wir mit dem Roller unterwegs gewesen (blöd nur, dass Einheimische bei einem Wolkenbruch auch nass werden...). :D
    Dann haben wir Juan als Guide gehabt, der das Ganze auch schon seit 45 Jahren macht und uns die einzelnen Anlagen erklärt hat. Was ist hängen geblieben? Mayas haben keine Menschen geopfert, Toltec (quasi die unbequemen Nachbarn und späteren Eroberer) allerdings schon; der "Preis" bei der Maya-Version von Fußball war geköpft werden und somit zum Halbgott aufsteigen (yeeeaahhh) und die Oberschicht durfte in den Tempelbezirk, die Normalos mussten draußen bleiben.
    Auf dem Heimweg gab's dann zur Stärkung leckeres Poc Chuk (in Limette eingelegtes Fleisch) und Cochinita Pibil (quasi das traditionelle Pulled Pork in Yucatan)... Mmmhhhmmmm!!!! :-)
    Morgen reisen wir weiter nach Merida und sind gespannt, was die Hauptstadt Yucatans ein Wochenende lang für uns zu bieten hat.
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  • Mérida - der Tag

    October 19, 2018 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Was für eine Stadt... Es war einfach so ein tolles Wochenende dass ich der Stadt gleich zwei Posts widmen muss. Ausgemacht haben es das tolle Essen, die Märkte, die Cantinas (da komm ich später nochmal drauf zurück) und die tollen Menschen die wir kennen gelernt haben.
    Ja, wir haben auch Kultur gemacht. Wir waren im Maya Museum welches leider bisschen enttäuschend war und wir waren bei einer tollen Free Walking Tour aber die Feierei mit den Mexikanern hat uns einfach am meisten Spaß gemacht.
    Übernachtet haben wir in einem super stylischen Airbnb. Der einzige Nachteil war, dass es so groß war, dass man sich darin verlaufen hat. Am Sonntag haben wir uns dann einfach mal bisschen Zeit für uns genommen und haben uns ausgeruht, bisschen Carcassonne auf dem iPad gespielt und Netflix geschaut. Am späten Nachmittag wollten wir dann noch kurz in die Cantina La Negrita gehen um was zu essen (die Kellner kannten schon unser Namen). Leider ist dann aus dem einen Drink ein paar mehr geworden sodass wir heute neben einer Menge neuer Freunde auch einen ordentlichen Kater hatten. Die 4 stündige Busfahrt nach Playa del Carmen und die Fähre nach Cozumel war also nicht so angenehm.
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  • Mérida - die Nacht

    October 21, 2018 in Mexico ⋅ ⛅ 29 °C

    Wie schon im vorherigen Post erwähnt, hat es uns das Nachtleben von Mérida besonders angetan.
    Das absolute Highlight in der Stadt sind die Cantinas. Bisschen wie bei den spanischen Tapa-Bars bekommt man kleine Snacks zu den Drinks gereicht. Gerade am Wochenende ist hier absolutes Highlife und sogar um 13h am Freitag war einiges los. Um 18h sind dann schon alle beim Salsa-Tanzen und die Stimmung ist der Wahnsinn. Wir waren in unterschiedlichsten Cantinas, die einen sind eher zum Essen, andere eher zum Tanzen aber richtig angetan hat es uns die Cantina La Negrita. Wir waren jeden Tag dort und vor allem am letzten Tag hatten wir unerwartet einen unvergesslichen Abend. Hier haben wir Diana, Jesus, Paolo und Ulises kennengelernt, mit denen wir bis spät in den Abend getrunken, gelacht und getanzt haben. Toll, so schnell neue nette Leute kennenzulernen - ein Wiedersehen ist auf jeden Fall geplant.
    ¡Hasta luego amigos!
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  • Cozumel - das Tauchparadies

    October 25, 2018, Caribbean Sea ⋅ ⛅ 29 °C

    Nachdem wir letztes Wochenende ordentlich gefeiert haben, wurde es mal wieder Zeit ans Meer zu fahren. Am Montag sind wir erst mit dem Bus nach Playa del Carmen gefahren und dann mit der Fähre nach Cozumel. Playa hat uns bisschen geschockt, eine Mischung von Mallorca und Disneyland. Gut dass wir außerhalb der Saison reisen, so war wenigstens nicht ganz soviel los. Cozumel an sich ist auch sehr touristisch, aber auch hier ist im Moment nicht viel los. Übernachtet haben wir in einem gemütlichen Guesthouse, welches von einer super netten mexikanischen Familie geführt wird.
    Der Plan für die 4 Tage in Cozumel war Tauchen. Leider hat die Evi das nicht sehr gut vertragen, sodass die tolle Unterwasserwelt mir vorbehalten war. Ich war ja anfangs wegen dem vielen Tourismus bisschen skeptisch, umso mehr hat es mich gefreut als ich das beeindruckende und gesunde Riff gesehen habe. Riesige Korallen durch die man hindurchtauchen kann und eine riesige Vielfalt an Fischen, Hummer, Schildkröten und sonstigen Tieren. Leider ist gerade nicht die Saison aber normalerweise gibt's sonst noch einige Haie und noch mehr Rochen zu beobachten. Es ist auf jeden Fall eines der schönsten Tauchreviere welches ich bisher gesehen habe und ich werde auf jeden Fall wiederkommen.
    Nächster kurzer Stopp ist Tulum. Wir sind bisschen hin- und hergerissen. Die einen sagen, es wäre super toll, andere sagen es hatte ihnen gar nicht gefallen. Jetzt schauen wie es uns einfach selber an. Da ich auf jeden Fall noch einen Tag in die Cenoten tauchen gehen will, ist Tulum eh ein muss. Ob wir uns dann noch die Ruinen anschauen, müssen wir mal schauen.
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  • Tulum - Hipsterhippies & Cenotentauchen

