• Boris der noˈmaːdə
Nuværende
  • Boris der noˈmaːdə

Asia Trip 2026

Thailand, Vietnam, Hong Kong, China.
Allerdings diesmal ohne unser geliebtes Expeditionsmobil. Ganz normal, per Flug. Seit Jahren war ich so nicht bene unterwegs. Bin gespannt wie das wird!
Für mich wird ein langgehegter Traum wahr!
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  • Sidst set i
    🇭🇰 Hong Kong Island, Hong Kong
  • Uiuiui

    5. marts, Hong Kong ⋅ ⛅ 18 °C

    Das Wandern mit Mr. Tongs Rentnergruppe hat es echt in sich.
    Heute geht's auf eine richtig schöne Insel. Cheng Chau. Kein Gebäude über drei Stockwerke. Meer riecht nach Meer und Wald nach Wald. Mir steigen vor Freude die Tränen in die Augen 🥹
    Der wenig anspruchsvolle aber nicht minder schöne kleine Wanderweg über die little Great Wall beschert schöne Aussichten.
    Danach geht's zum Seafood Dinner in den Ort. Chinese Style, d.h. keiner bestellt nur ein Gericht für sich sondern es gibt unzählige Gänge an denen sich bedient wird.
    Der Weißwein ist von der Mosel. Heimatgefühle kommen auf. Witzig, dass man über 9000km von der Mosel entfernt in den Genuss eines deutschen Weißweines kommt.
    Spätlese, lieblich. Mist, ein zuckersüsses Mädchengetränk. Egal, wird hier eh anders getrunken als bei uns. Nämlich immer auf Ex...
    Als ich das nicht mache ist der Aufruhr groß, alles versammelt sich um mich. Ok, man braucht mich da nicht zweimal fragen. Erstens schmeckt die Plörre eh nicht und zweitens will man hier wohl testen was der Deutsche (Déguó rén) so kann. Ich verfalle schlagartig in den Kirmes-Modus (nicht mit dem Commander❗😂). Witzigerweise hat das Judy gefilmt.
    Das wäre geklärt 🇩🇪 🍺🍷🍇 🥇
    Wobei ich nicht mitmache ist das Mischen von Pils und Guinness. Also sagt mal, das ist ja gleich ein Affront zu zwei Seiten! 🇩🇪🇮🇪, lautstark versuche ich hier bierpolitische Nachhilfe zu geben, zwecklos.
    Das Spielchen mit dem Exen machen wir ein paar Mal und mein Abfüllstand nähert sich rasend schnell der 95% Marke (das war auch schonmal besser).
    Wie Rocky schleppe ich mich über die vollen 13 Runden bis zum Schlußgong.
    Judys Papa geht's kaum besser und so bringen wir ihn noch nach Hause.
    Ein Schnelles 🍺 zwischendurch muss natürlich noch sein.
    Damit fallen wir hier ganz schön auf. Das ist nicht Berlin hier...
    Bis wir dann auch wieder zuhause sind ist es zwölf Stunden später seit wir das Zimmer verlassen haben. Lustig und schön wars!
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  • Spa Teil 2 - die Horrornacht

    28. februar, Kina ⋅ 🌧 21 °C

    Um 3.18 Uhr wache ich auf und das Drama nimmt seinen Lauf. Der Ruhebereich ist voll gefüllt. Die eine Hälfte schnarcht und pubst (das ist wenigstens noch normal) aber die andere Hälfte... 😵 Mitten in der Nacht wird hier immer noch kräftig die Hornhaut am Fuß weggeraspelt, die Beine massiert und natürlich auf irgendeinen Bildschirm geglotzt.
    Mein Gehirn ist überfordert dieses Verhalten in Einklang mit meinen bisherigen Erfahrungen zu bewerten und einzuordnen. Einschlafen ist nicht mehr.
    Zur Beruhigung schaue ich mir meine Jahresrückblicke an. Ach was war ich an schönen Orten und was hab ich für tolle Abenteuer erlebt.

