• Honeybag
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Cornwall & Devon 2025

Zwei Wochen in meinem Herzensland, zusammen mit Leo ❤️. Die erste Woche in Cornwall, die zweite in Devon. En savoir plus
  • Duchy of Cornwall - DIE Gärtnerei

    17 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 16 °C

    Auf dem Weg zur unseren neuen Unterkunft ist ein Besuch in einer der für mich schönsten Gärtnereien angesagt: Duchy of Cornwall. Mitte im Nirgendwo bei dem kleinen Örtchen Lostwithiel liegt sie. Mit einem Café, einer Orangerie, einem schönen Außenbereich, der eigentlichen Gärtnerei und einem wunderbaren Shop, wo man immer was findet.

    Hier schmeckt einfach alles köstlich, egal ob Frühstück, Lunch, Cream Tea oder eine der unzähligen leckeren selbstgemachten Kuchen. Ein Muss!!!

    Wir setzen uns auf die Terreasse und stärken uns erstmal mit einem Cream Tea, den man eigentlich erst am Nachmittag zu sich nimmt. Aber für das Frühstück sind wir leider zu spät und Mittagessen passt noch nicht rein. Dazu gibt es eine Deluxe Hot Chocolate, d.h. kornische heiße Schokolade mit Schlagsahne und Mini-Marshmallows. Hmmmm... Richtiger Cream Tea ist mit Tee, nicht mit Schokolade, aber wir machen hier mal eine Ausnahme.

    Die Scones essen wir auf zweierlei Art: einmal kornisch und damit erst die Erdbeermarmelade und dann die Clotted Cream und die Devon-Art: erst die Clotted Cream, dann die Marmelade. Mir persönlich schmeckt die Devon-Art besser.

    Mit vollem Bauch schlendern wir durch die wunderschöne Anlage. Alles ist hier so liebevoll arrangiert und sieht aus wie in einem Garten, nicht wie in einer ollen Gärtnerei. Ein Traum sind die Lupinen in dreierlei Rottönen!!!! Leider nur als Pflanze und nicht als Samen erhältlich. Ein Jammer. :-(

    Im Shop nehme ich 2 Tütchen Pflanzensamen und zwei schöne Handtücher mit, dann geht es weiter.
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  • Golitha Falls & Minions im Bodmin Moor

    17 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 17 °C

    Weiter geht es durch das Bodmin Moor. Einen ersten Zwischenstopp machen wir zunächst bei den Golitha Falls, die in einem kleinen Naturreservat liegen.
    Die Golitha Falls sind eine Reihe wunderschöner kleiner Wasserfälle des Flusses Fowey. Sie fließen durch einen malerischen Wald, der hauptsächlich aus wunderschönen alten Eichen und Buchen besteht. Die meisten davon sind voller Moos und Flechten.

    Anschließend entdecken wir eine kleines Café am Siblyback Lake und machen hier eine kurze Pause. Die Auswahl an selbstgemachten Leckerein ist auch hier riesig. Bier gibt es hier keins, da das Café keine Alkohollizenz hat.

    Der nächste Stopp sind dann die Minions. Nein, keine kleinen süßen gelben Möchtegern-Bösewichter, sondern das höchst gelegene Dörfchen in Cornwall, 300 Meter über dem Meeresspiegel.
    In der Nähe gibt es die "Hurlers", Steinkreise aus der Bronzezeit und einige alte Zinnminen. Und natürlich - wie sollte es anders sein - jede Menge Schafe.

    Von hier aus sind es noch ca. 45 Minuten bis zu unserem Cottage. Kurz nach 16.30h kommen wir dort an.
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  • Rockkonzert in einer Kirche

    17 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 14 °C

    Am Donnerstag haben wir für Samstag Abend spontan zwei Karten für das Konzert der Adam Sweet Band in Calstock gekauft. Das Konzert fand in einer alten zur Eventlocation umgebauten Kapelle mit Blick auf den Fluss Tamar statt.

