Joined July 2019
  • Day4

    Atomium und Mini-Europe

    January 1 in Belgium ⋅ ☁️ 13 °C

    Ausgeschlafen und gestärkt fuhren wir mit der U-Bahn in Richtung Atomium. Nachdem wir die in drei der Kugeln befindliche Ausstellung bestaunten standen wir 1,5h an um mit dem Fahrstuhl in die oberste Kugel fahren zu können. Hier bietet sich ein 360° Panoramablick über Brüssel. Für die Aussicht lohnte sich das Anstehen auf jeden Fall. Nach wenigen Minuten wurde mir jedoch schlecht, da durch Wind und Wetter die Kugeln sich leicht bewegen.
    Als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten führte uns unser Weg vorbei an einem Waffelstand zum Mini-Europe. Rechtzeitig bevor der Regen einsetzte beendeten wir unseren Spaziergang durch diesen liebevoll gestalteten Park und kehrten zurück in die Innenstadt. Ein letztes Abendessen auf dem Wintermarkt, ein letzter Besuch des Grand-Place, eine letzte belgische Waffel und dann ging es auch schon Richtung Busbahnhof.
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  • Day4

    Jahreswechsel

    January 1 in Belgium ⋅ 🌬 13 °C

    Nachdem wir uns im Hotel vergewisserten wo der beste Platz in Brüssel sei um das Feuerwerk zu bestaunen, gingen wir nach dem Abendessen zum Palais de Bruxelles. Im angrenzenden Parc de Bruxelles bezogen wir bereits gegen 21:00 Uhr Stellung und sicherten uns damit den besten Platz in der ersten Reihe. Hier konnten wir zum Jahreswechsel ein atemberaubendes, circa 18-minütiges Feuerwerk bewundern und super in das Jahr 2023 starten.Read more

  • Day3

    Europaviertel und vieles mehr

    December 31, 2022 in Belgium ⋅ 🌬 16 °C

    An unserem zweiten Tag in Brüssel starteten wir mit einem leckeren Frühstück im Café. Von hier ging es zum Monts des Arts und dem Palais Royale, gefolgt vom Palais de Justice, dem Europaviertel, dem Jubelpark und zuletzt der Cathédrale St. Michel et Gudule. Nach diesem, für mein Bein, gewaltigen Fußmarsch ging es zunächst zurück zum Hotel. Zum Abendessen ging es in ein belgisches Restaurant, wo wir uns Spezialitäten des Landes schmecken ließen.Read more

  • Day2

    Grand-Place und Manneken Pis

    December 30, 2022 in Belgium ⋅ 🌧 9 °C

    Nachdem wir nach über neun Stunden Fahrt mit etwas Verspätung in Brüssel ankamen erreichten wir nach wenigen Minuten zu Fuß direkt unser Hotel. Hier konnten wir schon einchecken, unsere Rucksäcke loswerden und gingen direkt in Richtung Grand-Place. Schneller als erwartet erreichten wir diesen, ebenso das Manneken Pis. Zwischendurch stärkten wir uns mit der ein oder anderen belgischen Waffel.
    Als der Regen einsetzte entschieden wir uns für den Besuch des Schokoladenmuseums von Brüssel. Abendessen gab es für uns auf dem Wintermarkt, ein absolutes Paradies mit jeder Menge Leckereien. Pünktlich 19:00 Uhr ging es erneut auf den Grand-Place, um die Weihnachtszeit wird hier eine atemberaubende Lichtshow gezeigt.
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  • Day9

