• Catamaran Mahana
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  • Stachelmuschel am Strand gefunden

    January 30 in Panama ⋅ ☁️ 26 °C

    Das ist eine lebende Stachelmuschel (Familie Muricidae), wahrscheinlich ein Murex- oder Hexaplex-Arten aus den Küstengewässern von Panama.

    ## Merkmale
    Die Muschel zeigt eine dicke, kugelförmige Form mit kurzen, spitzen Stacheln, einem dunklen Operculum und einem lebenden Tier im Inneren (grauschwarze Mantelfärbung)

    Der grüne Schimmer stammt von Algenbewuchs (Periostracum), typisch für frisch gefundene Exemplare; darunter erscheint die Schale oft weiß-schwarz oder braun gemustert.
    Die Öffnung ist breit, mit einem gezähnten inneren Rand, und die Größe beträgt ca. 10-15 cm.

    Herkunft und Habitat
    Solche Stachelmuscheln sind in Panama häufig an Stränden oder flachen Riffen zu finden, besonders auf der Pazifikseite.

    Sie sind carnivor und fressen Muscheln oder andere Weichtiere; der Stachelaufbau dient als Schutz.
    Ähnliche Arten: Hexaplex radix (Radish Murex, oft schwarz-weiß) oder lokale Varianten wie Murex panamensis.
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  • Jakobsstab zur Navigation

    January 29 in Panama ⋅ ⛅ 26 °C

    Ein Jakobsstab auch Gradstock oder Kreuzstab, ist ein früheres astronomisches Instrument zur Winkelmessung und zur mittelbaren Streckenmessung. Es wurde vor allem in der Seefahrt, aber auch in der Landvermessung und Astronomie verwendet. Der Jakobsstab war in der Nautik der Vorläufer des Sextanten.

    Winkelmessung
    Bearbeiten

    Bestimmung des Höhenwinkels eines Sterns
    Das Gerät diente in der Seefahrt hauptsächlich der Bestimmung der geographischen Breite.

    Dazu wurde der Höhenwinkel der Sonne oder eines Fixsternes (meist des Polarsterns) über dem nautischen Horizont gemessen. Bei der küstennahen Navigation wurden mit ihm auch Winkel zwischen terrestrischen Zielen gemessen und damit in der Karte die eigene Position bestimmt.

    Man verwendet ihn, indem man den Längsstab am Jochbein unter dem Auge ansetzt und anschließend das Querstück so lange verschiebt, bis dessen Enden den Horizont und den angepeilten Stern bzw. das Ziel gerade überdecken. Die halbe Länge des Querstabes, dividiert durch die am Hauptstab abgelesene Länge (Abstand vom Auge zum Querstab), ergibt den Tangens des halben gesuchten Winkels zwischen Horizont und Stern. Die Skalierung des Längsstabes war häufig so ausgeführt, dass für eine bestimmte Querstab-Länge der Winkel direkt abgelesen werden konnte.

    Ein historischer Jakobsstab erreicht typischerweise nur eine Genauigkeit im Bereich von etwa 0,5° bis 1° in der Praxis, selbst wenn er gut gebaut und sorgfältig benutzt wird.

    ��Gründe für die begrenzte GenauigkeitAblesefehler: Die Skalen sind meist grob, die Teilung oft nur in Grad oder wenigen Unterteilungen vorhanden, sodass schon beim Ablesen relativ große Winkelunsicherheiten entstehen.

    ��Augenposition: Der Stab muss immer in genau derselben Entfernung vom Auge gehalten werden; schon kleine Abweichungen im Abstand Auge–Querstab verändern den gemessenen Winkel merklich.

    ���Ausrichtung: Der Querstab muss wirklich horizontal (für Stern–Horizon‑Messung) bzw. parallel zum anvisierten Objekt stehen; kleine Verkippungen führen zu zusätzlichen Fehlern.

