• Ethnographisches Museum

    July 18 in Georgia ⋅ ☁️ 17 °C

    Seit über 40 Jahren von der gleichen Familie geführt. Die neueren Stücke vom Vater alle handgeschnitzt, was für ein Meister. Die anderen Exponate sind meist mehrere hundert Jahre alt. Vieles aus Familienbesitz.
    Hier erfahren wir viel über das einstige Leben.

    Das Swanenhaus selbst erstreckt sich über zwei Etagen. Das Erdgeschoss, der sogenannte „Machub“, diente der gesamten swanischen Familie im Winter als Wohnraum. In der Antike war es ein großer, rechteckiger Saal mit einem schmalen Fenster, durch das der Rauch des Herdes abziehen konnte. Daher war der Raum stets nur schwach beleuchtet.

    In der Mitte des Saals befindet sich ein offener Herd. Idealerweise, wie hier, hängt darüber eine Steinplatte, um die Decke vor dem Durchbrennen zu schützen.
    Der Herd diente auch als Heizung. Er wurde vom Feuer erwärmt, und die Wärme des Steins, während er abkühlte, wärmte das Haus. Die Swanen kannten keine Öfen.

    Um den Herd herum, jedoch nicht an den Wänden, stehen hölzerne Bänke oder Sofas mit Rückenlehnen. Am Kopfende befindet sich ein geschnitzter Holzstuhl für das älteste Mitglied der Familie oder des Clans.

    Entlang des Umfangs des größeren Saals, an den Wänden, verlaufen hölzerne Trennwände mit Bogenöffnungen. Dahinter befand sich Vieh, davor Futtertröge. Kühe, Schafe und Ziegen konnten ihre Köpfe durch Bogenöffnungen oder Löcher stecken und waren so ebenfalls Teil der swanischen Familiengemeinschaft, indem sie sich um den Herd versammelten.

    Über dem Stall befanden sich hölzerne Pritschen oder Plattformen, auf denen die Menschen schliefen. Die Tiere wärmten von unten.
    Im zweiten Stock des Hauses (über dem Machoub) wurden im Winter Heu und anderes Futter für das Vieh gelagert, und im Sommer schliefen die Mitglieder der swanischen Familie dort.
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