• Kruger-Nationalpark

    September 29 in South Africa 🌬 20 °C

    Auch heute klingelte der Wecker noch weit vor Sonnenaufgang, da wir pünktlich 05:30 Uhr zu unser Tagessafari im Kruger-Nationalpark abgeholt wurden. Leider sollte der Wetterbericht recht behalten und es regnete, die Aussicht auf Besserung war gering.
    Nach einer kleinen Menge Bürokratie ging es dann auch endlich hinein in den Nationalpark. Unser Guide verteilte Regenponchos - nach kurzer Zeit wurde mir jedoch klar, dass diese ihren Zweck nicht mehr erfüllen. Mit einer nassen Hose ging es bei 16 Grad, Regen und Fahrtwind entlang der Wege, immer auf der Suche nach Tieren.
    Nach kurzer Zeit begegneten wir bereits einigen Giraffen und Zebras, die ihr Frühstück am Wegesrand genossen.
    Das mit Abstand häufigste waren wohl Impalas, die nahezu hinter jedem Busch standen und interessiert das Treiben auf den Wegen beobachteten.
    Als erstes Highlight trafen wir auf ein paar Tüpfelhyänen mit ihren Jungen. Diese lagen unbeirrt im Regen und ließen sich keineswegs stören.
    Weiter ging es mit einem Elefantenbullen in der Mast. Dieser blockierte zunächst die Straße, bevor er sich dazu entschied einigen Guides kurz den Puls in die höhe schießen zu lassen und Anlauf auf die wartenden Autos zu nehmen. Zügig legten alle den Rückwärtsgang ein und versuchten dem Bullen bestmöglich auszuweichen. Glücklicherweise gelang dies allen, der Bulle zog sich an den Straßenrand zurück und drohte mit starken Kopfschlagen jedem vorbeifahrenden Wagen.
    Kurze Zeit später ging es weiter mit einem Löwenrudel, welches tief im Busch gerade gefressen hat. Aufgrund des dichten Dickicht war eine Sicht jedoch kaum möglich und man musste eher erahnen was es zu sehen gab.
    Als nächstes Highlight trafen wir auf Baby-Dumbo, der in seinem jugendlichen Leichtsinn immer wieder versuchte uns zu drohen. Leider klang dies ziemlich niedlich und verfehlte daher seinen Zweck.
    Auch ein paar Hippos konnten wir finden, ebenso wie eine Gruppe Affen mit ihren Jungen.
    Auf dem Rückweg passierte gerade eine Leopardschiödkröte die Straße. Ein klitzekleiner Trost dafür, dass uns ein richtiger Leopard, ebenso wie Nashörner, heute verborgen blieben.
    Durchgefroren aber glücklich und zufrieden kehrten wir zu unserer Unterkunft zurück. Hier ereilte uns dann jedoch die Nachricht, dass unsere für morgen und übermorgen geplanten Safaris in Eswatini buchstäblich ins Wasser fallen.
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