• Tag 15 Wolkenbett & Wassertier

    February 28 in Sri Lanka

    Also wenn ich eins sagen kann:
    Wir. Haben. Geschlafen.

    Dieses Bett im The Wave ist nicht einfach ein Bett.
    Es ist eine Umarmung. Eine Wolke. Eine Einladung, nie wieder aufzustehen.

    Zweimal tägliche Reinigung, kunstvoll gefaltete Bettfiguren (heute vermutlich ein Schwan mit Architekturstudium) und sogar ein kleines Abschiedsgeschenk, weil wir morgen schon weiterziehen. Also ganz ehrlich – hier stimmt einfach alles.

    Morgen geht’s weiter nach Hikkaduwa – aber psst, das ist ein Problem für Morgen-Ich. Heute wird noch genossen.

    Sensation am Morgen

    Janine war vor mir wach.
    Ich wiederhole:
    Janine. Vor. Mir.

    Historischer Moment.
    Sie behauptet gerade neben mir, das stimme so nicht. Aber wir wissen alle, wie Geschichte geschrieben wird.

    Frühstück gab’s im kleinen Restaurant direkt nebenan. Und ich sag mal so: Alter Finne war das gut. Ich habe ja Bilder gepostet – es war ein Kunstwerk. Fast schon ein bisschen übermotiviert für jemanden, der um 10:30 Uhr noch tauchen geht. Aber Opfer müssen gebracht werden.

    Nach dem Frühstück: Strand.
    Hoteleigene Liegen, Sonnenschirm, Meeresrauschen. Wir lagen da wie zwei Profi-Entspannerinnen.

    Dann hieß es für mich: Flosse an, los geht’s.
    Ab zur Tauchschule.

    Und heute kam der große Auftritt:
    Ein riesiger Thunfisch. Wirklich riesig. So groß, dass wir alle kurz dachten: „Shark!“

    Aber nein. Kein dramatischer Auftritt von einem Weißer Hai oder sonstigem Ozean-Chef.
    Nur ein absolut monströser Tuna mit eindeutigem Hauptdarsteller-Komplex.

    Er war so groß, dass selbst wir Taucher kurz kollektiv Respekt hatten.
    Richtig schöner Tauchgang. Ruhig, klar, einfach gut.

    Zurück am Strand wartete Janine schon im Chill-Modus.
    Wir haben noch ein bisschen Sonne getankt, bis es Zeit wurde für Lunch mit Laura – meinem Dive Buddy der letzten Tage. Für sie ging es heute zurück nach Kanada. Also nochmal zusammen essen, lachen, Tauchgeschichten austauschen und verabschieden.

    Später am Abend haben wir uns noch mit Linda von der Tauchschule getroffen. Gemeinsam sind wir zum Tempel am Strand gelaufen – Sonnenuntergang anschauen, ein bisschen Meeresluft, Füße im Sand.

    Goldener Himmel, ruhiges Meer, kühles Bier in der Hand.
    Mehr braucht’s manchmal nicht.

    Fazit des Tages
    • Geschlafen wie Königinnen.
    • Frühstück auf Champions-League-Niveau.
    • Einen Thunfisch getroffen, der fast Karriere als Hai gemacht hätte.
    • Abschied von Laura.
    • Sonnenuntergang am Tempel mit Strandbier.

    Und jetzt?
    Liegen wir hier, hören das Meer und genießen einfach diesen letzten Abend in Unawatuna.

    Manche Tage sind laut.
    Manche sind magisch.
    Und manche sind einfach genau richtig. 🌅✨
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