    Als wir ankommen, wird uns, da wir das erste Mal da sind, kurz alles erklärt. Die Bar befindet sich oben auf der Empore. Hier finden regelmäßig Konzerte, Aufführungen und ähnliches statt. Das ganze wird von ehrenamtlichen Damen und Herren organisiert und am Leben erhalten. Eine mega Location und wir sind happy, das erleben zu dürfen.

    Ich bin sicher hier mit Abstand die jüngste, stört aber nicht. Wir sitzen vorne in der zweiten Reihe und die Band ist einfach sensationell. Sie spielen insgesamt knapp 2 Stunden lang eigene Lieder, aber auch Coversongs aus den 60er und 70ern. Die Stimmung ist bombastisch und man sieht, dass die vier Jungs echt Spaß haben, genau wie das Publikum.
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  • Chillen

    18 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute steht Nichtstun auf dem Programm. Wir haben Glück und die Sonne strahlt vom Himmel. Bedeutet, wir können im Freien mit Blick auf das Moor frühstücken.

    Unser Cottage liegt am Rande des Dartmoors, außerhalb des Örtchens Lydford. Im Nirgendwo. Hier hört man nichts außer dem Wind in den Bäumen, das Blöcken der Schafe ab und an, den Kuckuck und die Hühner bzw. den Hahn, die zum Hof gehören, der nebenan liegt.

    Es ist alles so liebevoll eingerichtet. Auf der Rückseite betritt man das Cottage und steht direkt im Wohn-, Esszimmer und der Küche. Alles in einem Raum oben, zu den Bädern und Schlafzimmer geht es eine kleine Treppe runter.
    Der Blick vom Wohnraum aus ist wunderschön auf die Wiesen und das Moor gegenüber.

    Aktuell blühen übrigens riesige Rhododendron-Büsche in allen möglichen Farben überall. Eine wahre Pracht ist das.

    Nach dem Frühstück lesen wir, genießen die Stille und testen am Nachmittags eine von Ruby June's Saucen. Lecker!!!
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  • Fahrt mit der Tamar Valley Line

    19 mai 2025, Angleterre ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute geht es nach Plymouth. Und damit das ganze ein bisschen mehr englisches Flair bekommt, fahren wir ab Gunnislake mit der Great Western Railway durchs Tamar Tal.

    Die Great Western Railway (GWR) war eine britische Eisenbahngesellschaft, die 1833 entstand und 1994 verstaatlicht wurde. Im Zuge der Zeit wurden Teile wieder privatisiert.
    Es gibt unter diesem Netz heute 4 Hauptstrecken und zahlreichen Nebenstrecken, wie u.a. auch die Strecke nach Carbis Bay, die wir letzte Woche mehrfach nutzten. Und heute nach Plymouth. Die Fahrt dauert knappe 45 Minuten und teilweise tuckern wir mit der Diesellokomotive mit einer Geschwindigkeit von 10 Meilen pro Stunde durch die Landschaft. Schön entschleunigend.

    In Calstock, wo wir am Samstag auf dem Konzert waren, fahren wir über den Viadukt und überqueren den Tamar.
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  • National Marine Aquarium in Plymouth

    19 mai 2025, Angleterre ⋅ ⛅ 17 °C

    In Plymouth angekommen laufen wir erst mal zum National Marine Aquarium. Es beherbergt über 5000 Meeresbewohnern und zeigt in verschiedenen Teilen die Unterwasserwelt des Dartmoors. des Atlantiks und der Karibik. Sehr kurzweilig und informativ. Die tollen Farben kommen leider auf den Fotos nicht so raus. In echt noch viel beeindruckender.

    Gleichzeitig erfährt man viel über die Möglichkeiten, das Meer und seine Bewohner zu schützen. Das Aquarium gehört zum Ocean Conservation Trust, einer Wohltätigkeitsorganisation zum Schutz der Meere.
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  • Plymouth - Englands Ocean City

    19 mai 2025, Angleterre ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach dem Besuch im Aquarium stärken wir uns erst mal im Hafen mit Fish & Chips, dazu ein bisschen Tatarsoße und Erbsenpüree sowie gegrillten Sardinen. Dazu - wie sollte es anders sein - testen wir weiter die Biersorten, heute Thatchers Gold und Darkmoor Beer, beide sehr lecker. Thatchers Gold ist eher ein Ciderbier.