    Frühstückszeit. Endlich Kaffee. Ich lasse meinen Blick schweifen und schon wieder kommt kaum einer der unter 30 jährigen ohne sein Handy aus. Selbst beim Essen hat man es in der linken Hand oder auf dem Tisch liegen und lässt sich berieseln. Was für ein grotesker Anblick.
    Wie kann man denn so sein Essen genießen? Diese dopamingtriggerte Smartphone Abhängigkeit hat hier wirklich Ausmaße die ich so noch nie wahrgenommen habe. Das stimmt mich traurig. Wo bleibt denn da die soziale Interaktion wenn man sich nur in den virtuellen asozialen Medien rumtreibt?
    Wundervoll, ich habe weder Facebook, Instagram oder die vielen anderen Verdummer deren Namen ich nicht mal kenne.
    Fällt das online Reisetagebuch hier drunter? Eher nicht führe ich es doch damit ich mir ein PDF Exemplar als Erinnerung runterladen kann. Als Werkzeug genutzt quasi.

    Nach einer weiteren Runde Saunieren geht's dann auf den Heimweg. Wieder alles ganz easy.
    Im Apartment angekommen brauche ich erstmal dringend Schlaf von so viel Nicht-Erholung im Spa.
    Fazit: Das ist hier keine Therme wie man sie kennt und für meine Definition von Erholung nicht geeignet und ruft nach keiner Wiederholung.
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  • Spa in China - Das glaubst du nicht ❗🤦

    27. februar, Kina ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute geht's ins richtige China. Über die Grenze. Geht hier ganz easy. Ist wie eine ganz normale Grenze.
    Auf der chinesischen Seite muss ich eine Einreisekarte ausfüllen. Am Automaten. Ganz elektronisch. Pass einscannen und fast alle Felder werden automatisch vorgefüllt. Beim Grenzbeamten werde ich nur nach dem Zweck meines Besuches gefragt. Spa, mit meiner Freundin. Wo die sei? Na da drüben, die ist schon durch die Grenze für Einheimische. Aha, das erfreut ihn dass ich eine HK Chinesin zur Freundin habe. Und zack, Stempel im Pass, 30 Tage frei.

    Im Spa spricht so keiner auch nur ein Wort englisch. Ohne Judy wäre ich total aufgeschmissen.
    So gehen wir in unsere getrennten Umkleiden und wollen uns gleich danach wieder treffen um erstmal alles zu erkunden.
    Das ist nur nicht so leicht. Der Nacktbereich ist nämlich getrennt, d.h. Sauna, Pools usw sind auf jeder Seite. Eine Tür oder sonstwas sehe ich nicht.
    Englisch versteht keiner und auch der Übersetzer bringt nix. Alle der Jungs hier wollen mich sofort mit den Worten Massage, Massage in ein Räumchen zerren. Bei mir läuten die Alarmglocken. Ich werde unwahrscheinlich ungerne einfach angefasst. Auch wenn es nur am Arm ist. Aufdringlich sind die und plappern als chinesisch. Sehe ich aus als würde ich das verstehen? Nach gut 5 Minuten und unzähligen Missverständnissen wird mir der Weg um die Ecke zu einer Treppe gezeigt.
    Judy lacht schon oben, ich bin noch ein bisschen im Run or Fight Modus.

    Lustig sehen wir aus, denn persönliche Kleidung ist im Gemeinschaftsbereich nicht erlaubt. Die wird hier gestellt.
    Ich erinnere mich an Filme an denen die Leute plötzlich alle gleiche Kleidung tragen und kurz später für irgendwelche Versuche ausgeweidet werden.
    Oben werden wir sofort rumgeführt und ich glaube ja nicht was ich sehe...
    Alles ist im Preis enthalten. Getränke, Snacks, drei Mahlzeiten per Buffet.
    Teeraum
    Billardraum
    Mehrere Playstations
    Spieleraum
    Karaoke Partyraum
    Kino-Fussmassageräume
    Ruheliegen/Sessel mit eigenem Fernseher, Ladestation
    Schlafkabinen
    und und und.

