• Mati
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Anreise St. Jean Pied de Port

Un’avventura di 41 giorni di Mati Leggi altro
  • San Martín del Camino nach Astorga

    25 aprile 2017, Spagna ⋅ ⛅ 16 °C

    Obwohl die Herberge nicht danach aussah, die Betten waren okay. Entgegen der Wettervorhersage, hat es heute am Weg auch nicht geregnet, also war die Tour relativ stressfrei. Neben den üblichen Verdächtigen, die man so am Weg trifft, fand ich eine Begegnung heute sehr nett. Kurz vor Astorga und mitten im Nichts, stand auf einmal ein Wagen mit Essen und Getränken am Wegesrand. Daneben hatte jemand ein Lager mit diversen Sitz -und Liegemöglichkeiten aufgebaut. Das ganze Gratis, was ich eine sehr charmante Geschäftsidee fand, denn am Ende, geht kaum jemand ohne eine Kleinigkeit zu spenden. In Astorga holte mich dann wieder die Normalität ein, als ich in einer Apotheke 24 Euro für ein Leukotape hinblättern musste, was ich auch jetzt noch Unverschämt finde - aber gut, man braucht es halt. Die Unterbringung für heute ist nach dem gestrigen Überraschungspaket heute individuell in einem Hostel. Entsprechend treffen wir uns heute erst später in der Stadt.

    Link zur getrackten Tour mit mehr Bildern:
    https://www.komoot.de/tour/t15880816?ref=atd
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  • Etappe 22 Astorga nach Foncebadón

    26 aprile 2017, Spagna ⋅ ☀️ 7 °C

    Wow, was für ein Tag. Nach einer angenehmen, ruhigen Nacht im Hostel, startete ich heute erst um 8 Uhr. Ein Fehler, denn gegen Mittag begann es doch tatsächlich zu schneien. An dem Punkt, klinkten sich dann nach und nach alle in die anliegenden Herbergen und Hotels aus, aber das war mir für heute zu früh zum einchecken, zumal ich diesmal 2 Tage in einem Hotel in Foncebadón vorreserviert habe, um nach 18 Tagen laufen eine Pause einzulegen. Klatsch nass und leicht kaputt, kam ich da jetzt auch endlich an. Ein schönes Hotel, das hoffentlich auch ein gutes Restaurant hat, denn raus gehen, werde ich bei dem Wetter heute nicht mehr.Leggi altro

  • Auf der Suche nach Don Camillo

    27 aprile 2017, Spagna ⋅ ☀️ -1 °C

    Gestern im Schneesturm angekommen, und heute ist schon wieder kaum etwas davon zu sehen. Zwar wird es heute mit 14 Grad nicht wirklich warm, aber es bleibt trocken. Schon vom ersten Blick, erinnert das kleine Bergdorf Foncebadón an Don Camillo und Pepone. Schon fast ausgestorben, erlebt das ehemalige Geisterdorf, das bis vor kurzem nur einen dauerhaft dort lebenden Einwohner aufweisen konnte, seine Renaissance durch den Ansturm zig Tausender Pilger auf den Jakobsweg. Zwischen den Überresten verlassener Häuser stehen inzwischen einige Herbergen und sogar ein sehr schönes Hotel, in dem ich meinen Pausentag verbringe, weil es mir hier sofort richtig gut gefiel. Auch preislich ist hier alles bestens. Die Tasse Kaffee kostet einen Euro und ein kontinentales Frühstück gerade einmal vier und im Hotel, gibt's dann sogar noch ein gutes WLAN, was in den Bergen keine Selbstverständlichkeit ist. Nur Don Camillo konnte ich auf meinem morgendlichen Gang durchs Dorf nicht finden, was sich aber ja noch ändern kann ;-).Leggi altro

