• Day 246 Dili

    September 7 in East Timor ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute machten wir uns früh mit dem Mikrolet auf den Weg in die Stadt. Diese kleinen Minibusse sind eines der typischen Verkehrsmittel der Einheimischen und schon die Fahrt damit ist jedes Mal ein kleines Erlebnis.

    Unser erster Halt war das Tourismusbüro. Dort wurden wir von gefühlt zehn Mitarbeitenden gleichzeitig begrüsst. Besonders spannend fanden wir das Besucherbuch. Wir mussten uns eintragen und stellten fest, dass der letzte ausländische Besucher bereits sechs Tage zuvor dort gewesen war. Man merkt, dass Timor-Leste den Tourismus gerne weiterentwickeln möchte, gleichzeitig aber noch erstaunlich wenige Reisende hierherkommen.

    Danach gönnten wir uns natürlich einen Kaffee. Timor-Leste ist bekannt für seinen Kaffeeanbau, und sogar Starbucks bezieht seit vielen Jahren Bohnen aus dem Land. Während wir durch Dili liefen, fiel uns immer wieder auf, wie viel gebaut und verändert wird. Alte Gebäude verschwinden, neue Projekte entstehen und man spürt, dass sich die junge Hauptstadt weiterentwickelt.

    Nach einem interessanten Besuch in einem kleinen Kunstmuseum ging es weiter zum Tais-Markt. Dort werden die traditionellen handgewebten Stoffe verkauft, deren Muster und Farben je nach Region unterschiedlich sind. Fast noch spannender fanden wir aber das Leben rundherum. Ältere Menschen sassen zusammen und spielten Karten, Kinder spielten miteinander und überall wurde geredet und gelacht. Vieles wirkt hier noch sehr gemeinschaftlich.

    Kaum zurück in unserer Unterkunft wollten Le und Lo sofort wieder an den Strand. Die Kinder vom Vortag freuten sich riesig, sie wiederzusehen, und schon kurz darauf wurde wieder gemeinsam Fussball gespielt. Diesmal mitten zwischen den Fischerbooten. Später durften die Jungs sogar noch mithelfen, eines der Boote aus dem Wasser an Land zu ziehen.
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