Abflug HAM Airport
30 Ekim 2024, İran ⋅ ☀️ 26 °C
Nach einem ausgiebigen Frühstück, bei dem wir uns noch einmal richtig stärken konnten, und einer entspannten, ruhigen Taxifahrt, die uns durch die belebten Straßen der Stadt führte, erreichten wir endlich den Flughafen. Der Blick auf das weite Terminal und die ganzen Reisenden, die ebenfalls in den Urlaub oder auf Geschäftsreisen unterwegs waren, ließ die Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer noch mehr steigen.
Die Gepäckabfertigung und die Sicherheitskontrolle verliefen überraschend schnell und reibungslos, sodass wir schon bald entspannt durch die Duty-Free-Shops schlenderten und die letzten Minuten vor dem Boarding genossen.
Die ersten Minuten des Fluges waren besonders spannend: Wir hoben ab und der Blick auf die Wolken und die unter uns immer kleiner werdende Erde war atemberaubend. Die Flugroute führt uns zunächst nach Dubai, wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegen werden. Danach geht es weiter in Richtung Singapur, einem Ort voller Kultur, aufregender Kontraste und natürlich das erste Ziel auf unserer langen Südostasien-Tour.
Mit jedem Kilometer, den wir in Richtung Osten zurücklegen, steigt die Vorfreude auf all die Erlebnisse, die uns dort erwarten.Okumaya devam et
Dubai Airport
31 Ekim 2024, Birleşik Arap Emirlikleri ⋅ 🌙 24 °C
Nach einem kurzweiligen und entspannten Flug landeten wir schließlich in Dubai – einer Stadt, die nicht nur durch ihre beeindruckende Skyline, sondern auch durch den gigantischen Flughafen, der fast wie eine eigene Welt wirkt, sofort auf sich aufmerksam macht. Der Flughafen von Dubai ist riesig und ultramodern, mit glänzenden, futuristischen Designs und einem konstanten Strom von Reisenden aus aller Welt, die zwischen den Duty-Free-Shops und Lounges hin- und herströmen. Es hat fast etwas surreales, durch diese weite, lichtdurchflutete Halle zu gehen.
Nun, da wir etwa drei Stunden Aufenthalt vor uns haben, nutzen wir die Zeit, um uns die Füße zu vertreten und das erste Mal seit dem Boarding ein wenig die Beine zu strecken. Wir entscheiden uns, einen kurzen Spaziergang zu machen und dabei die vielen Läden und Cafés zu entdecken, die der Flughafen zu bieten hat. Dubai ist bekannt für seine extravagante Architektur, und dieser Flughafen bildet da keine Ausnahme – überall gibt es Kunstwerke, riesige Glasskulpturen und futuristische Designelemente, die uns immer wieder staunen lassen.
Doch langsam beginnt sich die Müdigkeit bemerkbar zu machen. Die Zeitverschiebung, der frühe Start und die lange Reise beginnen, ihren Tribut zu fordern. Wir finden eine gemütliche Ecke, in der wir uns etwas ausruhen können, und merken, wie die Augen immer schwerer werden. Der Flug nach Singapur steht schon in den Startlöchern, und so planen wir, im nächsten Flieger ein paar Stunden Schlaf nachzuholen. Die bequemen Sitze und das leise Summen des Flugzeugs dürften dafür sorgen, dass wir in den nächsten Stunden erholsame Ruhe finden und frisch und ausgeruht unser nächstes Abenteuer in Singapur antreten können.Okumaya devam et
Helloween in Singapur
31 Eki–3 Kas 2024, Birleşik Arap Emirlikleri ⋅ ☀️ 34 °C
Nach weiteren fast sieben Stunden Flug von Dubai, die uns mit jeder Minute näher an unser aufregendes Ziel brachten, landeten wir endlich in Singapur. Der A380-800, in dem wir saßen, war zum Glück nicht völlig ausgebucht, was sich als echter Vorteil herausstellte – vor allem, als wir merkten, dass hinter uns eine Familie mit einem Kleinkind saß, das nicht wirklich ein Fan des Fliegens war. Das Kleine schrie und heulte die meiste Zeit, was mit jedem Laut unsere Geduld mehr strapazierte. Nach etwa zwei Stunden, in denen wir versuchten, das Geräusch auszublenden und uns auf den Flug zu konzentrieren, beschlossen wir schließlich, uns einen ruhigeren Platz im Flugzeug zu suchen. Ein kluger Schritt, der uns immerhin die restliche Zeit des Flugs etwas erträglicher machte.
