• Boris der noˈmaːdə
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Third Attempt to go to Georgia

Zweimal habe ich es schon mit dem damaligen modernen Ford Ranger probiert und wurde jedesmal durch technische Restriktionen ausgebremst. Jetzt habe ich ein über 20 Jahre altes Auto und starte den dritten Versuch.... Read more
  • Last seen in
    🇬🇪 Daschbaschi, Georgien

    Diamond Bridge

    August 25 in Georgia ⋅ ⛅ 22 °C

    Reisefreunde teilten uns schon mit, dass sich der horrende Eintrittspreis nicht lohnt. Rezensionen in maps bestätigen das.
    Wir wollen auch nur einen Blick drauf werfen.

  • Homo erectus georgicus

    August 25 in Georgia ⋅ ⛅ 23 °C

    Auf einem Hügel bei Dmanisi steht eine Festung aus dem 5. Jahrhundert. Bei Ausgrabungen stieß man dabei auf prähistorische Kiefer und ganze Schädel.
    1,8 Millionen Jahre alt und damit gut 800tsd Jahre älter als es die bisherigen Theorien über Urmenschen außerhalb von Afrika zuließen. Damit handelt es sich um eine der weltweit bedeutendsten Stätten für die Erforschung der menschlichen Evolution.Read more

  • Abschluss der Tour 9

    August 23 in Georgia ⋅ ☀️ 29 °C

    Eine ätzende Nacht liegt hinter uns. Der total besoffene Inhaber und eine weitere total besoffene Person streiten sich lautstark bis in die Nacht. Immer wieder.
    Um 2 Uhr nachts packen wir zusammen und wechseln auf einen anderen Platz 😡 Die Georgier und ihr Gesaufe gehen mir auf den Sack.

    Der nächste Platz ist zum Glück ruhig.
    Heute geht's noch ein wenig Schotterpiste und leichtes Offroad zu einem Kloster (nix Besonderes) und zu den Rainbow Mountains. Die sind sehr cool!
    Danach geht's zurück auf Asphalt, Reifen auffüllen, Auto grob waschen, Tanken und ein Eis essen.
    Fast 300km Offroad liegen hinter uns. Damit die längste je gefahrene Offroad Tour mit unfassbaren Landschaften und Begegnungen. Hat richtig gerockt. Mein Highlight hier in Georgien.
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  • Udabno - Back to Civilization

    August 22 in Georgia ⋅ ☀️ 29 °C

    Was für eine schöne kühle Nacht! Und so ruhig. Nicht eine Person ist uns begegnet.
    Bei mir kommt ein wenig "Sahara Stimmung" auf 🙂
    Als nächstes geht's in Iori Hochland. Vorbei an einigen Klöstern aus dem 6-8 Jahrhundert. Soweit draußen? Wie haben die hier überlebt?
    Das Offroad ist meist gut zu bewältigen. Ab und an ein paar knifflige Passagen. An einer Stelle sollen wir den Fluss queren. Über die Furt wage ich das nicht. Schon dahin zu gelangen durch die Sumpflandschaft ist eher waghalsig. Und auf stundenlanges Schlamm schippen steht mir so gar nicht der Sinn. Die kleine versteckte Brücke, die im Buch erwähnt wird finden wir nicht. Also 8km Umweg über eine schöne große Brücke. Dafür sorgenfrei.
    Die Fahrt ist wieder ein Augenschmaus und macht richtig Spaß. Nach Stunden kommen wir dann in Udabno an. War lange Zeit verlassen aber es kehren immer mehr Menschen zurück und bieten Camping und Restaurant an.
    Wir kehren ein, hungrig und so ein kaltes Bierchen wäre jetzt auch nicht verkehrt. Nach der ersten Runde beschließen wir gerade hier zu bleiben. Immerhin ist Camping im Garten gratis, sehr nett.
    Den Rest der Route 9 fahren wir dann morgen zu Ende.
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  • Iori Highlands