    October 29, 2018 in Mexico ⋅ 🌧 25 °C

    Drei Nächte waren wir nun in Tulum. Im Vorfeld haben wir Verschiedenes über die Stadt gehört: von alternativer Hippie-Idylle bis abschreckender Massentourismus war alles dabei. Wir waren also gespannt und nach der Zeit hier kann man sagen, dass wohl beides stimmt. Es herrscht in Tulum-Stadt noch eher eine entspannte Stimmung, die Preise sind noch ok, die Leute teilweise alternativ und man kann bei Aussteigern mit Dreadlocks Yogastunden buchen. Am Strand zeigt sich dann ein anderes Bild: große Hotelanlagen, teure Boutiquen und Hipster-Bars locken die eher reichere Kundschaft an. Man kann sich gut vorstellen, wie zur Hauptsaison oder in ein paar Jahren diese Seite wohl überhand nehmen wird. Gut, dass wir jetzt noch da waren.
    Wir hatten trotzdem eine schöne Zeit. Am ersten Tag gab es für Pit ein ganz besonderes Erlebnis: drei Tauchgänge in zwei verschiedenen Cenoten (eine davon hieß sogar „The Pit“ - wie passend 😬). Ein unbeschreibliches Erlebnis und die wahrscheinlich schönste Art, die Cenoten Yukatans zu erfahren. Da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte: siehe unten. 😊
    Ich hab an dem Tag Tulum mit dem Radl erkundet und mir kleine Cafés und Läden, Taccostände, die Bettenburgen am Strand und aber auch den öffentlichen (wirklich schönen) Sandstrand angesehen. Alles easy... auch wenn’s dann fast auch noch abenteuerlich wurde: rechtzeitig vor einem ordentlichen Sturm mit dem tatsächlich ersten richtigen Wolkenbruch dieser Reise hab ich es zurück ins Hotel geschafft.
    Gestern haben wir dann eine sehr entspannte Aktivität ausprobiert: River-Floating in Muyil. Mit dem Bus ging es eine kurze Strecke südlich von Tulum in das Sian Ka‘an Naturreservat. Hier gab es zunächst schöne Maya-Tempel zu bestaunen - deutlich ursprünglicher als die in Chichen Itza. Über einen Steg im Dschungel sind wir dann zu unserem Boot und in türkisblauem Wasser durch mehrere Lagunen, die durch natürliche und teilweise von den Mayas angelegte Kanäle verbunden sind, gefahren. Das Highlight folgte dann zum Schluss: in einem dieser Kanäle, der sich durch die Mangroven zieht, herrscht eine natürliche, angenehm langsame Strömung, die einen ohne jeglichen körperlichen Aufwand von einer Lagune zur nächsten treibt. Man bekommt vom Guide Schwimmwesten, in die man sich wie in eine Windel reinsetzt (also die Beine durch die Armlöcher) und dann treibt man ganz gemütlich und still durch den Kanal. Das Wasser war wirklich kristallklar, maximal anderthalb Meter tief und nicht zu kalt. Eine wahnsinnig entspannte Angelegenheit. Mit uns waren zwei Uruguayaner (sagt man das so???) an Bord, die eine Menge Fotos unter dem Floaten gemacht haben - da werden wir auf alle Fälle nochmal Bilder nachliefern.
    So, jetzt aber los zum Bus. Es geht für uns heute weiter nach Bacalar - unser vorletzter Stop im schönen Mexiko.

    Nachtrag zum Tauchen:)
    Wie oben schon geschrieben bin ich am ersten Tag in Tulum tauchen gegangen, und zwar in die Cenoten. Es wird davon ausgegangen dass alle verbitte Cenoten in Yucatan miteinander verbunden sind. Was für ein tolles Taucherlebnis von der ganz besonderen Art. Ich habe drei Tauchgänge gemacht. Der erste war in einer tiefen Cenote mit dem Namen "El Pit", bei der man einfach 30m ins nichts fällt. Eine Besonderheit ist noch, dass es mehrere Schichten aus Süß, und Salzwasser gibt, durch welche man hindurchtaucht. Die andere Cenote, die "Dos Ojos" ist genauso beeindruckend. Hier schwimmt man durch enge Gänge mit tollen Stalagmiten und man fühlt sich wie ein Entdecker.
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  • Bacalar - einfach mal nichts tun ;-)