    Scharpyldak

    August 20, 2022 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute erwartete uns ein kurzer Reittage. Wie immer ging es 09:00 Uhr los. Die Pferde schienen heute besonders viel Energie zu haben. Unser Weg führte uns den ganzen Tag direkt am See entlang über ewig weite Blumenwiesen, die Blütezeit haben wir leider verpasst. Noch nie habe ich ein Edelweiß gesehen, hier am See gab es sie wie bei uns Löwenzahn. Nach nur zwei Stunden gelangten wir an unserer heutiges Jurtencamp, wieder direkt am See gelegen. Einer unserer Guides fuhr uns zu einem nahegelegenen "Geschäft" hier im Nirgendwo. Wir kauften nichts, sondern schauten nur. Unsere Köchin nutzte jedoch die Gelegenheit ein wenig frisches Obst und Gemüse zu besorgen. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Schaukeln und einem Mittagsschlaf, der Wind hier am See wehte den gesamten Tag und ging durch Mark und Knochen. Schließlich befanden wir uns immernoch auf 3000m Höhe.
    Das Abendessen fiel für mich weniger lecker aus - es gab zunächst Brühe aus Lammfleisch und anschließend Nudeln in Selbiger Brühe gekocht mit Lammfleisch. Um das ganze abzurunden gab es gegorene Stutenmilch - seit Beginn der Reise war das heutige Essen die erste wirkliche Herausforderung für unsere Mägen.
    Wir genossen den Sonnenuntergang am See bevor wir uns in die Jurte zurück zogen und den Tag entspannt ausklingen ließen.
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  • Day8

    Zeit für traditionelle Spiele

    August 19, 2022 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 19 °C

    An unserem Jurtencamp angekommen blieb nicht viel Zeit um zu entspannen - die Jungen aus der Region versammelten sich extra für uns, um all ihre typisch kirgisischen Spiele vorzuführen. Angefangen mit dem Nationalsport Ullak-Tartysch (Ziegen-Ziehen). Hier gibt es zwei Mannschaften die gegeneinander spielen. Ziel ist es eine tote Ziege am einem Ende des Spielfelds aufzuheben und dann am anderen Ende des Spielfelds in ein Loch zu werfen. Das Ganze findet natürlich zu Pferd statt und erinnert an eine deutlich rauere Variante des uns bekannten Polo. Weiter ging es mit einer Art Ringen. Ehe ich mich versah hatte ich ein Stück Stoff um den Bauch gebunden und musste mit einem 21-jährigen kirgisischen Jungen ringen. Die Idee ist auf dem Mist meiner Mitreiterinnen gewachsen, die offenbar recht begeistert von meiner Kraft waren. Auf 3000m Höhe war das mehr als anstrengend und nach einem guten Kampf musste ich mich dann doch geschlagen geben.
    Es folgten zwei weitere Spiele zu Pferd. Bei einem liegt Geld auf dem Boden verteilt und Ziel ist es dieses vom galoppierenden Pferd aus zu greifen um es dann behalten zu dürfen. Das letzte Spiel ist eine Art Wettrennen. Hier spielen eine Frau und ein Mann - für gewöhnlich das einzige Spiel das Frauen hier mitspielen. In der ersten Spielrunde galoppiert die Frau zuerst und der Mann muss versuchen sie einzuholen, gelingt es ihm, darf er die Frau küssen. In der zweiten Runde galoppiert der Mann zuerst und die Frau muss ihn einholen, gelingt es ihr, darf sie den Mann mit der Peitsche schlagen.
    Nachdem uns alle Spiele präsentiert wurden zogen wir uns zum Abendessen zurück, hier wollten alle noch eine Liegestütz-Challenge von Oros (unserem jüngsten Guide) und mir sehen. Bei Nummer 23 musste sich Oros geschlagen geben. Damit war für den heutigen Tag Spiel und Spaß beendet.
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  • Day8

