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Neue Gruppe- neues Glück auf der Primadonna

Diesmal geht es mit der Primadonna von Passau nach Budapest und zurück. Ich begleite eine Gruppe aus Norwegen. Читать далее
  • Начало поездки
    10 июля 2026 г.

    Carpe Diem- die Singlebucher aus Norwegen

    11 июля, Австрия ⋅ ☀️ 25 °C

    Ein bisschen verloren steht ein Grüppchen am Busbahnhof in Passau herum. Wieder einmal hat uns der Bus vergessen, der uns nach Lindau zum Schiff bringen soll. Das Büro in Linz- immer online 😁- schickt einen anderen.

    Dann einchecken, umarmen wen man noch kennt. Viel Freude beim Wiedersehen. Ein bisschen wie Familie auf Zeit. Schön!
    "Meine" Norweger sind noch am Weg von Muc nach Passau. Janne, ihre Reiseleitung klingt lieb am Telefon.

    Dann sind sie rechtzeitig zum Abendessen da. Eine 16 köpfige Gruppe mit Reiseleiterin und mir als Radguide. Alle sind "Einzelbucher", das bedeutet, dass nur Einzelangebote gebucht werden können. Es ist eine mittelalte Gruppe, teilweise kennen sie sich untereinander.

    Ich lade sie ins Wasserkino in der Bar zu einer umfassenden Besprechung. Gruppenberhalten, Gegebenheiten, etc.

    In Schlögen geht es dann los. Anders als letzte Woche wird es heiß werden. Aber vorerst angenehm kühl im Schatten. Ich muss mich erst einstellen und die richtige Geschwindigkeit finden.

    Franzi wechselt schnell von der Mitte ans Ende. Ist mir lieber. Sie fahren alle schön brav hinter mir her. "One line" haben wir beibehalten. Damit der Weg frei bleibt bei Gegenverkehr.

    Sie sind sehr diszipliniert. Wir machen im Aschach eine Eis- und Kaffeepause. In Feldkirchen verspeisen wir unser Lunchpaket und gehen baden. Wie herrlich!

    An dem schönen Fleck in Ottensheim, Der Rodelbuddel machen wir noch einmal Trinkpause. Es ist einfach heiß für die Armen. Es hat 31 Grad.

    Eine kleine Damengruppe dreht noch eine Linzrunde mit mir.

    Sehr angenehm! Alles. Yipeee!
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  • Herrlicher Radltag und jede Menge Änderungen

    12 июля, Австрия ⋅ ☁️ 27 °C

    Von Linz ging es heute nach Grein. Gemächlich ging es im 15km Rhythmus donauabwärts. Dem KZ Memorial Gusen statteten wir einen Besuch ab.
    Am kleinen See in Au an der Donau gab's eine lange Lunchpause. Baden in der Donau, australische Musiker erfreuten uns mit coolem Countrysound.

    In Grein waren wir schneller als das Schiff und wir lassen den Nachmittag beim Schörgi ausklingen.

    Ja, das ist die einfache Seite des Lebens auf der Donau. Die andere Hoch- oder Nieder- in unserem Fall Tiefwasser 🤣🤣🤣.
    Der Osten ist gestrichen. In Wien wird umgedreht. Nun bleiben wir also in Grein. Morgen radeln wir dann nach Melk. Diesmal bei herrlichem Wetter!
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  • Wir sitzen fest

    13 июля, Австрия ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachdem wir gestern sehr gemütlich nach Melk geradelt sind, erfahren wir: es geht nicht weiter. In Kienstock vor Wien ist der Wasserstand um 30cm gesunken.
    Uns und meiner Gruppe ist das wurst. Wir wissen um die Interessen und Bedürfnisse und ich kann eine schöne neue Tour anbieten. Wir bleiben in Melk vor Anker.

    Der heutige Radtag war sehr heiß und daher doch anstrengend. In Ybbs genossen wir einen wunderbar frischen kalten Mostspritzer. Einige probierten Marillenknödel im Gasthaus Mang. Dort ist wieder so ein super Exemplar von Wirtin wo man am Liebsten den ganzen Tag verbringen tät. So freundlich und flink!

    Ein herrliches Bad winkt in der Totenecke gegenüber von Gottsdorf. Lunchen und Schwimmen. Wie die Nixen hocken wir da auf den Felsen herum. Die Primadonna tutet uns zu als sie uns und vor allem die blauen Räder sehen.
    In Melk wandern ein paar Tapfere noch mit mir zum Stift.
    Trotz der paar Kilometer ist es recht ermüdend. Die Hitze macht einfach mürbe.

    Zu heiß für alles radeln wir an Pöchlarn vorbei
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  • So ein wunderschöner Tag!

    14 июля, Австрия ⋅ ☀️ 23 °C

    Fröhlich starten wir unsere Wachaurunde auf der rechten Seite der Donau. Es ist so unglaublich schön. Die grünen Baumtunneln, blühende Seerosen, dick behangene Marillenbäume, Wein, Wein, Wein.
    Wieder komme ich durch dieses bezaubernde Rührsdorf, das mir noch nie aufgefallen ist.

    In Rossatzbach queren wir die Donau. 2x fett beladen managt der Fährmann unsere großen Räder geschickt.