    October 31, 2018 in Mexico ⋅ ⛅ 26 °C

    Wenn man mal richtig zur Ruhe kommen will, dann können wir definitiv die kleine Lagunen-Stadt Bacalar im Süden Yucatáns empfehlen. Zwei Nächte verbringen wir in diesem verschlafenen Ort (zumindest jetzt in der Nebensaison) und es gefällt uns gut. Es gibt hervorragende kleine Restaurants und Cafés und eine wunderschöne Süßwasser-Lagune, in der man mit Kajaks oder Booten unterwegs ist und einfach das wunderschöne türkisblaue Wasser genießt. Wir waren mit unserem Guide Daniel und seinem kleinen Katamaran bei ordentlich Wind für ein paar Stunden in der Lagune und hatten einen super Nachmittag. Nach so einem anstrengenden Tag haben wir uns abends natürlich ein leckeres Steak verdient. 😉
    So, tatsächlich steuern wir morgen schon die letzte Station in Mexiko an: Chetumal.
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  • Kurzer Zwischenstop in Chetumal

    November 2, 2018 in Mexico ⋅ 🌧 30 °C

    Heute nehmen wir das Boot nach Belize und verlassen somit Mexiko, das Startland unserer Reise. Um uns nicht zu hetzen, haben wir eine Nacht Zwischenstopp in Chetumal eingelegt und naja, sagen wir mal so: es ist nicht viel los hier. 😂 Wir haben uns die Fährtickets organisiert und sind ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Mehr gab‘s tagsüber schon nicht zu tun.
    Am Abend haben wir dann noch die Feierlichkeiten zum mexikanischen Tag der Toten (Dia de los Muertos) angesehen. Die Tage rund um Allerheiligen und das Gedenken an die Verstorbenen werden ja in Mexiko ganz anders begangen als bei uns: es gibt bunte, fröhliche Feste, man bringt Opfergaben dar, isst traditionelle Süßigkeiten (Totenköpfe aus Zucker und Pan de Muerte, also Todesbrot 😬 mmhhmmm) und heißt die Seelen der Verstorbenen mit viel Trubel für ein paar Nächte wieder auf der Erde willkommen.
    In Chetumal gab es ein zentrales Fest mit Altären, Bühnenshow und ein klein bisschen Jahrmarkt-Stimmung. Unser Fazit: ja, die Kostüme sind so bunt, wie man es sich vorstellt und Totenköpfe, Geister und Hexen sind ein farbenfrohes Spektakel. Für richtige große traditionelle und deutlich beeindruckendere Feierlichkeiten hätten wir allerdings andere Orte weiter nördlich in Mexiko besuchen müssen.
    Macht aber nichts, dann kommen wir halt irgendwann wieder. 😊
    Jetzt aber auf zum nächsten Stop: Caye Caulker, Belize.
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  • Karibik-Feeling auf Caye Caulker, Béliz

    November 5, 2018 in Belize ⋅ ⛅ 32 °C

    Jetzt haben wir uns schon ein paar Tage nicht mehr gemeldet und das liegt am Motto dieser sehr entspannten karibischen Insel vor Béliz. Und zwar lautet es: go slow. Ob es der lokale Rum ausmacht oder einfach die Hitze die hier herrscht, wissen wir nicht, aber das gelassene Leben ist sehr ansteckend.
    Auch auf dieser Station lassen wir es uns gut gehen. Da der Hummer genau so teuer oder günstig ist wie das Hähnchen, gibt es halt jeden Tag Hummer. Ausserdem schmeckt der lokale Rum und der Kokosnussrum besonders gut als Sundowner.
    Das Tauchen vom Blue hole habe ich mir gespart. Zum einen weil es richtig teuer und zum anderen weniger spektakulär sein soll als angenommen.
    Jetzt geht's dann erstmal mit dem Segelboot für drei Tage Richtung Süden. Zuviel spoilern will ich aber noch nicht, weil das wird der Hammer.
    Bis ins paar Tage ⛵☀️🌬
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  • Inselhopping vor Béliz

    November 6, 2018 in Belize ⋅ ☀️ 27 °C

    Rezept für einen Traumurlaub

    Man nehme:
    - 14 sympathische Leute aus aller Welt
    - ein (etwas in die Tage gekommenes) Segelschiff
    - eine belizianische Crew mit Liebe zur Reggae-Musik, hervorragenden Kochkünsten und überquellend guter Laune
    - zwei winzige Privat-Inseln im karibischen Meer
    - ausreichend Schnorchel-Equipment
    - das zweitgrößte Korallenriff der Welt
    - Zelte
    - Angeln und Sperfisch-Equipment
    - viel Sonnenschein
    - mehr Sonnencreme
    - noch mehr Rum Punch

    Alles für drei Tage zusammenmischen, Schuhe aus- und Badesachen anziehen, ins Wasser springen und genießen! Et voià 🙌 - fertig ist der Traumurlaub! 😍