Als wir endlich den Fußboden von Singapur unter uns spürten, war die Erleichterung groß. Wir fuhren direkt in unser Hotel und gönnten uns nach der langen Reise dringend benötigten Komfort.
Kaum angekommen, war der Schlaf, den wir uns erhofften, auch schnell erledigt. Nach gerade mal zwei Stunden Zubettgehen und einer erfrischenden Dusche fühlten wir uns plötzlich wie neu geboren und mehr als bereit, Singapur zu erkunden. Also ging’s raus – die Stadt war jetzt unser Spielplatz! Mit frischer Energie und einem klaren Kopf stürzten wir uns ins Abenteuer und begannen, die schillernden Straßen und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten von Singapur unsicher zu machen.
Update: Und was sollen wir sagen… das Fullerton Bay Hotel haben wir definitiv etwas gerockt! Wir haben uns durch die Umgebung geschlichen, die Architektur bewundert und natürlich auch das Nachtleben etwas aufgemischt. Jetzt, zurück im Hotel, heißt es: Gute Nacht, Singapur – morgen wird noch aufregender! 😉Okumaya devam et
Singapur Sightseeing
1 Kasım 2024, Singapur ⋅ ☁️ 31 °C
Um 8 Uhr morgens klingelte der Wecker – ein wenig früh, doch wir waren sofort wach, als uns die Vorfreude auf den Tag ergriff. Kein Zögern, kein langes Aufwachen – direkt ab ins Abenteuer! Wir stürzten uns in den Rooftop-Pool unseres Hotels, der hoch oben auf dem Dach lag, mit einem atemberaubenden Blick auf die Stadt. Die Sonne brannte bereits in voller Kraft, und der kühle Wasserstrahl sorgte für die perfekte Erfrischung. Die Aussicht war unbeschreiblich – Singapur in all seiner Pracht vor uns, während wir uns auf den Tag vorbereiteten. Heute würde es richtig heiß werden – kein Entkommen vor der Sonne, aber das war genau der Grund, warum wir hier waren.
Nach diesem perfekten Start in den Tag machten wir uns auf den Weg zu einem der beeindruckendsten Wahrzeichen Singapurs: dem CapitaSpring Tower. Das 280 Meter hohe Gebäude, das erst 2021 eröffnet wurde, ist das zweithöchste Gebäude des Landes und ein echtes Meisterwerk der modernen Architektur. Die 17. bis 20. Etage ist besonders faszinierend – hier hat man einen urbanen Garten erschaffen, mit hunderten von Pflanzen und Bäumen, die dem Wolkenkratzer eine grüne Oase verleihen. Aber das wahre Highlight ist der Dachgarten auf der 51. Etage. Hier oben verschlägt es einem den Atem – der Blick auf die Skyline von Singapur, das glitzernde Meer und die Wolkenkratzer, die sich in den Himmel schrauben, ist einfach unvergesslich. Es fühlt sich an, als stünde man am Rande der Welt.