    Nach einem Snack geht's erstmal für jeden zum Saunieren zurück in seinen Bereich. Ich überprüfe dezent das Vorurteil über etwas zu kleine geratene Werkzeuge der asiatischen Männer und komme aus dem Lachen kaum noch raus. Das stimmt total 😂
    Zudem scheinen hier Rasierer landesweit verboten zu sein so dass auch das Sprichwort "Je kürzer die Hecke, desto höher der Zaun" nicht zur Anwendung kommt.

    Danach geht's in den Ruhebereich. Kaum liegen wir und haben unsere mega bequemen Liegen elektrisch auf die Wohlfühlposition eingestellt kommt schon wieder eine Dame mit vorgewärmten Decken 😯
    Prima, so kann ich erstmal den FP hier verfassen.

    Hier wird Service ganz ganz groß geschrieben. Egal was du brauchst, es wird sofort gebracht. Unfassbar wieviel Personal hier rumläuft.
    Ganz so entspannend wie in gewohnten Saunen ist es aber dennoch nicht.
    Das ist so ne Mischung aus Erlebnispark und Sauna.
    Überall Bildschirme oder riesengroße Leinwände mitsamt Ton. Scheint für das bildschirmverliebte Völkchen zu funktionieren. Telefone sind überall erlaubt.
    Hier im Ruhebereich kannst du dir auch ne Massage oder die Fußpflege bestellen. Aha.

    Richtig geil finde ich die Retro Streetfighter Konsole. Judy ist richtig gut und wir fighten einige Runden 🤼🥊

    Hier ist es jetzt nach 20 Uhr und ich werde bis zum Nachtsnack um 22 Uhr noch etwas Duolingo machen. Morgen gibt's dann einen Teil 2 denn hier kauft man Tickets für 24 Stunden ab Einlass und es wird übernachtet...

    Alles völlig neu und total verwirrend für nicht. Aber gleichzeitig auch beeindruckend was so alles möglich ist.

    Eintritt pro Person ca. 39€
    INKLUSIVE 90 Minuten Massage nach Wahl.

    P.S. Land Nummer 38
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  • Hiking Victoria Peak

    26. februar, Hong Kong ⋅ ☁️ 20 °C

    Es ist ja ziemlich hügelig hier in HK und so geht's heute auf fast 500m auf den Victoria Peak. Dazu treffen wir uns mit der Wandergruppe von Judy und ihrem Vater erstmal zum Frühstück. Danach geht's noch in das ehemalige Polizeirevier samt Gefängnis.
    Das Wetter ist zwar warm aber oben auf dem Berg super diesig. Erst beim Abstieg lässt sich die Sonne etwas blicken.
    Zum Abschluss geht's dann mit der Stand Seilbahn (seit 1888) runter. Gefälle zwischen 6 und 26°, witzig. Fast wie die berühmte 8 in Lissabon.
    Zurück zum Apartment wie immer mit dem Bus und diesmal höre ich die schrägste Ansage ever:
    "Please do not eat, smoke or cut your nails while beeing on the Bus" 😂💅✂️
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  • Big Buddha

    25. februar, Hong Kong ⋅ ☁️ 24 °C

    Ganz schöne Anreise von über einer Stunde mit Bus und Bahn.
    Dann nochmal mit der kostenpflichtigen Seilbahn bis ganz nach oben.
    Dort erwartet uns ein toller Tempel und ein riesiger Buddha.
    Endlich sehe und rieche ich auch mal wieder Natur. Das schöne Gefühl hält nur nicht lange vor weil wir den Rückweg pünktlich zum Feierabend antreten.Læs mere

