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Third Attempt to go to Georgia

Zweimal habe ich es schon mit dem damaligen modernen Ford Ranger probiert und wurde jedesmal durch technische Restriktionen ausgebremst. Jetzt habe ich ein über 20 Jahre altes Auto und starte den dritten Versuch.... Læs mere
  • Sidst set i
    🇬🇪 Munizipalität Mestia, Georgien

    Offroad to the Koruldi Lakes

    I går, Georgien ⋅ ⛅ 12 °C

    Und zwar nicht wie so viele Touristen hier im Mitsubishi Delica Allrad Minibus sondern mit dem eigenen Fahrzeug. Damit sind wir neben den 15 Allrad Taxis die Einzigen hier oben und müssen uns einigen Fragerunden stellen. Schön hier oben. Wohin du dich auch drehst. Also 360° schön.
    Ich gehe noch ein paar Schritte weiter hoch. Über 2850m sind wir dann. Noch kann man mit dem Auto nicht weiter fahren, die letzten Serpentinen sind noch voller Schnee. Außerdem im Offroad Buch mit Schwierigkeit 5 von 5 ausgewiesen. Mir hat die Stufe 4 bis hierher nach so langer Zeit auch völlig gereicht. Ohne Untersetzung undenkbar. Richtig steil. Und ich würde es auch nur im Trockenen fahren.

    Nach Kaffee und einer ordentlichen Pause geht's wieder runter. Hier oben ist es zu kalt für uns zum Übernachten.
    Also geht's zum alten Stalin-Hotel. Da steht aber schon ein LKW. Ein paar Meter weiter ist es auch gut. Kaum ist unser Dach oben kommt ein Franzecken Pärchen mit Kabine auf dem Pickup. Wenigstens fragen sie ob sie sich neben uns stellen können. Können sie natürlich, kein Problem.

    Und richtig nett sind sie, Sonja und Christoph. Wir kochen und trinken zusammen und verständigen uns mehr oder weniger in schlechtem englisch und französisch. Egal, es klappt schon 👌😁 Was für ein schöner Abend.

    In Mestia konnten wir tanken und Vorräte auffüllen, so daß wir nun erstmal gut für die nächsten zwei Tage sind.
    Mal sehen was der Wettergott für uns bereit hält.
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  • Wanderung zum Shdugra Wasserfall

    15. juli, Georgien ⋅ ☁️ 14 °C

    3 Stunden geht's nur bergauf. Wenigstens stimmt das Wetter, perfekt zum Wandern. Der Geruch der Natur und die Wanderung sind wunderschön. Schaut euch das Video an.
    Auf dem Rückweg erwischt uns dann kurz vor Ende noch ein heftiger Schauer. Zum Glück haben wir Regenzeug dabei. Einige wurden heute richtig geduscht...Læs mere

  • Ab in die Berge

    14. juli, Georgien ⋅ ☁️ 21 °C

    Nachdem es heute Nacht ein wenig geregnet hat geht es für uns heute in die Berge, Richtung Mestia.
    Auch hier ist richtig schlechtes Wetter angesagt.
    Gewitter, Regen, kalt.
    Es ist sonnig, trocken, warm.
    Oh man, so gar kein Verlass. Im Grunde besteht die Wettervorhersage einfach durch den Blick nach draußen. Dann hast du entweder Glück oder Pech. Da es hier aber zudem nachts auch recht kalt werden soll haben wir uns einfach für 2 Tage ein Zimmer genommen. Kostet mit Frühstück 12,50€ pro Person. Also quasi nichts.
    Morgen geht's dann zu einer kleinen Wanderung zu unserem ersten Gletscher am Mount Ushba.
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  • Anaklia - voll strange

    11. juli, Georgien ⋅ ☀️ 25 °C

    Anaklia, das ist wie Wasser das bergauf fließt. Versteht man einfach nicht.
    Keine Ahnung was die hier mal vor hatten.
    Riesige Promenade, ein Amphitheater, das schon vor Eröffnung eingestürzt ist und ein Turm, der nie fertig gestellt wurde obwohl er eigentlich richtig geil ist. Alle Bars geschlossen und verwaist.
    All das schlendern wir heute ab.
    Als wir den Fluss über Europas längste Holzbrücke (ungeprüft) überqueren sind wir plötzlich in einer anderen Welt. Hier sind Touristen, geöffnete kleine Hotels, Bars, Restaurants und eine kleine Vergnügungsmeile. Gleicher Ort, nur andere Flußseite.