Nachdem wir den faszinierenden Blick ausgiebig genossen hatten, brachen wir auf in die Natur, weit weg vom urbanen Dschungel. Nur etwa 20 Minuten von der Stadt entfernt, erwartet uns der Treetop Walk – ein Abenteuer im Grünen. Ausgerüstet mit Wasserflaschen machten wir uns auf den 10 km langen Wanderweg durch den tropischen Wald. Um uns herum flogen bunte Vögel, und immer wieder kreuzten Affen unseren Weg, die mit ihren akrobatischen Sprüngen von Baum zu Baum die Spannung der Wildnis unterstrichen. Es war unglaublich ruhig, aber zugleich auch lebendig – der Dschungel mit all seinem Leben hatte uns in seinen Bann gezogen. Zum Glück war hier kein Malaysia-Tiger zu Hause! Die Natur in all ihrer Vielfalt zu erleben, war ein absolutes Highlight. Nach Stunden im Wald, durchzogen von tierischen Geräuschen und grünen Pfaden, kamen wir erleichtert wieder an der Straße an und machten uns auf den Rückweg ins Hotel.
Ein kurzer Stopp im Pool, in dem wir fast beim Schwimmen eingeschlafen wären, half uns, die letzten Energiereserven zu tanken, bevor uns der Magen mit einem kräftigen Knurren daran erinnerte, dass es Zeit war für etwas zu essen. Wir sprangen in die Dusche, zogen frische Kleidung an und machten uns auf den Weg nach Chinatown, das nur einen Katzensprung entfernt lag. Dort angekommen, fanden wir schnell ein leckeres Lokal, in dem der Duft von Gewürzen und frisch zubereiteten Gerichten in der Luft lag. Der Bauch war bald wieder voll, und wir machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: dem berühmten Merlion. Dieses ikonische Fabelwesen aus Fisch und Löwe, das stolz im Wasser steht, ist das Wahrzeichen Singapurs. Es war ein magischer Moment, als wir die mächtige Statue betrachteten, die bei Nacht von bunten Lichtern umrahmt wurde.
Doch damit nicht genug – der Abend sollte noch ein weiteres Highlight bereithalten. Direkt an der Marina Bay, vor dem glitzernden Marina Bay Sands Hotel, begann pünktlich um 21 Uhr die spektakuläre Lasershow. Wasserspiele, Lichtkunst und Laserstrahlen flogen durch die Luft, tanzten über das Wasser und schufen eine atemberaubende Atmosphäre. Die ganze Szenerie war wie aus einem futuristischen Film, und wir standen einfach nur da, staunten und genossen den magischen Moment.
Zum krönenden Abschluss des Abends besuchten wir den historischen Food Court „Lau Pa Sat“, der seit 130 Jahren in Singapur eine Institution ist. Inmitten des pulsierenden Stadtlebens konnte man hier eine riesige Auswahl an köstlichen Streetfood-Gerichten finden – von frischen Satay-Spießen bis hin zu gegrilltem Fisch und exotischen Fruchtdrinks. Jeder Bissen war ein Genuss, und wir ließen uns von den Aromen Singapurs verzaubern.
Müde, aber voller Eindrücke, machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel. Der Tag war lang, aber absolut erfüllt – voller Abenteuer, neuer Entdeckungen und unvergesslicher Erlebnisse. Zurück im Hotel ließen wir den Tag in Ruhe ausklingen, während die Lichter der Stadt durch unser Fenster schimmerten. Feierabend, Schluss, aus – morgen wartet ein neuer Tag voller Möglichkeiten! Bis dann, Singapur!Okumaya devam et
Sightseeing again
2 Kasım 2024, Singapur ⋅ ☁️ 28 °C
Nach den aufregenden und ereignisreichen Tagen, die wir bereits in Singapur verbracht hatten, war es heute Zeit, etwas langsamer zu machen. Wir gönnten uns einen ausgiebigen Schlaf, denn der gestrige Tag mit seinem 24 Kilometer langen Fußmarsch hatte uns doch ziemlich erschöpft zurückgelassen. Der Wecker klingelte zwar, aber anstatt uns gleich in die nächste Entdeckungstour zu stürzen, entschieden wir uns, den Morgen ruhig zu starten. Frühstück im Bett – frische Früchte, Croissants, und ein paar lokale Spezialitäten, während wir den Blick auf die Skyline von Singapur genossen. Die Ruhe tat uns gut, und es war der perfekte Auftakt für einen entspannten, aber dennoch aufregenden Tag.
