• Tag 16. Abschied & Benzin-Bingo

    March 1 in Sri Lanka

    Wir sind heute Morgen in diesem unfassbar bequemen Bett aufgewacht – und ganz ehrlich: Das war kein normales Aufwachen. Das war ein „Ich-bleibe-hier-für-immer“-Moment. Diese Kissen! Wir haben heute Morgen ernsthaft angefangen, die Bezüge auseinanderzufummeln, um irgendwo ein Schild zu finden mit: „Hier kaufen. Sofort.“

    Man hat da geschlafen wie Königinnen. Eingebettet. Umarmt. Eingekuschelt. Es war ein Traum.

    Aber alles hat ein Ende – auch das Kissenparadies im The Wave. Für mich hieß es heute: ein letztes Mal zur Lieblings-Tauchschule. Und ja, das hatte schon ein kleines bisschen Abschieds-Vibes. Fünf richtig coole Tauchgänge in den letzten Tagen – das war einfach eine richtig gute Zeit. Würde ich sofort wieder machen.

    Der letzte Dive war nochmal schön, ein bisschen Wehmut inklusive. Aber irgendwann ist eben immer das letzte Mal. Nach dem Tauchgang habe ich mich verabschiedet und bin zurück zu Janine, die währenddessen nochmal professionell Sonne getankt hat. Zwei Stunden Strandmodus zum Abschied von Unawatuna.

    Dann hieß es: Zimmer, packen, Reißverschlüsse kämpfen lassen, Backpacks schultern und rein ins Tuk-Tuk.
    Vorher noch schnell ins Restaurant – und dort liefen einfach mal Warane über das Rasenstück. Ganz entspannt. Als wäre das normal. Ich habe mich minimal erschrocken. Wirklich nur minimal.

    Dann ging’s los Richtung Hikkaduwa.
    Aber natürlich – wie sollte es anders sein – mussten wir zur Mittagszeit durch Galle. Linksverkehr. Kreisverkehre. Hitze. Verkehr. Es gibt spaßigere Aktivitäten, sagen wir es mal diplomatisch.

    Wir sind trotzdem heil angekommen. Zwar mit leicht erhöhtem Puls – und quasi ohne Sprit. Punktlandung ins Hotel: zack, Reserve.

    Und dann dieses Tankstellen-Drama.
    Option A: Tankstelle leer. Kein Sprit.
    Option B: Sprit da – aber eine Schlange bis nach Narnia.

    Wir entschieden uns erstmal für: „Später Problem von Zukunfts-Uns.“ Also Hotel, einchecken, kurz durchatmen.

    Da ich morgen hier nochmal tauchen wollte, dachten wir: Komm, wir fahren schon mal zum neuen Dive Center, schauen es uns an und tanken vorher. Hatten ja bis 18 Uhr offen.

    Ja. Hatten.

    Denn wir standen fast anderthalb Stunden an der Tankstelle. In der Hitze. In dieser epischen Schlange. Mit einem Tuk-Tuk, das uns leicht vorwurfsvoll anschaute.

    Um 18 Uhr waren die Tauchschulen natürlich zu. Also habe ich das Ganze online gebucht – in der Hoffnung, morgen früh überhaupt einen Platz auf dem Boot zu bekommen.

    Nach erfolgreichem Benzin-Sieg (fühlte sich an wie eine Trophy) ging’s zurück ins Hotel. Unten noch was gegessen, ein bisschen gespielt, gelacht – so wie man es macht, wenn man einen halben Tag mit Tankstellen verbracht hat.

    Jetzt wird geduscht und dann geht’s ins Bett. Morgen wartet ein neuer Tag.

    Und ja… heute war da noch dieses andere Thema. Weltpolitik mischt sich manchmal ungefragt in den Urlaub. Die Entwicklungen rund um Trump und den Iran sorgen gerade dafür, dass Flüge nicht so fliegen, wie sie eigentlich sollten. Heißt für uns: Wir wissen aktuell noch nicht, ob wir Mittwoch wirklich nach Hause kommen.

    Also ein bisschen Nervosität schwingt mit.

    Aber erstmal schlafen.
    Und hoffen.

    Drückt uns die Daumen. ✈️🤞
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