  • Foncebadón nach Cacabelos

    28 aprile 2017, Spagna ⋅ ☀️ 17 °C

    Manche Tage sind doch sehr lang, so wie dieser, der mit 52 km unfreiwillig mein längster bisher war. Ein durchwachsener Tag... in eisiger Kälte gestartet, aber im Hochsommer angekommen. Das Wetter hier ist der totale Wahnsinn. Noch vor 2 Tagen, liefen wir im Schneesturm nach Foncebadón. Trotz einem Tag Erholung, traf ich eine Gruppe von Deutschen wieder, die aber dann früher eincheckten, als ich das wollte. Ansonsten wars beim laufen wieder international... Ein pwEngländer, ein Paar aus Südafrika und natürlich Korea. Letztere überholte ich im Wald, was ihr allem Anschein nach so gar nicht in den Kram passte. Die Koreaner laufen den Jakobsweg wie weinen Wettbewerb. Ihre Ausrüstung ist durchgehend Hightech. Die junge Frau von heute, sah aus wie ein koreanischer Coburg, mit ihren Kompressiinshisen, den integrierten Kniestützen und dem riesigen Rucksack, der kaum kleiner als sie selbst war. Als sie dann ihre Carbon Stöcke auspackte und wie eine Maschine an mir vorbei schaufelte, bin ich mal vorsichtshalber aus dem Weg. Ansonsten wars heute halt sehr lang, weil in den letzten beiden Ortschaften keine Zimmer frei waren und ich aus Prinzip in solchen Fällen kein Taxi nehme, sondern zum nächsten Ort laufe.Leggi altro

  • Stop in Villafranca

    29 aprile 2017, Spagna ⋅ ⛅ 11 °C

    The Ceracot arrived in Villafranca ;-)... Heute bin ich etwas langsamer. Nach dem langen Tag gestern, ist das aber völlig in Ordnung. Trotzdem laufe ich heute mehr, weils morgen regnet und wir eine fiese Etappe vor uns liegen haben, die ich nicht im Matsch laufen will. Also genieße ich meine Pause in Villafranca, direkt neben der Kirche bei einer Lasagne und einem Glas Bier.Leggi altro

  • Villafranca nach Pereje

    29 aprile 2017, Spagna ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach einer kurzen Tour durch Villafranca, hat es mich letztendlich nach Pereje verschlagen. Der kleine Ort liegt nur etwa 6 km von Villafranca entfernt, ist aber für heute von der Distanz her für mich ausreichend. Mein Knie ist immernoch nicht ganz okay, also nutze ich den Regentag morgen für eine weitere Pause, damit ich wieder ordentlich laufen kann. Witzig war, trotzdem auf Leute zu treffen, mit denen ich immer wieder mal gelaufen war, obwohl ich ja schon einen Tag Pause hatte. Entsprechend gab's auch gerade in meiner Pension ein Wiedersehensbier mit einer deutschen Gruppe, die ein paar Kilometer weiter reserviert haben, um wie ich den schlechten Tag morgen eher gediegen zu verbringen. Aber jetzt geht's erst mal in die Bar, in der gerade sehr viele einheimische zum essen saßen - immer ein gutes Zeichen, nach dem man sich hier gut richten kann, wenn man ein gutes Dinner haben will. Nachdem ich heute zum Dinner tatsächlich mal keine bekannten Gesichter um mich hatte, kam ich an der Bar mit Esteva, einer Spanierin aus dem Nachbardorf ins Gespräch, mit der ich dann spontan in die einheimische after work Gesellschaft integriert wurde. Zum Abschluss gab's noch "Medizin", wie mir erklärt wurde, nachdem ich beim besten Willen leider immernoch nicht alles verstehen kann. Auf jeden Fall ein toller Abend, auch wenn mein grenzlastiges Spanisch schon mal gut für ein paar Lacher war. Aber man bemüht sich ja und am Ende, versteht man sich ja immer irgendwie :-D.Leggi altro

