• Ruhe vor dem Sturm

    June 17 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute lasse ich es langsam angehen, schlafe bis 7, treffe mich mit Mona, Enrique und Annika zum Frühstück in der Bar auf dem Platz vor der Kathedrale um halb 8, laufe um 8 los.

    Nur 11,7km stehen auf dem Plan, ich habe beschlossen, noch eine weitere Nacht hier auf dem Camino del Norte zu verbringen, bevor dieser in Arzúa auf die Pilgerhorden des Camino Françes stößt.

    Bereits jetzt spürt man die Nähe zu Santiago: Gestern Abend haben wir eine Gruppe Asiaten vor dem Kloster beobachtet, alle mit winzigen Tagesrucksäcken. Die scheinen aber im Hotel übernachtet zu haben. Heute flüchte ich vor ihnen aus einer Bar, in der ich gerade noch mit Annika und Anja I ein zweites Frühstück hatte.

    (Man mutiert auf dem Camino ja ein wenig zum Hobbit: Frühstück, zweites Frühstück, Elevensies, Luncheon....)

    Kurz nach der Bar werde ich von einer Gruppe junger Spanier überholt, ebenfalls alle mit winzigen Tagesrucksäcken und nervtötend laut schnatternd...

    Um 3/4 12 bin ich schon in Boimorto und muss noch über eine Stunde lang die Zeit in einer Bar totschlagen, bis die Herberge öffnet. Ich gönne mir ein Aquarius Lemón (Mein Körper besteht wohl mittlerweile zu etwa 90% daraus) und sichte die Fotos der letzten Tage.
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