    ��Seegang und Praxisbedingungen: Auf See kommen Schiffsbewegungen, Wind und schlechte Sicht dazu, was die praktische Genauigkeit weiter reduziert; genau deshalb wurde der Jakobsstab später vom Sextanten verdrängt, der Messfehler im Bereich weniger Bogenminuten zulässt.

    ��Was das in der Navigation bedeutetFür die Bestimmung der geografischen Breite aus der Sonnen- oder Polarsternhöhe reichte diese Genauigkeit grob aus, um die Breite auf vielleicht 20–60 Seemeilen einzugrenzen, aber nicht auf wenige Meilen wie mit einem modernen Sextanten

    Vergleich Genauigkeit Jakobsstab vs Sextant

    Der Sextant ist deutlich genauer als der Jakobsstab, mit einer typischen Messgenauigkeit von etwa 1 Bogenminute (1/60 Grad), was einer Positionsbestimmung auf ca. 1 Seemeile entspricht, während der Jakobsstab nur 0,5° bis 1° (30–60 Bogenminuten) erreicht.[9][3]

    ## Genauigkeitsvergleich
    Jakobsstab | Sextant

    | Winkelgenauigkeit | 0,5°–1° (30–60') | 1' (historisch), bis 10–20" (modern) [3] |
    | Positionsgenauigkeit | 20–60 Seemeilen | Ca. 1 Seemeile [1][3] |
    | Hauptfehlerquellen | Ablesefehler, Augenabstand, Verkippung | Weniger anfällig durch Spiegeltechnik

    ## Vorteile des Sextanten
    - Optisches Prinzip mit Spiegeln erlaubt präzise Überlagerung von Horizont und Gestirn, unabhängig von Seegang.
    - Feinere Skala und Vergrößerung reduzieren Ablesefehler erheblich.
    - Ersetzte den Jakobsstab ab dem 18. Jahrhundert genau aus diesen Gründen.

    https://www.esys.org/technik/jakobsstab.html
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  • Wikinger Sonnenstein zur Navigation

    January 29 in Panama ⋅ ⛅ 26 °C

    **Wikinger‑Sonnenstein** – ein Kristall wie **Calcit (Doppelspat)**, **Cordierit** oder **Turmalin**, der aufgrund seiner optischen Eigenschaften die **Richtung der unsichtbaren Sonne** bestimmen kann.

    Die Wikinger segelten oft:
    - bei Bewölkung
    - im Dunst
    - in Polargebieten, wo die Sonne knapp unter dem Horizont sein konnte
    - ohne Magnetkompass

    Der Sonnenstein half, die **Sonnenrichtung** auch dann zu bestimmen, wenn sie nicht sichtbar war.

    # ☀️ 1. Physikalischer Hintergrund: Polarisiertes Licht

    Das Himmelslicht ist **teilweise polarisiert**, besonders 90° von der Sonne entfernt.
    Ein Kristall wie **Calcit** erzeugt beim Durchsehen **zwei Bilder**, weil er Licht doppelt bricht.
    ➡️ Die *Intensität* der beiden Bilder hängt davon ab, wie der Kristall zum Polarisationsmuster des Himmels ausgerichtet ist.

    Das bedeutet:
    **Drehst du den Stein, verändern sich die zwei Bilder unterschiedlich – und ein bestimmter Punkt (Gleichhelligkeit) verrät, wo die Sonne steht.**

    🌀 2. Schritt‑für‑Schritt‑Methode der Wikinger

    ## **Schritt 1: Stein gegen den Himmel halten**
    - Kristall auf Augenhöhe halten
    - in Richtung einer bewölkten oder klaren, aber sonnenlosen Himmelsregion schauen

    ## **Schritt 2: Stein langsam drehen**
    Der Doppelspat zeigt **zwei überlagerte Bilder** derselben Szene.
    Beim Drehen ändern sie ihre Helligkeit.