  • I don't get it

    24. februar, Hong Kong ⋅ ⛅ 24 °C

    Also Hong Kong. Ich versteh das einfach nicht. Ich geb mir ja redlich Mühe, ehrlich.
    Aber der komplette Lebensstil, alles was ich sehe ist so unnatürlich und neu für mich, daß ich einfach nicht damit klar komme. So bin ich also hin- und hergerissen und kann bis jetzt auch nur ein Zwischenfazit abgeben:
    Hier dauerhaft leben? Auf gar keinen Fall!
    Sollte man es besuchen? Definitiv, 7 bis 10 Tage reichen vollkommen aus.
    Vieles hier ist gigantisch gut. Die sicherste Stadt der Welt besticht durch eine selten gesehene Sauberkeit und absolut disziplinierten Menschen.
    Wirklich keiner benimmt sich hier auch nur ansatzweise blöde. So gar keiner. Nicht ein Einziger.
    Liegt vielleicht auch daran das eben auch fast alle durchgängig auf ihr Handy glotzen. Die laufen auf der Straße, halten das Handy auf Augenhöhe und spielen irgendein Spiel... Home of the Smombies (Short für Smartphone Zombies).
    Wenn das die Zukunft ist dann sage ich jetzt schonmal das ich den Atomkrieg der Supermächte vorziehe.
    Very convenient hingegen ist die exklusiv in HK genutzte Octopus Card. Mit dieser multifunktionalen Karte bezahlst du nicht nur im Bus oder in jedem Supermarkt, nein auch der Zutritt zu deinem Gebäude ist damit möglich. Also wirklich eine Karte für Alles.
    Aber 8 Millionen Menschen auf einem Haufen, das ist einfach nur anstrengend. Ich möchte mir gar nicht vorstellen was passieren würde wenn das 8 Millionen Deutsche mit kurzer Lunte oder gar 8 Millionen heißblütiger Italiener wären... Bürgerkrieg vorprogrammiert.

    Und ich brauche auch ne Pause. Zum Glück findet Judy die einzig verbleibende echte deutsche Kneipe. Bitburger Bier, Birkenhof Schnaps, Currywurst-Pommes, Schnitzelbrötchen. Das klingt doch genau nach meiner Kragenweite!
    Jochen ist auch ein echter Deutscher und wir haben nicht nur coole Gespräche sondern auch noch leckeres Essen.
    Nächste Woche bringe ich Schwiegervater in Spe hierher, so leicht kann ich sonst nirgendwo Punkte sammeln 😁

    Anbei auch ein paar Bilder von gestern. Da waren wir zum Dinner bei Freunden eingeladen. Der Ehemann hatte so eine Angst, daß ich das chinesische Essen nicht mag, das er extra nochmal heimlich losgefahren ist um Knax Gurken, Käse und Schinken zu kaufen 😂 So goldig.
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  • Fancy Brunch

    22. februar, Hong Kong ⋅ ⛅ 24 °C

    Und weiter geht's 🙂 Nächster Brunch, teilweise neue Freunde teilweise kenne ich sie schon.
    Wir sind in einem schicken Hotel zum Brunch. Die Speisekarte liest sich schonmal gut.
    Das gesamte Essen ist ziemlich fancy angerichtet und zubereitet. Das Ambiente gehoben. Hoffentlich tropft mir nichts von der Einhorn-Vinegrette auf meine Pierre Versace Krawatte...
    Neben der Cocktailbar legt eine DJane echte geile 90er auf die alle ein paar bpm runtergemixt wurden, schon sehr cool.
    Die Leute alle wieder super nett und heute ist auch ein New Zealander dabei mit dem ich mich super unterhalten kann. Mit dem chinesisch das klappt immer noch nicht so ganz.
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  • Auf der Suche nach Natur

    21. februar, Hong Kong ⋅ ☀️ 22 °C

    Judy beantragt heute ihren chinesischen Ausweis. Der ist ja noch in den vom Feuer betroffenen Häusern und im März wollen wir ja mal ne Woche nach China.