    August 21 in Georgia ⋅ ☀️ 30 °C

    Was für eine Panorama Fahrt. Der dritte Tag ist es jetzt schon und so langsam geht uns das Trinkwasser aus. Wir kommen durch das Offroad nur sehr langsam voran und außerdem gibt es viel zu gucken. Und alleine heute mussten wir an 4 Grenzstationen unser Permit vorzeigen. Mittlerweile sind wir auf der Route 9 und alles scheint in Ordnung zu sein.
    Wir fahren am Iori Fluss entlang der gleichzeitig auch die Grenze zu Aserbaidschan bildet.
    Zu den ersten Schlamm Vulkanen kommen wir nicht da die Piste komplett weggebrochen ist. Dafür aber zu den Kilakupra Mud Volcanoes.
    Nach Rumänien unsere bislang Zweiten. Etwas kleiner dafür aber pechschwarz und irgendwie roch es auch ölig.
    Im Buch steht, dass es eine Mischung aus Asche, Gas und Öl ist, aha.
    Wir befinden uns mittlerweile in sowas wie einer Wüste. 46° zeigt das Thermometer. Zum Glück finden wir einen grossen schattenspendenden Baum.
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  • Mammut Knochen und Gazellen

    August 20 in Georgia ⋅ ⛅ 29 °C

    Tag 2 im Vashlovani NP.
    Parallel zur Grenze mit Aserbaidschan gibt es ein Tal in dem viele Gazellen leben. Wie in Afrika. Ob wir wohl welche sehen fragen wir uns...
    Und wir sehen sie, immer wieder. 18 Stück, darunter eine kleine Herde mit 9 Stück, die Schatten unter einem Baum suchen.
    Weiter geht's in den Bear Canyon. Dort sehen wir zwei Adler, die über uns kreisen während wir zu versteinerten Mammut Überresten wandern.
    Da wir dann für heute auch genug vom Fahren haben bleiben wir gerade hier.
    Die Idee haben noch zwei andere deutsche Pärchen, so dass heute mal wieder etwas Deutsch sprechen zum Einsatz kommt.
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  • Mein erster Bär in freier Wildbahn!

    August 19 in Georgia ⋅ 🌙 30 °C

    Vom Camp will ich noch kurz auf einen Berg hochlaufen. Auf dem Weg dorthin sehe ich rechts im Feld einen Bären laufen. Sicher über 100m weg aber als er sich auf die Hinterfüsse stellt wird mir doch anders.
    Das Bärenspray ist im Auto, er rennt schneller und rundherum kein Ast und kein Stein. Zum Glück trollt er sich weg von mir hinter die Bäume.
    Doch ein paar Schnappschüsse gelingen mir noch mit zittrigen Händen.
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  • Vashlovani Nationalpark 🐻

    August 19 ⋅ ☀️ 31 °C

    Im südöstlichsten Zipfel von Georgien befindet sich die eindrucksvolle Halbwüsten-Landschaft des Vashlovani Parks- das kleine Afrika des Kaukasus. Die surreale Landschaft, die man ohne weiteres in Afrika vermuten würde, ist gleichermaßen ein Paradies für Offroad-Fans und Naturfreunde. Hier gibt es enge Schluchten und zerklüftete Gipfel, ausgedehnte Savannen mit Pistazienbäumen, karge Hochebenen, bewaldete Berge und einen sich schlängelnden Fluss, der die Grenze zu Aserbaidschan bildet. Dieser riesige Nationalpark ist spektakulär schön und voller Überraschungen.

    Wir fahren einer 3er Strecke die beständig Schräglage hat. Zum Teil bis über 25°. Das ist schon recht unangenehm im Bauch obwohl ich vom Offroad Training ja weiß das zumindest bis 30° das Auto nicht kippt. Dafür werden wir mit grandiosen Aussichten belohnt. Die Landschaft hier ist echt unbeschreiblich schön!