    ## **Schritt 3: Den Gleichhelligkeits‑Punkt finden**
    Ein Punkt auf dem Himmel hat die Eigenschaft, dass die beiden Bilder **gleich hell** erscheinen.
    Das passiert nur, wenn der Kristall so steht, dass er die **Polarisationsebene** des Himmelslichts ausrichtet.

    ➡️ Von diesem Punkt lässt sich die **Richtung zur Sonne** bestimmen.

    ## **Schritt 4: Sonnenazimut bestimmen**
    Die Wikinger könnten eine einfache Technik genutzt haben:

    1. Kristall drehen → Gleichhelligkeit suchen
    2. Die Position markieren (z. B. mit einem Schattenstab oder dem Daumen)
    3. Winkel relativ zum Boot bestimmen
    4. Kurs anpassen

    Damit konnten sie auch bei:
    - dichter Bewölkung
    - Schneesturm
    - Dämmerung
    - kurz nach Sonnenuntergang

    die richtige Richtung halten.

    # 🧭 3. Wie präzise ist das?

    Moderne Tests haben gezeigt:

    - **Fehler oft < 5°**
    - bei guter Wolkendiffusion teilweise **< 1°**

    ➡️ Das ist mehr als ausreichend für Langstreckenseefahrt über den Nordatlantik.

    # 🛡️ 4. Wurde es wirklich so gemacht?

    Beweise sind **indirekt**, aber überzeugend:

    - Fund eines Calcit‑Kristalls auf einem Schiff aus dem 16. Jh.
    - Erwähnungen in isländischen Sagas („sólarsteinn“)
    - Moderne Experimente bestätigen die Funktionsfähigkeit
    - Klimatische Bedingungen der Wikinger‑Routen machen solche Hilfsmittel plausibel
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  • History of San Blas Islands

    January 28 in Panama ⋅ 🌬 27 °C

    Die Inseln sitzen auf einem ausgedehnten Korallenriffsystem, das den gesamten Archipel umgibt. Korallen produzieren große Mengen biogener Kalksedimente (z. B. zerbrochene Korallen, Schalenreste), die die Grundlage für die Inselbildung bilden.
    Dies bestätigen wissenschaftliche Untersuchungen über die Riffgeomorphologie der Region, die die Struktur, Artenvielfalt und Ausdehnung der Riffe dokumentieren.

    Bildung als Korallen-Cays (Sedimentinseln)

    Die eigentlichen Inseln entstehen, wenn Wellen und Strömungen die vom Riff produzierten Sedimente an bestimmten Stellen ansammeln.
    Laut geomorphologischer Definition sind solche Coral Cays Inseln, die aus durch Wellen konzentrierten Riffsanden entstehen. Anfangs liegen sie nur knapp über dem Wasser, wachsen aber durch weiteren Sedimenteintrag und Vegetation mit der Zeit stabil über den Meeresspiegel hinaus.

    The human history of San Blas starts around 500 years ago

    Around 500 years ago the Kuna’s where living in the Darian Gap that is now the border jungle of Panama and Colombia. This was a very dense jungle that made moving through very difficult and trading with other communities rare. In order to flourish the Kuna’s decided to go up north/west into Panama. We’re now arriving at the years 1650-1750 when the Spanish already occupied many places around that area. The Spanish conquistadors called the Kuna Yala region a pirate zone with many places to hide. The Kuna’s did not bother the pirates and where slowly starting to settle among the island trading with the Pirates and Spanish explorers.

    Arriving 200 years ago

    The first real settlements of the Kuna were build on the Islands of San Blas around the year 1800. The Kuna had plenty of food and trade roots with different families, pirates and explorers, which benefited the growing of the community. Another important historical event that did not stop this growth in their community was that the islands had no jungle diseases that kept the numbers of Kuna people low in the years before because of deadly illnesses. These days the Guna receive healthcare of the Panamanian government if they need it. Yet, these days the numbers of the native Guna’s are declining since many leave to earn money outside Guna Yala.