    Das heisst für mich Zeit etwas rumzuschlendern. Ich finde auf maps einen Weg dem ich etwas folge. Schön am Wasser entlang. So richtig Natur ist es trotzdem noch nicht aber trotzdem entspannend.Læs mere

  • Hong Kong Impressionen

    19. februar, Hong Kong ⋅ ☀️ 20 °C

    Die letzten Tage sind geprägt von vielen Treffen zum Dinner. Es ist chinesische Neujahrswoche.
    Ich lerne viele von Judys Freunden und Familie kennen. Dabei gibt es dann noch einige kulinarische Entdeckungen, wie z. B. das schwarze tausendjährige Ei

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tausendjährige_Eier

    Zudem stöbere ich noch etwas im chinesischen Amazon. Da findet sich vieles zum Bruchteil des Preises in Europa. Und auch einige echt skurrile Dinge, siehe Fotos 😂
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  • Hong Kong, Tag 2

    16. februar, Hong Kong ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach dem Flower Market geht's noch kreuz und quer durch die Stadt.
    Wie fahren Tram, das älteste Fortbewegungsmittel in HK.
    Mitten ins "Central". Judy zeigt mir ihre ehemalige Arbeitsstätte als Bankerin.
    Dann geht's weiter mit der Fähre nach Tsim Sha Tsui. Eine Gegend rundum den Hafen.
    Und dann weiter mit der U-Bahn nach Mongkok. Das ist eine Fußgängerzone mit Markt und jeder Menge Local Food. Für uns gibt es Taube (ist man hier auch sehr gerne) und ein paar weniger exotische Gerichte.
    HK ist krass und eine völlige Reizüberflutung. Dazu eine höhere Dichte an Wolkenkratzern als New York. Nicht mein Ding diese ganzen Häuserschluchten und Menschenmassen. Außerhalb auf den Inseln soll man ruhiger und schöner wohnen verrät mir Judy. Sie ist seinerzeit jeweils 1,5 Stunden zur Arbeit gefahren, dann 12 Stunden gearbeitet und wieder 1,5 Stunden zurück.
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  • Flower Market

    16. februar, Hong Kong ⋅ ⛅ 25 °C

    Hier ist ja gerade Neujahr. Das Jahr des Pferdes beginnt.
    Dazu deckt man sich traditionell mit Blumen ein. Die bringen Glück und Reichtum.
    Dazu besuchen wir Hong Kongs größten Markt. Irre was es hier alles gibt. Hoch im Kurs stehen Mandarinenbüsche und Kirschblüten. Aber auch einige andere Blumen sind gerne genommen.
    Dazu gibt es eine Snackmeile mit allerlei das ich nicht kenne.
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  • Hong Kong

    13. februar, Hong Kong ⋅ 🌙 19 °C

    Judy's Hometown. Da ihre Eltern derzeit noch übergangsweise in einer Art Studentenwohnheim untergebracht sind ziehen wir in das im Aufbau befindliche Apartment. Ziemlich außerhalb.
    So lerne ich heute ihre Eltern kennen und wir verbringen ansonsten die Zeit eigentlich nur im Bus und der Bahn. Die sind genau wie in Thailand völlig unterkühlt.
    So langsam reichts dann eigentlich mal mit Stadtleben aber wir werden noch bei der Fertigstellung und Einrichtung der Wohnung helfen.
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  • Skybar

    12. februar, Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Zum Abschluss geht's nochmal in eine Skybar. Zweithöchstes Gebäude der Stadt.
    52. Stock im Bitexco Financial Tower.
    Das höchste Gebäude Landmark 81 wäre zu Fuß nicht zu erreichen und dieses hier ist nur ein paar Schritte vom Hotel weg.

    Nach diesem gemütlichen Tag heißt es morgen wieder einmal Reisetag und Tschüß Vietnam. Next Stop Hong Kong 🙃
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  • Deutsches Essen 🇩🇪 🍖🍺 🥔

    11. februar, Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Was vermisse ich an Deutschland?
    Das ist schnell beantwortet:
    Freunde, die ich an einer Hand abzählen kann (Ihr seid die Besten!) und deutsches Essen!

