• Colombo, Sri Lanka

    February 13 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

    Auf Streifzug durch Colombo: Stupas, Street Art und lebendige Märkte

    Wir machen uns zu Fuß auf den Weg zur Sambodhi Chaithya. Die Stupa steht hoch über der Straße auf ihren Stelzen, hinein dürfen wir noch nicht, Öffnung erst um 10 Uhr. Früh da sein heißt eben nicht automatisch: auch hinein kommen.

    Ein deutschsprachiger Sri-Lanker erzählt von einer hinduistischen Feier mit Elefantenprozession und organisiert ein „ganz sicheres Taxi“.

    Elefanten bleiben uns verborgen. Stattdessen stehen wir bald vor Sri Kailawasanathan Swami Devasthanam Kovil, dem ältesten Tempel der Stadt, und wenig später am Gangaramaya Temple, den wir schon kennen. Irgendwann reicht es, Zeit für den Aufbruch Richtung Kew Road.

    In Slave Island führt uns der Weg gezielt zu den Street-Art-Wänden. Lebensgroße Porträts von Einheimischen – eigentlich eine schöne Idee, doch viele wirken verwittert, etwas vergessen, eher verfallen. Kurz bleiben wir stehen, machen Fotos, lassen die Bilder auf uns wirken – und ziehen weiter.

    Als plötzlich eine andere Dringlichkeit drängt, dürfen wir in einer Polizeistation unkompliziert alles erledigen. Auf dem Rückweg entdecken wir eine neue Brücke, die in keinem Plan verzeichnet ist, und gehen einfach darüber. Kurz noch ein Kaffee in der Mall, bevor uns draußen wieder die Hitze empfängt.

    Die Colombo Fort Railway Station streifen wir nur im Vorbeigehen. Ein schneller Blick auf die alte Fassade, Menschen über Menschen, alles in Bewegung – wir mittendrin und gleich weiter nach Pettah.

    In der 2nd Cross Street suchen wir die Jami Ul-Alfar Mosque – und plötzlich stecken wir mitten in den schmalen Gassen eines riesigen Händlermarkts. Menschen drängen sich zwischen den Ständen, alles Mögliche wird angeboten. Laut, hupende Autos, hektisch und unerträglich voll. Aus der Moschee strömen Männer, und dicht an dicht schieben wir uns durch das Gedränge, immer darauf bedacht, uns selbst nicht zu verlieren.

    Irgendwann haben wir genug. Das Gedränge fordert mehr, als wir möchten. Wir atmen tief durch und laufen zurück zum Schiff.

    Nächste Etappe: 421 Seemeilen bis Malé auf den Malediven 🇲🇻– ein Seetag liegt vor uns. Ein bisschen Horizont, ein bisschen Ruhe.

    Ahoichen 🚢
    Read more