• Der Tag am Meer

    July 8 in Bulgaria ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute war ein letzter Tag am Meer, bevor es morgen weiter nach Rumänien geht. Verbracht haben wir ihn mit Baden im Meer, Einkaufen, Beraten und Planen für die Georgienreise (bisher noch ganz ohne Ergebnis ☺️) und vor allem mit Ausruhen. Für später ist noch ein gemütliches Grillen geplant.

    Ich (Andi) möchte die Gelegenheit nutzen und ein paar persönliche Gedanken teilen. Bitte seht es mir nach, wenn das nicht in wenigen Worten gelingt.

    Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich nun schon einige Reisen mit dem Motorrad unternehmen durfte, die mich persönlich ungemein bereichert haben. Einerseits die unglaublich schönen Landschaften, die ich bewundern und bestaunen durfte – und andererseits immer wieder die vielen tollen Menschen, denen ich begegnet bin.

    Was mir dabei immer wieder aufgefallen ist und mir sehr am Herzen liegt, ist Folgendes: Egal wo auf der Welt ich sein durfte, ich habe so vieles gesehen und erlebt, was alle Menschen gleich machen. Die Kinder spielen überall die gleichen Spiele, verliebte Pärchen haben denselben Blick in den Augen, ein Lachen ist überall auf der Welt zu erkennen, und Freundlichkeit ist allerorts gern gesehen. Und auch die kulturellen Unterschiede wurden mir immer wieder gerne erklärt, wann immer ich danach gefragt habe.

    Das hat meine Perspektive deutlich erweitert – auch wenn ich ein anderes Leben mit vielleicht anderen Werten führe. Ich habe so viele gute Gespräche geführt, mit Menschen, denen es völlig egal war, in welchem Land ich geboren wurde, ob ich viel oder wenig Geld habe oder welcher Religion ich angehöre. Oft wurde ich jedoch als Mensch hinterfragt: was ich denke und fühle, wer ich eigentlich bin – und vielleicht auch, wer ich sein möchte. Das war nicht immer einfach, hat mich aber viel über mich selbst gelehrt.

    Was ich mir wünsche und mir vorgenommen habe:
    Mehr auf das zu achten, was uns verbindet – statt auf das, was uns trennt.
    Mehr zu hinterfragen – und weniger zu urteilen.

    Und mehr im Moment zu bleiben und die Geschenke des Lebens in Dankbarkeit zu genießen.

    So viel zu meinen Gedanken
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