• Wetterflucht

    23. juni, Nordmakedonien ⋅ ☁️ 26 °C

    Der Morgen begann erneut mit einem hausgemachten Frühstück – diesmal mit einer Eierpfanne à la Andreas.

    Beim Losfahren zeigten sich dunkle Wolken an den Bergrändern, doch der Wetterbericht hatte uns bis mittags regenfrei versprochen. Nach einer kurzen Fahrt von unserer Unterkunft ging es dann auch gleich bergauf in den TET-Track, der grob steinig und recht anstrengend zu fahren war. Dafür wurden wir mit einer genialen Aussicht auf den Ohridsee belohnt, die sich uns aus den Bergen eröffnete.

    Nachdem wir einige Jeeps überholt hatten, die ebenfalls auf einer Offroad-Tour unterwegs waren, gehörte der Track ganz uns allein. Es ging teils über steinigen, teils über tief ausgewaschenen, erdigen Untergrund – immer hindurch durch atemberaubende Landschaften. Währenddessen wuchs die Gewitterwolke über uns jedoch zu immer bedrohlicher Größe heran.

    Am nächsten Straßenabschnitt entschieden wir uns deshalb, es für heute mit dem Offroadfahren gut sein zu lassen.
    Stattdessen ging es onroad weiter Richtung Bulgarien – über Bitola und quer durch das Land, vorbei an Kavadarci.

    Für den Nachmittag waren auch hier Regen und Gewitter gemeldet. So erreichten wir bereits früh am Nachmittag Strumica, noch in Nordmazedonien, aber schon in der Grenzregion zu Bulgarien. Der Himmel über uns war inzwischen tiefdunkel und grollte bedrohlich – doch wir blieben trocken und konnten unsere Motorräder am Ende sogar überdacht unterstellen. Ein guter Moment, um einen langen Fahrtag entspannt ausklingen zu lassen.
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