    In 1903 Panama became independent

    In 1903 Panama became an independent country but the Kuna did not want to be part of Panama and where protesting against the new Panamanian government. In 1925 the Kuna communities gained the status of an independent state within Panama. This gave them more influence over their own culture and rules. In 1938 the Kuna made their own constitution called “La Carta Organica de San Blas”, which was approved officially approved by the Panamanian government in 1945.

    Since 1940 no tourist where allowed in San Blas

    No tourist and scientist where allowed in the Kuna empire until the late 1940’s. After the 1940’s they began to open the borders and the first tourist followed the scientist, mostly anthropologists where visiting the San Blas. Nowadays the San Blas Islands are open for tourist and the Kuna run a pretty good tourist business. But after all these years they still keep tight control over their own people and cultural legacies, which resulted in a strong preservation of nature and culture in San Blas
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  • Flaggen der "Kuna" - Menschen

    January 27 in Panama ⋅ ⛅ 26 °C

    Flaggen und San Blas Rebellion 1925

    Die historische Flagge der indigenen Guna (ehemals Kuna) in Panama, genutzt von 1925 bis ca. 2010, zeigte ein schwarzes Hakenkreuz (Swastika) auf gelbem Grund. Dieses Symbol, Naa Ukuryaa genannt, steht traditionell für die vier Himmelsrichtungen oder den Kraken, der die Welt erschuf, und hat keinerlei Bezug zum Nationalsozialismus.
    Wichtige Fakten zur Guna-Flagge:
    Ursprung: Die Flagge entstand nach der Revolution von 1925 gegen die Unterdrückung durch Panama.
    Symbolik: Das Hakenkreuz symbolisiert die vier Seiten der Welt oder den Oktopus, der laut Guna-Legende die Welt schuf.
    Änderung: Wegen der Assoziationen mit dem NS-Regime wurde das Symbol zeitweise (ab 1942) mit einem roten Ring umgeben.
    Aktuelle Flagge: Aufgrund der missverständlichen Ähnlichkeit wurde die Flagge im Jahr 2010 in der Region Guna Yala offiziell geändert.

    The San Blas Rebellion consisted of multiple attempts made by the Guna to resist this control, and fight back against Panamanian authorities. Resistance against this power resulted in the Revolution of 1925, which resulted in 27 deaths, and initiated the peace agreement involving the United States that followed.

    This rebellion is also known as the Tule Revolution, or the Guna Revolution,[1] and was a direct consequence of repression by the Panamanian government. The Guna felt this was crucial for their ethnic survival[2] as the laws implemented by the new Panamanian government directly impacted traditional Guna education, dress and customs.[2]

    The Revolution was planned by Guna leaders, and the Guna received US backing for an autonomous region during the mediation process.[1] Through those negotiations, peace was once again achieved. The Guna were made to withdraw their declaration of independence and abide by the laws of the Panamanian government, so long as their terms were agreed upon and the Panamanian authorities did not threaten to eradicate Guna traditions and customs.
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  • Südpazifik auf den Tisch

    January 27 in Panama ⋅ ⛅ 26 °C

    Ein großer Tag auf "Mahana". Die Karte des Atlantiks auf unserem Salontisch tausche ich gegen die Südpazifikkarte der English Admiralty 4007. 16.02.26 Panamakanal. French Polynesia is calling. Anfang März Panama City-Marquesas, 7.000 km, 30 Tage, dann 4 Wochen Tatoo Kultur der Marquesas, danach 4 Wochen Tuamotus, Motus und Korallenriffe. Mitte 2026 wollen wir auf Tahiti sein. Gesellschaftsinseln ein halbes Jahr dann. Raiatea, Bora-Bora, Moorea. Die Träume jedes Seglerlebens.Read more

  • Guna Mythologie

    January 27 in Panama ⋅ ☁️ 27 °C

    "Mahana" ist auf Expedition durch die San Blas Islands. Sie werden von den Guna Yala selbst verwaltet.