    Plymouth ist die Stadt der Seeleute, Kapitäne und Piraten. Daher schlendern wir nach dem Essen entlang des Hafens und der Zitadelle bis hin zu "The Hoe", einem hochgelegenes Kalksteinplateauhin. Dort befinden sich ein Park, der Smeaton's Tower, ein Leuchtturm, der ursprünglich 1749 auf dem Reef vor der Stadt erbaut wurde und der Plymouth Dome. Überall findet man Zeichen der Vergangenheit wie z.B. das Mayflower Denkmal zur Erinnerung an die Abreise der Mayflower im Jahr 1620, das Ehrenmal der Marine, Kriegsdenkmäler und natürlich eine drei Meter hohe Bronzestatue von Sir Francis Drake.
    Unterhalb von The Hoe befindet sich ein 1935 im Art-déco-Stil erbautes Meerwasserschwimmbad, das gerade in Teilen renoviert wird. Das war Bildern zu folge wohl mal echt the place to be!

    Wir laufen Richtung Stadtmitte, vorbei an einer alten Kirche und erreichen das alte Viertel, The Barbican. Durch die Zerstörung im 2. Weltkrieg ist leider von der ursprünglichen Pracht nicht mehr so viel übrig. Aber mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen, wie es hier früher aussah.

    Wir legen einen kurzen Stopp in der ältestennoch bestehende Ginbrennerei Englands ein. Die in einem ehemaligen Dominikanerkloster gelegene Black Friars Distillery wurde 1793 gegründet und verkauft heute ihre Produkte unter "Plymouth Gin". Wir gehen in die wunderschöne Bar ins obere Stockwerk und setzen uns an Fenster, mit Blick auf die alte Straße. Wir testen "Cosmopolitan" und "French 75" und es ist klar, wir brauchen hier eine Flasche für daheim.

    Nach unserem Rundgang durch das Barbican machen wir noch einen Abstecher ins Navy Inn, ein uralter Pub am Hafen. Danach geht es mit der Great Western Railway zurück nach Gunnislake.

    Plymouth ist heute Standort der königlich-britischen Marinewerft. Der Marinestützpunkt Devonport im Westen der Stadt ist der größte Marinehafen Westeuropas und wichtigster Arbeitgeber in Plymouth.
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  • Pannier Market in Tavistock

    20 mai 2025, Angleterre ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute besuchen wir Tavistock, eine kleine Marktstadt mit viel Charme und Historie. Der erste Weg führt zu einem meiner liebsten Märkte: dem Pannier Market.
    Er findet im Herzen der Stadt statt, erhielt 1105 die königliche Charta und besteht seit über 900 Jahren ohne Unterbrechung. In der Butchers Hall findet man eine Mischung aus Floh- und Trödelmarkt, Antiquitäten, selbstgemachten Dingen aus der Region bis hin zu tollen Fotografen.
    Ein Muss wenn man in der Nähe ist!
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  • Rundgang durch Tavistock

    20 mai 2025, Angleterre ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach dem Markt gönnen wir uns ein leckeres Eis für schlappe 7 GPB (jeder 1 Kugel) und besuchen die Guildhall der Stadt. Hier befindet sich die Touristeninformation und ein Rundgang über die Geschichte der Stadt. Und man bekommt Einblick in die Zellen im Keller, in denen früher Gefangene untergebracht worden sind.

    Tavistock ist eine alte Marktstadt mit viel Charme und noch mehr Historie. Sie liegt am Rande des Dartmoors und ist wohl auch die Heimatstadt den berühmten englischen "Cream Teas". Den haben wohl Mönche des Benediktinerklosters erfunden. Ende Juni gibt es daher immer die "Tavistock Cream Tea Week". Das wäre auch mal ein Erlebnis wert.