    Gefunden habe ich dazu folgendes:

    Anaklia am Schwarzen Meer, das an der Grenze zu Abchasien liegt. Völkerrechtlich gilt Abchasien als von Russland besetztes Gebiet auf dem Staatsgebiet Georgiens. Russland wiederum erkennt Abchasien zwar als „unabhängigen Staat” an, hat dort aber seit 2008 eine grosse Militärpräsenz und hält die Grenze faktisch dicht. Für Reisende ist kein offizieller Grenzübergang von Georgien nach Abchasien möglich.

    Anaklia wirkt wie eine Geisterstadt. Viele der modernen Gebäude stehen leer, obwohl sie einst für ein grosses Prestigeprojekt gebaut wurden: einen Tiefseehafen mit angeschlossener „Hafenstadt“ und touristischen Einrichtungen. Doch das Projekt wurde bereits mehrfach gestoppt oder abgebrochen.
    Im Jahr 2016 gewann ein georgisch-amerikanisches Konsortium den Zuschlag für einen milliardenschweren Hafen mit Hotels und Wohnkomplexen, doch 2020 wurde der Vertrag gekündigt und der Bau eingestellt. Die leeren Häuser und halbfertigen Anlagen sind heute ein sichtbarer Ausdruck des gescheiterten Megaprojekts, das von politischen Streitigkeiten und Problemen auf Investorenseite geprägt war und niemals richtig durchstarten konnte.

    Inzwischen sieht man aber zunehmend Umbau- und Neubauarbeiten. Kräne, Baustellencontainer und neue Baggertätigkeiten deuten darauf hin, dass der Hafen- und Infrastruktur-Ausbau langsam wieder Fahrt aufnimmt. Bis 2029 soll aus dieser Geisterstadt ein funktionierender Tiefseehafen mit einer geplanten Kapazität von rund 600’000 Containern pro Jahr entstehen. Damit soll Georgien als Verkehrsknotenpunkt zwischen Asien und Europa aufgewertet werden – unterstützt von einem chinesischen Konsortium als Hauptinvestor, wobei der georgische Staat formal die Mehrheit behält. Ein Projekt im Rahmen der „Neuen Seidenstrasse“.
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  • Taktischer Rückzug an die Küste

    10. juli, Georgien ⋅ ☀️ 28 °C

    Nachdem wir heute morgen noch den Martwili Canyon besucht haben gehts 2 Stunden zurück an die Schwarzmeerküste nach Anaklia. Wetterbedingt, sowohl dort wo wir gerade sind und erst recht rundum Mestia (wo wir hin wollen) ist jetzt 5 Tage echt mieses Regenwetter angesagt. Hier in Anaklia bestes Strandwetter. Dann gibt's eben ne Auszeit. Zeit genug haben wir ja. Sport kommt ohnehin zu kurz im Moment.

    Das heutige Tagesziel, der Martwili Canyon ist für sich genommen ne Touri Falle. Schön ist er, keine Frage. Aber ich würde halt gerne durchschwimmen oder da campen. Kannst du vergessen. Wo immer Geld zu machen ist hier in Georgien sieht alles bisher gleich aus. Großes Visitor Center, teurer Eintritt, jede Menge Souvenirläden und Futterbuden, miese Parkplatzabzocker und selbsternannte Guides.
    Einen dieser unverschämten Parkplatzwächter habe ich heute mal zusammen schreien müssen. Irgendwann reichts dann eben auch mal.

    So ganz ist der Funke mit Georgien und uns ohnehin noch nicht übergesprungen. Das hab ich mir hier viel freundlicher, ursprünglicher und mit mehr Abenteuer vorgestellt. Mal sehen was die nächsten Wochen noch bringen...
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  • Stellplatz am Fluss

    9. juli, Georgien ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute haben wir ja ganz schön was erlebt. Und wir wollen auch das extrem gute Wetter heute und morgen nutzen. Es ist schon wieder Regen angesagt.
    Beim Metzger haben wir unter anderem ein schönes Stück Schwein ergattert, daß heute auf den Grill soll.
    Also schnell Feuerstelle gebaut, Holz gesammelt und die Grillplatte drauf geworfen.
    So ein Stellplatz wie hier, alleine am Fluss, das ist schon etwas Wunderbares.
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  • Lost Place Day - Sanatorien (Medea)

