Natalie und Jennie

Joined September 2017
  • Day17

    Verlobt sein und nichts machen

    September 29, 2017 in Italy

    Obwohl wir so gut wie kein Auge zugemacht hatten, waren wir früh auf den Beinen. Wir fuhren erstmal Einkaufen und kochten uns Ravioli mit Käsesoße zum Frühstück. Die waren beim ersten Mal einfach zu lecker um sie nicht erneut zu essen. Dann hielten wir einen kurzen Mittagsschlaf und fuhren danach mit unseren Longboards durch die Gegend. Schon wieder begegneten uns fünf Rehe. Entweder wimmelt es hier nur so von ihnen oder wir ziehen sie magisch an.

    Als nächster Programmpunkt stand leider Wäsche waschen auf dem Plan. Super ätzend, da der Campingplatz nun wirklich nicht dafür ausgelegt ist um entspannt Wäsche zu waschen. Die Waschbecken waren viel zu dreckig um die nasse Wäsche dort abzulegen, sodass ich sie zwischen den Beinen festhalten musste und anschließend aussah als hätte ich mir eingepinkelt weil die Hose genau im Schritt komplett nass wurde. Hinbekommen haben wir es selbstverständlich trotzdem und spazierten danach noch ein letztes Mal an den Strand um einen weiteren Sonnenuntergang zu genießen und uns vom Meer zu verabschieden.

    Am nächsten Tag sollte es weiter nach Florenz gehen.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day16

    Ein Ja und ein Meer.

    September 28, 2017 in Italy

    Den heutigen Tag erzählen wir nur kurz, da es schwer ist ihn in Worte zu packen.

    Wir verbrachten den ganzen Tag erneut am Meer.
    Heute war es jedoch etwas stürmischer, sodass ich irgendwann Sorge hatte, Jennie würde zurück zum Zelt wollen. Stattdessen sind wir jedoch am Strand an einen ausgewaschenen Baumstamm gezogen, wo es um
    einiges windstiller war. Irgendwann ging die Sonne langsam unter. Wir hatten großes Glück und hatten den gesamten Strand für uns allein. Wir öffneten eine Flasche Wein, die jedoch eher nach Schnaps schmeckte. Was meine Nervosität nur steigerte, da ich während des Sonnenuntergangs um Jennie's Hand anhielt.
    Sie sagte "Ja" und ich konnte ihr endlich den Ring anstecken, den ich bereits den gesamten Urlaub dabei hatte. (Das hier ist jetzt nur die Kurzversion).
    Auf dem Rückweg bzw. unserem anschließendem Weg zum Restaurant sahen wir noch eine vierköpfige Rehfamilie die wenige Meter vor uns quer über den Strand lief. Verrückt!

    Im Restaurant bestellten wir Pasta, grinsten uns ununterbrochen an und blieben danach die ganze Nacht wach, weil wir vor Aufregung nicht schlafen konnten.

    Verliebt. Verlobt. Verhei...
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  • Day15

    Nackt im Meer. Check.

    September 27, 2017 in Italy

    Wir gönnten uns ein großes und ausgiebiges Frühstück mit all den leckeren Sachen, die wir uns gestern gekauft hatten. Danach haben wir uns in die doch ziemlich ranzigen Duschen gewagt (zum Glück hatten wir uns gestern Flipflops gekauft, damit wir nichts mit bloßen Füßen berühren müssen) und dann ging's direkt ab ans Meer. Von unserem Campingplatz ist man in ca. 20 Minuten zu Fuß am Meer.

    Ah, was wir bisher noch gar nicht erwähnt haben: hier fliegen mindestens halbstündlich richtig krasse Düsenjets vorbei. Wenn sie über dem Platz eine Kurve fliegen spüren wir das Dröhnen richtig im Köper.

    So. Zurück zum Strand. Der richtig echte Sandstrand war fast leer und wir sind noch ein Stückchen weiter weg vom "Eingang", so dass wir sozusagen komplett alleine waren. Am Strand entlang lagen immer mal wieder große angespülte Äste, was auch total schön aussah.
    Das Wasser war auch hier sehr klar, wir konnten lange bis auf den Grund sehen und dadurch sogar Fische beobachten, wie sie um unsere Füße herum schwammen. Allerdings war das Wasser ganz schön frisch und es dauerte meist eine Weile bis wir endlich komplett drin waren.
    Nichtsdestotrotz sprangen wir später nackt ins Meer.