    Wir besuchen die St Eustachius Church, die gegenüber dem Markt liegt und schlendern dann am Fluss Tavy, der Namensgeber für die Stadt war, entlang bis hin zum Denkmal für Sir Frances Drake. Er wurde unweit der Stadt etwa 1540 geboren.
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  • Das Dartmoor - wild und wunderschön

    20 mai 2025, Angleterre ⋅ ☁️ 16 °C

    Den Rückweg fahren wir über das Dartmoor, dieses Mal tiefer rein. Von Tavistock führt unser Weg über Princetown, wo das berüchtigte Dartmoor Prison, liegt nach Postbridge. Hier findet man die Clapper Bridge, eine mittelalterliche Steinplattenbrücke. Gleich daneben die Steinbogenbrücke.

    Das Dartmoor steht für mystische Landschaft, wildes Moorland und Gruselgeschichten. Es erstreckt sich über eine Fläche von 954 Quadratkilometer und hat neben viel unberührt scheinender Natur auch viele prähistorische Sehenswürdigkeiten zu bieten.

    Moor, Heide und Granithügel, bis zu 10m hoch und sogenannte "Tors" zeichnen das Bild des Dartmoors, ebenso wie die unzähligen Schafe, Pferde und Kühe sowie Hochlandrinder.

    Ein absoluter Traum und jederzeit schön, egal ob Sonnenschein, Regen, Nebel. Ob Sommer, Herbst oder Winter.
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  • Lydford Gorge - ein besonderes Erlebnis

    21 mai 2025, Angleterre ⋅ ☁️ 14 °C

    Nur knapp 10 Minuten von unserem Cottage beginnt Lydford Gorge, ein gemäßigter Regenwald mit alten Bäumen (vor allem Eichen und Birken), kleinen Miniwasserfällen und vielen Wildpflanzen. Es ist die tiefste Schlucht im Südwesten von England und bietet neben dem 30m hohen Wasserfall "White Lady", der in den Fluß Lyd fließt auch Devil´s Cauldron. Ein sehr enger und sehr tiefer Teil der Schlucht, der etwas beängstigend wirkt.

    Es gibt hier verschiedene Wanderwege mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Wir laufen zu nächst den Lydford Gorge Trail, der uns zu Beginn ein Stück am Lyd entlang führt bevor er in die Tiefen stürzt. Den Wasserfall sehen wir nur ansatzweise von oben. Unser Weg biegt nämlich vorher nach rechts ab und verläuft weit oberhalb des Flusses, mal geht es weiter runter, dann wieder hoch. Dennoch hören wir das Rauschen des Wassers.
    Die Natur ist hier eine wahre Pracht. Jede Menge wilder Knoblauch, ein bisschen Waldmeister und fast verblühte lila Glockenblumen zieren den Wegrand. Überall sind die alten Eichen- und Birkenbäumen umschlungen von Ästen. Moos und Efeu ranken sich darum und geben dem ganzen etwas mystisches.

    Nach einer 3/4 Stunde erreichen wir ein kleines Café. Hier ist ein weiterer Eingang, um Lyford Gorge zu entdecken. Wir laufen von hier den Devil´s Cauldron Trail, einen Rundweg, der uns wieder ein völlig anderes Bild zeigt.
    Zunächst beginnt alles ganz romantisch und je weiter man läuft, desto schmaler wird der Weg bis man schließlich zu einer tiefen und sehr engen Schlucht gelangt, die furchterregend klingt durch das Rauschen des Wassers. Der Boden, der hier viel aus Schiefer besteht, ist extrem nass und man muss echt aufpassen, dass man nicht abrutscht.

    Bevor wir zurück gehen, laufen wir noch ca. 1/4 Meile zu Tucker Pool, wo die Welt still zu stehen scheint. Dann geht es zurück zu dem Café.