    8. juli, Georgien ⋅ ⛅ 25 °C

    Zqaltubo war zu Soviet Zeiten ein florierender Sanatoriumsort. Heute stehen viele davon leer und sind dem Verfall Preis gegeben. Ich erkunde die Sanatorien Medea, Metallurgist und Bathhouse 8. Es gibt allerdings viele viele mehr hier.
    Alle frei zugänglich. Lediglich im Metallurgist muss man etwas "Eintritt" bezahlen. Dort leben nämlich Flüchtlinge aus Abchasien unter katastrophalen Zuständen. Komischerweise wurde aber für jedes Zimmer Strom samt Verteilerkasten und Zählern gelegt.
    Bei jedem der Orte kann man sich vorstellen wie mondän das hier einmal gewesen sein muss.
    Leider sind wohl die meisten Gebäude nicht mehr zu retten.

    Bilder hier von Medea
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  • Vani Sulfur Pool

    7. juli, Georgien ⋅ ☁️ 26 °C

    Eines der Bilder, die man immer wieder sieht wenn man sich über Georgien informiert - der Pool von Vani.
    Der frei zugängliche und schön heiße Pool liegt etwas außerhalb von einem kleinen Ort mitten an einem Fluss. Als wir ankommen ist es gut von Locals besucht. In maps steht dass früh morgens oder spät abends eine gute Zeit wäre. Wir bleiben ohnehin eine Nacht hier. Mal sehen wie früh ich es morgen schaffe ein paar Bilder, auch mit der Drohne, zu machen.

    Also stehe ich am nächsten Morgen noch vor sechs Uhr auf und laufe die paar Meter von unserem Stellplatz am Fluss zum Pool.
    Keiner da. Wunderbar. So kann ich das heiße Wasser schön genießen. Als ich gegen 6.45h den Pool verlasse kommen auch schon die ersten beiden Autos angefahren. Gibt's doch gar nicht.
    Der Sulfur müffelt ganz schön auf der Haut und so ist erstmal ne ausgiebige Dusche angesagt.

    Insgesamt ist der Ort etwas überbewertet. Da war ich schon in einsameren wilden Pools unterwegs. Als Zwischenstopp eignet er sich aber allemal.
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  • Tea Sisters Zhgenti

    5. juli, Georgien ⋅ ⛅ 25 °C

    Ein Tipp von Reisefreunden. Danke an Ramona, Roland und Hannes.
    Früher, das heißt zu kommunistischen Zeiten, wurde hier in der Gegend viel Tee angebaut.
    Nach dem Zerfall der UdSSR war damit kein Einkommen mehr zu erzielen und viele Dorfbewohner rodeten den Tee und bauten stattdessen Walnüsse an. Nicht so die Zhgenti Sisters. Diese pflücken den Tee jede Woche noch per Hand. Nur die obersten drei Blätter, wegen der guten Qualität.
    Nach der Führung werden wir noch köstlich bekocht. Und weil es uns hier so gut gefällt bleiben wir jetzt auch zwei Nächte in einer schönen Zedernholzhütte und sitzen das vorhergesagte schlechte Wetter aus.
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  • Batumi - Soft Start

    4. juli, Georgien ⋅ ☀️ 25 °C

    15km laufen wir durch Batumi. Sehr sauber, sehr schön. Günstige Preise. Nur leider hat hier wohl noch nie einer gelächelt. Man sind die reserviert. Mit leichtem Hang zur Unfreundlichkeit. Die können mit den Türken ja so gar nicht mithalten. Derweil habe ich doch so viel von der georgischen Gastfreundschaft gelesen. Kann aber auch einfach nur daran liegen das es eine Großstadt ist.

    Essen schmeckt. Auch die Hühnermägen mit Walnüssen. Walnüsse sind ein grosser Bestandteil der georgischen Küche.
    Man bekommt alles was man braucht. Wir kaufen unseren ersten georgischen Whiskey. Triple Cask, mal sehen was der kann. Edit, der ist ok aber kein Geheimtipp. Streng, scharf, Tabak.