    Abends spazierten wir durch das Städtchen und fielen glücklich und zufrieden in die Schlafsäcke.
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  • Day14

    Fahrt ans Meer

    September 26, 2017 in Italy

    Ursprünglich war es geplant morgens früh aufzustehen, alles zusammenzupacken und zum Schwefelbad zu fahren. Wir kamen aber einfach nicht aus unseren Schlafsäcken raus und so verschob sich der Morgen immer weiter nach hinten. Um 9 herum schafften wir es dann aber endlich raus, frühstückten in Ruhe, plauderten mit den Nachbarn und bauten langsam ab. Um 11 machten wir uns auf den Weg. Nach 5 Minuten mussten wir aber bereits umdrehen, da Jennie mich glücklicherweise fragte, ob ich an den Zahnputzbeutel gedacht hatte. Hatte ich selbstverständlich nicht. War aber gar nicht so übel, da wir, wie sich herausstellte, eh in die falsche Richtung fuhren.

    Am Schwefelbad angekommen, stellten wir fest, dass dieses zwar weniger stinkend als gedacht, aber dafür viel zu voll ist. Stattdessen nutzten wir den Halt für unsere Campingplatzsuche. Die Stimmung nahm ein wenig ab, da es schwierig war einen normalen Campingplatz in der Region am Meer zu finden. Überall nur Glamping (Luxuscamping).
    Während Jennie wieder von einem Kreisverkehr in den nächsten (in Italien liebt man Kreisverkehre) fuhr, fand ich dann doch noch einen normalen und offenen (die Saison geht diese Woche offensichtlich zu Ende) Campingplatz mitten im Nirgendwo. Diesen fuhren wir an und blieben, trotz der katastrophalen Sanitäranlagen. Überwiegend Stehtoiletten, aber immerhin auch zwei "normale". Da wir unsere Tage eh am Strand verbringen wollen, ist das nicht weiter schlimm.

    Wir gingen nachmittags noch schnell in einem riesigen Supermarkt einkaufen, spazierten zum Strand, entdeckten dabei eine tote Qualle, freuten uns über den Sand unter unseren Füßen und kochten uns abends leckere Ravioli.

    Lesend schliefen wir in unserem Zelt ein.
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  • Day13

    Volterra

    September 25, 2017 in Italy

    Heute ganz früh morgens haben wir die Duschen auf unserem Campingplatz ausprobiert. Ich weiß nicht, ob man das auf dem Foto vom letzten Eintrag sieht, die Duschen sind ebenfalls in kleinen Holzhäuschen eingebaut, total schön direkt auf dem Steinboden und sehr naturnah.
    Unsere netten schwäbischen Nachbarn hatten uns vorgewarnt, dass das warme Wasser recht schnell verbraucht ist bzw. man einen guten Zeitpunkt zum Duschen abpassen sollte, da die Solarzelle ja schließlich erstmal Sonne benötigt. Wir hatten jedenfalls Glück, die Sonne schien die ganze Zeit und wir hatten super heißes Wasser bis zum Schluss.

    Danach haben wir uns noch eine ganze Weile mit unseren wirklich goldigen schwäbischen Nachbarn unterhalten, die uns noch ein paar Tips gaben, was wir hier noch in der Gegend anschauen könnten. Unter anderem wurde ein Naturschwefelbecken erwähnt, das wir uns morgen in aller Frühe anschauen wollten.
    Heute sollte es aber nach Volterra gehen, auch eine sehr alte Stadt, an der wir auf dem Weg zu unserem Campingplatz vorbei fuhren.

    Davor wollten wir allerdings noch auschecken, damit wir morgen auch tatsächlich ganz früh weiterfahren können. Dazu mussten wir den niedlichen, älteren Mann beim Holzhacken unterbrechen und uns dann wieder mit Händen und Füßen und vorsorglich übersetzten italienischen Satzteilen verständigen. Geklappt hat's und der goldige Mann meinte beim Verabschieden noch zu uns, dass wir vorsichtig fahren sollen. Süß!