    Wer sind die Guna?
    Die Guna sind eine indigene Gruppe, die im Guna-Yala-Archipel, einer autonomen Region an der Karibikküste Panamas, lebt. Sie sind bekannt für ihre starke Gemeinschaftsstruktur, ihre matrilineare Gesellschaft und ihren lebendigen kulturellen Ausdruck – insbesondere durch ihre spirituelle Weltanschauung und ihre mythologischen Traditionen. Die Guna haben ihre Identität über Jahrtausende bewahrt, dem Druck der modernen Assimilation widerstanden und eine Lebensweise bewahrt, die tief in ihren alten Bräuchen und ihrer Selbstverwaltung verwurzelt ist. Diese Autonomie hat es San Blas ermöglicht, seine ursprüngliche Natur zu bewahren, im Gegensatz zu anderen Teilen der Karibik, die ihre kulturelle Identität durch Überentwicklung und Tourismus verloren haben.

    Spiritualität und Natur in der Guna-Mythologie
    Die Guna-Kultur legt großen Wert auf die spirituelle Verbindung zwischen Mensch und Natur. Ihre mündlichen Erzähltraditionen bewahren ein reiches Pantheon an Gottheiten und übernatürlichen Wesen, von denen viele eng mit der Natur verbunden sind.

    Die Mola, auch als Molas bekannt, ist ein kunstvoll gefertigter Stoff, der ein wesentlicher Bestandteil der traditionellen Kleidung der indigenen Guna-Frauen in Panama ist.

    Schlüsselfiguren der Guna-Mythologie

    Ibeorgun:
    Ibeorgun ist der Schöpfergott in der Guna-Mythologie. Er soll die Welt und alle Lebewesen, einschließlich des Guna-Volkes, erschaffen haben. Ibeorgun wird in der Guna-Folklore oft als mächtige und wohlwollende Figur dargestellt.

    Dummad:
    Dummad ist eine Tricksterfigur in der Guna-Mythologie. Er ist bekannt für seine schelmischen und oft humorvollen Aktionen. Dummads Geschichten werden oft verwendet, um moralische Lektionen zu erteilen und die Gemeinschaft zu unterhalten.

    Olokkupile:
    Olokkupile ist ein übernatürliches Wesen in der Guna-Mythologie, das mit dem Meer in Verbindung gebracht wird. Er wird oft als riesiger Fisch oder Seeschlange dargestellt. Olokkupile soll einen bedeutenden Einfluss auf die Beziehung der Guna zum Meer und ihre Fischereipraktiken gehabt haben.

    Die in der westlichen Mythologie vorkommenden Seeschlangen, Fische oder Riesenkrake (Kraken) weisen offensichtliche Ähnlichkeiten mit denen der Guna auf.

    Dulet:
    Dulet ist ein mythischer Held in der Guna-Folklore. Er wird oft als tapferer und geschickter Krieger dargestellt, der heldenhafte Abenteuer und Missionen bewältigt. Geschichten über Dulet sollen den Guna Mut und Tapferkeit vermitteln.

    Nega Dugwi:
    Nega Dugwi ist eine mythologische Figur, die mit Regen und Wasser in Verbindung gebracht wird. Die Guna glauben, dass Nega Dugwi die Macht hat, Regen zu bringen und die Fruchtbarkeit ihres Landes zu sichern.

    Nuchukana:
    Nuchukana ist eine legendäre Figur der Guna-Kultur, die mit dem Mond in Verbindung gebracht wird. Nuchukana wird oft als schöne Frau dargestellt, die eng mit den Mondzyklen verbunden ist und für ihre Rolle bei der Gestaltung der Natur verehrt wird.