    Abends stehen wir dann an einem Strand hinter Batumi. Der vorhergesagte Regen ist komplett ausgeblieben.
    An der Wettervorhersage stimmt aber auch so gar nix mehr 😂

    Im Hintergrund rauschen die Wellen, einfach immer wieder schön. Werden wir ja jetzt monatelang nicht mehr haben. Georgien hat nur ganz wenig Küste.
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  • Georgia❗ ❗ ❗

    3. juli, Georgien ⋅ ☀️ 25 °C

    Tatsächlich, im dritten Anlauf ist es vollbracht. Ich bin in Georgien. Reiseland Nummer 45.
    Zweimal hat es der neue und superteure Ford nicht geschafft. Der 21 Jahre alte billige Nissan jetzt schon.
    Aus der Türkei sind wir easy und schnell draußen. In Georgien einzureisen ist etwas komplizierter. Judy muss einen anderen Weg nehmen. Nur Fahrer und Auto dürfen über die Straße einreisen.
    Einen HK Passport sieht man hier wohl zum Ersten Mal. Dazu noch in Verbindung mit einer italienischen Daueraufenthaltsberechtigung "Permesso di soggiorno per lungo periodo".
    Aber nur in der Kombi gibt es anstatt 1 dann 3 Monate Visa für Georgien. Na ob das geklappt hat? Wir werden sehen. Ich habe sowieso 90 Tage. Ist schon echt der Hammer wie gut der deutsche Passport ist.

    Die verbliebenen türkischen Lira und ein paar Euro in die georgische Landeswährung Lei getauscht und schon kann es an unseren Strand-Stellplatz am schwarzen Meer gehen. Das ist ziemlich warm, keine echte Abkühlung, mehr Modell Baby Planschbecken.
    Morgen geht's dann nach Batumi rein. Eine Runde durch die City schlendern.
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  • Wild Turkey - äh Turkiye

    1. juli, Tyrkiet ⋅ ☀️ 25 °C

    Ein Tag ohne Fahren, wie wunderschön. Ich erledige alle anstehenden Mini Arbeiten und gegen Nachmittag ist auch Zeit für Training. Judy hält derweil einen Mittagsschlaf. Nach dem Training verziehe ich mich dann in die Hängematte während Judy ein Buch liest. Schön so alleine hier oben, einfach herrlich.
    Und just in dem Moment kommt dann auch ein türkischer Pickup mit jungen Leuten angefahren. Wir grüßen uns freundlich und schon wenig später kommen wir ins Gespräch und wir werden zum Essen eingeladen. Das zubereitete Hähnchen ist echt ein Traum. Wir revanchieren uns mit unserem guten Irischen Whiskey und einer Flasche Wein. Vertragen sie aber lange nicht so gut wie wir. Der anschließende Driftversuch eines Mädels geht ein wenig schief...siehe Video.

    Abends sind wir dann wieder alleine. Müll zusammen sammeln und weil es jetzt schon vier Tüten sind müssen wir es an Ort und Stelle verbrennen.
    Wir haben nämlich beschlossen noch einen weiteren Tag hier zu verbringen. Komplett im Lümmelmodus.
    Das Wetter in Georgien soll ohnehin noch nicht so der Brüller sein und so genießen wir hier noch das gute Wetter.
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  • Deresi Canyon

    30. juni, Tyrkiet ⋅ ☀️ 20 °C

    Der letzte Übernachtungsplatz war so lala. Heute morgen kommt dann die Jandarmerie. Nicht wegen uns. Gestern ist einer mit dem Auto in den Stausee verunglückt und eine Person wird noch vermisst. Sie suchen das Ufer ab, Taucher sind im Einsatz und natürlich Boote. Furchtbar. So schnell kanns gehen. Merker an mich: Machst du gut nix aufzuschieben, weiter so.

    Wir fahren heute morgen dann zu einem Fund den ich gestern hier in FP über die Erkunden-Funktion gefunden habe, der Deresi Canyon. Ist gratis.
    Schöne kleine Wanderung, cooler Canyon, tolle Ausblicke.

    Überhaupt ist seit gestern die Landschaft wieder toll. Die Hochsteppe war ganz schön langweilig. Gestern gings dazu von 2470m, innerhalb einer Stunde nur bergab, auf 350m. Endlich wieder warm, weniger Wind und schöne Berglandschaften.