  • Hostel Pereje, ein Platz zum wohlfühlen

    30 aprile 2017, Spagna ⋅ 🌧 6 °C

    Die Entscheidung von gestern meinen Tag Pause hier zu verbringen, war definitiv eine meiner besseren. Das Zimmer ist top, die Betreiber sehr zuvorkommend und das Essen ist, wie es sein sollte - einfach gut :-). Nachdem ich gerade etwas schlecht zu Fuß bin, ist es wirklich rührend, wie sehr auf mich geachtet wird. Das fiel mir schon gestern sofort auf, als mir der Rucksack auf mein Zimmer gebracht wurde, weil ich angeschlagen war und auch Abends saßen wir ja noch in der Bar zusammen, wo mir zum Abschluss ein Glas "Medizin" gebracht wurde. Heute morgen traf ich dann beim Frühstück auf Mark, der schon 9 Caminos gelaufen hat. Er ist mit einer Drohne unterwegs, die ihm automatisch folgt und die Aufnahmen an sein Smartphone sendet. Ein echter Hightech Pilger, der bei dem Wetter heute irgendwie die Lust verlor, aber dann trotzdem weiter lief. Von ihm bekam ich Entzündungshemmer, die so gut wirken, dass ich schon wenige Stunden später fast schmerzfrei war. Beim essen später kam auf einmal noch eine Suppe als zweiter Gang zu meinem Salat - aufs Haus, zusammen mit der Frage, ob ich Eis für mein Knie haben möchte, wenn ich dann auf mein Zimmer gehe. Sehr nett... ebenso wie die nachfragen, ob es mir schon besser geht, sobald ich nach unten gehe. Wenn ich noch einmal durch Pereje laufe, schlafe ich auf jeden Fall wieder hier und kann das auch nur jedem empfehlen, der durch Pereje kommt. Den Abend heute, beende ich ein wenig früher als sonst, obwohl ich mit einer Gruppe von Österreichern zusammen saß, die zwar laut, aber sympathisch waren. Nur möchte ich ja morgen weiter laufen :-D.Leggi altro

  • Pereje nach O Cebreiro

    1 maggio 2017, Spagna ⋅ ☀️ 12 °C

    Der Abschied aus Pereje fiel mir heute tatsächlich etwas schwer. Besonders, als ich zum Frühstück eine Monsterportion bekam und mir der Besitzer beim Aufbruch eine Karte mit der Nummer des Hostels in die Hand drückte und meinte: wenn es nicht geht, ruf an und wir holen dich ab. Fand ich sehr nett. Laufen ging dann wieder ziemlich gut, auch wenn ich entgegen meiner Gewohnheit eine Pause brauchte. Am Weg traf ich Markus, der schon vor einigen Tagen mit mir lief, die Gruppe aus Österreich von gestern und in O Cebreiro letztlich noch einen Italiener aus der ersten Woche, der verletzungsbedingt ebenfalls pausierte. Durch den Laberday ist heute hier sehr viel los, also blieb zum schlafen nur ein Hotelzimmer, aber das liegt preislich recht niedrig. So, jetzt geh ich erst mal duschen und treffe mich dann mit ein paar Peregrinos in der Stadt.Leggi altro

  • O Cebreiro nach Samos

    2 maggio 2017, Spagna ⋅ ☀️ 13 °C

    Der Tag in O Cebreiro war nicht so meins. Die ganze Stadt ähnelt einem Weihnachtsmarkt, der ausschließlich für den Jakobsweg errichtet wurde. An jeder Ecke Stände für Souvenirs und der Rest, waren nur Hotels und Herbergen. Von außen sah das alles toll aus,aber wenn man dann so das Zimmer ohne WLAN und Heizung sah, kam schnell die Realität zum Vorschein - ein Dorf für Touristen, in dem Schein als sein herrscht. Wenigstens traf ich einige nette Leute wieder, aber nachdem es mir nicht so toll ging, habe ich das Dinner dann doch ausfallen lassen und bin früh zu Bett, um dann so gegen 6 zu starten. Eine gute Entscheidung, denn nach leichten Anlaufschwierigkeiten, hat sich mein Laufstil ziemlich normalisiert. Obwohl ich eigentlich nur bis Triacastela laufen wollte, wo ich 2 sehr nette Deutsche traf, die noch aus Pereje kenne, bin ich also mit meiner spanischen Begleiterin für diesen Tag weiter nach Samos gelaufen. Eine traumhaft schöne kleine Stadt, in der augenscheinlich zwar gerade noch wenig los ist, aber in unserem Hotel sind ein paar nette Leute, mit denen wir heute noch sicher viel Spaß haben. Jetzt vernichten wir noch eine Flasche Wein und dann mal schauen was kommt :-)Leggi altro