    Für Zweites kann heute nach 5 Monaten Abstinenz endlich Abhilfe geschaffen werden. Hier gibt es ein deutsches Restaurant! Wir bestellen die Platte für 4 Personen. Ganz einfach weil da alles drauf ist: Schnitzel, Haxe, Bratwurst, Bockwurst, Roulade, Klöße, Spätzle, Bratkartoffeln, Sauerkraut, Rotkraut und Soße.
    Alles richtig gut, erstaunlich.
    Natürlich schaffen wir nicht alles aber so gibt es morgen halt noch einen leckeren Snack zum Mittag 🙃
    Begleitet wird das Ganze von deutscher Volksmusik (Das ist Waaahnsinn...) und von leckerem Weihenstephan Hefeweizen.
    Der Weißwein vom Schloss Johannisberg bei Wiesbaden ist leider aus.
    Jägermeister zum Abschluss. Kümmel gibt's auch keinen.
    Somit bleiben am Ende über 90% Authentizität übrig. Geil!
    Das hat gut getan.

    P.S. Anbei noch ein paar Impressionen des Tages
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  • Cu Chi Tunnel

    10. februar, Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute geht's ans Eingemachte. Es wird ein bewegender Tag werden...
    Wir besuchen die originalen Schlachtfelder rundum die Cu Chi Tunnel nahe der kambodianischen Grenze.
    Unser Tourguide Toni macht einen unfreundlichen ersten Eindruck. Verstehen werde ich ihn erst im Laufe des Tages. Auf der fast 2-stündigen Busfahrt erzählt er viel von Politik, den Begehrlichkeiten von Staaten und von Krieg.
    Jeder kennt den Vietnam Krieg aber Vietnam war von 1900 bis 1999 ganze 95 Jahre im Krieg, unvorstellbar.
    Toni ist 36 Jahre alt und erst seit 3 Jahrzehnten herrscht in Vietnam Frieden.
    Vietnam liegt geopolitisch brisant an der Eastsea. Wo? Noch nie gehört? Wir auch nicht. Heißt auf Googlemaps auch sehr oft südchinesisches Meer. Je nachdem ob das Handy in China produziert wurde oder nicht. Eine sehr sehr wichtige Handelsroute, deren Kontrolle immer wieder Anlass zum Angriff auf Vietnam war.
    Unter Vorwänden natürlich.
    Die Usa wollten offiziell ja nur helfen den bösen Kommunismus zu vertreiben. In einem 26000km entfernten Land mit dem man so gar keine Vergangenheit teilt. Wie nett oder?
    Ähnlich Venezuela im Moment. Der böse Drogendiktator muss weg. Da kann die Usa helfen.
    Am Öl liegt das nicht.
    In Nigeria wollen die Usa auch bald helfen.
    Da werden ja Christen abgeschlachtet.
    Am Öl liegt das nicht.
    Ach ja, und der Iran, das böse Mullah Regime. Hilfe von den Usa? Na logo, die helfen gerne.
    Am Öl liegt das nicht.
    Nur bei Grönland hat man irgendwie nix gefunden. Die bösen Pinguine? Gibt's da nicht, nur Eisbären.