    Lydford Gorge wird vom National Trust verwaltet und gepflegt, daher kostet es Eintritt. Ist es aber definitiv wert.
    Wer im Kulturerbe Bayern Mitglied ist spart Geld, da beide Organisationen Mitglied der INTO sind, der International National Trust Organisation.
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  • Lydford - kleines Dörfchen mit Historie

    21 mai 2025, Angleterre ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach den kleinen Wanderungen laufen wir das kurze Stück an der Straße entlang ins nahegelegene Dörfchen Lydford. Gleich links nach dem Ortseingang auf einem Hügel steht die Kirche St. Petroc´s, umsäumt von Gräbern mit Blick aufs Dartmoor auf der einen Seite, die Reste von Lydford Castle auf der anderen.

    Im Innern schön, klein und schnörkellos, nur die wenigen bunten Glasfenster bringen etwas Farbe herein. Bemerkenswert ist die Dachkonstruktion aus gebogenem Holz. Es erinnert an Holzschiffe, die man einfach nur anderes herum verwendet hat.

    Am Eingang zur Kirche befindet sich Wheelwright Stone aus alten Zeiten. Es handelt sich um bearbeitete Granitsteine. Stellmacher (Wheelwrights) waren Handwerker, die früher für die Herstellung und Reparatur von Wagenrädern verantwortlich waren.

    Neben der Kirche befinden sich Reste von Lydford Castle, eine mittelalterliche Burgruine, die Ende des 12. Jahrhunderts als Gefängnis und Gericht gebaut worden ist.
    Wir umrunden das Castle und werfen einen Blick ins Innere.

    Anschließend genießen wir die Sonne im einzigen Pub im Dorf, dem Castle Inn, der einen schönen Außenbereich mit Blick auf die Ruine hat.
    Das Castle Inn stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist wirklich schön.
    Wir reservieren für Freitag Abend einen Tisch und sind auf das Essen gespannt!

    Anschließend wollten wir eigentlich durch den Wald zurücklaufen, aber ab 16.30h hat man keinen Zugang mehr. Also laufen wir an der Straße zurück.
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  • Eindrücke von Unterwegs

    21 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 18 °C

    Auf dem Weg zu Lydford Gorge begrüßen uns unsere aktuellen Nachbarn. Einer hat uns besonders im Blick.
    Die Straße vom Cottage ist eng und gesäumt von hohen Graswänden, die hier so typisch sind.

    Als wir zurück sind setzen wir uns noch in die BBQ Area und dabei fällt uns dieser entzückende kleine Widder auf. Er ist total zutraulich und weicht kaum mehr von meiner Seite. Ich nenne in George, den I. von Lydford. Sehr süß!
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  • St. Michael de Rupe Church

    22 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Tag startet wieder mit strahlendem Sonnenschein, wie schön!
    Unser erster Stopp führt uns heute zur St. Michael de Rupe-Kirche in Brentor, nur wenige Minuten von unserem Cottage entfernt (mit dem Auto).

    Sie gilt als die höchstgelegene Kirche des Landes, denn sie steht auf dem Gipfel eines Vulkankegels, der 338 Meter in die Höhe ragt, von dem aus man einen grandiosen Blick auf die drei Moorlandschaften von Dartmoor, Bodmin Moor und Exmoor hat.
    St Michael de Rupe zählt auch zu den kleinsten Kirchen Englands mit einer Länge von 11 Metern und einer Breite von 4,60 Meter.

    St Michael de Rupe (St Michael of the Rock) soll etwa im Jahr 1130 erbaut worden sein, im Auftrag eines reichen Kaufmanns, der vor der Küste Devons mit seinem Schiff in einen schweren Sturm geraten war und sich geschworen hatte, sollte er überleben, würde er auf dem höchsten Gipfel, den er finden konnte, ein Gotteshaus bauen. So geht zumindest die Legende.
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  • Foggintor Quarry - ein alter Steinbruch

    22 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach der Kirche geht es ins Dartmoor, unser erstes Ziel ist Foggintor Quarry, ein alter Steinbruch. In ganz frühen Zeiten hieß er Royal Oak. Wir parken auf einem kleinen Parkplatz in der Nähe und meine erste Challenge ist, an den weidenden Kühen vorbei zu laufen.
    Von hier aus geht es einen guten Kilometer auf einem Schotterweg durchs Moor, vorbei an einer Farm, vielen Granitsteinen und ein paar Schafen.
    Rechts sieht man Kings Tor, eine von vielen Granitsteinhügeln.

