Tag 111 - Port Elisabeth - Safari
28 febbraio, Sud Africa ⋅ ☀️ 22 °C
Heute Morgen haben wir in Port Elizabeth angelegt – heute offiziell bekannt als Gqeberha. Die Stadt wurde 1820 von britischen Siedlern gegründet und nach der Frau des damaligen Gouverneurs, Sir Rufane Donkin, benannt. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Donkin Reserve mit dem Leuchtturm und der Pyramide, die Donkin in Erinnerung an seine verstorbene Frau Elizabeth errichten ließ. Heute ist Port Elizabeth eines der wichtigsten Zentren der Provinz Eastern Cape und bekannt für seine wunderschönen Strände und die Nähe zu bedeutenden Wildreservaten.
Was für ein besonderer Tag sollte das werden!
Nach unserer bereits wunderschönen Safari bei Durban dachten wir eigentlich, das sei kaum zu toppen – aber heute wurden wir eines Besseren belehrt.
Nach Sport und Frühstück haben wir es uns zunächst noch etwas in der Kabine gemütlich gemacht und gespannt den Sieg von Emma Aicher im Fernsehen verfolgt. Gegen 12:40 Uhr ging es dann vom Schiff aus mit dem Bus Richtung Safari.
Unser Ziel war der beeindruckende Schotia Safaris Private Game Reserve – ein privates Wildreservat unweit des Addo Elephant Parks. Schotia ist bekannt für seine artenreiche Tierwelt und dafür, dass man hier mit etwas Glück fast alle „Big Five“ sehen kann.
Dort stiegen wir in offene Jeeps um. Und wir hatten wirklich den besten Guide ever – Edward. Sein persönliches Ziel war es heute uns alle Tiere zu zeigen. Kaum durch die ersten Tore gefahren, fühlte es sich an wie in Jurassic Park. Dieses Kribbeln, diese Spannung.
Und dann – keine fünf Minuten später – standen wir plötzlich vor einem Elefanten. Einfach so. Unfassbar.
Weiter ging es vorbei an einer ganzen Herde Giraffen, unterschiedlichsten Antilopenarten, riesigen Zebraherden und Wasserbüffeln. Und dann – als wäre es das Normalste der Welt – stand da ein Nilpferd am Wasser. Einfach da. Ich hätte fast geweint, weil ich Nilpferde doch so liebe.
Nach einer kleinen Erfrischung ging es weiter zu Nashörnern, Warzenschweinen und einem Krokodil, das regungslos im Wasser lag. Und dann sahen wir sie: drei Löwen in der Ferne. Unser Guide versuchte, näher heranzukommen – zunächst erfolglos. Plötzlich hörten wir lautes Gebrüll und dachten schon, einer stünde direkt hinter dem Busch. Doch Edward blieb ruhig, wendete und fuhr in eine andere Richtung.
Und dann stand er da der Löwe.
Majestätisch. Nur wenige Meter vor unserem Jeep. Ein Moment, der einem den Atem raubt.
Auf dem Weg zum Abendessen lagen die anderen Löwen ganz entspannt am Wegesrand im Gras – und wir standen einfach davor. Unglaublich.
In der Lodge angekommen, konnten wir uns am Feuer wärmen. Es gab ein leckeres Barbecue unter einem Zeltdach – Safari-Feeling pur. Danach ging es wieder mit den Jeeps zurück zum Bus. Und kurz bevor wir das Reservat verließen, tauchte noch einmal eine Elefantenherde direkt neben uns auf – sogar mit einem Baby. Wie süß kann bitte etwas sein?
Völlig geflasht von all den Eindrücken fuhren wir zurück zum Schiff. Jetzt haben wir vier der „Big Five“ in freier Natur gesehen. Der Wahnsinn. Es ist einfach etwas ganz anderes als im Zoo – so viel echter, so viel intensiver.
Erschöpft, überwältigt und unendlich glücklich sind wir ins Bett gefallen.
Wieder ein absolutes Highlight unserer Weltreise.
Momente, die man niemals vergessen wird.Leggi altro

