  • Samos nach Mercadoido

    3 maggio 2017, Spagna ⋅ 🌙 11 °C

    Der Tag heute begann relativ früh, obwohl es kurz nach 6 noch frisch war und es noch dazu gestern spät wurde. Wir hatten uns nach dem Dinner das 3:0 Desaster von Athletiko gegen Real mit Fans der Verlierer angesehen und dazu 2 Flaschen Wein aufgerissen... Also war die Nacht ziemlich kurz, aber ich wollte ein paar Kilometer mehr machen und bin deshalb mit Taschenlampe los. Laufen ging heute recht gut. Nur die Strecke war schwierig, weil viele Teile noch durch den Regentag schmierig sind. Aber gut, ich hatte ja Zeit, die mit den kleinen Unterhaltungen am Weg auch zügig verging. Heute bin ich in einer Herberge. Wie üblich war das Pilger Menü voll für den Eimer, aber dafür wenigstens mit 13 Euro völlig überteuert. In guter Gesellschaft fiel das zwar weiter nicht so auf, aber so schnell, werde ich wohl keines mehr bestellen. Aber das beste am Tag war das passieren des 100 km Steins :-).Leggi altro

  • Mercadoido nach Palas de Rei

    4 maggio 2017, Spagna ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Strecke heute war sehr anspruchsvoll, aber einer der schönsten Abschnitte. Nachdem wir jetzt nur noch etwa 65 km bis Santiago haben, liefen heute viele neue Pilger mit, die nur die letzten hundert Kilometer machen. Von den anderen, kannte ich heute fast schon jeden. Ich traf sogar Leute von der ersten Woche, und auch die beiden Radfahrer von vorgestern, die gestern nur eine kurze Tour hatten und dann vorhin plötzlich neben mir herrollten. Ein sehr cooler Tag und in der Herberge, sind auch ganz viele bekannte, also wird der Abend wohl etwas länger werden ;-). Die erste richtig witzige Sache gerade, war der Kampf mit einer Französin um den Trockner, den meine Waschmaschine um ein paar Sekunden nur knapp für sich entscheiden konnte. Wir standen davor, konnten kein Wort vom anderen verstehen und feuerten unsere Waschmaschinen an. Und so kann selbst Wäsche waschen Spaß machen :-DLeggi altro

  • Palas de Rei nach Arzúa

    5 maggio 2017, Spagna ⋅ ⛅ 12 °C

    Turtles in the rain... ein Satz, der mir beim Anblick unzähliger grell gefärbter Ponchos oft durchs Gehirn schoss, begleitete mich durch den Regentag. Kaum gestartet, erwischte uns kurz nach 6 ein Hagelsturm, worauf wir tatsächlich abwarten mussten, um überhaupt weiter laufen zu können. Danach tröpfelte es vor sich hin und etwas später kam sogar die Sonne raus. Beim Frühstück trennten sich dann unsere Wege, denn die 2 deutschen mit denen ich los lief, nahmen sich zum Frühstück zu viel Zeit. Dafür trafen wir dort eine andere deutsche Gruppe, unsere Österreicher, Fenja aus Holland und einige andere aus den vergangenen Tagen. Eingecheckt bin ich heute individuell, nachdem sich das tröpfeln sehr schnell wieder in richtigen Regen verwandelt hat und dann den Rest der Strecke bis nach Arzúa anhielt. Also sah ich aus wie frisch durchs Klo gespült... kein schöner Anblick ;-). Aber ich bin angekommen und das ist ja primär erst einmal wichtig. War jedenfalls wieder ein toller Tag, der so kurz vor dem Ende auch nachdenklich macht. Denn so schnell, wie die letzten Wochen, vergehen die Tage sonst nicht.Leggi altro

  • Arzúa nach O Pedrouzo

    6 maggio 2017, Spagna ⋅ ⛅ 17 °C

    Der zweite Tag im Regen war sehr viel angenehmer als gestern. Trotzdem bin ich nicht nach Santiago durch gelaufen, denn irgendwie, kommt einem zum Ende hin alles zu nah vor. Das geht aber nicht nur mir so. Die letzten 19 km laufe ich morgen ganz entspannt, bevor ich meine Compostela abhole. Für heute geht's dann erst mal in ne Pizzaria und danach, mal sehen...Leggi altro