    Bald schon sehen wir die ersten Ruinen. Um den Steinbruch herum sollen früher bis zu 30 Cottages und andere Gebäude gestanden haben.

    Ab 1800 rum wurden hier Steine abgebaut, anfangs wohl v.a. für das Dartmoor Prison und Häuser im Ort Princetown, in dem das Gefängnis steht. Aber auch für andere Teile in England. Die Steine wurden mit der Eisenbahn nach Plymouth transportiert. Von hier stammen auch die Steine, mit denen die Nelsonsäule am Trafalgar Square in London gebaut wurde, zumindest ein Teil davon.

    An einer der größeren Ruinen biegen wir rechts ab. Anfangs erscheint es wie ein normaler Steinbruch. Doch je näher wir kommen, umso mehr kommen wir aus dem Staunen ob des wunderschönen Anblicks nicht heraus. Wirklich atemberaubend.

    Wir klettern zwei größere Steine runter und sind dann direkt am Wasser, das glasklar ist. Der Wind zaubert leichte Wellen und im Sonnenlicht erscheint es an manchen Stellen wie Glitzer. Unzählige kleine schwarze Kaulquappen schwimmen wie wild am Ufer herum.
    Wir laufen um den See herum und klettern einen echt steilen Hang hinauf, um dann festzustellen, dass es ein paar Meter weiter einen einfacheren Weg gegeben hätte. Naja, das kann ja jeder. ;-)

    Ich klettere dann vorne nochmal nach oben auf den Hügel, um den Anblick von oben zu bestaunen.
    Dann geht es den ca. 30 minütigen Weg zurück. Kurz vor dem Parkplatz eine weitere Mutprobe. Die Kühe liegen jetzt recht nah am Wegrand, sind aber Gott sei Dank im Chill-Modus und lassen sich auch nicht von Leos roter Jacke beeindrucken.
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  • Wildpferde im Dartmoor

    22 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 18 °C

    Weil sie soooo wunderschön sind und ich immer kurz vor´m Kreischalarm bin, bekommen alle Pferde, die uns heute begegnet sind - falsch, die ich fotografiert habe - heute einen extra Footprint :-)

    Ganz besonderes Augenmerk gilt dem kleinen weißen Pony, das Leo bewacht hat. Als wir parkten stand es schon auf dem Parkplatz an der Lower Cherry Brook Bridge und ich sage noch zu ihm, dass es hier ein besonders aufdringliches gäbe. Er glaubte mir nicht. Kaum, dass ich ausgestiegen war, hatte er keine Chance mehr. Es stellte sich direkt vor seine Autotür. Ein kleines kam dazu als Verstärkung. Sie standen übrigens noch so da, als wir weggefahren sind.
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  • Quer durchs Dartmoor

    22 mai 2025, Angleterre ⋅ ☀️ 18 °C

    Unsere heutige Tour ging quer durchs Dartmoor, erster Stopp Foggintor Quarry. Danach haben wir einen kurzen Stopp im Dartmoor Vistor Centre in Princetown gemacht. Wir schauen einen Kurzfilm über das Moor an und wie es Arthur Conan Doyle zu seinen Gruselgeschichten inspiriert hat. Spannend!

    Vorbei in sicherer Entfernung zum Dartmoor Prison geht es weiter über Two Bridges nach Dartmeet, dem Zusammenfluss von East Dart und West Dart. Der Fluss ist hier flach, mit zahlreichen Felsbrocken und Trittsteinen,
    Wunderschön die alte Steinbrücke sowie die mittelalterliche Klöppelbrücke. Hier machen wir kurz eine Kaffeepause, sitzen am Fluß und beobachten Libellen.