    In Vietnam endet die Hilfe nach 13 Jahren Krieg. 300 Millionen toten Vietnamesen. Nur 58000 toten GI's.
    Der Einsatz des genveränderdem Entlaubungsmittel Agent Orange fiele heute sicherlich unter Kriegsverbrechen. Ebenso der Einsatz von Napalm.
    Toni's Großvater und auch sein Vater kämpften beide im Vietcong und beide bekamen Agent Orange ab.
    Toni zeigt uns seine Missbildungen, die über die Genveränderung seines Vaters bei ihm aufgetreten sind. Mit Tränen in den Augen erzählt er uns, daß auch sein Sohn darunter leidet.
    Über Generationen wurden hier Menschen geschädigt.
    11 Trillionen Dollar hat dieser Krieg die Usa gekostet. Und was wurde gewonnen?
    Trotz der absoluten militärischen Überlegenheit und dem Soldatenverhältniss von über 4 zu 1 zum Vietcong konnten die Usa den Krieg nicht gewinnen.
    Robust und zäh seien die Vietnamesen. Noch nie hätten sie aufgegeben.
    Ganz offensichtlich wenn wir uns ansehen mit was für Waffen und Mitteln gekämpft wurde.
    Konnte man sich an der Oberfläche nicht mehr verstecken (Agent Orange) grub man sich in den Untergrund 280km lang, auf 3 Etagen. Mindestens 12m tief. Die Hacken dafür aus Bombensplittern und Bambusrohr gefertigt. Bomben der B52 Bomber kamen nur 8m tief.
    Alle Tunnel sind noch erhalten und werden auch instand gehalten. "Nur für den Fall" sagt Toni.
    Wir probieren einen für Touristen erweiterten Eingang. Ich schleife sowohl mit den Hüften als auch mit den Schultern, passe aber gerade noch durch.
    Ebenso durch den um 20cm in der Höhe und 20cm in der Breite erweiterten 100m langen Touri Tunnel. Danach folgt ein originaler Tunnel. Ich passe. Judy absolviert auch diesen erfolgreich.
    Der durchschnittliche Vietcong Kämpfer wog 47kg, exakt Judy's Gewicht. Der durchschnittliche GI 76kg, ich 86kg.
    Die jüngste Kämpferin war gerade mal 11 Jahre alt und lebt noch heute. Toni kennt die mittlerweile über 70 jährige persönlich.
    Insgesamt kämpften über 30tsd Frauen bei den Vietcong. Warum? Ganz einfach, es gab nicht mehr genügend Männer.
    Tief beeindruckt und bewegt verstehen wir Vietnam und die Menschen hier nun etwas besser.
    Morgen geht's ins Kriegsmuseum in Saigon für weitere Einblicke.

    150tsd Tonnen wurden an Bomben auf Vietnam geworfen. 3x mehr als im zweiten Weltkrieg. 60% Blindgänger.
    Das Aufräumen und beseitigen dauerte 17 Jahre nach Kriegsende.

    Fun Fakt: Alle Länder, die die Usa im Vietnam Krieg unterstützt haben zahlen hier noch heute für ihr Visa.

    Toni's originale Worte: Wir versuchen zu vergeben aber wir werden nie vergessen.
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  • Sai Gon - Ho Chi Minh

    9. februar, Vietnam ⋅ ☀️ 31 °C

    Letzter Stop in Vietnam ist Sai Gon. Heißt heute (seit 1976, meinem Geburtsjahr) Ho Chi Minh nach dem Nordvietnamesischen Stastschef.
    Größte Stadt Vietnams mit ca. 10Mio Einwohnern.
    Und so ist es wieder ein ganz schönes Gewusel hier.
    Uns bleibt noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel. Ehemaliges Postamt, Notre Dame, Ben Than Markt.
    Futtern tun wir heute mal amerikanisch in Eddie's Diner. Mac 'n cheese, Nuggets, Pastrami Sandwich, Burger, Strawberry Cheesecake Milkshake.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ho-Chi-Minh-Stadt
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  • Drachenbrücke

    7. februar, Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir in Deutschland können ja nur Brücken die zusammenbrechen. Hier in Vietnam sehen die phänomenal aus. Licht, Feuer, Wasser. Alles da.
    Von Freitag bis Sonntag gibt's um 21Uhr immer eine kleine Show zu der die Brücke für Fahrzeuge gesperrt wird.
    Wir waren eine halbe Stunde früher da und haben an der Promenade fast keinen Platz mehr bekommen...
    Auf jeden Fall cool das mal mit anzusehen 👍
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  • Marble Caves

