Lange schlafen, den Körper ein bisschen runterholen im kühlen Appartement und etwas anschauen...
Nantes, die Stadt Jules Vernes, die Stadt an der Loire wo Gezeiten einen Fluss prägen. Die Stadt der Studenten. Die Stadt der verrückten Projekte. Hier werden auf einmal 3 neue Straßenbahnlinien gebaut. Die halbe Stadt ein Maulwurfshaufen. Und alle sind geduldig und glücklich damit.
Erst spät nachmittags wagen wir uns hinaus. Es ist unmenschlich heiß.
Die Ausstellung "Les machines d'ile" hat heute wegen der Gluthitze geschlossen. Das verschieben wir auf morgen vormittag.
Na gut. Wir radeln ein bisschen im glühenden Wind herum ins Centre Ville.
Obligatorischer Blick auf und in die Peter und Paul Kathedrale, Umrundung des Schlosses der Bretagnen, Keksfabrik LU, Passage Pommeray. Einfach schlendern und schauen.
Ich hab ein bisschen Kulturschock nach diesen vielen Tagen am Land und kleinen Städtchen. Viele bettelnde Menschen, jung, weiß, lungern herum oder baggern jeden an.
Fast alle haben einen Hund. Arm dran in der Hitze, beide.
Viel Spaß macht das ganze nicht, es ist eher "Pflicht" und Neugier. So viel gäbe es hier zu entdecken, dieser eigene Witz, der sich in den Statuen zeigt, die Empathie und Wahrnehmung der eigenen Geschichte, z.B. gibt es ein Mahnmal gegen die Sklaverei oder natürlich das Geburtshaus Jules Vernes.
An einem der vielen belebten Plätze trinken wir ein Bierchen.
Inzwischen ist die Sonne untergegangen, das ist hier nach 22 Uhr und die Stadt gleicht einem Bienenstock. Die Quais und Avenues entlang der Loire wurln, unzählige Kinder und Erwachsene spielen in einem Brunnen.
Nantes bleibt so wie Blois, Saumur, Tours und Angers als offener Punkt für einen 2. Anlauf über. Vielleicht im Winter 😂😂😂Read more
Traveler
Würde für uns auch passen 🤣🤣
Traveler
😂