• On a réussi!

    June 26 in France ⋅ ⛅ 24 °C

    Nantes nach St. Nazaire

    Punkt 10 Uhr sind wir auf der Ile Nantes bei den berühmten Maschinentieren. Und für alle, die das lesen und ein bisschen Kind, Jules Vernes in sich tragen, technikaffin sind. Es ist Pflicht. Riesige mechanische Tiere in Phantasieausführungen in dieser Traum- und Phantasiewelt einer ehemaligen Werft können nur begeistern. Wo andere Communities 1000e Wohnungen hingepflanzt hätten, gibt es hier ein Museum für die Hakler und damit Gestalter der Stadt, Experimentierorte, Plätze zum Aushängen... Nantes ist sehr kohärent sich als Ort der Technik und Phantasie zu zeigen. "Industrial" ein Lebensstil.

    Mühselig klamüseln und lavieren wir uns durch die Megabaustelle der neuen Straßenbahnen wieder auf die richtige Fährte. Eine kleine detour meinerseits kostet uns eine halbe Stunde und bringt Kilometer 🤣.
    Dann rollen wir dem Meer, dem Atlanik entgegen.
    Unser letzter Radltag.

    23 Grad hat es in der Früh gehabt und wir fühlen uns wieder "normal". Es ist herrlich!

    Die Gegend und Orte sind deutlich anders als vor Nantes. Man spürt die Nähe des Ozean deutlich. So geht es auf und ab durch hübsche Orte. Eine lustige abwechslungsreiche Fahrerei. Der Gegenwind wird immer mehr und ich hab in Brigitte eine verlässliche Mauer.
    Unsere Räder sind inzwischen so grauenvoll verstaubt, dass meine Schaltung nur mehr kracht und knirscht. Oft ist feinkorniger Schotter, fast schon fester Sand der Belag und alles ist staubig. Die Taschen von Brigitte komplett grau.

    In einem Super U versorgen wir uns mit einer Jause und schnabulieren sie an der Loire in "Pembœuf". Jetzt haben diese Namen eine Bedeutung. Bei der Planung bleiben sie als Wegpunkte haften. Leer. Da weiß ich nur... es sind nur mehr ca. 15 km zum Meer...

    "Unsere" Brücke kommt in Sicht. Dann Brevins les Pins. Wieder so ein Name. Er ist das Ende der Komoot Tour. Des offiziellen Loireradwegs. Wir haben es geschafft. Schon ist es schwierig zu rekapitulieren welcher Ort auf welchen folgte. Von vielen Kilometern sind nur ein paar eindrückliche geblieben.
    Die einzelnen Tage verschwimmen zu einem Gesamterlebnis.

    Für uns geht die Reise ein Stückchen weiter nach St. Nazaire. Über die berühmte Loirebrücke. Ca. 4 km lang, 5,6% Steigung war sie 1975 bei der Eröffnung die Schrägseilbrücke mit der weltweit größten Stützweite von 400m . Der PendlerVerkehr wird in der Früh Richtung Norden mit 2 Streifen, abends nach Süden mit 2 Streifen reguliert.

    Glücklich, verschwitzt und staubig empfängt uns unser Host Im Appartement.

    Abends gehen wir zu Fuß 🏃‍♂️‍➡️🏃‍♂️‍➡️ feiern an den Strand. Es ist so cool weil es einfach so lange nicht finster wird.

    Jetzt stehen ein paar Tage Kontemplation vor uns. Mal sehen was wir damit anfangen.
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