• Und der letzte Tag... von Motovoun nach Poreč

    September 18 in Croatia ⋅ ☁️ 22 °C

    Die schwerste Entscheidung wenn man eine Gruppe leitet ist wie man es schafft möglichst nicht nass zu werden. Die vermaledeiten Apps verführen zu dunklen Prognosen. Alle sind unterschiedlich. Jeder ein Experte.

    Aber wir schaffen es um 9.30 beim anderen Hotel zu sein und alle sind einverstanden, dass wir die Parenzana fahren.
    Bei dem Gatsch und den glatten Steinen, tiefen zusammengeschobenen Schotter ganz schön hart für einige.

    Wir handeln uns von einer Unterstellmöglickeit zur nächsten und erreichen mit ein paar fetten Tropfen Vizinada. Wir verschlüpfen uns unter die Markise. Ganz schwarz ist es in "unserer" Richtung.
    Aber, irgendwann müssen wir los.

    Recht kurze Zeit nach unserer Pause beginnt der Untergrund völlig unbefahrbar zu werden. Dicker roter Lehm vsrmischt mit Geröll lässt uns "schwimmen " und manche erleiden totalen Stillstand, da sich der Belag zwischen Kotschutzer und Reifen so verdichtet, dass sich das Rad nicht mehr bewegen lässt.
    Sobald wir wieder eine Asphaltstrasse erreichen treffe ich die Entscheidung, dass wir den Rest auf der Straße nach Poreč zurücklegen. Wildschweine, die sich im Dreck wälzen sind sauberer aus wir. Spritzer im Gesicht, komplett versteckte Beine, Hosen, Jacken... roter Kot! So zach!

    So kommen wir in unserem noblen Hotel BO Palazzo an. Wirklich schlimm.

    Inzwischen scheint die Sonne, es ist unglaublich warm. Wir sind unglaublich froh, dass wir angekommen sind.

    Aus. Ende. Viel Abenteuer. Viel Abwechslung.

    Der Nachmittag und Abend in Poreč ist traumhaft und wohlverdient.

    Ausser 4 Platten und 2 Blessuren am Schienbein und Ellbogen ist nichts passiert.

    Morgen geht es nur mehr heim mit dem Bus und Zug und einem Sack voller Erfahrungen und Erinnerungen
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