    Genau das haben wir mit Raggamuffin-Tours aus Caye Caulker gemacht. Es war ein unvergesslich schönes Erlebnis, mit dem Boot das Riff vor Belize von Nord nach Süd abzufahren. Wir haben viele liebe Menschen, die wohl sonnigste Mentalität der ganzen Karibik und die wunderschöne Unterwasserwelt vor Belize kennenlernen dürfen. Wo sonst kann man ohne großen Aufwand riesen Stachelrochen, Schildkröten, Baracudas, Seekühe, Delphine und viele bunte Fische sehen?
    Die Reggae-Endlos-Playlist vom Captain, das ausgezeichnete Essen (teilweise selbst unterwegs geangelt oder mit dem Sper erlegt) und der leckere Rumpunch haben für karibische-Stimmung gesorgt.
    Und nachts gab es noch eine extra Portion Robinson Crusoe - Feeling, als wir bei sternenklarem Himmel und Meeresrauschen eingeschlafen sind.
    Wir können nur jedem empfehlen: wenn ihr mal in der Nähe seid, dann bucht diese Tour! ☺️
    Damit verabschieden wir uns erst mal vom Meer und reisen die nächsten Monate im Landesinnere.
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  • San Ignacio und die ATM-Höhle

    November 9, 2018 in Belize ⋅ 🌙 23 °C

    Im letzten Post haben wir geschrieben, dass es jetzt erst mal für längere Zeit ins Landesinnere geht. Das haben wir heute mehr als wörtlich genommen und sind von San Ignacio aus zur Actun Tunichil Muknal - Höhle aufgebrochen.
    Das besondere an dieser Höhle sind nicht nur die beeindruckend großen Kammern mit Jahrmillionen alten Tropfsteinen, sondern auch die Artefakte und Skelette aus der Mayazeit, die es dort zu bestaunen gibt. Die Höhle war lange ein wichtiger Ort für Rituale, während denen Schamanen bei den Göttern um Wasser baten und dafür unter anderem Menschenopfer darbrachten (und viele Drogen nahmen 😉).
    Hat man teils schwimmend, teils kletternd die ersten Kammern überwunden, öffnen sich riesige Höhlen, die zwischen den Tropfsteinen von Tonscherben und menschlichen Knochen übersät sind. Dabei sind viele Stücke allerdings schon wieder von Sedimenten überlagert und somit sieht das Ganze weit weniger gruselig aus, als man sich das beim Lesen jetzt vielleicht vorstellen möchte.
    Wir waren beeindruckt von dieser unfassbar schönen Natur, gleichermaßen aber auch vom historischen Hintergrund. Unser Guide hat uns viel Infos zu alledem gegeben und uns sicher durch die teils abenteuerlichen und manchmal schon ganz schön engen Passagen geführt.
    Vor allem ist uns aufgefallen, wie behutsam man mit dieser besonderen Sehenswürdigkeit umgeht: nichts in der Höhle ist künstlich verändert, keine Knochen oder Tongefäße dürfen berührt werden und sogar die Archäologen halten sich zum Schutz der Höhle mit weiteren Ausgrabungen zurück. Außerdem darf man außer seiner Kleidung nichts in die Höhle mitnehmen seit einige Skelette von tollpatschigen Touristen, die ihre Kameras haben fallen lassen, beschädigt wurden. Die Fotos unten haben wir deshalb netterweise von unserem Tourveranstalter bekommen.
    Nun lassen wir ganz gemütlich den Abend in San Ignacio ausklingen. Hier haben wir zwei Nächte verbracht und uns bei gutem Essen und netter Unterhaltung (zwei Bekannte von unserem Segeltrip waren ebenfalls eine Nacht hier) sehr wohl gefühlt Das kleine Städtchen liegt schon ganz nahe an der Grenze zu Guatemala - unserem nächsten Reiseziel. 🇬🇹
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  • Flores & Tikal

    November 11, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 24 °C

    Nun sind wir also schon im dritten Land: Guatemala! Und wir werden herzlich willkommen geheißen. Irgendwie kommen uns die Leute noch ein bisschen freundlicher und lebensfroher vor als in den Ländern zuvor. Selten war auch eine Einreise so schnell und unkompliziert. Einen luxemburgischen Pass kannte man zwar nicht, aber egal: so ein kleiner Stempel ist ja gleich drauf gehauen. 😂
    Die kleine Stadt Flores inmitten des Lago Petén Itza im Norden des Landes ist unsere erste Station. Ein bunter, quirliger Ort mit vielen Restaurants, Geschäften und Tuk Tuk - Taxis, den Touristen hauptsächlich besuchen, um von dort aus die weltberühmten Maya-Ruinen in Tikal zu erkunden.
    Genau das haben wir heute auch gemacht. Um 4:30 Uhr (ja genau!) ging’s mit dem Bus los. Danach folgte eine morgendliche Führung durch den Dschungel und die dort teils freigelegten, teils immer noch unter den Pflanzen verborgenen Maya-Tempel und -Paläste. Eine sehr beeindruckende und interessante Tour, bei der wir einen super Guide erwischt haben. Da konnte auch ein zwischenzeitlich aufkommender tropischer Regenschauer die Stimmung nicht kaputt machen.
    Morgen steht uns ein Reisetag bevor: 8 Stunden Busfahrt. In Guatemala kommt man eben langsamer vorwärts, aber das ist eine schöne Abwechslung.
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  • Semuc Champey

