• Auge in Auge

    September 20 in Sri Lanka ⋅ 🌬 31 °C

    Um zwei Uhr nachmittags ging es mit dem Jeep auf Safari. Ich war der einzige Fahrgast, mein Guide und der Fahrer saßen vorne.
    Für mich hatte das den großen Vorteil, dass ich jederzeit die Seite wechseln konnte, sobald irgendwo etwas Interessantes auftauchte.
    Zu sehen gab es jede Menge: Pfauen, Axishirsche, Kingfisher, große Greifvögel, Nashornvögel und die kleinen, wunderschönen Green Bee-eater, die nicht einfach durch die Luft flatterten, sondern regelrecht dahinsegelten.
    Natürlich sahen wir auch Elefanten.

    Die spannendste Begegnung hatte ich allerdings nicht im Nationalpark, sondern auf der Straße. Plötzlich stand ein Elefant mitten auf der Fahrbahn. Unser Fahrer fuhr nicht einfach vorbei, sondern blieb direkt neben ihm stehen. Und so standen wir da – Jeep neben Elefant, Auge in Auge mit mir. Er war so nah, dass ich jedes Detail sehen konnte. Ein ziemlich beeindruckender Moment, bei dem ich mir allerdings auch dachte: Hoffentlich bleibt er genauso entspannt wie wir!
    Auf einen Leoparden hatte ich natürlich ebenfalls gehofft. Einige andere Jeeps hatten tatsächlich das Glück, einen zu entdecken – ich gehörte diesmal leider nicht dazu. Aber meine Safari ist ja noch nicht ganz vorbei: Die Morgensafari steht noch aus. Vielleicht begegnet mir der Leopard ja dann.
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