    Am ersten Tag fahren wir bis direkt an die Grenze zu Aserbaidschan und beziehen dort unser Camp. Begrüßt werden wir von einem zuckersüssen Rudel Welpen mit Mama.
    Brütend heiß ist es. 40° in der Kabine.
    Derweil haben wir Glück. Derzeit ist es hier recht kalt für die Jahreszeit denn normalerweise herrschen hier 50° im Schatten und über 60° in der Sonne...
    Juli und August sind zu meiden, besser September.
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  • Tierischer Besuch

    August 19 in Georgia ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir hatten ja schon viel Besuch: Kühe, Pferde, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde aber ne Horde Truthähne während du auf nem alten Flughafen stehst ist neu.
    Und witzigerweise reagieren sie auf imitierte Laute, siehe Video.Read more

  • Shiraki Military Airfield 🪖 🛫

    August 18 in Georgia ⋅ ☀️ 29 °C

    Gut ausgeruht geht's heute wieder auf die Piste.
    Erstmal alles Auffüllen und den Eintritt in den NP bezahlen.
    Bevor es morgen dort auf Tour geht erkunden wir heute den ehemaligen sovjetischen Militärflughafen. Während des kalten Krieges und des Afghanistan Krieges waren hier Kampfflugzeuge und Bomber stationiert. Unter anderem auch Überschallbomber vom Typ Suchoi Su-24.
    Nach dem Zerfall der UdSSR 1991 wurde der Flughafen aufgegeben, geräumt und an das georgische Militär übergeben. Die hatten aber null Verwendung und so nutzen Bauern die Hallen um dort ihre Frucht zu lagern.
    Nix umzäunt, alles zugänglich. Allerdings auch alles geplündert und zerfallen. Das Flugzeug wurde leider abtransportiert. In maps sieht man es noch und vor 4 Monaten hat noch jemand ein Foto gepostet.
    Mal drüber zu fahren hat trotzdem ordentlich Spaß gemacht.
    Vor einem Hangar im Schatten eines großen Baumes schlagen wir unser Lager auf.
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  • Voll kaputt ❓❓❓

    August 17 in Georgia ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute morgen fahre ich nach Tiflis zur Hauptniederlassung der Border Police. Das Buch sagt das Border Permit für Route 9 gibt's nur da.
    Also fülle ich jede Menge Papierkram aus, erläutere und zeige die Touren 6 bis 9, die man zu einer großen kombinieren kann und unsere Pässe werden kopiert. Ne halbe Stunde später habe ich gestempelte hochoffizielle Genehmigungen für 10 Tage.
    Die Dame sagt, die hätte ich aber auch an der Niederlassung direkt beim Parkeingang beantragen können.
    Ja was denn nun? 🫪
    Wir sind gespannt wie weit wir an den Kontrollen kommen 😂

    Als ich in die Einfahrt zum Weingut abbiege krachts fies in der Lenkung. Was ist denn das schon wieder. Es knackt beim Lenken in beide Richtungen. Vorne links.
    Lenkgetriebe im Sack? Kreuzgelenk der Lenkstange ausgeschlagen? Zahnstange ausgenudelt? Doch nicht schon wieder... Mir stehts hier oben 🤮

    Levan fährt sofort mit mir zu einer Werkstatt. Der schnappt sich ein Stethoskop und hört alles ab während ich lenke.
    Dann schraubt er den Unterfahrschutz ab und schon sind alle Geräusche verschwunden. 2 kleinere Steine hatten sich sowohl rechts als auch links verklemmt. Ist das zu fassen?!
    Schaut mal im Video wie fies sich das Geräusch angehört hat...
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  • Full Stopp