    Laut anthropologischen Quellen, wie der Smithsonian Institution und dem panamaischen Guna General Congress, spielen diese mythologischen Figuren eine zentrale Rolle im spirituellen und alltäglichen Leben der Guna. Ihre Geschichten werden bei gemeinschaftlichen Versammlungen, Ritualen und durch die traditionelle Kunst der Mola über Generationen weitergegeben.

    Guna-Frauen verkaufen die ikonischen Molas – farbenfrohe Textilien, die ihre kulturelle Identität und die Geschichten ihrer Vorfahren zum Ausdruck bringen.

    Es ist wichtig zu beachten, dass die Guna-Mythologie in erster Linie eine mündliche Überlieferung ist und Geschichten und Figuren von Gemeinschaft zu Gemeinschaft unterschiedlich sein können
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  • Flötenspiel

    January 22 in Panama ⋅ ☁️ 26 °C

    Zartes Flötenspiel einer Blockflöte dringt zu mir herüber. Vertäut sind wir in Linton Bay Marina. Auf dem Weg dorthin noch kurz den Schlamm des Bodens der engen Einfahrt mit dem Kiel berührt, Tiefe 1.2 m. Jose half uns wunderbar beim Festmachen. Mein Blick schweift zwischen den Inseln hindurch aufs Meer hinaus. Geschafft von den letzten 3 Sturmtagen genieße ich es diese Zeilen zu schreiben
    Gegenüber ein rostendes Fischerboot. Die Sonne wärmt meinen Körper. Gleich kommt Louis, der Schweisser, um hoffentlich den Schaden an der hinteren Seereling zu beseitigen. Eine mächtige Welle hat sie mühelos verbogen.
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  • Portugiesische Galeere

    January 21, Karibisches Meer ⋅ 🌬 27 °C

    "Portugiesische Galeeren" treiben an uns mit ihrem hoch aufgestellten Segel vorbei. 35 nm östlich von Linton Bay, Panama.

    Hochgiftige Quallen gibt es bei uns eigentlich nicht. Sie bevorzugen die warmen Gewässer der Tropen und Subtropen. Nur Portugiesische Galeeren (Physalia physalis) – also Kolonien von Polypen, die zusammen ein quallenähnliches Wesen bilden – schaffen es manchmal, bis in unsere Breiten vorzudringen.

    Starke Strömungen im Atlantik können sie bis an die Badeküsten der Kanarischen Inseln, Portugals, Nordspaniens und Frankreichs treiben und sogar bis zum Ärmelkanal.

    Denn der Kontakt mit Portugiesischen Galeeren kann für Menschen lebensgefährlich sein, vor allem für Schwimmer. Das Nesselgift verursacht eine heftige Schmerzreaktion, mit der Portugiesische Galeeren eigentlich Fische fangen und betäuben.

    Schwimmer erschrecken durch den plötzlichen starken Schmerz, schlagen um sich, inhalieren Salzwasser und laufen dadurch Gefahr, zu ertrinken. Reisemediziner vermuten, dass so mancher ungeklärte Schwimmunfall im offenen Meer auf einen Kontakt mit Portugiesischen Galeeren zurückgeht.
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  • 4 Uhr nachts am Kap

    January 9 in Colombia ⋅ 🌬 26 °C

    4 Uhr nachts. 4 m Welle, der Wind zerrt mit 28 kn an der Mahana. Das berüchtigte Kap von Santa Marta liegt schwarz 12 sm voraus. Selbst der Vollmond kann seine düstere Ausstrahlung nicht aufhellen. Kalt ist mir in der tropischen Nacht. 5.000 m ragen die Berge empor. Wie stark wird der Wind direkt am Kap sein, wie hoch die Welle? Unsicherheit breitet sich in mir aus. Mahana torkelt in den sich kreuzenden Wogen voran. Lange, weiße Schaumfahnen um uns herum. Sind wir in Patagonien oder Kolumbien? Wir müssen da rum.Read more

  • Caribbean Current

    January 7 in Venezuela ⋅ 🌬 26 °C

    Der Caribbean Current beschleunigt uns bei der Überfahrt des Golfo de Venezuela (Bucht von Maracaibu).