    November 14, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir sehen sehr viel von Guatemala - einfach weil es im Bus sehr langsam vorwärts geht. Und das ist auch gut so. Die Straßen schlängeln sich durch das traumhafte bergige Hochland und Land und Leute ziehen an uns vorbei.
    So sind wir auch vor ein paar Tagen in den Semuc Champey Nationalpark gekommen. Gut durchgeschüttelt nach fast 12 Stunden Reise auf unbefestigten Straßen. Eingecheckt haben wir dieses Mal für drei Nächte im Greengo‘s Hostel: super Komplex mitten im Urwald, mit bequemen Zimmern, tollem israelisch angehauchtem Essen, Hängematten in denen es sich aushalten lässt und wieder einer Menge netter Leute.
    Am ersten Tag stand dann eine Höhlentour auf dem Programm. Mit Kerzen in der Hand (Stirnlampe kann ja jeder 😉) ging’s eine Stunde schwimmend und kraxelnd durch den Untergrund. Und naja, als wir dann zum Schluss durch ein enges Felsloch ins Wasser springen mussten, wurde auch das Adrenalin mal wieder aus der Urlaubsruhe aufgeweckt.
    Danach durften wir von einer großen Schaukel in den Fluss springen (wie zu erwarten, hat sich Pit getraut, ich hab mich lieber mal zurückgehalten 😬) und haben uns dann ganz gemütlich in großen Reifen zum Ausgangspunkt zurück treiben lassen. Begleitet von einheimischen Jungs, die mitten auf dem Fluss mit lustige Sprüchen in 10
    Sprachen Bier verkauft haben. So lässt sich’s aushalten! Überhaupt zaubern einem die Kinder in Guatemala ständig ein Lächeln ins Gesicht (auch ohne Bier 😂).
    Am Nachmittag ging’s dann noch zur eigentlichen Sehenswürdigkeit des Nationalparks: den tiefblauen, in Terrassen verlaufenden Becken im Fluss, in denen es sich ganz herrlich schwimmen lässt.
    Ach ja: wir waren noch einen zweiten Tag hier. Allerdings haben wir den fast ausschließlich in der Hängematte mit Lesen verbracht und im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln lassen. 💤
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  • Kurzer Zwischenstopp in Panajachel

    November 15, 2018 in Guatemala ⋅ 🌬 22 °C

    Nach einer elf stündigen Fahrt ab Lanquin kommen wir in dem gemütlichen Städtchen Panajachel am Atitlán See an. Nachdem wir in dem Hostel eingecheckt bin, bekommen wir eine überraschende Nachricht. Der Besitzer ist auch aus Luxemburg und hat sich mittlerweile seit drei Jahren in Guatemala niedergelassen. Neben dem Hostel produziert er noch hervorragenden Honigwein und vertreibt selbstgekochte Spezialitäten. Sehr schönes Hostel und tolle Spezialitäten, wir sind beeindruckt.
    Nachdem ich gesehen habe, dass man hier am Berg paragliden kann, werden wir eventuell nach unserem kommenden 3-Tagestrek von Quetzaltenango nach San Pedro nochmal einen Stopp in Panajachel machen.
    Jetzt gibt's aber erstmal 3 Tage Fitnessprogramm.
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  • Von Xela zum Atitlan-See

    November 19, 2018 in Guatemala ⋅ 🌧 25 °C

    So, unsere erste Wanderung ist geschafft: in drei Tagen sind wir von Xela (Quetzaltenango ist der offizielle Name) nach San Pedro La Laguna am Atitlan-See marschiert: 42 Kilometer und keine Ahnung wie viele Höhenmeter. Unsere meiste Verpflegung, Matten und Schlafsäcke und natürlich unsere Klamotten haben wir selbst getragen und da kam doch ein ordentliches Gewicht auf dem Rücken zusammen. 💪
    Wir waren eine Gruppe von 8 Leuten und zwei Guides und wieder hatten wir Glück und haben wirklich sehr liebe und lustige Menschen aus der ganzen Welt getroffen.
    Los ging’s am ersten Tag mit einem gemeinsamen Frühstück in Xela und einem strammen Anstieg in ein kleines Dorf, in dem wir in der örtlichen Gemeindehalle geschlafen haben. Ohne die Tour wären wir wahrscheinlich nie an so einen Ort gekommen. Highlight des Tages war neben der wunderschönen Landschaft auf alle Fälle die abendliche traditionelle Maya-Sauna, das Temazcal. Man muss sich das wie einen Pizzaofen vorstellen, in dem zwei Leute Platz haben und in dem man sich mit Wasser übergießt. Nicht schlecht nach einer langen Wanderung und wenn keine Dusche zur Hand ist. 😬
    Am zweiten Tag ging’s dann nach einem Frühstück im Dorf früh weiter und wir haben alle gemerkt, dass wir schon einen anstrengenden Tag in den Knochen hatten. Aber das tolle Wetter, die schönen Wanderwege, die super Aussichten und vor allem ein Stop für Eis 🍦 haben uns mehr als entschädigt. Als dann noch das von den Guides mit dem Namen „Cornfield of Death“ getaufte wahrscheinlich steilste Maisfeld der Welt überwunden war, waren wir abends schon fast am Atitlan-See. Kaputt aber glücklich hat uns eine einheimische Familie aufgenommen und bekocht und bei Lagerfeuer und dem mehr als verdienten Feierabend-Bier auf einer kleinen (wirklich sehr sehr kleinen) Aussichtsterrasse haben wir den Tag ausklingen lassen.
    Am dritten Tag hieß es dann früh aufstehen: um 3:30 Uhr ging der Wecker und wir sind zu einem Aussichtspunkt über dem See aufgestiegen. Hier haben wir unter einem tollen Sternenhimmel und mit dem Rumpeln des Vulkanes Fuego im Hintergrund (Dieser ist zu der Zeit ausgebrochen) auf den Sonnenaufgang gewartet. So kalt wie dort, wars auf unserer Reise bisher noch nie. ☺️ Das hat sich aber mit den ersten Sonnenstrahlen sofort geändert und als wir bei einer Kaffeekooperative unseren Ziel-Kaffee getrunken haben, wars schon wieder sommerlich warm. Perfekt um nach einem Mittagessen in den Atitlan-See zu springen und abends gemeinsam in San Pedro auf die Wanderung mit dem ein oder anderen Cocktail anzustoßen. 😬
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  • Im Basecamp vom Acatenango