    Nach Volterra haben wir ca. 1,5 Stunden gebraucht und konnten dabei nochmal die schöne Toskana betrachten. Dank Natalie's Recherche konnten wir auch dieses Mal völlig kostenlos parken und das sogar direkt an einem der Haupteingänge der Stadt, einem riesengroßen, steinernen Torbogen. Direkt danach ging es, wie immer in den Städten bisher, steilen Steintreppen hinauf. Volterra ist eine uralte Stadt mit wahnsinnig viel Geschichte. Ihre Ursprünge gehen zurück auf das 4. Jhd. vor unserer Zeitrechnung.
    In der Stadt haben wir eine unglaublich lustige und sehr herzlichen Inderin kennengelernt, während wir eine Statue betrachteten. Sie erzählte uns aus heiterem Himmel, während sie ihren Mann in die nebenliegende Kathedrale schickte, um ihre Zigarette noch in Ruhe zu rauchen, einiges bezüglich der Gebäudeepochen. Als ich nicht wusste, was die Statue darstellen soll, fragte sie lachend: "Do I have to tell you everything?" ("Muss ich dir alles erklären?"). Danach begab sie sich erstmal auf die Suche nach ihrem Mann, der irgendwie abhanden gekommen sein muss.

    Außerhalb der Stadtmauern Volterra's kann man noch die Überbleibsel eines alten Theaters sehen. Und mitten in der Stadt in der ehemaligen Festung befindet sich ein Gefängnis, das tatsächlich heute noch Insassen und einen Hochsicherheitstrakt beinhaltet.

    Fun fact: Volterra wird regelmäßig von Twilightfans aufgesucht, da die Stadt in einem der Bücher vorkommt. Tatsächlich wurde aber in einer anderen Stadt ganz in der Nähe für den dazugehörigen Film gedreht.

    Abends zurück auf unserem Campingplatz, haben wir Rosmarin gepflückt und Natalie hat uns nach einem Dosen-Nudeleintopf noch Rosmarinkartoffeln gezaubert. Sehr, sehr lecker! M
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  • Day12

    Gewitter aka Lese-/Lerntag

    September 24, 2017 in Italy

    Seit vorgestern schon war ein starkes Gewitter für heute angesagt. Natalie behielt dies auch über die letzten Tag nahezu im Minutentakt im Auge, die Vorhersage blieb die selbe. Wir haben uns also auf Gewitter von 8 bis 19 Uhr eingestellt und Bücher, Lernzeugs, genügend Wasser und Essen mit ins Zelt genommen. Dann änderte sich die Vorhersage langsam dazu, dass es doch erst gegen 11 beginnen sollte, dann doch erst gegen 14 Uhr.
    Ich hab die Chance genutzt und endlich mal wieder Yoga gemacht, auch um zu verhindern, dass ich später während des Gewitters im Zelt herum zappeln würde.

    Das Gewitter kam letztendlich nicht wirklich. Um 15 Uhr begann es leicht zu regnen und wir hörten tiefes, mächtiges Donnergrollen aus der Umgebung, aber das war es mehr oder weniger.
    Wir nutzen die gemütliche Zeit im Zelt und lasen bzw. lernten. Auch mal schön, so ein kuscheliger Tag im Zelt.
    Natalie's Enttäuschung am Abend war jedoch groß, sie hatte sich schon sehr auf's große Gewitter gefreut.

    Für unser Abendessen haben wir uns Salbei, der dort auf dem Grundstück wächst, gepflückt und Natalie hat uns unglaublich leckere Salbeinudeln zum Abendessen gemacht. Wenn ich jetzt darüber schreibe, läuft mir direkt wieder das Wasser im Mund zusammen. So so gut! Und es ist einfach ein tolles Gefühl, Teile des Essens direkt frisch gepflückt zu haben.
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  • Day11