  • O Pedrouzo nach Santiago de Compostela

    7 maggio 2017, Spagna ⋅ ☀️ 21 °C

    Da denkt man an nichts böses und plötzlich stehen Mike und Olli vor der Tür :-D. Gestern bekam ich überraschend Besucher aus Deutschland. Mal eben eingeflogen um mich zu überraschen, fuhren die beiden kurz vor Mitternacht dann weiter und machten bis zu ihrem Rückflug heute früh noch in Santiago Party. Eine gelungene Überraschung, die meine Nacht ziemlich kurz und den Start heute etwas später werden ließ. Nach etwa einer Stunde laufen, war vom Restalkohohl aber sowieso nichts mehr zu spüren - was ganz gut passte, denn da traf ich unter Anderem auch auf Speedy, die rothaarige Sportskanone aus Lettland, die wir gestern in einer der Bars kennengelernt hatten. Mit ihr lief ich dann auch in Santiago ein und holte meine Compostela ab,bevor sich unsere Wege trennten. Sie lief gleich weiter, um den Primitivo fertig zu machen, nachdem sie vorhin mit mir den del Norte beendete, der ebenfalls in Santiago endet. Kaum die Compostela in Händen, traf ich Friederike wieder, die ich später wahrscheinlich noch an der Kathedrale treffe, bevor es dann auf Sightseeing Tour durch Santiago geht. Weil heute einer der wichtigsten Tage ist, verbringe ich die Nacht im Hotel und laufe dann morgen den ersten Abschnitt nach Finistere. Aber jetzt geht's erst mal in die Stadt.Leggi altro

  • Santiago de Compostela nach Apena

    8 maggio 2017, Spagna ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Strecke heute, kann man objektiv betrachtet nur als pervers bezeichnen. Kilometer lang bergauf, das gleiche dann bergab und das auf Wegen, die bei uns öffentlich nicht zugänglich wären. Insgesamt also schön anspruchsvoll, so wie ich es mag. Trotz der etwas längeren "yippy, ich hab meine Compostela" Feier, ließen sich die 32 km heute auch bei 27 Grad im Schatten, von dem wir kaum hatten, recht gut laufen. Diesmal mit Peter und Albert, die ich vom Francais noch kenne. Jetzt brauche ich erst mal mein Dinner und ein bis 5 Bier :-).Leggi altro

  • Apena nach O Logoso

    9 maggio 2017, Spagna ⋅ ☀️ 21 °C

    Auch diese 2te Etappe nach Finistere war nichts für schwache Nerven. Die Strecke ist anspruchsvoll, und auch nicht wirklich leicht zu begehen. Abgesehen davon gibt es oft stundenlang nichts zu kaufen, nachdem die Strecke bei weitem nicht so stark frequentiert ist wie der Camino Francais. Wenigstens hatten wir Glück mit dem Wetter, denn eigentlich sollte es heute regnen. Die wenigen die hier noch unterwegs sind, haben fast alle schon einige Hundert Kilometer hinter sich. Der Rest nimmt ab Santiago normal den Bus und schaut sich die Küste etwas entspannter an. Dafür bekommen sie aber natürlich keine Fisterra und man sieht ja auch so manchen wieder. Heute war ich mit einer Holländern essen, die ich in den letzten Wochen immer wieder traf. Sowas passiert einfach nur, wenn man tatsächlich läuft. Dann kamen noch ein paar Engländer und ein paar deutsche dazu, was den Tisch angenehm international werden ließ. Für den Moment bin ich allerdings durch und möchte etwas schlafen.Leggi altro

  • O Logoso nach Finisterre

    10 maggio 2017, Spagna ⋅ ☀️ 14 °C

    Regen ohne Ende und ein Weg, der seines gleichen sucht. Auch Tag 3 am Weg nach Finisterre war sehr anstrengend - besonders, weil es unaufhörlich regnete und man nicht wirklich von befestigten Wegen sprechen kann, wenn es um die Strecke nach Finisterre geht. Aber ich bin hier und freue mich wie ein Schnitzel, gerade eben meine Finistra bekommen zu haben. Weil ich 2 Tage hier verbringe, schlafe ich im Hotel. Die Preise für Unterkünfte sind in Finisterre eher unterpreisig, also ruft man dort pro Nacht mit Frühstück gerade einmal 25 Euro auf. Passt, dachte ich mir und checkte gleich ein, bevor ich die Credencial vorzeigte. Im municipal traf ich dann so viele Leute wieder, dass ich jetzt schon 3 Bier intus habe. Später geht's dann noch zum Dinner mit ein paar Pilgern, die mich bis hier her immer wieder begleitet haben. Also alles in allem ein toller, wenn auch anstrengender Tag, den ich trotz,oder vielleicht auch wegen der schwierigen Wetterlage so schnell nicht vergessen werde. Aber jetzt geht's erst mal ab ins Hotel, damit ich wieder wie ein Mensch aussehe...Leggi altro