    Dann geht es weiter mit 20% Steigung Richtung Widecome in the Moor. Ein kleiner hübscher Ort, der leider extrem touristisch ist. Aber dennoch schön und ich bin immer wieder gerne hier. Heute ist der kleine Shop an der Kirche mit regionaler Kunst offen, ebenso ein kleiner Handwerksmarkt mit selbstgemachten Kunsthandwerken. Immer wieder toll. Aus dem Shop gehen wir mit einer Miniatur-Edition heimischer Ginsorten, 2 Paar handgemachter Socken und einem tollen Foto raus. Im Laden treffen wir auf ein deutsches Paar, die uns ansprechen.
    Auf dem Friedhof neben an treffen wir sie wieder. Wir versuchen die Grabsteine zu entziffern, bestaunen den Blick ins Moor und Leo entdeckt in der Kirche ein bewegliches Holzpferd mit zu vielen Menschen darauf. Dazu gibt es eine lustige Geschichte und ein Lied.... gerne mal googlen.

    Dann wird es Zeit für ein Bier und wir gehen in den örtlichen Pub, das Old Inn. Und wer steht an der Bar und unterhält sich gerade mit dem Barkeeper über Fußball und Klopp? Das Ehepaar. Wir bestellen zwei Bier und selbstgemachtes Ciabatta und setzen uns draußen zusammen. Kurzweilig und lustig ist unser Gespräch, bevor sich unsere Wege erst einmal trennen.

    Zurück geht es im Moor, das in ein wunderschönes Abendlicht getaucht ist, über Postbridge mit der Clapper Bridge.
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  • Tavistock - Pannier Market

    23 mai 2025, Angleterre ⋅ ☁️ 18 °C

    Weil wir sowieso nochmal nach Tavistock zum Tanken müssen, verbinden wir das mit einem erneuten Besuch des Pannier Markets. Vor dem eigentlichen Markt sind heute wieder einige neue Stände, die ihre Sachen verkaufen, darunter auch der einer Künstlerin aus der Region, die soooo wunderschöne Bilder malt, dass wir uns fast gar nicht entscheiden können. Wer mal gucken will: www.moorwishes.co.uk.

    Drinnen shoppen wir noch ein paar Kleinigkeiten (ich musste einfach nochmal in den tollen Gewürzladen) und essen noch eine Quiche bevor wir wieder losmüssen. Wir müssen ja noch packen!
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  • Abflug

    24 mai 2025, Angleterre ⋅ ☁️ 16 °C

    Wir stehen um 8 Uhr auf, frühstücken und packen die letzten Sachen zusammen. Gegen 9.30h wollen wir das Auto packen. Tja, blöd. Der Kofferraum geht nicht auf. Na super. Die Schlüsselbatterie ist es nicht, na super.
    Wir klopfen bei den Nachbarn im Cottage nebenan (die einzigen weit und breit), eine dt. Familie, die mit dem eigenen Wagen da ist. Und haben Glück. Der Herr ist super ausgestattet und prüft erstmal den Batteriestatus. Leer. Dann überbrücken wir und können mit ca. 30 Minuten Verspätung starten. Wer mich kennt...für meine Nerven war das mal nichts und so lassen wir Avebury auf der Rückfahrt zum Flughafen nach London ausfallen. Dann das nächste Mal.

    Wir sind dann viel zu früh in Heathrow, macht aber nichts. Wir kommen super schnell durch den Check In und gönnen uns noch ein letztes Bier und Sandwiches.
    Beim Boarding dann nochmal eine letzte Aufregung. Da der Flieger voll ausgebucht sei, muss unser Handgepäck in den Frachtraum. All mein Bitten hilft nichts, dass wir da Zerbrechliches drin haben (Tassen und 2 super schöne Gingläser.), also nehme ich die (fluchend) raus und packe sie in eine extra Tasche.

    Im Flieger gönnen wir uns einen letzten Gin-Tonic aus der Dose und haben einen ruhigen Rückflug.

    Goodbye United Kingdom!
    Wir kommen wieder, so bald als möglich!!!

    Bei unserer Ankunft regnet es. Da will man doch gleich wieder zurück.

    P.S. Ich darf erwähnen, dass Leo jetzt auch England-Fan ist und seine Vorurteile, u.a. in Sachen Essen, Wetter und Bier revidiert hat.
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    Fin du voyage
    24 mai 2025