    November 21, 2018 in Guatemala ⋅ 🌧 10 °C

    15:45: Wir liegen gerade warm eingepackt im Basecamp vom Vulkan Acatenango. Es ist kalt, richtig kalt...
    Gestartet sind wir auf 2200m. Nach einem anspruchsvollen Aufstieg durch viel Nebel sind wir auf 3700m angekommen. Leider hängen immer noch Wolken im Berg sodass es nicht sicher ist ob wir heute den Gipfel erklimmen können. Am Sonntag ist der Fuego, der Nachbarvulkan ausgebrochen, somit war der Trek erstmal gesperrt. Nachdem der Vulkan sich aber wieder beruhigt hat, durften wir mit der Tour starten. Mit viel Glück können wir diesen heute sogar noch erklimmen. Wenn nicht versuchen wir es morgen zum Sonnenaufgang mit dem Acatenango.

    16:30: Der Aufstieg zum Fuego wurde leider für Heute abgesagt. Zum einen würden wir nichts sehen, zum anderen ist es einfach zu gefährlich. Wir wollen unser Glück mal nicht zu sehr herausfordern.
    Die Alternative zu den 3 Stunden zusätzlichen wandern ist auch nicht nicht schlecht. Es gibt ein Lagerfeuer, gutes einfaches Essen mit Rotwein sowie Marshmallows am Spieß. Hoffen wir einfach mal dass es morgen Früh besser aussieht mit dem Wetter. Der Wecker wird um 03:30 klingeln.

    02:00: Ich (Pit) liege wach, seit Stunden... Obwohl wir gestern stundenlang gewandert sind, bin ich absolut nicht Müde. Mein Herz schlägt ganz schön schnell, das muss die Höhenluft sein. Außerdem ist es noch kälter geworden. Ich müsste eigentlich mal ums Eck, aber dafür muss man nach draußen. Ich warte einfach noch eine Stunde, dann müssen wir eh aufstehen. Hoffentlich ist das Wetter gut...

    02:05: ich (Evi) schlafe 😉
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  • Sonnenaufgang auf dem Acatenango

    November 22, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 7 °C

    Mal wieder hat unser Tag früh begonnen (wer hier denkt, wir machen einfach „nur Urlaub“, der täuscht sich gewaltig 😉): um 4:00 Uhr ging’s heute auf den Gipfel des Acatenango.
    Die Nacht im Basecamp war - nennen wir es mal - interessant... Pit hat das ja im letzten Beitrag geschildert. Abends gab es immer mal wieder wolkenfreien Ausblick auf den Vulkan Fuego. Der hat sich die letzten Tage ja wieder deutlich beruhigt, aber ein paar kleinere Ausbrüche haben wir gesehen. Im Juni sind ja viele Leute bei einem riesen Ausbruch gestorben. Man sieht auch jetzt noch die schwarzen Lavaströme, die weit ins Tal gehen und auch heute noch dampfen. Ein klein wenig macht einem das schon ein mulmiges Gefühl in der Magengrube.
    Als wir aber dann am Morgen die letzten 300 Höhenmeter erklommen haben und auf 3976 Metern die Sonne aufgehen haben sehen, war das allerdings alle Mühe wert. Am besten schaut Ihr Euch die Bilder unten an, denn es ist schwer zu beschreiben, wie schön es dort oben war.
    Nach einem rasanten Abstieg und der Fahrt zurück nach Antigua, sind wir nun ehrlich ein bisschen fertig. Aber glücklich! ☺️ Jetzt lassen wir es uns bei einem schönen Abendessen noch einmal gut gehen und Morgen geht’s dann schon nach Lima.
    Danke Mittelamerika, Danke Guatemala, Danke wunderschönes Antigua (wir sind ein bisschen verliebt in diese Stadt; schade, dass nicht genügend Zeit war) - Ihr wart toll!
    Und jetzt auf nach Peru. 👋
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  • Lima - Aus den Bergen in die Großstadt

