• „Straßen“

    Dec 4–5, 2025 in Guinea ⋅ 🌙 26 °C

    Wir fahren weiter, es geht weiter über die Routen die Navigationsapps als normale Straße darstellen. Für die Einheimischen scheint es normal, sie fliegen hier über die Off-Road Strecke egal was für ein Auto oder auch LKW. Häufig fragen wir uns wenn uns ein 40T LKW oder ähnliches entgegenkommt, wie es möglich sein soll das er die selbe Strecke fährt. Die Landschaft ist Atemberaubend, alles ist Grün, immer wieder sehen wir im mitten von Wäldern, Bergen und Palmen Wasserfälle. Gepaart mit dem Roten Sand ein Traumhaftes Bild es fühlt sich unbeschreiblich an selbst mit dem eigenen Auto durch diesen Dschungel zu fahren. Immer wieder sieht oder hört man die Affen in den Bäumen rum springen. Wow.
    Wir durchfahren immer wieder kleine Orte für die diese „Straße“ die einzige Verkehrsanbindung ist. Die Leute sind weiterhin super nett und freundlich. Roller und Mopeds fahren hier in unzählbarer Menge rum. Normale Taxis gibt es hier nicht, es heißt Moto Taxi, ein Mann auf einem Moped mit einer Warnweste an. Die Passagier Anzahl kann von 1-4 variieren. 😂
    Heute haben wir einen Beifahrer Wechsel gemacht, ich bin mal ein paar Stunden mit Jakob gefahren.
    Plötzlich der Funkspruch von Malte aus dem Pajero: „irgendwas ist komisch, ich halte an“ 10 Meter vor einem kleinen Dorf bleiben wir liegen. Ein Spurarm der Hinterachse ist gebrochen, das heißt der betroffene Reifen wird nicht mehr in Position gehalten und lenkt wohin er will. Mal wieder gut das wir auch diese Teil dabei haben. Das Teil ist schnell getauscht und die Tagesatraktion ist damit für die Kinder aus dem Dorf auch gegeben. Nach 30 Minuten kann es weiter gehen. Gegen Abend haben wir uns einen Schlafplatz ordentlich abseits der Straße, im nichts raus gesucht. Garnicht so einfach eine Fläche zu finden wenn alles zugewachsen ist, aber wir finden was und bauen noch bevor es dunkel wir unser Zelt auf. Beim Essen schauen wir heute mal wieder einen Film.
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