• Whalewatching Struisbaai

    October 10 in South Africa ☀️ 20 °C

    Bertie schrieb mir, dass das recht windig sei, aber er uns dennoch mitnehmen würde. Wir zögerten also nicht lange und entschieden uns selbstverständlich dafür diese Gelegenheit zu nutzen.
    Da unsere Gastgeber selbst verreist sind haben wir außerdem die Möglichkeit unser Zimmer so lange zu behalten am heutigen Tag wie es eben nötig ist. Also frühstückten wir entspannt und fuhren anschließend zum Hafen. Hier wartete Bertie bereits mit seinem Skipper und einem Kumpel, welcher sich mkt Walen auskennt. Keine 10min später fanden wir uns mit den beidem auf einem Boot im Wasser wieder. Das Verlassen des Hafens war nicht ansatzweise so unkomfortabel wie in Knysna, aber dennoch etwas holprig.
    Es dauerte nur wenige Minuten und schon sahen wir die ersten Wale. Von dem Moment an musste man sich nur für eine Blickrichtung entscheiden - man hat quasi überall Wale entdeckt. Immer wieder sprangen die Kälber aus dem Wasser heraus, während die Mütter versuchten ihre Kräfte zu schonen. Drei Monate lang fressen die Mütter selber nichts. Sie versorgen lediglich ihre Kälber und sorgen rundum die Uhr dafür, dass die Kälber zum atmen an die Oberfläche gelangen. Anfangs können diese das nämlich noch nicht selber, später benötigen sie zumindest beim Schlafen noch Hilfe dabei.
    Es war durch und durch ein atemberaubender Moment. Besonders als eines der Kälber voller Neugier direkt zu unserem Boot kam, eine Runde herum drehte und anschließend mit seiner Mutter wieder verschwand.
    Insgesamt fast zwei Stunden dauerte dieses magische Erlebnis bevor wir zurück in den Hafen kehrten.
    Hier erwischten wir dann tatsächlich noch den berühmten Stachelrochen Perrie. Er lebt im Hafenbecken und folgt den Geräuschen der Boote bis zum Steg - normalerweise in dem Wissen das hier die Fischer zurückkehren und ggf etwas für ihn abfällt. Aufgrund des hohen Wasserstandes konnte man ihn leider nur als Schatten erahnen.

    Nun konnten wir glücklich und zufrieden weiter nach Hermanus fahren. Auch hier konnten wir tatsächlich direkt nach unserer Ankunft vor der Küste noch ein Kalb bei seinen Sprüngen beobachten.
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