    In Dürnstein ist freie Zeit angesagt, aber, da ich mein Rad vor einem Gasthaus parke, dauert es nicht lange und beinahe alle kuscheln sich wieder zu uns.... 🤣🤣🤣

    Dann geht es 8km weiter. Ich habe, dank Robert, eine private Weinkost bei Georg Ernsthofer in Wösendorf organisiert. Er ist so alt wie Steffi und ich kenne ihn seit beinahe 40 Jahren. Er meinte, er hätte mich sofort wieder erkannt. Wie lieb und charmant! Auch an das weißblonde Baby Basti kann er sich erinnern.
    12 ausgezeichnete Weine lässt er uns mit fundierter Erklärung kosten. Die Gruppe ist total begeistert! Sie kaufen auch fleißig ein, was sie halt im Koffer unterbringen. Und der Preis ist für sie ein Traum!

    Recht lustig, aber sicher, geht's weiter nach Spitz. Ich trenne die Gruppe in Bader und Zurückfahrer. Franzi fährt mit ihnen direkt zum Schiff und wir haben noch eine Gaudi am Spitzer Strand. Es ist so cool, dass sie null Berührungsängste mit der Donau haben! Wenn ich an meine orientalischen Prinzessinen denke! Die wären bei der Idee da hinein zu gehen in Ohnmacht gefallen! 🙀

    Beim Heimfahren bekommen wir ein paar Regentropfen ab, die Anderen werden richtig nass! Ällerbätsch!

    Viele bedanken sich extra bei mir für den Tag und Janne, ihre Reiseführerin meint, es wäre der schönste Teil und Tag gewesen.
    Das tut gut, angesichts der Lage der Primadonna!
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  • Sonntag- also wie Sonntag

    15 июля, Австрия ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute ist für Franzi und mich Sonntag. Die Norweger sind nach Wien gefahren. Also machen wir uns auf zur Schallaburg um die Ausstellung über die 80er zu sehen. 9 km ind Land hinein geradelt sind wir im Nu da. Franzi fährt zum 1.x mit so einem gruftigem Ebike. 🤣🤣🤣

    Er schimpft immer, wenn unsere ungeschickten Fahrerinnen im Steilen absteigen müssen weil sie falsch oder zu spät schalten. Es ist eine elektronische Schaltung und man darf nicht treten. Ist mir auch schon passiert. Er meint Strom rauf und geht schon...🤣🤣🤣🤣, natürlich scheitert er kläglich... es geht nicht mit dem 7. Gang.
    Die Ausstellung ist ein time warp in unsere Jugend und schon extrem cool. Wie privilegiert wir doch waren! Alles hat da begonnen... die Schwulenbewegung, die Grünen, die Blauen... Eine Breite- unglaublich. Erlaubt und gewollt war was einem einfiel. Von punkig bis Spitzenkragerl, Handarbeitskoffer zum Ausgehen. Pacman und Queen...

    Für mich war die Zeit zu kurz.

    Leider hatten wir uns zu zum Mittagessen angemeldet auf Grund der Verwechslung der Speisekarte. Mit einem ungenießbarem Essen wurden wir "belohnt". Schade. Der Hauptkoch hatte frei und strawanzte herum.

    Während Franzi ein Päuschen machte, erkundete ich den neuen Eissalon. Der verwendet Kunstschlag. Wie grauslich! Auf meinen Einwand hat er nicht reagiert. Vermutlich sind Touris nichts anderes gewohnt.

    Ein herrlich entspannter Tag. So ein Schiff ohne Leute hat schon was!
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  • Der letzte Tag. Gelungen!

    16 июля, Австрия ⋅ ⛅ 22 °C

    Wieder können wir einen herrlichen Tag erwarten. Wir sind gestern noch nach Engelhartszell aufgebrochen. Ich habe die Route am nördlichen Ufer mit zwei Querfähren ausgewählt.
    Gleich nach der Abfahrt von Brandstatt gibt es einen Patschen durch einen Meganagel. Franzi repariert das flink und wir radeln ohne andere Radfahrer bis zum Bremsberg. Dort wird die halbe Gruppe verschifft. Wunderschön da entlang der steilen Hänge unter Neuhaus.
    Das Warten auf die 2. Hälfte verkürzen wir mit Baden.

    Die Nordseite ist sehr, sehr schön weil die Wiesen bis an Wasser reichen und der Radweg meist auf Höhe des Wassers verläuft.

    Der Dinaubus bringt uns durch die 2. Schlinge. Ich entdecke eine Jazsenstation und wir machen dort eine ausgiebige Pause. Direkt über der Donau liegt dieser Bauernhof. Bis auf unendlich viele Fliegen ist es ein total idyllischer Ort.

    Kurz bevor wir Jochenstein erreichen, teilen wir uns noch einmal in Bader und Zumschiffzurücker. Mit Blick auf Engelhartszell und die Primadonna genießen wir zum letzten Mal das erfrischende Bad.

    Eine kleine Herausforderung ist die Bewältigung der vielen Stufen hinauf und hinunter im Kraftwerk Jochenstein. Wir schleppen die schweren Ebikes zu zweit und dann geht's ins Finale.

    Einen lustigen, schönen Abend mit Galadiner verbringen wir mit der Gruppe.

    Es war eine superschöne Woche!
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    Окончание поездки
    17 июля 2026 г.