• Tag 3 – Unser Safari-Abenteuer beginnt

    14. januar, Tanzania ⋅ ⛅ 22 °C

    Der Tag startete früh: Um 07:30 Uhr klingelte der Wecker. Danach ging es zum Frühstück. Es gab ein Buffet mit kleinen Speisen, jedoch nicht ganz so vielen Früchten, wie wir es uns erhofft hatten. Der Kaffee war dafür ein echtes Highlight: Er wird hier in Tansania selbst geerntet und geröstet. Sehr stark, aber richtig gut im Geschmack.
    Um 09:00 Uhr holte uns unser Reiseführer für die nächsten Tage bei der Kia Lodge ab. Wir waren sehr gespannt, wie gross unsere Gruppe sein würde und mit welchen Personen wir unterwegs sein würden. Der Ranger stellte sich vor, wir warteten kurz – und dann kam die Überraschung: Wir waren nur zu zweit.
    Eine ganze Safari nur wir und GoodLuck – so heisst unser Ranger. Wenn das kein Glück bringt, was dann? 😊
    Zuerst fuhren wir rund eine Stunde Richtung Arusha, hinein in die Stadt mit etwa einer Million Einwohnern. GoodLuck erzählte uns, dass in Tansania über 120 verschiedene Stämme leben, die sehr gut miteinander auskommen. Oft kann man an der Kleidung erkennen, welchem Stamm jemand angehört.
    In Arusha angekommen, besuchten wir ein grosses Hotel mit einem riesigen Accessoire-Shop. Wir waren kurz davor, uns etwas zu kaufen, entschieden uns dann aber dagegen – kein Platz im Gepäck und zudem ziemlich teuer. Im Hotel hatten wir ein kurzes Briefing mit unserem Safari-Anbieter, bevor es weiterging.
    Nach dem Briefing fuhren wir etwa 1,5 Stunden weiter zum Lake-Manyara-Nationalpark. Unterwegs holten wir noch unsere Lunchboxen ab und assen unser Mittagessen kurz vor dem Parkeingang. Danach ging es endlich hinein in den Park.
    Unsere Erwartungen an die Tierwelt waren eher gering, da es hiess, dies sei ein kleiner Park – perfekt, um ins Safari-Leben einzusteigen. Doch keine 10 Minuten nach der Einfahrt begegneten uns bereits die ersten Tiere. Kurz darauf folgte der absolute Wow-Moment:
    Plötzlich stand eine Elefantengruppe mit rund 15 Tieren um uns herum. Sie präsentierten sich ganz entspannt, liefen keine zwei Meter neben unserem Auto vorbei und genossen ihr Leben. Ein unvergessliches Erlebnis.
    Es ging genauso beeindruckend weiter: Zebras überquerten plötzlich die Strasse, und in der Ferne sahen wir grosse Tiere an den Bäumen fressen – Giraffen, ebenfalls in einer Gruppe von mindestens zehn Tieren. Einfach Wahnsinn.
    Auf der Rückfahrt Richtung Lake Manyara tauchte plötzlich Bewegung im Wasser auf: Nilpferde, gerade noch gut sichtbar. Wir hätten nie gedacht, bereits am ersten Safari-Tag so viele verschiedene Tiere zu sehen.
    Unser Ranger spricht sogar sehr gut Deutsch, weshalb er uns alles verständlich erklärte und viele spannende Infos mitgab. Auf dem Weg aus dem Park sahen wir viele Tiere sogar nochmals – auch solche, deren Namen ich ehrlich gesagt schon wieder vergessen habe 😂
    Am späten Nachmittag ging es weiter zu unserem Schlafplatz für diese Nacht: die Tloma Lodge, eine wirklich wunderschöne Anlage. Nun geniessen wir den Abend bei einem leckeren Abendessen und sind gespannt, was uns morgen in der Serengeti erwartet.
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