Paradies
Dec 5–6, 2025 in Guinea ⋅ ☀️ 29 °C
Weiter geht es Richtung Télimélé, eine Stadt auf dem Weg nach Conakry (Hauptstadt).
Hier tanken wir auf und kaufen etwas ein, ein Supermarkt gibt es hier nicht also suchen wir uns alles auf dem Markt zusammen. Wir sind erschrocken über die Preise (4 kleine Kartoffeln 1€) wir erfahren aus dem Internet, das es normal sei, das es in Guinea teuer ist.
Viel finden wir nicht aber wenigstens die Basics können wir besorgen, Zwiebeln, Kartoffeln, Brot, anderes Gemüse Cola und Wasser. Selbst Wasser bekommen wir anders als bisher überall nicht mehr in 5L Flaschen sondern nur noch 1,5L. Das heißt unseren Wassertank füllen wir hier nicht auf, wir kaufen nur einige Flaschen zum trinken.
Wir fahren weiter und wieder in den Wald hinein, immer wieder sehen wir Frauen und Kinder die sich und ihre Klamotten am Fluss waschen. Viele tragen auch einen 20L Kanister Wasser vom Fluss ins Dorf, meistens auf dem Kopf.
Wir beschließen am nächsten Fluss wo wir keine Menschen sehen unser Brauchwasser aufzufüllen.
Das Wasser behandeln wir mit Chlor Pulver und nutzen es zum duschen und für den Abwasch.
Die Landschaft bleibt unverändert Traumhaft und die Straße gleichen weiterhin einem Off-Road track. Es macht Spaß hier zu fahren auch wenn es langsam anfängt etwas zu nerven. Das ständige beschleunigen und abbremsen sowie die permanente 120 prozentige Aufmerksamkeit und das poltern des gesamten Autos sind auf Dauer extrem anstrengend.
Plötzlich sehen wir in der Ferne in mitten der wunderschönen Dschungelartigen Landschaft einen Großen Stausee.
Nach etwas Googeln finden wir heraus, das es sich um einen neuen Stausee handelt. Er existiert erst seit 5 Jahren, weshalb er auch auf der Karte von dieser App noch nicht bekannt ist. Der See wurde durch Chinesen finanziert und angelegt. Chinesen sind in großen Teilen Afrikas „Hauptsponsor“ für Infrastruktur, das Interesse der Chinesen ist hierbei laut unseren Recherchen häufig auf die Rohstoffe des jeweiligen Landes zurückzuführen. In Guinea ist China scheinbar in dem Abbau von Aluminiumoxid verwickelt.
Wir finden am See neben einer Schule in einem kleinen Dorf einen Schlafplatz. Schätzungsweise begleiten uns etwa 40 Kinder bei der Suche nach dem richtigen Platz. Sie beobachten uns bei Aufbau des Dachzelts und beim schwimmen im See sowie beim umziehen danach.😂😂
Dabei bleiben Sie respektvoll und immer auf etwa 10 Meter Abstand, für uns somit ok. Sobald es anfängt zu dämmern ruft eine Person aus dem Dorf und alle Kinder ziehen ab. Wir lassen den Abend mit einem Lagerfeuer gegen die Mücken gemütlich ausklingen.
Ein echtes Paradies welches wir hier gefunden haben, Traumhaft.
Das Dorf in dem wir uns befinden ist übrigens eines von etwa 100 Dörfern welche beim anlegen das Sees umgesiedelt wurden. Diese Dörfer wurden von den Chinesen erbaut und sind auf der Satelliten Ansicht durch ihre Afrika untypische Struktur klar zu erkennen.Read more











Traveler
🥹🥹🥹
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Tolles Shirt😂