Ganz nah am Chimborazo
Aug 10–13 in Ecuador ⋅ ⛅ 5 °C
Eigentlich wollten wir noch eine Tour am Cotopaxi machen ... wir treffen Yannik und Eva auf dem Parkplatz zum Parkeingang, große Freude ❤️ ... es ist Sonntag ... ganz schön viel los ... kurz nach'm Parkeingang staubigste rumpelige Schotterpiste ... wir quälen uns einige Kilometer mit vielen anderen hinauf, bis wir dann weiter oben schon die Schlange zum Parkplatz der Hütte sehn, die noch 500 m höher liegt ... ... und kehren um 😑. Zu viel Autos, zu viel Staub ...
Am nächsten Morgen fahren wir dann lieber weiter Richtung Chimborazo und installieren uns erst mal in San Juan im Castillo de Altura, einer Finca mit ganz vielen Kühen, mit Zimmern und kleinem Campingplatz, auf der man z.B. auch Melken lernen kann 😏. Das lassen wir uns aber ausnahmsweise entgehen und machen nur einen kleinen Spaziergang durchs Dorf. Der Host Juan und sein Vater Juan sind so gastfreundlich und herzlich und willkommen-heißend, wir fühlen uns sehr besonders wohl dort!
Der nächste Tag ist ein abenteuerlicher Ausflugtag. Der Chimborazo mit seiner Höhe von 6.263 m bietet schon wieder die Gelegenheit zu einem Perspektivwechsel:
Er ist nicht nur der höchste Berg Ecuadors, sondern seine Spitze ist der Punkt der Erde, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist – der Ort, an dem man der Sonne näher sein kann als von jedem anderen Berg der Welt, einschließlich Mount Everest. Nice to know ... die Erde ist zwar keine Scheibe, aber auch keine kugelrunde Kugel ... ist doch a bissl gestaucht und am Äquator bissl dicker 🫨.
Ein guter Tipp für einen Besuch des Chimborazo lautet: früh anreisen, unabhängig von der Jahreszeit, der Berg ist auch bei den Ecuadorianer:innen ein beliebtes Ausflugsziel. Also 6 Uhr aus den Betten, einen Kaffee zum Wachwerden und los geht's.
Die Straße zum 'Reserva de Producción de Fauna Chimborazo' (Eingang zum Nationalpark auf 4.200 m) ist zwar löchrig, aber zunächst mal kein Problem ... nur das letzte Stück der Einfahrt ist für unseren Seven wegen gerölliger Steilheit schon eine Herausforderung, irgendwie zieht er gar nicht so richtig (näheres zur wahren Ursache im nächsten Footprint ... hier führen wir's noch auf die Höhe zurück).
Und es soll noch ca. 7 km auf einer Wellblechpiste auf eine Höhe von 4.800 m so weitergehen. Zum Glück gibt es Anbieter mit Jeeps, die eine Fahrt für gutes Geld mit zwei Stunden Aufenthalt anbieten. Da steigen wir spontan um und lassen uns aufs Refugio Carrel (4.800 m) kutschieren, um von dort zum Refugio Whymper (5.045 m) aufzusteigen - eine sehr richtige Entscheidung, wie wir dann angesichts der Strecke feststellen ...
Zum Glück sind wir schneller wieder unten, als uns die High Altitude Sickness (Höhenkrankheit) erreichen kann, aber gespürt haben wir den schnellen Anstieg schon seehhr deutlich 😵💫. Aber so viele Körner es gekostet hat, so beeindruckend war es auch. Der Aufstieg hat uns ein bisschen an unsere letzte Nepaltour rund um den Manaslu erinnert ... und die war auch sehr, sehr schön 🤩.Read more





















Traveler
Richtig stark ihr Zwei! 😎
TravelerHab ganz schön gekeucht ... bisschen zu schnell für gescheite Akklimatisation 😵💫
Traveler
👍🥂sitze mit Lis in der Alten Wache in Freiburg , also plattes Land im Vergleich
TravelerDa lässt sich gut Weinchen trinken 😜🥳