    7. februar, Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Wetter soll heute super sein. Also Roller gemietet und ein bisschen rum gedüst. Auf den Berg auf den wir wollen kommen wir nicht rauf. Von beiden Seiten für Automatic Roller gesperrt wegen 18% Steigung/Gefälle.
    Auf dem Weg kommen wir aber an einer Schutzpatronin für die vielen Fischer hier vorbei. Eintritt frei und sehr ansehnlich. Einige Affen bieten zudem ne lustige Show.
    Danach geht's in die andere Richtung zu den Marble Caves. Ganz schmaler Eintritt von 2,50€ für beide zusammen. Ziemlich spannend und ein schöner Zeitvertreib.
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  • Da Nang Golden Bridge

    6. februar, Vietnam ⋅ ☀️ 19 °C

    Haben wir NICHT gemacht. Warum nicht, sieht doch cool aus?
    Ja schon, aber die Rezensionen auf maps sprechen eine eindeutige Sprache.
    Teil eines nicht sehr aufregenden aber dafür teuren Freizeitparks ist sie gar keine echte alte Brücke sondern nur ein Nachbau.
    Zudem wohl völlig überlaufen und nur für ein Foto gut. Dafür 3 Stunden Fahrt und 110€ Eintritt?
    Ganz sicher nicht...
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  • Da Nang

    6. februar, Vietnam ⋅ ☀️ 25 °C

    Endlich wieder Sonne! Und gutes Wetter.
    Da Nang macht einen guten und entspannten ersten Eindruck.
    Wenngleich auch Da Nang eine Touristen Hochburg mit so einigen Bettenbunkern ist.
    Nachdem wir unsere Wäsche gewaschen haben schlendern wir mal die Promenade und ein paar Seitenstraßen ab. Dabei kommen wir an dem größten und krassesten Seafood Restaurant vorbei das wir je gesehen haben. Unzählige Becken mit Fischen, Muscheln, Schnecken, Hummern, Krabben usw bieten eine frische Auswahl per Kilogramm. Teilweise sind die Krabben einen halben Meter groß, echt irre.Læs mere

  • Letzter Tag Hanoi

    5. februar, Vietnam ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir schlafen erstmal aus und suchen uns dann ein Café zum Frühstücken. Ganz gut. Danach steht uns erstmal der Sinn nach Faulenzen und erst abends gehen wir noch in ein Restaurant das uns empfohlen wurde. Sehr lecker. Gehört allerdings einem Australier. Also kein vietnamesisches Essen.
    Die Luft ist heute sehr dick. Also nicht zwischen Judy und mir, sondern wegen dem ganzen Smog. Ständiger Hustenreiz.
    Wir sind froh Hanoi morgen verlassen zu können und werden weder wiederkommen noch können wir es guten Gewissens empfehlen.
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  • Halong Bay

    4. februar, Vietnam ⋅ ☀️ 20 °C

    Früh morgens geht's wieder mit nem Taxi durch den Verkehrsdschungel zum Treffpunkt unserer heutigen Tour. Danach weitere 2,5 Stunden bis relativ nahe an die chinesische Grenze zur Halong Bay. Unesco Erbe.
    Schon am Hafen werden wir mit authentischer vietnamesischer Volksmusik empfangen (Video 1, wer erkennt's 😂)

    Und es ist auch richtig schön! Unser erster Stopp führt uns zu einer Höhle. 1km lang.
    Danach geht's weiter zu einer kleinen Bucht, die ebenfalls nur per Kanu oder kleiner Gondoliere zu erreichen ist.
    Direkt vor uns legt sich ein indisches Pärchen, beim Einsteigen ins Kanu, komplett ins Wasser 😂
    In der Bucht sehen wir ein paar Affen.
    Nach soviel Anstrengung gehts erstmal in die Sauna an Board, geil...
    Später in den Jakuzzi.
    Dann noch einen Abstecher zu einer Insel (Ti Top) mit Aussichtspunkt. Anstrengend, aber schicker Rundumblick.
    Alles, wirklich alles ist total überlaufen. Ich dachte Vietnam ist das Thailand vor zehn Jahren. Kannste vergessen...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Halong-Bucht
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