• Back in Hanoi

    Nov 10–11, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Drei Tage in der Ha Long Bucht vergingen wie im Flug – wie immer, wenn man in einer solchen paradiesischen Umgebung ist, die einem so viele unvergessliche Momente schenkt. Heute hieß es dann leider Abschied nehmen von der Crew an Bord, die uns die letzten Tage hervorragend umsorgt hatte. Wir hatten uns rundum wohlgefühlt und es war genau die richtige Auszeit zur richtigen Zeit. Die Reise bis hierhin hatte uns schon ordentlich auf Trab gehalten, und die Ruhe und Schönheit der Ha Long Bucht war wie eine kleine, wohlverdiente Erholung. Aber auch dieser schöne Abschnitt unserer Reise neigte sich dem Ende zu, denn Vietnam hatte noch einiges mehr zu bieten.

    Nach einem schnellen Frühstück ging es für uns nochmal aufs Wasser. Diesmal nahmen wir ein Kajak, um uns noch einmal richtig in der Bucht treiben zu lassen. Es war einfach unglaublich, so nah an den gewaltigen Kalkfelsen entlang zu paddeln. Die Felsen ragten majestätisch aus dem Wasser, und der Blick auf das smaragdgrüne Wasser ließ einen immer wieder innehalten. Dabei entstanden auch noch einige lustige Bilder, die uns immer an diesen Moment erinnern werden. Ich weiß gar nicht, wie viele Fotos wir gemacht haben, aber der Zauber der Ha Long Bucht muss einfach festgehalten werden!

    Nachdem wir genug vom Paddeln hatten, gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück an Bord, und ich war ziemlich gespannt auf den angekündigten Kochkurs, bei dem wir lernen sollten, wie man traditionelle vietnamesische Gerichte zubereitet. Doch dann erinnerte ich mich daran, dass ich tatsächlich schon ziemlich fit im asiatischen Kochen bin (vor allem, was die Zubereitung von Frühlingsrollen und Pho angeht 😉). Also entschied ich mich, den Kurs auszulassen und stattdessen noch einmal meine Drohne in die Luft zu schicken, um ein paar zusätzliche Luftaufnahmen von der Bucht zu machen. Es war die perfekte Gelegenheit, den Tag mit ein paar schönen Videos zu krönen, die uns immer wieder in diese traumhafte Gegend zurückversetzen werden.

    Als wir dann wieder festen Boden unter den Füßen hatten, ging es zurück nach Hanoi. Es fühlte sich fast an wie nach Hause kommen, denn das Hotel, in dem wir nun erneut übernachteten, kannten wir ja schon aus den vorherigen Tagen. Die Hotelangestellten begrüßten uns herzlich und es war schön, in einem vertrauten Umfeld einzuchecken und den ersten Schritt in Richtung des nächsten Abenteuers zu machen.

    Nach einer kurzen Verschnaufpause im Zimmer, in der wir unsere Sachen sortierten, machten wir uns auf zu einer weiteren Erkundungstour durch die Stadt. Ziel war dieses Mal eine andere Ecke der berühmten Train Street – die Stelle, wo die Züge direkt durch die engen Straßen von Hanoi rasen. Allerdings war es hier bei weitem nicht so überlaufen wie an den bekannteren Stellen. Es war ruhig, fast schon gemütlich, und wir konnten in einem kleinen lokalen Café bei vietnamesischen Spezialitäten und Getränken die Atmosphäre genießen, ohne uns von Touristenmassen bedrängt zu fühlen.

    Und dann kam der Zug – wie erwartet, sehr nah an uns vorbei. Es war ein komisches Gefühl, so nah an einem Zug zu stehen, der nur ein paar Zentimeter entfernt die Straße entlangbrauste. Der Lärm und die Geschwindigkeit sind schon ein Erlebnis für sich, aber es hatte auch etwas Aufregendes und irgendwie Cooles. Ein kleiner Adrenalinkick, den man so schnell nicht vergisst.

    Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch einen Drink in einer der trendigen Rooftop Bars in der Stadt. Der Blick über die Stadt war atemberaubend, und mit einem kleinen Snack in der Hand ließen wir den Tag Revue passieren. Es war der perfekte Ausklang eines weiteren aufregenden Tages in Hanoi.

    Vollgepackt mit Eindrücken und ein wenig müde, aber zufrieden, fielen wir direkt in unser Bett. Die Füße taten uns weh von den vielen Kilometern zu Fuß, aber der Kopf war voller Erinnerungen an einen weiteren Tag, der uns sicher noch lange begleiten wird. Good night Hanoi!
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