8. Oktober
October 8, 2023 in South Africa ⋅ 🌬 18 °C
Heute geht der Safari Teil unserer Reise zuende. Wir genießen ein letztes sehr leckeres Frühstück und werden zum Flughafen Hodespruit gebracht.
Wir fahren nur ungefähr 15 Minuten. Unser Chauffeur verspricht uns, dass er uns bis zum Schalter fährt und das meint er sogar wörtlich. Wir halten zwei Meter vor dem noch unbesetzten Schalter, der sich in einer Art Garage mit Rolltor befindet.
Es kommt gleich ein engagierter Mitarbeiter der unsere Koffer aus dem Wagen holt, was wir in dem Fall für vollkommen unnötig halten.
Natürlich bekommt er trotzdem ein kleines Trinkgeld und weil er sich so darüber freut, flitzt er gleich los und holt jemanden, der den Papierkram erledigt.
Ein paar Minuten später sind wir die Koffer los und wir warten auf das Boarding.
Pünktlich heben wir ab und landen planmäßig in Kapstadt.
Wir werden mit einem Leihwagen bis Tsitsikamma und über die Karoo zurück nach Kapstadt fahren. Dafür haben wir noch gute zwei Wochen Zeit.
Am Schalter von Europcar bekommen wir den Schlüssel für einen nagelneuen Hundai Tucson.
Allerdings dauert die Bürokratie viiiiel länger als erwartet, weil es technische Störungen gibt.
Anschließend rollen wir vom Parkplatz und fahren nach Gansbai. Für diese Strecke brauchen wir ca. zwei Stunden.
Die Sonne scheint und es ist warm. Aber Sonne hin oder her, der Scheibenwischer kommt die ersten paar Mal beim Abbiegen zum Einsatz. Uwe hat den Linksverkehr allerdings sehr schnell wieder drauf.
Die Strecke ist sehr schön und wir freuen uns, wieder das Meer zu sehen.
Unser Guest House ist die Cliff Lodge. Sie liegt direkt an der Küste mit fantastischen Meerblick.
Wir werden sehr freundlich begrüßt und gefragt ob uns für heute Abend ein Tisch in einem Restaurant reserviert werden soll.
Das finden wir ausgesprochen aufmerksam.
Aber darum haben wir uns selbst schon gekümmert.
Während wir auf das Meer sehen, entdecken wir bereits die ersten Wale, die nicht weit draußen aus dem Wasser springen.
Ich kann mein Glück kaum fassen. Genau das habe ich mir gewünscht.
Noch bevor wir unser Zimmer beziehen, geht die Sonne unter und wir sitzen während dessen windgeschützt auf einem verglasten Balkon und sehen dabei zu wie der Feuerball ins Meer eintaucht.
Was für ein wunderbarer Empfang.
Dann beziehen wir unser Zimmer und kurze Zeit später fahren wir knapp acht Minuten zum Blue Goose Restaurant.
Es ist bereits dunkel, kalt und sehr windig.
Als eine Mitarbeiterin hört, dass wir fahren, reagiert sie mehr als erstaunt. Sie käme nie im Leben auf die Idee, so ein kurzes Stück zu fahren, worauf mein Uwe sinngemäß sagt: "Ja wissen sie, meine Frau friert halt immer so...."
Das Essen ist sehr gut und auch das Ambiente im Blue Goose gefällt uns.
Als wir wieder zum Guest House zurück fahren, beginnt es zu regnen und in Kombination mit dem Wind ist es ganz schön kalt.
Da hat Uwe dann doch Recht gehabt mit dem Frieren, wobei ich nicht die Einzige bin, die sich nach Wärme sehnt. Im Zimmer ist es allerdings auch ungemütlich kalt.
Wir kriechen nach der Dusche schnell ins warme Bett und hören noch beim Einschlafen die Wale singen. Meine Güte ist das eindrücklich.Read more




