    August 15 in Georgia ⋅ ☁️ 24 °C

    Puh, wir brauchen mal ne Reisepause! Bisher haben wir in Georgien ordentlich Tempo gemacht und schon eine Menge erlebt. Das muss verarbeitet werden und wenn man hinhört sagt einem das eigene Ich ganz genau wann es dafür Zeit ist.
    Also geht's für zwei Tage zu Elena und Levan auf ihr Weingut. Beide haben weit über zehn Jahre in Deutschland gelebt bevor sie das Weingut übernommen haben. Wunderschön ist es hier. Erstaunlicherweise sind wir die einzigen Gäste. Wir werden wunderbar bekocht. Der traditionell hergestellte Wein ist, wie immer bisher, nicht so unseres.
    Am nächsten Tag haben wir noch eine Weinprobe eine Straße weiter. Jetzt erfahren wir auch detailliert die Unterschiede zwischen der traditionellen (und ca. 8000 Jahren alten) Herstellungsmethode und dem europäischen Stil. Dieses Weingut macht beides.
    Und auch hier schmecken uns die Qvevri Weine eher bedingt 😬
    Aber endlich gibt es auch Weine die uns zusagen. Also bleiben wir geschlagene weitere fünf Stunden nach der Weinverkostung um einfach nur zu Plaudern und noch ein Gläschen zu trinken.
    Unser Plan für Georgien steht und voraussichtlich werden wir Ende August schon nach Armenien reisen. Dazu habe ich heute in Ruhe recherchiert und über 100 PoI für Armenien nach g-maps übertragen.

    Infos:
    Die traditionelle georgische Weinherstellung nutzt große, eiförmige Tongefäße namens Qvevri, die bis zum Hals in den Boden des Weinkellers eingegraben werden. Diese über 8.000 Jahre alte Methode ist seit 2013 von der Unesco als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

    Das Qvevri-Gefäß und Vorbereitung

    Handarbeit: Qvevris werden von spezialisierten Töpfern aus speziellem Ton handgefertigt und bei hohen Temperaturen gebrannt.

    Versiegelung: Die Innenseite wird oft dünn mit Bienenwachs ausgestrichen, um das Gefäß hygienisch und stabiler zu machen.

    Vergrabung: Sie stehen im Marani (Weinkeller) im kühlen Erdreich, wodurch die Gärtemperatur ganz ohne Technik konstant niedrig bleibt.

    Der Herstellungsprozess

    Maischegärung: Die gequetschten Trauben (Saft, Schalen, Kerne und oft auch die Stängel) kommen direkt in das Qvevri.

    Naturhefen: Die Gärung startet spontan durch die wilden Hefen auf den Trauben.

    Reifung: Nach der Gärung wird das Qvevri mit einem Stein oder Holzdeckel verschlossen und mit Ton abgedichtet. Der Wein reift bis zu sechs Monate auf der Maische.

    Geschmack: Weißweine erhalten durch den langen Schalenkontakt eine bernsteine Farbe sowie kräftige Gerbstoffe (bekannt als Amber Wine oder Orange Wine).
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  • Überlebt

    August 14 in Georgia ⋅ 🌧 16 °C

    Nachdem wir gestern noch mit anderen Overlandern lange am warmen Kamin gesessen haben verlassen wir heute morgen bei trockenem Wetter Tuschetien.
    Die Fahrt ist lange aber problemlos.
    Einen Stellplatz finden wir nahe einer kleinen Kirche. Dort gibt es auch einige Picknick Bänke.
    Der Rest des Tages ist der Erholung gewidmet. Und ein bisschen Recherche.
    Für die nächsten 2 Tage mieten wir uns erstmal in einem Weingut zur weiteren Erholung ein bevor es in den Vashlovani Nationalpark geht. Dort ist wieder eine große Offroad Runde angesagt.

    Übrigens habe ich noch ein wenig mit dem Reifen- und Luftfahrwerk Druck experimentiert. Scheint besser zu funktionieren mit noch weniger Druck.
    Zumindest ist diesmal keine Halterung gerissen.
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  • Tief in Tuschetien

    August 13 in Georgia ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute gibt's noch mehr Offroad. Erst nach Diklo, dann zurück nach Omalo und dann Richtung Dartlo.
    Da erwischt uns ein richtiges Gewitter. Gleich wirds ne Ecke schwerer. Wir schaffen uns nach Dartlo und Essen dort erst mal was.
    Den Rest der Route schenken wir uns. Wir müssen definitiv morgen über den Abano zurück. Samstag und Sonntag sind weitere schwere Unwetter mit richtig viel Regen gemeldet.
    Langt jetzt auch hier und auch mit dem Offroad fahren. Schön auf der einen Seite aber eben auch anstrengend.
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  • ☠️ Abano Pass ☠️