    Tulpar-Tasch

    August 19, 2022 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 17 °C

    Der Tag startete weniger gut - das mir zugeteilte Pferd Toro hatte eine wunde Stelle am Rücken. Somit musste ich auf unser Begleitpferd wechseln, den einzigen Hengst. Beim Frühstück hatte sich unsere Köchin etwas verschätzt und so ging es mit leichtem Hunger los auf diese Etappe. Wenige Meter von unserem Lager entfernt entdeckte ich am Boden ein Horn. Es war das Horn eines Yaks, so stieg ich rasch ab und sammelte es ein. Kurze Zeit später trafen wir auf Touristen aus Spanien, Deutschland und Frankreich. Die Gruppe hatte keinerlei Ahnung von Pferden und buchte dennoch eine 4-tägige Reittour zum Son-Kul See - unserem heutigen Tagesziel. Kurzerhand verschmolzen unsere Gruppen zu einer großen Gruppe die gemeinsam den Weg zum letzten Pass vor dem See meisterte. Am Pass angekommen bot sich ein erster atemberaubender Blick auf den Son-Kul. Wir gönnten hier den Pferden eine kurze Pause und genossen den Ausblick.
    Nach unserer kurzen Pause ritten wir den Berg hinab, direkt zum See. Hier machten wir unsere Mittagsrast. Zwei der Mädels und ich nutzten die Gelegenheit und gingen baden - auf über 3000m. Das Wasser war dennoch verhältnismäßig warm, da der See lediglich eine durchschnittliche Tiefe von 8m und eine maximale Tiefe von 13m aufweist. Unser weiterer Weg, nach der Mittagsrast, führte uns die gesamte Zeit in Ufernähe entlang. Nach einiger Zeit erreichten wir unser Jurtencamp - ein ganzes Stück vom Ufer entfernt aber mit Blick auf den See.
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  • Day7

    Klmtsche

    August 18, 2022 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 21 °C

    Unser Tag startete wie immer um 07:00 Uhr mit Sachen zusammen packen und fertig machen bevor es 08:00 Uhr Frühstück bei unseren Gastgebern gab. Gestärkt ging es auf unsere nächste Etappe - der erste Teil unserer heutigen Tour führte an einer Straße entlang und war daher weniger sehenswert. Um dieses Teilstück aber nicht allzu langweilig zu gestalten starteten wir ein kleines Wettrennen kurz vor der Mittagsrast. Unsere Köchin zauberte uns wieder einmal ein hervorragendes Essen zur Stärkung. Nachdem wir uns wieder auf unsere Pferde geschwungen hatten waren diese kaum zu bändigen uns so rasten wir durch die ewigen Weiten der Steppe bevor uns unser Weg wieder in die Berge führte. Eine weitere Pass-Überquerung stand an, aber dieses Mal deutlich weniger anstrengend als am zweiten Tag. Vom Pass aus führten wir die Pferde wieder einige Meter den Berg hinab. Anschließend ritten wir durch das Tal entlang eines kleinen Baches wo wir unser heutiges Lager aufschlugen. Während der Kaffeezeit beschlossen eine Mitreiterin und ich, den neben uns befindlichen Berg zu erklimmen. Etwa eine halbe Stunde kletterten wir den Berg hinauf und konnten schließlich erneut eine traumhafte Aussicht genießen. Eine weitere halbe Stunde quälten wir uns den sehr steilen Weg hinab und kamen pünktlich zum Abendessen zurück. Eine Runde Uno nutzten wir als Zeitvertreib bevor wir in den Zelten verschwanden.Read more