    Siena

    September 23, 2017 in Italy

    Aufgewacht und erstmal ausgiebig auf unserem neuen Campingplatz gefrühstückt.
    Der kleine Campingplatz liegt auf einem Berg in der Toskana, ist umgeben von Bäumen und wird von dem älteren Ehepaar, welches ihn betreibt, wirklich sehr liebevoll gepflegt. Überall wächst Rosmarin, Oregano und Salbei, jeder Stellplatz hat einen Tisch und Stühle aus Holz und und und. Die Sanitäranlagen sind ebenfalls alle aus Holz gebaut, das Trinkwasser kommt aus einer nahen Quelle. Warmwasser wird per Solaranlage produziert.
    Und wir hatten tatsächlich direkt das Glück die besten Campingnachbarn schlechthin zu haben. Ein unglaublich freundliches Paar aus dem Schwabenländle (genauer genommen kommt die Frau ursprünglich aus den Niederlanden), von denen wir ständig mit Tips zur Umgebung versorgt wurden und mit denen wir jederzeit ganz locker quatschen konnten und wollten. Und gleichzeitig in Ruhe gelassen wurden, wenn wir uns zurückziehen wollten.

    Nach dem Frühstück brachen wir nach Siena auf. Unterwegs hielten wir an einer Tankstelle und statteten uns mit drei Packungen Ersatzsicherungen aus. Die kaputte haben wir direkt ausgetauscht und endlich ging auch das Rücklicht wieder. Erleichterung.
    Jennie hat das große "Glück" in Siena beim allergrößten Verkehr Auto fahren zu dürfen. Chaos überall, ich hatte zwischenzeitig das Gefühl wir sollten das Auto einfach mitten auf der Straße stehen lassen und laufen. Nützt ja eh nichts. Würden die Italiener beim ganzen Telefonieren (Was hier eine Bedingung zum Auto fahren zu sein scheint. Wenn du Auto fährst, musst du ein Telefongespräch beginnen und am besten gleichzeitig noch etwas wichtiges in deinem Auto suchen.) und auf zwei Spuren gleichzeitig fahren eh nicht merken. Jennie schlug sich aber hervorragend.
    Parken in Siena ist gar nicht so einfach. Überall müssen Parkgebühren bezahlt werden, welche durchschnittlich bei 35€ für den Tag liegen. Durch einen Zufall lenkte uns unsere Navi aber falsch und wir landeten auf einem kostenfreien Parkplatz! Erst nachdem ich zwei Anwohner befragte und diese bestätigten, dass hier "no paying" (nichts zahlen) ist, akzeptierten wir, dass wir soeben 35€ gespart hatten.

    Nun spazierten wir in der Sonne Richtung Altstadt. Unterwegs fanden wir einen tollen Eisladen. Ich kaufte mir ein richtig richtig saures Eis IN EINER ZITRONE! Leeeeeeeecker. Jennies Eis war auch hervorragend. Sie behauptet es sei das beste Eis des ganzen Sommers gewesen. Ich behaupte sie hat recht.

    Nach 20 Minuten kamen wir in der Altstadt an und waren von da an mehrere Stunden völlig beeindruckt von der mittelalterlichen Atmosphäre Sienas. Überall riesige Eingangstore, enge verwinkelte Gassen, Steingebäude, große Versammlungsplätze, eine Kathedrale aus weißem und schwarzem Marmor, viele kleine Handwerksstätten, Flaggen und Wappen der Stadtteile.

    Nachmittags wurden wir mal wieder von der italienischen Öffnungszeit überrascht und mussten 1,5 Stunden warten ehe die Restaurants um 19:30 endlich wieder öffneten und wir Essen gehen konnten. Es gab leckere Pasta und Wasser (was die Kellnerin zunächst als Scherz wahrnahm, aber wer Auto fahren möchte muss halt auf Wein verzichten können). Ich aß ein typisch Toskanisches Gericht: Pasta mit roter Wildschweinsoße. Nur zu empfehlen.
    Jennie bestellte sich Pici, irgendeine ganz spezielle Pastasorte, weil es in ganz Italien keine normalen Spaghetti mit Tomatensoße gibt. Damit war sie dennoch gestärkt genug, um uns in der Nacht wieder sicher nachhause zu unserem geliebten Zelt zurück zu bringen.
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  • Day10

    Ab in die Toskana!

    September 22, 2017 in Italy

    Heute Morgen haben wir unseren Campingplatz in Deiva Marina verlassen und uns weiter Richtung Süden aufgemacht. Ziel war ein kleiner Campingplatz in der Toskana.