    August 12 in Georgia ⋅ ☁️ 15 °C

    Einer der gefährlichsten Pässe der Welt. Sagt das Internet wenn man es fragt:

    "Ja, der Abano Pass in Georgien gilt offiziell und international als eine der gefährlichsten Passstraßen und adrenalingeladensten Routen der Welt. Er führt auf eine Höhe von 2.926 Metern und verbindet die Kakheti-Region mit dem extrem abgelegenen Hochgebirgstal Tuschetien. Bekannt wurde die Strecke unter anderem durch Dokumentationen wie die BBC-Reihe World’s Most Dangerous Roads. Warum der Pass so gefährlich ist:
    Extreme Bedingungen: Die ca. 70 Kilometer lange Schotterpiste hat keine Leitplanken, führt an harten Steilhängen vorbei und bietet oft nur Platz für ein Auto bei echtem Gegenverkehr.
    Naturgefahren: Steinschlag, Erdrutsche, Schlammlawinen und kleine Wasserfälle direkt auf der Fahrbahn sind normal.
    Witterung: Die Route ist wegen Schnee und Eis meist nur von Juni bis Oktober befahrbar und selbst im Sommer bei Regen lebensgefährlich.
    Einsamkeit: Es ist die einzige Zufahrt nach Tuschetien; bei Unfällen oder Sperrungen ist man im abgelegenen Tal abgeschnitten."

    Das Buch sagt Level 3 von 5. Empfinde ich auch so. Es ist aber auch trocken und die Bedingungen mehr oder weniger ideal.
    Es wird auch gerade überall gebaut, die Straße verbreitert und instand gehalten.
    Trotzdem sehen wir in Omalo ein verunglücktes Delica Offroad Taxi.
    So ganz ohne ist das hier sicherlich nicht...
    Auch einige mahnende Kreuze stehen am Rand, die an vergangene Unglücke erinnern. Besonders bei und nach Regen ist es gefährlicher. Meist sind es Erdrutsche und wegbrechende Pisten, die zu tödlichen Unfällen führen.

    Über 4200m Aufstieg hatten wir heute. 70km und dafür haben wir fast 7 Stunden gebraucht. Inkl. einer Kaffeepause.
    In Omalo schauen wir uns noch die Festung an und gehen dann was essen. Auf Kochen hat heute keiner mehr Bock... 😉
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  • Boxenstopp

    August 11 in Georgia ⋅ ☁️ 23 °C

    Wegen der gerissenen Kabinenbefestigung war ohnehin nochmal ein kurzer Abstecher zurück nach Tiflis notwendig. Wir kämpfen uns durch grosse und kleine Baumärkte und unzählige Auto Geschäfte. Am Ende haben wir alles zusammen.
    Die Befestigung ist aufgrund mangelndem gutem Werkzeug fast eine zweistündige Aufgabe. Zum Glück im Schatten am Tifliser See. Und auch Enver organisiert uns noch einen Termin am nächsten Morgen.
    Ein neuer Kupplungsnehmerzylinder und zwei Koppelstangen werden verbaut. Danach noch die Bremsflüssigkeit komplett wechseln. Die ist beim Navara der gleiche hydraulische Kreislauf für die Kupplung und Bremse.
    Danach fühlt sich die Kupplung viel besser und härter an.

    Weiter geht's Richtung Abano Pass. Aber erstmal übernachten wir am Fluss.
    Es bleibt Zeit für Yoga.
    Aber gegen irgendwas bin ich allergisch. Alles was nicht mit Kleidung abgedeckt ist bildet erst kleine juckende rote Flecken, die später größer werden und noch einen weißen Ring ausbilden. Außer im Gesicht, häh?
    Keine Ahnung was das jetzt wieder ist. Zur Sicherheit nehme ich mal eine Allergie Tablette... Und zwei Stunden später ist alles wieder weg. Als wäre nichts gewesen❓
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  • Mzchota ✝️