    November 24, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach 14 Stunden Flug mit Zwischenstopp in Mexiko City sind wir in Lima, Perú angekommen. An Schlaf war nicht zu denken aber wir haben ein schönes Airbnb mit Dachterasse, sodass wir das nachholen können.
    Der erste Stopp ist für mich der Barbershop, die größte Herausforderung dieser Reise. 😊 Nachdem ich seit 10 Jahren dem besten Friseur in München vertraue, ist es für mich eine Tortur zu einem neuen zu gehen. Aber, der Neue macht es nicht schlecht und nach unfassbaren 90 Minuten bin ich draußen, inklusive Bart trimmen.
    Am Abend geht's dann zum Punto Azul, einem schicken Fischrestaurant. Es gibt, was sonst, das Nationalgericht Ceviche sowie ein grandioses Fischrisotto.
    Für den nächsten Tag haben wir uns entschieden, eine Tour mit einer Einheimischen durch das "richtige" Lima zu machen. Katherin macht es toll und bringt uns in Gegenden wo wir nie alleine hingekommen wären. Schon alleine die öffentlichen Busse zu nehmen ist eine Sache der Unmöglichkeit als Tourist.
    Die Straßen sind voller Menschen, voller bunter Shops. Wir sehen so viel von der Stadt und probieren bestes Streetfood. Katherin hat uns geraten in den meisten Gegenden das Handy lieber in der Tasche zu behalten, sodass es leider nicht zuviele Fotos gibt. Aber ich verspreche euch, es ist eine tolle und aufregende Stadt.
    Am späten nachmittags gehen wir dann nochmal in unsere sichere touristische Gegend in Miraflores. Nachdem ich bei unserer letzten Wanderung sehr unzufrieden mit meiner Regenjacke war, entscheide ich mich eine neue zu kaufen. Wir gehen in die schönste Mall die wir je gesehen haben (sie ist zur Hälfte offen mit Blick auf's Meer) und shoppen. Da gerade Black Friday war, gibt's ordentlich Prozente und ich freue mich auf eine neue Jacke und ein Baselayer da es jetzt bald ins Hochgebirge geht.
    Nach dem Einkaufen gibt's noch Pisco Sour mit Ausblick sowie die nächste Spezialität aus Peru, Lomo Saltado. Einfach grandios, die peruanische Küche...
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  • Psssst... Funkpause wegen Wandern :-)

    November 29, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wir sind gerade im Wandererparadies Huaraz nördlich von Lima. Und weil man hier eben die schöne Natur genießen muss, tun wir das auch.
    Das heißt: ein paar Tage viele unglaublich schöne Landschaften, aber auch unglaublich wenig Internet (auch mal nicht schlecht😉).
    Wir gehen morgen auf einen Vier-Tages-Trek und melden uns danach wieder... mit den unglaublich schönen Bildern. 😊
    Danke dass Ihr Euch so für unsere Reise interessiert. Das freut uns sehr! 🙏
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  • Lake Wilcacocha & Laguna 69

    November 29, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Hallo zusammen, da sind wir wieder. 👋
    Nach 6 Tagen beim Trekken sind wir wieder in der Zivilisation angekommen.
    Wie im letzten Post schon geschrieben, gingen die Wanderungen von Huaraz los. Genau genommen waren wir im Huascarán Nationalpark mit der zweithöchsten Gebirgskette Südamerikas, der Cordillera Blanca.

    Die ersten zwei Tage waren Tagestouren angesagt, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Huaraz liegt auf guten 3000 Meter und somit schon höher als die Zugspitze.

    Nachdem ich (Pit) schon Probleme mit dem Schlafen in der Höhe in Guatemala hatte, war ich gespannt wie es mir in Peru ergehen würde. 3000m -> kein Problem.

    Die erste Tour ging auf 3700m zum Lake Wilcacocha. Die Wanderung war recht unspektakulär und nicht zu anspruchsvoll, was uns Hoffnung für die nächsten Tage gegeben hat. Das aufregendste war fast die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (in einen Minivan passen uuuuunendlich viele Leute rein).

    Die zweite Tour am kommenden Tag war umso spektakulärer. Los ging's um 5:00 in der Früh (ja, so ein Sabbatical ist anstrengend 😬). Zuerst mit einem Bus für zweieinhalb Stunden über Straße und Schotterweg zum Ausgangspunkt der Wanderung auf 3900m und dann zu Fuß hoch zu unserem Ziel auf 4600m. Nur 700m Höhendifferenz, das ist ja easy... von wegen... Der Ruhepuls liegt schon beim Start mindestens 20% höher als auf Meereshöhe.
    Die erste Stunde war ganz gemütlich: durch ein traumhaftes Tal welches nur aus einem Bilderbuch enstanden sein kann. Danach ging es für zwei Stunden nach oben. Da machten sich bei mir auch schon wieder die ersten Anzeichen von Höhenkrankheit bemerkbar, zuerst leichte und dann richtig schlimme Kopfschmerzen. Gut, dass wir vom Frühstück Tee aus Coca Blätter mitgenommen haben, das hilft.
    Nach dem Aufstieg verweilen wir für eine Stunde an der Lagune, die von riesigen Bergen und Gletschern umgeben ist. Einfach atemberaubend! 🙌
    Danach ging's wieder gemütlich nach unten zum Bus.
    Zuhause angekommen merke ich (wieder Pit) leider, dass die Kopfschmerzen wieder da sind und ich mich richtig schlecht fühle. Zusätzlich zur Höhe hab ich mir wohl einen Sonnenstich geholt. 😣
    Hilft nix, am nächsten Tag geht's zu unserem 4-Tagestrek. Also, alles wieder packen und ab ins Bett...
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  • Santa Cruz Trek - die bisher größte...