    Nachdem die letzten Strecken, die wir fuhren, nur aus Serpentinen und Berg rauf und runter bestanden, waren wir ziemlich happy als wir endlich mal geradeaus und tatsächlich auch auf richtig echten Bundesstraßen unterwegs waren. Eine ganze Weile fuhren wir entlang der Küste und konnten rechts von uns das glitzernde Meer sehen.
    Wir sind durch Pisa durchgefahren und haben sogar den Schiefen Turm gesehen.

    Danach fuhren wir weiter ins Landesinnere Richtung Siena. Natalie wurde irgendwann schon unruhig, weil sie sich nicht sicher war, ob wir die richtige Koordinaten ins Navi eingegeben haben. Kurz darauf fiel uns auf, dass die Tachobeleuchtung schon wieder nicht funktioniert und wir demzufolge vermutlich auch schon wieder kein Rücklicht haben. Alles nicht weiter schlimm, das Navi zeigte uns an, dass wir in 8 Minuten am Ziel ankommen würden. Plötzlich wurde die Straße zu einem steil abwärts führenden Schotterweg mit massiven Schlaglöchern. Als das Navi mich rechts abbiegen lies und dann nur noch "Off Road" auf dem Bildschirm erschien, war uns klar, dass die Koordinaten tatsächlich nicht stimmen konnte.

    Ein wenig gestresst hielten wir an einem einsamen Hof, checkten unsere Rücklicht und wurden leider in unserer Annahme bestätigt. Wir hatten nun also noch ca. 45 Minuten bevor die Sonne untergehen sollte und immer noch keine Ahnung, wie wir zu unserem Campingplatz kommen könnten. Schließlich entschieden wir den nächst größeren Ort anzufahren und von dort aus nach einer Wegbeschreibung aus dem Internet zu fahren. Ein Wettlauf gegen die Zeit, die Stimmung war entsprechend angespannt. Es ging wieder Serpentinen rauf und runter durch den Wald und kurz vor Einbruch der Dunkelheit sahen wir endlich das erlösende Tor zum Campingplatz. Uns fielen Bergen von den Herzen!

    Die Besitzerin kam sogleich raus und wir mussten uns mit Händen und Füßen und sämtlichen Fitzeln Italienisch und Französisch verständigen, da sie leider keine Englisch sprach.
    Aber auch das hat am Ende irgendwie funktioniert, wir haben im Nu unser Zelt im Dunkeln aufgeschlagen, uns in unsere Schlafsäcke verkrochen und sind den vielen Tiergeräuschen lauschend eingeschlafen.
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  • Day9

    Ein Tag am Meer

    September 21, 2017 in Italy

    Natalie war morgens, als wir aufwachten und aus unserem Zelt lugten, noch sehr skeptisch was das vorhergesagte, sonnige Wetter anging. Zum Glück schlichen sich während unseres großen Frühstücks mit Rührei erste Sonnenstrahlen durch die Wolken und bis wir uns aufmachten zum Strand hatten wir strahlend blauen Himmel.

    Am Strand von Deiva Marina waren nur vereinzelt Menschen und wir konnten den kompletten Tag in der Sonne ganz entspannt und in Ruhe genießen. Natalie laß, ich lernte, wir wurden langsam braun und zwischendurch sprangen wir immer wieder ins fast glasklare, türkisfarbene Meer. Je später es wurde, desto größer wurden die Wellen. Manchmal war es gar nicht so einfach sich beim Rauslaufen noch auf den Beinen zu halten.

    Abends flitze Natalie zum Minimarkt um die Ecke und kam zurück mit Wein, Tuc-Keksen und Käse. So saßen wir dann am Strand, betrachteten den wunderschönen Sonnenuntergang und ließen diesen zauberhaften Tag ganz langsam ausklingen.
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  • Day8

    Cinque Terre (Teil 4)

    September 20, 2017 in Italy

    Das letzte Städtchen, Riomaggiore, ist ebenfalls wunderschön. Tatsächlich hatten wir den Eindruck, dass mit jedem neuen Städtchen die Authentizität stieg.
    Während wir hier einen eiskalten Sangria aus einem minikleinen veganen Bistro genossen, spielten um uns herum die Kids des Städtchens Fangen durch die kleinen Gassen und später saßen dann auch die älteren Einwohner vor ihren Häusern und unterhielten sich mit ihren Nachbarn.