    August 9 in Georgia ⋅ ⛅ 30 °C

    Hier wären wir nie gewesen wenn die Halterung nicht gerissen wäre.
    Wir sind etwas überrascht wie viele Touristen hier tagsüber sind.
    Das liegt daran dass die Swetizchoweli-Kathedrale das religiöse Herzstück Georgiens und eines der bedeutendsten architektonischen Meisterwerke des Landes ist. Sie befindet sich in der historischen Hauptstadt Mzcheta, rund 20 Kilometer nordwestlich von Tbilisi. Die im 11. Jahrhundert erbaute Kreuzkuppelkirche ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie ist nach der Sameba-Kathedrale der zweitgrößte Kirchenbau Georgiens.
    Bedeutung und Legende:
    Der Lebensspendende Pfeiler: Der Name Swetizchoweli bedeutet übersetzt „Lebensspendende Säule“. Laut der Georgia Travel Webseite wuchs an der Begräbnisstätte von Christi Gewand eine riesige Zeder. Beim Bau der ersten Holzkirche im 4. Jahrhundert stieg eine aus dem Baum geschlagene Säule magisch in den Himmel auf und schwebte erst nach Gebeten der heiligen Nino wieder herab, woraufhin sie heilende Myrrhe absonderte.
    Heilige Reliquien: In der Kathedrale liegt der Legende nach das Gewand Jesu Christi begraben, das ein georgischer Jude namens Elias aus Jerusalem nach Mzcheta brachte.
    Königliche Grablege: Jahrhundertelang diente die Kirche als Krönungs- und Ruhestätte der georgischen Monarchen. Im Kirchenboden vor dem Altar sind unter anderem die Grabplatten der berühmten Könige Wachtang I. Gorgassali (Gründer von Tiflis) und Erekle II. eingelassen.
    Architektur und Besonderheiten: Das heutige Bauwerk wurde zwischen 1010 und 1029 vom Architekten Konstantine Arsukidse errichtet. Einer düsteren Legende nach schlug man dem Architekten nach der Fertigstellung die rechte Hand ab, damit er nie wieder ein so schönes Gebäude bauen konnte (ein Relief an der Außenfassade deutet symbolisch darauf hin).
    Fresken: Trotz Beschädigungen durch Erdbeben, Invasionen (u. a. Tamerlan) und der späteren Überweißung durch russische imperiale Behörden im 19. Jahrhundert sind im Inneren faszinierende Wandmalereien erhalten geblieben. Besonders berühmt ist eine Darstellung der Apokalypse sowie ein großes Tierkreiszeichen-Fresko.

    Nach der Besichtigung gehen wir noch etwas essen und sind schon wieder überrascht warum die plötzlich so freundlich sind. Kein Scheiß. Ich frage nach und es stellt sich heraus dass es Türken und keine Georgier sind 😂 Ja, das macht viel mehr Sinn...
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  • Ardoti - Offroad Tour Nr. 3

    August 8 in Georgia ⋅ ☀️ 15 °C

    Kaum biegen wir von unserer vorigen Tour wieder auf die Straße an 3 beginnt keine 500m weiter die nächste Offroad Tour. Level 2 von 5. Zumindest wenn man nicht bis nach Ardoti hoch fährt.
    Mit 59km etwas länger. 2690m Aufstieg.
    Eine ganz schöne Holperpiste aber nach dem Pass geht's in richtige schöne Täler. Macht mir richtig Spaß.
    Wir fahren noch bis zum Ende nach Ardoti hoch. Leider werden wir in dem einzigen Lokal und Gästehaus dort an einem Samstag um 19uhr abgewiesen obwohl noch zwei Tische frei sind. Es gäbe nur noch Katchaphuri (sowas wie Käsepizza). Aha.
    Na gut, dann machen wir uns auf den Weg zurück. Einen Stellplatz zu finden gestaltet sich in so einem engen Tal recht schwierig aber schließlich finden wir einen.
    Rechts am Auto knarzt was beim Fahren und ich stelle fest das diesmal die andere vordere Befestigung der Kabine versagt hat. Allerdings nicht an der Kette sondern die Gewindestange des Auges ist gerissen. Dafür hab ich nix mit. Also gibt's auf dem Rückweg einen Abstecher nach Tiflis in den Baumarkt 🫩
    Mal sehen ob ich das richten kann. Die Ladefläche hat sich an der Stelle etwas eingedrückt und der Bolzen steht schief, der muss also erstmal wieder gerade.
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  • Abudelauri Seen - Wanderung