    Nach dem Canyon decken wir uns mit ordentlich Wasser und Brot ein und beziehen dann einen Picknickplatz auf einem Berg. Ich hab für das letzte Stück sogar die Untersetzung eingeschaltet...
    Ich bin etwas müde vom täglichen vielen Fahren und die Liste mit lauter Kleinigkeiten, die am Auto und der Kabine gemacht werden müssen wird immer länger. Also bleiben wir hier mindestens mal zwei Nächte bevor es dann auch schon nach Georgien geht.
    Ist aber auch ein schöner Platz...(und nicht in P4N).
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  • Ani

    29. juni, Tyrkiet ⋅ ☀️ 20 °C

    Ani war im Mittelalter eine prächtige armenische Königsstadt. Zwischen 961 und 1045 n. Chr. diente die an der Seidenstraße gelegene Metropole als Hauptstadt des Bagratiden-Reiches. Zu ihrer Blütezeit zählte sie über 100.000 Einwohner und war ein mächtiger politischer und kultureller Knotenpunkt.
    Besiedelt war das Gebiet schon ca. 3000 vor Chr.

    Die „Stadt der 1001 Kirchen“:
    Ani war für ihre außergewöhnliche Architektur berühmt. Historiker gehen davon aus, dass dort dutzende Gotteshäuser standen, deren Überreste heute, durch Erdbeben, nur noch teilweise gut erhalten sind.

    Strategische Lage: Die Stadt thronte sicher auf einem vulkanischen Dreiecksplateau, das durch eine tiefe Schlucht und den Fluss Arpaçay (der heute die türkisch-armenische Grenze bildet) geschützt war.

    Handelszentrum: Dank der Lage an einem wichtigen Zweig der Seidenstraße kontrollierte Ani die Handelsrouten zwischen Byzanz, Persien, Syrien und Zentralasien.

    Vielvölkerstadt & Wechselvolle Geschichte: Nach den Bagratiden wurde die Stadt unter anderem von den Byzantinern, Seldschuken und Georgiern beherrscht.

    Niedergang: Nach schweren Mongolen-Einfällen und einem verheerenden Erdbeben im Jahr 1319 begann der Verfall der Stadt, bis sie im 17. Jahrhundert vollständig aufgegeben wurde.

    UNESCO-Welterbe: Die gut erhaltenen, mystischen Ruinen auf dem Gebiet der heutigen Osttürkei wurden 2016 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
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  • Ishak-Pascha-Palast

    28. juni, Tyrkiet ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einer 8° kalten Nacht begleitet von 4 Camper-Plagen (Bellende Hunde, laute Musik aus Autos, der Muezin, benachbartes Womo mit Stromproblem, das deshalb oft läuft) geht es morgens in den Palast. Fairer Eintritt von 3€ pP.
    Mehr als eine Stunde braucht man aber nicht zum Durchschlendern.
    Alles ist gut restauriert aber alle Räume sind leer. Viel zu sehen gibt's also nicht.
    Auf dem weiteren Weg sehen wir rechterhand den Berg Ararat. Türkei's Höchster mit 5137m.
    Und irgendwo soll wohl noch Noahs Arche rumliegen. In maps hat einer doch tatsächlich nur einen Stern gegeben weil er die Arche nicht gesehen hat... 😂
    Der weitere Weg führt uns oft sehr nahe der armenischen Grenze entlang. Wir übernachten weniger als 1km von der Grenze entfernt auf dem Parkplatz vor der ehemaligen armenischen Hauptstadt Ani, deren Besuch für morgen geplant ist.

    Der İshak-Pascha-Palast ist ein burgähnlicher Palast aus dem 17. und 18. Jahrhundert im Osten der Türkei, rund sechs Kilometer südöstlich von Doğubeyazıt. Auf einem Felsplateau über der Seidenstraße gelegen, vereint der Prachtbau osmanische, seldschukische und persische Einflüsse.Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
    Bauzeit: Errichtet zwischen 1685 und 1784. Der Bau wurde von Çolak Abdi Pascha begonnen und von seinem Nachkommen İshak Paşa II. vollendet.
    Architektur & Stil: Eine einzigartige Mischung aus dem Topkapı-Palast-Prinzip, seldschukischen Moscheen und armenischen Kirchen. Er steht auf der Tentativliste (Warteliste) für das UNESCO-Welterbe.
    Ausmaße & Räume: Die 7.600 Quadratmeter große Anlage umfasste ursprünglich 366 Zimmer, darunter eine Moschee, einen Harem, Hamams, eine Bibliothek und einen Kerker.
    Pionierarbeit der Technik: Der Palast verfügte über fließendes Wasser, ein Abwassersystem und gilt als eines der ersten Gebäude weltweit mit einer zentralen Heizungsanlage.
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  • Inspektion ☑️