    Karibische Strömung (Caribbean Current), eine warme Meeresströmung in der Karibik

    Sie entsteht hauptsächlich aus den warmen Wassern des atlantischen Südäquatorialstrom und Teilen des Nordäquatorialstromes. Sie passiert die Nordküste Südamerikas bei Venezuela in Richtung Nordwesten mit einer Fließgeschwindigkeit von 0,2 m/s = 720 m/Std ca. 0.4 kn, dreht dann nordwärts durch die Yucatánstraße (0,8 m/s), ca. 1,6 kn (ab hier wird die Strömung auch Yucatanstrom genannt) und weiter in Richtung Osten, wo sie zwischen Kuba und Florida zum Floridastrom wird und damit der Hauptwasserlieferant des Golfstromes ist.Read more

  • Queren der Bucht v Maracaibo

    January 7, Karibisches Meer ⋅ 🌬 27 °C

    Queren den Golf von Venezuela, dort am südlichen Ende die Stadt Maracaibo, auf dem Weg von Bonaire nach Santa Marta, Kolumbien, 400 nm. Noch 2,5 Tage. Traumhaftes Segeln bei 3-4 Bft. bisher. Relaxed unter Code Zero. 4.30 Uhr morgens das Kreuz des Südens an Backbord und Steuerbord den großen Bären mit grossem Wagen und Nordstern. Nach Westen voraus Jupiter, Castor und Pollux im Sternbild der Zwillinge.
    Der Vollmond über mir.
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  • Krieg in der Karibik

    January 3 in Venezuela ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute 05:27 Uhr
    Nachrichtenressort "Spiegel"

    Trump meldet Gefangennahme von Venezuelas Machthaber Maduro

    US-Präsident Donald Trump ‌hat bestätigt, dass die USA Venezuela angegriffen haben. Es habe sich um einen groß angelegten ‌Angriff gegen das ⁠Land ‍und seinen Anführer gehandelt, teilte Trump auf der Plattform Truth Social ​mit. Venezuelas Präsident ‌Nicolás Maduro sei gefangen genommen und außer Landes gebracht worden. Für 11 Uhr Ortszeit (17 Uhr MEZ) kündigte Trump eine Pressekonferenz an.Read more

  • Wind über dem Eiland

    December 14, 2025 in Curacao ⋅ 🌬 28 °C

    Der Ostwind fegte ungebremst über das Eiland aus Korallensand. Wir sind die Einzigen, die den Feuerball am Horizont verblassen sehen. Die Wracks auf der Atlantikseite werden zu Korallenriffen. Cumuli ziehen am Himmel nach Panama. "Moda Bo" schwingt leise zu mir an den Steuerstand. Meine Gedanken kehren zurück zum "Schlafenden Gesicht" oberhalb von Mindelo, Cabo Verde. Die Jahre ziehen wie die Cumuli.

    Klein Curacao
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  • Plitschi Platsch

    December 14, 2025 in Curacao ⋅ 🌬 27 °C

    Vor Klein Curacao wollte ich mit Jana den Ankerplatz wechseln. Ein ordentlicher Schauer überraschte uns und meine Vordeck Anker Jana war ruck und zuck in der Kabine verschwunden. Einsam hallten meine Rufe über Deck. Peter schmiss das T-Shirt in die Ecke, eilte mir zur Hilfe und ließ den Anker fallen.
    Hier stehen die beiden pitschnassen, glücklichen Helden, fotografiert aus dem trockenen Salon ;)))
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  • Spaanse Water, Curacao

    December 11, 2025 in Curacao ⋅ 🌬 30 °C

    Spaanse Water - our anchor Bay on Curacao

    https://en.wikipedia.org/wiki/Spaanse_Water

    Während der spanischen Zeit und auch später unter den Niederländern nutzten vor allem folgende Schiffstypen die Spaanse Water-Bucht:

    Spanische Periode (16. – frühes 17. Jahrhundert)

    Karavellen und Naos: Kleine bis mittelgroße Segelschiffe für Erkundung und Versorgung.