  • Day6

    Epkin

    August 17, 2022 in Kyrgyzstan ⋅ ⛅ 20 °C

    Der gestrige Tag war so unfassbar schön und atemberaubend, dass es schwer werden würde dies zu übertreffen. Die ersten morgendlichen Sonnenstrahlen des heutigen Tages waren bereits sehr warm und halfen dabei die Kälte der letzten Nacht aus den Knochen zu bekommen. Noch nie habe ich nachts so sehr gefroren wie ich es letzte Nacht tat. Die höhenbedingten Kopfschmerzen trugen zudem auch nicht zu einer erholsamen Nacht bei. Die heutige Etappe sollte ähnlich lang aber weniger anstrengend als die gestrige werden. Unser Weg führte uns über riesige grüne Wiesen den Berg hinab in die Hochebene. Hier ging es durch ein kleines Dorf aus Zeiten der Sowjetunion. Unsere Mittagsrast machten wir an einem verlassenen Hof am Dorfrand. Im Anschluss daran folgte für uns endlich die erste Galoppstrecke dieser Reise - im Renngalopp ging es über die staubtrockene Hochebene. Als dieser Spaß vorbei war ging es ins nächste Dorf, wo sich letztendlich das Haus unserer heutigen Gastgeber befand. Kaum vom Pferd abgestiegen ging es mit einer kleinen privaten Adlershow weiter. Eine meiner Mitreiterinnen hatte den Kontakt hergestellt, da sie sich von ihm einen handgefertigten Bogen kaufte. Nachdem jeder einmal den Adler und den Falken halten und anfassen durfte ging es zügig weiter für uns. Die Gastgeber hatten einen "kleinen" Snack am Nachmittag aufgetischt. Es gab köstliche Salate und verschiedene Sorten Gebäck. Als wir alle satt und zufrieden waren packten wir unser Waschzeug zusammen und wurden mit dem Auto in eine Banja des Dorfes gefahren. In diesem russischen Dampfbad ließen wir es uns so richtig gut gehen, allerdings nur kurzzeitig, da für uns nur eine Stunde gebucht war. Zurück am Haus der Gastgeber entdeckten wir das gut besuchte Volleyballfeld des Dorfes und spielten kurzerhand mit der Dorfjugend zusammen Volleyball bevor wir im Sonnenuntergang auf den Friedhof des Dorfes spazierten.
    Zum Abendessen wurde erneut groß aufgetischt, es gab leckere Manti. Zur Vorbereitung versammelten sich 8 Großmütter und falteten unsere Manti.
    Der Fahrer unseres Begleitbusses forderte mich während des Essens auf gegen unseren 23-jährigen Guide ein Armdrücken-Duell zu bestreiten. Diese Herausforderung nahm ich an und ging siegreich aus diesem Duell. Begeistert von meiner Kraft sah ich mich plötzlich mit all unseren Guides in einem Armdrücken-Duell, bevor ich letztendlich unseren jüngsten Guide mit 80kg Körpergewicht als lebende Hantelstange hochhob und damit den grönenden Abschluss für den heutigen Abend lieferte und zum Gesprächsthema des gesamten Dorfes wurde.
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  • Day5

    Sarala-Sas

    August 16, 2022 in Kyrgyzstan ⋅ ☁️ 12 °C

    Mit dem Sonnenaufgang und dem ersten Muhen der Kälber endete unsere Nacht. Das Frühstück fiel heute eher klein aus, damit wir zeitig los konnten, da es ein langer und anstrengender Tag werden sollte. Zunächst ging es sachte aber stetig bergauf, immer entlang eines Baches, der auch des öfteren unseren Weg kreuzte. Je weiter wir nach oben gelangten, desto steiler und schwieriger wurde der Weg. Unsere Pferde kletterten meisterhaft über steiles, steiniges Gelände. Den Gebirgspass Shamshy auf einer Höhe von 3572m galt es am heutigen Tag zu überwinden - hierfür mussten zunächst 1800 Höhenmeter überwunden werden. Eine halbe Stunde vor dem Gebirgspass machten wir noch eine ausgiebige Mittagsrast bei wunderschöner und atemberaubender Aussicht. Die letzte halbe Stunde kämpften die Pferde sehr, um uns zum Pass zu bringen. Oben angelangt erreichten wir den höchsten Punkt unserer Reise, stiegen ab und führten die Pferde einige Minuten bergab. Bevor wir schließlich weiter reiten konnten zogen wir unsere Regenponchos an, da plötzlich ein Gewitter aufzog. In ständiger Begleitung von lautem, rollendem Donner setzten wir unseren Weg fort. Hierbei trafen wir auf eine erste Herde wildlebender Yaks. Das Ziel unserer heutigen Etappe war die Region Sarala-Sas - eine unbeschreiblich schöne Gegend, auf fast 3000m Höhe gelegen. Es bot uns ein Blick auf eine endlos weite Hochebene umgeben von malerischen Bergen. Vor dieser traumhaften Kulisse schlugen wir unsere Zelte auf und genossen die Aussicht. Nach 6,5h waren alle erschöpft und freuten sich aufs Abendessen - es sollte Borsch geben. Eine Suppe mit Kohl, Koriander und Kartoffeln. Satt und zufrieden legten wir uns zeitig schlafen um für den nächsten Tag fit zu sein.Read more

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