• Tag 84 - Seetag

    February 1 in Vietnam ⋅ 🌬 25 °C

    Heute hatten wir wieder einen Seetag – genau das, was man nach den vielen Eindrücken der letzten Tage auch braucht. Wir sind endlich in den Tropen, und das hat man am Wetter deutlich gemerkt: morgens sonnig, ab Mittag dann teilweise kräftiger Regen. Gleichzeitig wird es spürbar wärmer 🥰
    Wir waren beim Sport, frühstücken und anschließend bei der Seenotrettungsübung. An der Sammelstation wurden lediglich die Karten gescannt. Unglaublich, aber es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die nach drei Monaten nicht wissen, wo ihre Station ist. Eine Dame fragte ganz erstaunt ist hier nicht Station X und als es verneint wurde wusste sie nicht wohin🙈. Es ist Pflicht diese Übung bei so einer langen Rise alle vier Wochen zu wiederholen - vielleicht weiss dann am Ende wirklich jeder wo er hinmuss 🤣 Wenn es wirklich einen Ernstfall gäbe, wäre das sicherlich ein ziemliches Durcheinander.
    Mittags habe ich mir eine Fußmassage gegönnt, da meine Füße vom vielen Laufen doch ziemlich beansprucht waren. Es war himmlisch: eine ayurvedische Massage von unserem Handre, einem sehr netten und wirklich hervorragenden Masseur aus Bali. Danach habe ich gearbeitet, Andreas war beim Spinning. Später hatte er noch eine Ganzkörpermassage, und wir haben uns anschließend in der Sauna getroffen – ein Aufguss am Abend ist einfach wohltuend.
    Vom eigentlichen Schiffsleben bekommen wir nicht viel mit, was oft auch ganz angenehm ist. Heute hat die Rezeption im Tagesprogramm erneut Verhaltensregeln veröffentlicht und die Passagiere gebeten, sich daran zu halten. Sehr traurig, dass man erwachsenen Menschen erklären muss wie man sich verhalten sollte für ein angenehmes Miteinander. Trotzdem gibt es viel Gemecker, selbst auf den Fluren hört man fast nur Negatives. Man fragt sich wirklich, warum manche Pasagiere diese Reise überhaupt machen.
    Auf dem Weg zum Abendessen haben wir unsere Nachbarn über uns, Michael und Tamara, getroffen und kurz geplaudert – wirklich sehr sympathisch. Nach einem kurzen Abendessen ging es zurück auf die Kabine. Andreas arbeitete noch etwas am Rechner, ich habe gelesen. So ging ein entspannter und schöner Seetag zu Ende, und wir freuen uns auf morgen – einen weiteren Tag in Asien.
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