    Naos: https://de.wikipedia.org/wiki/Nao

    Galeonen: Größere Handelsschiffe, die auf dem Weg zwischen Spanien und den Kolonien Zwischenstopps einlegten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Galeone

    Kaper- und Piratenschiffe: Spanische und manchmal französische Freibeuter nutzten die geschützte Bucht als Versorgungsstation.

    Niederländische Zeit (ab 1634)

    Fluyts (Fluiten): Typische niederländische Frachtschiffe, ideal für Handel.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fluyt

    Kriegsschiffe der WIC: Bewaffnete Schiffe zur Sicherung des Handels und gegen Piraten.

    Sklaventransporter: Curaçao wurde später ein Umschlagplatz für den Sklavenhandel.

    "Leusden":
    https://de.wikipedia.org/wiki/Leusden_(Schiff)

    The Leusden is an exception and has exclusively undertaken slave voyages from her maiden voyage in 1719 until she foundered in 1738, amounting to ten crossings in total. During those ten voyages, 6564 captives were embarked; 1639 of whom did not survive the crossing. An additional 102 captives perished in the slave stores prior to being sold, resulting in an overall death count of 1741. This proportion constituted more than a quarter of the number of captives embarked in Africa; an incredible waste of human lives.

    The history of this slave ship has gone almost entirely unnoticed until now. This is remarkable given that its final voyage ended in the single largest human tragedy in Dutch maritime history and in the history of the trans-Atlantic slave trade. The Leusden departed from Elmina, located in modern-day Ghana on the 19th of November 1737. On board were 700 African captives, destined to be sold as slaves in Suriname. On 1 January 1738, the Leusden foundered at the mouth of the Marowijne River in Suriname. At the time of the disaster there were still 680 captives on board. A mere 16 of them survived. The way in which the crew sent the remaining 664 African prisoners to their deaths is unimaginable, even when taking into consideration the inherent cruelty of the slave trade.

    Die Spaanse Water war besonders attraktiv, weil sie ein natürlicher, gut geschützter Hafen war – ideal für Wasseraufnahme, Reparaturen und Schutz vor Stürmen.
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  • Crisis meeting - Material

    December 6, 2025 in Bonaire ⋅ 🌙 27 °C

    CRISIS MEETING ON MAHANA with Peter...Material for climatisation is somewhere on Atlantic ocean ... nobody knows......so all timetable is at stake...so what...let's listen to Fleetwood Mac, "You make loving fun" and have a glas of white wine :))) Lets take it with Buddhism...your expectations are making you feeling bad :)))

    Only mermaid Aida can help and Madonna makes your hips move :)))...kitesurfer at the horizon...
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  • Mein Keller ist das Korallenriff

    November 28, 2025 in Bonaire ⋅ 🌬 29 °C

    Shop windows draw me in. Things, art, made by hands that know what they're doing. I appreciate them, I want them. To take them home. To make them mine. To decorate Mahana. To hold onto memories. But there's no room. No cellar on board. I smile. I turn around. I move on, leaving myself space for experiences.

    Schaufenster ziehen mich hinein. Dinge, Kunst, gemacht von Händen, die wissen, was sie tun. Ich wertschätze sie, will sie haben. Mitnehmen. Mein machen. Mahana schmücken. Erinnerungen festhalten. Aber kein Platz. Kein Keller an Bord. Ich lächle. Drehe mich um. Gehe weiter, behalte mir freien Raum für Erlebnisse.
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