  • Am Ende der Welt

    11 maggio 2017, Spagna ⋅ ☀️ 14 °C

    Trotz einiger Regentropfen, die schon Vormittags dem Sonnenschein gewichen sind, war auch heute Finisterre ein toller Ort für eine Pause. Nach einem kurzen Lauf zum Leuchtturm, an dem auch der 0 Kilometer Stein steht, war ich mit einer sehr netten Schweizerin im Hotel dort dann auch Essen. Ziemlich nobel und nicht ganz billig, aber es hat sich gelohnt. Irgendwo muss man ja sein Hechtfilet herbekommen, wenn schon mal Meer um einen ist ;-). Bis zum Dinner ist jetzt erst mal Siesta und morgen geht's weiter nach Muxia, also wirds wohl eher früh ins Bett gehen. Mal sehen...Leggi altro

  • Finistere nach Muxia

    12 maggio 2017, Spagna ⋅ ⛅ 38 °C

    Die Tour nach Muxia war extrem anstrengend. Die Strecke geht durch viele kleine Dörfer, in denen immer wieder Hunde alleine frei herumlaufen, die normalerweise an eine Kette gehören. Heute musste ich einen tatsächlich mit meinen Laufstöcken von der Straße vertreiben, weil er mich nicht weiter lassen wollte. Selbst mir als Hundenarr wurde da ein wenig flau, denn man brüllt ja nicht jeden Tag einen zähneflätschenden Hund in der Größe eines Rottweilers an :-S. Aber gut, das ist halt so, wenn man nach Navigation durch kleine Dörfer läuft. Kurz darauf traf ich dann einen Norweger, mit dem ich schließlich auch nach Muxia lief. Den Teil der Strecke, werde ich ganz sicher nicht so schnell vergessen. Nichts zu trinken dabei, 15 km nichts, wo was zu kaufen war und meine Ibus spülte ich mit einer Bohnensuppe aus der Dose herunter, nachdem ich vorher eine knappe Stunde durch das fiese Dickicht im Wald gewatet bin, um den Weg wieder zu finden. Insgesamt ein geiler Tag, an dem mir viele Bekannte Leute aus Muxia entgegen kamen, die von dort nach Finisterre liefen. Eine Italienern hat mich gleich umarmt, was ich echt niedlich fand. Schade, dass mein Camino was das laufen angeht heute zu Ende ist. Dafür mache ich jetzt erst mal noch 4 Tage Strand, um zu relaxen. Allerdings kommen morgen 4 Leute aus Lires nach Muxia, denen ich versprochen habe, dass wir uns treffen :-).Leggi altro

  • Santiago die Zweite

    16 maggio 2017, Spagna ⋅ ☀️ 17 °C

    Kaum gestartet, bin ich jetzt schon das 2te mal in Santiago und sitze kurz vor dem Heimflug morgen noch einmal an der Kathedrale. Diesmal ohne groß zu laufen, sondern mit dem Bus, der zu meiner großen Verwunderung heil in Santiago ankam. Wo aussteigen - reine Gefühlssache, aber gut erwischt. Früh morgens, war überall die Hölle los. Ganz anders, als beim ersten mal. Unzählige Führungen, ewig Verkehr und noch nichts geöffnet außer einer Hand voll Bars. In einer davon, hab ich mir dann erst mal Frühstück bestellt und ein Hostel für die Nacht gebucht. Das La Salle war ein Glücksgriff... 24 Stunden Rezeption, mehrsprachig, tolle Zimmer und ein unschlagbarer Preis. Nachdem das Wetter heute passt, schau ich mir noch einmal Santiago an. Selbst heute, wo ich ja doch schon einige Tage in Muxia und Finisterre war, traf ich noch auf bekannte Gesichter an der Kathedrale. Schon cool, hier her zurück zu kommen und dann mit Leuten aus dem Camino zusammen zu sitzen, als wäre man hier daheim.Leggi altro

  • Fine del viaggio
    17 maggio 2017