    August 8 in Georgia ⋅ ☀️ 14 °C

    Grün, blau und weiß sollen die Seen sein. Na ob das stimmt. Erstmal geht's durch das wunderschöne Tal nach oben. Ganz nahe an den diesmal weißen Gletscher ran. Und der See ist auch weiß. Wie das kommt muss ich noch recherchieren. Starke Kulisse jedenfalls hier auf fast 3000m. Dann geht's auch schon bergab und auch der glasklare blaue See hält was er verspricht. Der Grüne ist auch grün aber unspektakulär. Komischerweise ist hier am meisten los.
    Danach geht's noch den Rest der Offroad Route zurück und dann fließend über in die nächste Tour.
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  • Bogovachosghele Pass

    August 7 in Georgia ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute machen wir die Offroad Tour Nummer 2 aus dem Buch. Level 3 von 5. Also recht entspannt. Nichts technisch schwieriges aber steil und auch halt lange steil 😂
    33km Länge bei 2121m Aufstieg.
    Höchster Punkt 2968m.
    Der Arkhoti Pass (auch Bogovachosghele Pass) war bis 2017 nur zu Fuß zu überqueren.
    Die Gegend nennt sich das Chauki Massif. Nach dem höchsten Punkt geht's dann runter ins Assa Tal. Das ist so unsagbar schön das man keine Worte findet. Wilde Pferde am glasklaren Assa Fluß, Beeindruckende Wasserfälle, keine Touris, echt offgrid.
    Ungewöhnlich sind hier die "Wandering Rocks". Aufklärung dazu im Video.
    Die Tour ist eine Sackgasse. Nur noch wenige Kilometer nach Russland. Im Winter wird der letzte kleine Ort ausschließlich einmal im Monat per Militärhubschrauber angeflogen um Versorgungsgüter zu bringen und die Soldaten auszutauschen.
    Das erfahren wir alles in dem kleinen Gästehaus mit Restaurant von dem Pärchen. Er ist dort Ranger.
    Auf dem Rückweg machen wir auf 2339m Halt um von dort aus morgen zur Wanderung um die drei Abudelauri Seen zu starten.
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  • Wärme tanken

    August 6 in Georgia ⋅ ☀️ 23 °C

    Frisch wars da oben und gestern abend hats auch gut geschüttet. Am Stausee hat es wieder über 30° und Sonnenschein. Wir finden einen blitzsauberen Offroad Platz mit Zugang zum kühlenden Nass. Diesmal am anderen Arm und hoffentlich ohne Hunde.
    Zum ersten Mal auf dem Trip packe ich die Angel aus. Ich hab ja keine Ahnung aber dafür ein chinesisches chemisches Lockmittel. Ich geb ja die Hoffnung nicht auf irgendwann mal was an den Haken zu bekommen.
    Außerdem ist es wunderbar ruhig hier und man kann einfach mal seinen Gedanken nachhängen.

    P.S. Wieder nix gefangen! 🚫 🎣 🚫
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  • Gergeti Dreifaltigkeitskirche

    August 5 in Georgia ⋅ ☁️ 16 °C

    Liegt auf fast 2200m. Und ca. 15km von der russischen Grenze entfernt.
    Also hat man einen schönen Ausblick von hier oben. Auf den Kasbek, ein 5000er.
    Die Kirche ist nichts Besonderes. Keine Ahnung warum hier tonnenweise Touristen hoch gekarrt werden.
    Wir bleiben oben auf einem Berg und treiben noch ein wenig Sport und Kochen. Das wars für heute.
    Später verschwindet die Kirche in den Wolken und es wird empfindlich kühl.
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