• Manyeleti Game Reserve

    September 27 in South Africa ☀️ 31 °C

    Von der Sonne geweckt starteten wir voller Vorfreude in den neuen Tag. Schließlich waren wir in freudiger Erwartung auf die ein oder andere Tiersichtung. Unser Weg führte uns ins Manyeleti Game Reserve - unweit des Krüger Nationalparks.
    Bereits auf dem Weg zum Game Reserve konnten wir von der Straße aus einen Elefanten sehen.
    Nach dem Zugangstor wurde es spannend.. neben Navigation ohne Straßennamen, tiefen Schlaglöchern und Spurenrinnen galt unsere Aufmerksamkeit hauptsächlich der Umgebung, immer auf der Suche nach Tieren. Tatsächlich sahen wir noch auf dem Weg zum Camp die ersten Büffel, Springböcke, Gnus und in weiter Ferne Hippos und Elefanten.
    Im Camp angekommen warteten wir auf dem Balkon unserer Hütte auf das Mittagessen, in ständiger Begleitung einiger Nyalas und Affen. Doch dies sollte längst nicht alles sein - nach dem Mittagessen verirrten sich zwei Elefanten ins Camp, sodass wir plötzlich nur etwa fünf Meter neben einem wilden Elefanten standen.

    Anschließend ging es dann zum wirklichen Tageshighlight - unsere erste Safari. Hier ließen die nächsten Elefanten nicht lang auf sich warten. Eine große Herde, mit mehreren Kälbern - eines davon gerade ein halbes Jahr alt. Wir beobachteten die tapsigen Schritte der Kleinen, ehe wir unseren Weg fortgesetzten. Im weiteren Verlauf sahen wir immer wieder verschiedene Gruppen von Elefanten. Während des Sonnenuntergangs fanden wir dann einige Zebras grasend im Busch. Der Fokus unseres Guides blieb jedoch auf einer Sache - Löwen. Also suchten wir auch nach Sonnenuntergang weiter. Im Scheinwerferlicht entdeckten wir dann zunächst eine Löwin mit ihren Jungen, allerdings tief im Busch. Gestört vom nachfolgenden Jeep zogen sie ihrer Wege.
    Einige Funksprüche später fanden wir uns plötzlich tief im Dickicht, wenige Meter neben einem Leoparden. Ein Teenager, wie uns unser Guide zu berichten wusste.
    Doch auch damit sollte es noch nicht vorbei sein.
    Der krönende Abschluss sollte ein Rudel Löwen sein. Das haben wir aber nicht etwa von weitem sehen können - nein, unser Guide fuhr mitten rein. Links neben dem Jeep im Abstand weniger Meter zwei Männchen, rechts daneben in einem Meter Entfernung eine schlafende Löwin.
    Auf dem Rückweg drehten wir, sodass einer der Löwen direkt neben mir lag. Der etwa 7-Jährige war übersät von Kampfspuren - im Gesicht und am ganzen Körper.
    Nach wenigen Minuten ließen wir das Rudel in Frieden zur Ruhe kommen und beendeten nach 4h unsere Tour.
    Als Abendessen gab es ein köstliches 3-Gänge-Menü bevor wir uns ins Bettchen machten, um Morgen ausgeschlafen zur Sonnenaufgangssafari zu starten.
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