• Von Sarajevo zum Durmitor Nationalpark

    18. Juni in Montenegro ⋅ ☀️ 18 °C

    Eigentlich sollte heute der Besuch von Sarajevo der spektakulärste Teil des Tages werden. Die Fahrt dorthin verlief zügig und bei angenehmen Temperaturen um die 25 °C. Unsere Besichtigung der Altstadt hielten wir dann allerdings doch recht kurz. Wir schauten uns den Basar und den historischen Holzbrunnen an – doch zwischen den unzähligen Touristen, dem hektischen Treiben und dem Verkehrslärm wollte sich bei uns kein rechtes Wohlgefühl einstellen.
    Die Strecke Richtung montenegrinischer Grenze entschädigte uns dafür umso mehr: Sie war wieder einmal wunderschön und mit Worten kaum zu beschreiben. Der Grenzübergang selbst war schnell und völlig unkompliziert erledigt, und schon ging es weiter zum und durch den Durmitor-Nationalpark. Die Landschaft, die uns hier erwartete, war im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend und unglaublich schön – das war mit Abstand das spektakulärste Erlebnis des gesamten Tages.
    Und als kleines Sahnehäubchen durften wir hier endlich die Wildpferde bewundern, die uns in Bosnien noch verborgen geblieben waren. Schließlich trieb uns aufkommender Regen dazu, spontan noch im Nationalpark eine Unterkunft zu suchen. Für 15 € pro Person fanden wir eine kleine Hütte auf einem Camper-Stellplatz – bei einem ausgesprochen freundlichen Gastgeber, der uns zur Erledigung der Anmeldung erst einmal herzlich zum Teetrinken einlud.
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