• Sierra Leone

    13–14 dic 2025, Sierra Leone ⋅ ☁️ 28 °C

    Es geht endlich raus aus Conakry, wir kämpfen uns aus den Großstadt Wusel auf die Landstraßen in Richtung Sierra Leone 🇸🇱.
    Das erste Englischsprachige Land für uns auf dieser Reise. Schon an der Grenze ist es deutlich einfacher. Nicht nur können wir uns endlich vernünftig verständigen, auch ist es jetzt möglich mit scherzen im Gespräch zu harmonieren. Es macht direkt mehr Spaß und man weiß was die Person gegenüber von einem will.
    Am letzten Checkpoint der Grenze verstehe ich mich super mit dem Soldat während Malte die Straßengebühren von etwa 20 Euro für das ganze Land bezahlt.
    Nach der Grenze fahren wir in Richtung Freetown, die Straßen sind direkt viel besser und wir kommen somit zügig voran. Ganz bis Freetown schaffen wir es nicht, also suchen wir uns mal wieder in einer unserer Apps für Schlafplätze ein Platz etwas abseits der Straße raus.
    Wir fahren durch dichtes Gestrüpp, gerade mal breit genug für ein Moped. Am Ende befindet sich eine Freifläche auf der wir unser Camp aufschlagen. Beim Aufbau kommt ein Mann mit einer Machete vorbei, er ist einfach nur interessiert und verschwindet wieder im Gebüsch. Ein paar Minuten später taucht er wieder auf und will uns Orangen verkaufen. Das hier Leute einfach im Gebüsch mit Macheten rum laufen ist völlig normal, wir haben uns schon dran gewöhnt.
    Während ich in meinem Stuhl alleine neben dem Auto Sitze, tauchen im Dunkeln etwa 10-15 Jungs auf. Erstmal ein bisschen verwundert laufe ich ihnen ein paar Schritte entgegen und begrüße sie nett. Schon wieder ist es praktisch sich auf Englisch verständigen zu können. Sie sind aus dem nächsten Ort und haben uns beim hineinfahren beobachten. Sie erkundigen sich nur was wir machen und wir führen ein kurzes Gespräch in dem wir über unser Auto unsere Herkunft und unsere Route sprechen. Anschließend verabschieden sie sich von uns und wünschen uns eine ruhige Nacht.
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