    December 2, 2018 in Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    ...Herausforderung. Gott sei Dank gibt’s Esel. 😂 Aber Eins nach dem Anderen...

    Vier Tage geht es für uns also nun durch den Huarascan Nationalpark. Um 5:00 Uhr steigen wir in den Minibus von Eco Ice Peru und die Tour vom Vortag steckt uns noch in den Knochen. Da kommt es ganz gelegen, dass jeder von uns 5 Kilo für die Donkeys (also die Esel) packen darf und dass wir weder Zelt, Schlafsäcke, noch sonstige Verpflegung tragen müssen. Das kennen wir von Guatemala ja auch ganz anders. 😉
    Zusammen mit César, unserem Guide, Jonathan aus den Niederlanden und Brittany aus den USA fahren wir als kleine Gruppe los. Kurz nach Sonnenaufgang ist dann an Schlafen im Bus nicht mehr zu denken: es geht größtenteils über eine Schotterstraße zum Ausgangspunkt und die Schlaglöcher schütteln uns ordentlich durch. Aber Gott sei Dank verpassen wir somit nicht die atemberaubenden Aussichten und eine abenteuerliche Fahrt über einen Pass auf fast 5000 Meter. Wir schauen begeistert aus dem Bus und halten für mehrere Fotostops.
    Nachdem wir dann am Start der ersten Wanderung angekommen sind und unser Donkey-Driver (das klingt doch viel besser als Eseltreiber 😬) Walter alles auf unsere tierischen Begleiter geladen hat, geht’s zu Fuß los. Die erste Tagesetappe ist kurz und führt durch wunderschöne Landschaft zu unserem ersten Campingplatz. Walter ist mit den Eseln schon früher da, die Zelte sind aufgebaut und alles ist bezugsfertig. Was für ein Luxus!
    Man merkt die Höhe schon deutlich, auch die Sonne brennt ordentlich runter und gerade Pit ist noch etwas vom Sonnenstich am Vortag gezeichnet, aber unterwegs gab’s Snacks und mehr als genügend Mittagessen und wir merken schnell, dass wir uns in Sachen Verpflegung keine Sorgen machen brauchen.
    Überhaupt: César und Walter kümmern sich die kompletten vier Tage ganz hervorragend um uns und die größte Sorge ist eigentlich nur, ob wir ausreichend Hunger für Frühstück, Brotzeit-Sackerl, Mittagessen, Teatime (kein Witz, jeden Tag um 16:30 Uhr im Essens-Zelt ☺️) und Drei-Gänge-Abendessen bei Kerzenschein aufbringen können Um die Antwort vorweg zu nehmen: ja, hat geklappt. 😂
    Früh geht es am ersten Abend ins Bett, der Tag war ja schließlich sehr lang. Wir packen uns in viele Schichten und kuscheln uns im Zelt in Schlafsack und Decke. Nachts wird es auf dieser Höhe und bei sternenklarem Himmel schon empfindlich kalt.
    Die nächsten Tage laufen dann ähnlich ab: wir werden um 6 mit Kaffee und Tee im Zelt geweckt, nach dem Frühstück wird ca. 7 Stunden gewandert und am Nachmittag kommen wir in unserem nächsten Camp an. Dort gibt’s dann Kaffee und Tee, leckeres Abendessen und viele Partien UNO. 😉 Pit wäscht sich sogar zweimal im eiskalten Bach, während ich mich dann doch lieber an die Waschschüsseln mit warmen Wasser im Camp halte. 😬
    Die Natur, durch die wir jeden Tag gehen, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist unglaublich schön hier, die Berge um uns sind gute 6000 Meter hoch, die Wanderungen sind extrem abwechslungsreich und wir genießen die Weite, die Lagunen, Wasserfälle, Gletscher, Wiesen, Wälder und Schotterpisten. Irgendwie scheint hier alles ein bisschen größer und malerischer als in den Alpen (auch wenn wir alle wissen, dass wir ganz traumhafte Berge in Europa vor der Haustür haben). Auch das Wetter lässt uns die 4 Tage nicht im Stich und das, obwohl eigentlich schon keine Wandersaison mehr ist und wir tatsächlich gerade die letzte Tour für dieses Jahr bei unserem Tourveranstalter machen. Was für ein Glück, denn auch an den Campingplätzen ist außer uns fast niemand. Von César erfahren wir, dass in der Hochsaison hier oft bis zu 120 Leute ihre Zelte aufschlagen.
    Am letzten Tag kehren wir beeindruckt, müde und sehr glücklich nach Huaraz zurück. Bei Orlando, dem Besitzer unseres Trekkingveranstalters gibt es ein letztes gemeinsames Essen und viele wohlverdiente Pisco Sours. So lässt es sich aushalten!!!
    Fazit nach 4 Tagen Wandern:
    - die Höhe macht den Unterschied (wer genaueres wissen will, fragt am besten Pit)
    - die Natur kann’s einfach am besten
    - und: Gott sei Dank gibt’s Esel 😉
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