    26. juni, Tyrkiet ⋅ ☀️ 22 °C

    Morgens schreibe ich noch mit Erdem von der Werkstatt. Kein Problem, um 11.30h ist das Auto fertig. Als wir dann ankommen ist es aber noch aufgebockt, die Spurstangenköpfe demontiert. Neue liegen daneben.
    Letztendlich kommen wir 3 Stunden später los. Liegt zum Teil aber auch an der Einladung zum Mittagessen.
    Getauscht wurden:
    Ölwechsel mit Filter
    Kraftstofffilter
    Sportluftfilter
    Gelenk der Antriebswelle
    Beide Spurstangenköpfe
    Achsvermessung
    ABS Sensor ausgebaut und gereinigt
    Satz Ersatzbremsbeläge VA
    Kostet 450€. Was ein hammer Preis, irre.

    Wir machen noch einen kurzen Stopp am Muradiye Wasserfall und fahren dann weiter zum Ishak-Pascha-Palast.
    Über 2600m geht's bergauf, die Temperaturen sinken zwischenzeitlich von 26° auf 12°. Regen setzt ein.
    Gibt sich dann aber wieder.
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  • Van und Werkstatt

    25. juni, Tyrkiet ⋅ ☀️ 25 °C

    Was haben wir so toll geschlafen heute Nacht. Ganz alleine, direkt am Van See. Herrlich.

    Heute geht's dann weiter nach Van. Ins Auto-Werkstatt-Viertel. Sauberer als ich es gewohnt bin. Nur leider ist die auf Nissan spezialisierte Werkstatt nicht mehr da wo sie laut Maps sein sollte.
    Natürlich wird mir sofort der Weg gewiesen.
    Die Jungs sind super freundlich. Alles geht nur mit Translater. Der ist zuweilen aber recht fehleranfällig.
    Ich werde erstmal zum Essen eingeladen, danach ausgiebige Probefahrt und dann wird auch schon losgelegt während ich auf mein Taxi zurück ins AirBnB warte.
    Bis Samstag soll alles fertig sein, inşallah. Das wäre ja echt gut.
    Vor der Werkstatt stehen 5 Autos, 4 davon sind Nissan Navara. Gibt mir irgendwie ein gutes Gefühl.
    Vom Taxifahrer gibt's gleich noch ein paar Ausflugstipps.

    Abends gehen wir für ganz kleines Geld unfassbar lecker essen!
    Van ist jetzt schon jetzt tausendmal geiler als Istanbul.
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  • 🗞️ Extrameldung 📰

    24. juni, Tyrkiet ⋅ ☀️ 23 °C

    Bezüglich des fiesen Kratzens als wir vor einigen Tagen den Mount Nemrut runter gefahren sind.
    Die unerklärliche spontane Blitzheilung.
    Ich meine ich habe heute durch Zufall die Erklärung gefunden. Irgendwas muss sich zwischen Tankschutz Blech und Antriebswelle verkantet haben. Ist jedenfalls ne ordentlich sichtbare Riefe drin. Was auch immer das war.Læs mere

  • Armenisches Kloster Saint Thomas

    24. juni, Tyrkiet ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir werden wieder früh geweckt, diesmal ist es eine große Herde Ziegen, die direkt an unserem Auto vorbei zieht.
    Wenig später beim Kaffee tummeln sich dann die Schildkröten um uns. An die 10 Stück.
    Nach einem erfrischenden Bad im Vansee geht's dann weiter zu einem verlassenen armenischem Kloster aus dem 12. Jahrhundert. Die letzten Meter sind eine echte Offroad Piste.
    Der Lost Place ganz witzig. Auf dem naheliegenden Friedhof waren Grabräuber am Werk. Ziemlich viele tiefe Löcher neben den beschrifteten Steinplatten.
    Um heute noch nach Van zu fahren ist es uns zu stressig, also geht's wieder zu einem Platz am See.

    Auto Update: Keine Leuchte, alles sieht heute fein aus. Wird sicher nicht so bleiben aber ist schon alles arg merkwürdig.

    Wissenswertes zum Kloster:
    https://en.wikipedia.org/wiki/St._Thomas_Monast…
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