    Vollgetankt mit Sonne machten wir uns dann auf den Weg zurück in unser Dorf, um dort den Strand anzuschauen.
    Aufgrund der vielen Besucher kam es zu Zugverspätungen. Dann wurde auch alles kurz sehr hektisch und unübersichtlich. Unser Zug zurück fuhr nämlich nur einmal in der Stunde, dementsprechend wollten wir ihn auf keinen Fall verpassen. Leider gab es keine Anzeigen an den Gleisen oder Schilder an/in den Zügen und die Ansagen wurden regelmäßig durch einfahrende Züge übertönt. Am Ende sind wir mehr oder weniger auf gut Glück in einen Zug eingestiegen und tatsächlich in Deiva Marina gelandet.

    Dort konnten wir feststellen, dass wir einen total schönen Strand direkt vor der Nase haben und entschieden uns noch eine Nacht zu bleiben, um morgen im Meer zu schwimmen.
    Während wir den Sonnenuntergang betrachtet und fotografiert haben, bin ich über einen Stein, der hinter mir lag, gestolpert und habe mein iPhone in hohem Bogen auf den Boden Richtung Meer fallen lassen und noch bevor ich reagieren konnte, schwappte eine große Welle heran und begrub mein Handy unter der Wassermasse. Der Schock war groß, mein Herz raste, mir wurde übel, aber tatsächlich ist überhaupt nichts passiert. Zum Glück.

    Nach diesem Schrecken begaben wir uns in ein kleines Restaurant in Deiva Marina. dort aßen wir unheimlich gute Pasta und tranken leckeren Wein aus der Region. Der Kellner war sehr unterhaltsam und legte und am Ende nicht nur die Rechnung auf den Tisch, sondern auch eine Visitenkarte des Restaurants auf deren Rückseite eine Nachricht von unserem Kellner, Massimo, stand: Sollten wir irgendwas brauchen, hier seine Nummer, er sei heute Nacht allein...
    Damit war ein zweites Mal Essen in diesem Restaurant nicht mehr möglich.
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  • Day8

    Cinque Terre (Teil 3)

    September 20, 2017 in Italy

    Nachdem wir Corniglia genossen hatten, fuhren wir weiter nach Manarola. Mittlerweile war es Nachmittag und die Menschenmasse nahm deutlich zu. Für uns immer noch ein großes Mysterium, wie das alles im Sommer abläuft. Die Bahnhöfe der Städtchen bestehen nämlich nur aus zwei Gleisen und die Wege hin zur Stadt sind recht eng.

    Manarola sieht von außen super, super schön aus. Ich würde sogar behaupten, es ist das schönste Städtchen von außen. Wir haben Pizza mit Pesto gegessen, eine äußerst gute Idee im Übrigen, und das typisch italienische Bier dazu in der Sonne getrunken.

    Beim Erkunden Manarolas haben wir entdeckt, dass teilweise kleine Wasserfälle unter den ganz normalen Straßen verlaufen. Überall hing Wäsche vor den Fenstern und der Duft guten italienischen Essens in der Luft.
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  • Day8

    Cinque Terre (Teil 2)

    September 20, 2017 in Italy

    Auch heute ging es direkt morgens los Richtung den Cinque Terre. Nachdem uns gestern das zweite Städtchen so gut gefallen hat, waren wir ziemlich gespannt auf die nächsten drei.
    Städtchen drei, Corniglia, hat uns nicht enttäuscht. Mit den kleinen wunderschönen Gassen, den bunten Häuschen und den vielen, vielen steilen Treppen nach oben, wirkte Corniglia absolut authentisch und zog uns sofort in seinen Bann.

    Wir haben dort ungelogen den allerbesten selbstgemachten Melonen-Popsicle gegessen und einen Zitronen Slushy aus den Biozitronen der Umgebung getrunken. Wirklich so so gut.
    In der Region hier stehen praktisch in jedem Garten Zitronenbäume und an jeder Ecke kann man Zitronenseife, -Likör und sonstiges mit Zitronenduft oder Geschmack kaufen.

    In Corniglia sind wir natürlich so weit es ging den steilen Treppen nach oben gefolgten und konnten am Ende einen wundervollen Ausblick auf das Meer und die weiteren Städtchen genießen. Und ganz viel Sonne auf unserer Haut.
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