• Yamoussoukro

    27–28 dic 2025, Costa d’Avorio ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir verlassen unseren Schlafplatz am Teich direkt nach dem Frühstück.
    Es geht weiter in Richtung Yamoussoukro die Politische Hauptstadt der Elfenbeinküste. Die Straßen sind gut und wir kommen schnell voran. Auf dem Weg machen wir halt an einem Restaurant an der Straße. Leider wieder Fast Food , alle Restaurants die nicht nach Lebensmittelvergiftung oder Dünnschiss aussehen sind leider Fast Food und nichts Lokales. Es tut mir leid das so zu sagen aber mit einem empfindlichen Magen muss man hier echt aufpassen. Die Lokalen Restaurants sind einfach am Straßenrand und haben meist keine richtige Küche, keine Spül Möglichkeiten bis auf einen großen Eimer braunes Wasser. Auch ein Kühlschrank ist meist nicht vorhanden. Für uns also immer ein Risiko welches wir gut abwägen müssen.

    Während wir draußen auf unsere echt nicht leckere Pizza warten, können wir unseren Augen nicht trauen wo wir mittlerweile zum sechsten mal auf dieser Reise den Gelben Afrikabus sehen. Das erste mal haben wir ihn in der Westsahara gesehen. Mittlerweile kennen wir einige von ihnen schon etwas besser und haben auch schon Nummern ausgetauscht.
    Es ist echt immer wieder erstaunlich wie „viele“ Leute wir sehen die, die selbe Route fahren und das man sich immer wieder sieht ist auch schon fast normal. So sagen wir beim verabschieden mit den meisten Leuten immer, bis bald.

    Die Stadt hat Riesen Straßen und wenig Autos, viele Freiflächen in der Mitte der Stadt sind unbebaut. Die großen Straßen sind teilweise unbenutzt und schon wieder herunter gekommen. Es scheint etwas wie eine Stadt die jemand groß gemacht hat oder machen wollte. Als wäre alles einst neu gebaut worden und dann verfallen.
    So ist es auch finden wir später heraus, der erste Präsident der Elfenbeinküste hat sein Heimatort welcher damals 500 Seelen groß war zur Hauptstadt gemacht. Diese Hauptstadt besteht bis heute und auch einige beeindruckende Gebäude sind aus seinem Ursprung aber darüber morgen mehr. Sehr beeindruckend was man mit genug Geld und Macht hier erreichen kann.
    Gut für uns, wir finden mitten in der Stadt auf einer verlassenen Straße einen Platz wo wir Campen können.
    Eine halbe Stunde später fährt ein Defender und ein Toyota Landcruiser über die selbe Straße. Schon wieder sehen wir Reisende die wir zuvor auch schon gesehen haben was ein Zufall. Ein Spanier ein Franzose und ein Zyprer, sie stellen sich zu uns. Wir tauschen uns etwas aus, zum Abendessen gibt es heute Papaya und Ananas die wir zuvor am Straßenrand gekauft haben.

    An dieser Stelle wünsche ich jedem der das hier Liest einen guten Rutsch ins neue Jahr 🎆🎇🍾
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