Nach einer erfrischenden Dusche, die uns langsam wieder in den aktiven Modus versetzte, machten wir uns auf den Weg – heute sollte es nach Sentosa Island gehen, einem der bekanntesten Freizeitziele Singapurs. Unser erstes Ziel war der Mount Faber, der zweithöchste Berg Singapurs, von dem man einen traumhaften Ausblick über die Stadt und die Küste hat. Der Weg dorthin führte uns zunächst mit der berühmten Seilbahn, der Cable Car, die uns in luftiger Höhe über den Hafen und das grüne Hinterland der Insel führte. Es war atemberaubend, Singapur aus dieser Perspektive zu sehen, als die Stadt langsam unter uns verschwand und die weiten Ozeane und grünen Hügel uns umgaben.
Oben angekommen, genossen wir den Panoramablick auf die Stadt und das funkelnde Meer, bevor wir uns auf den Weg zum Strand machten. Ein kurzer Spaziergang entlang des Strandes brachte uns auf eine andere Seite von Sentosa, die uns ein wenig an tropische Paradiese erinnerte. Doch dann passierte das Unvorhergesehene: Das Wetter, typisch für Südostasien in der beginnenden Regenzeit, drehte auf – plötzlich zogen dunkle Wolken auf, und ein kräftiger Sturm brach los. Der Regen prasselte nieder, die Wellen am Strand wurden höher, und der Wind riss die Palmen herum. Es fühlte sich fast wie ein Naturereignis an, so intensiv war der Wetterumschwung. Doch kaum 15 Minuten später war alles vorbei, der Regen hatte sich verzogen und die Sonne kam wieder zum Vorschein, als wäre nie etwas gewesen.
Nach diesem kleinen Abenteuer ging es zurück aufs Festland, und unser nächstes Ziel waren die Gardens by the Bay – die berühmten Gärten, die direkt an der Marina Bay liegen und eines der Wahrzeichen Singapurs darstellen. Die SuperTree Grove, diese futuristischen Baumbauten, die wie riesige, leuchtende Bäume aus der Erde schießen, waren noch beeindruckender, als wir sie uns vorgestellt hatten. Leider setzte der Regen hier wieder ein, doch wir ließen uns nicht entmutigen und entschieden, später noch einmal vorbeizuschauen, wenn das Wetter wieder besser war.
Zurück im Hotel, wo wir uns nach der kleinen Regenpause trocken und frisch machten, gönnten wir uns ein kurzes Nickerchen, um wieder zu Kräften zu kommen. Heute Abend wollten wir uns ein besonderes Erlebnis gönnen: ein Abendessen im "Ce La Vi", einem Restaurant, das sich in der obersten Etage des berühmten Marina Bay Sands Hotels befindet. Hier hat man einen spektakulären Ausblick auf die Bucht mit den gigantischen Containerschiffen, die im Hintergrund vorbeiziehen, und die imposante Skyline von Singapur, die nachts im Licht erstrahlt. Das Ambiente war wirklich einzigartig, und auch das Essen war gut – aber der Preis, nun ja, das musste man eben für die Aussicht zahlen. 😉 Es war also weniger das kulinarische Erlebnis, das uns begeisterte, sondern der unglaubliche Blick auf die Stadt, die uns von oben wie ein leuchtendes Lichtermeer entgegenstrahlte.
Nach dem Abendessen machten wir uns wieder auf den Weg zurück zu den Gardens by the Bay, um das, was uns den Tag über entgangen war, in der Nacht zu erleben. Dort angekommen, wurden wir mit einer fantastischen Lasershow und einer Musik- und Lichtillumination begrüßt, die die gigantischen „Bäume“ der Gardens by the Bay in ein magisches Licht tauchte. Es war ein visuelles Meisterwerk, das in Kombination mit der Musik und dem nächtlichen Himmel einfach nur wow war.
Und wie es der Zufall wollte – auf dem Rückweg durch die Shopping Mall des Marina Bay Sands Hotels kamen uns plötzlich die Miss World-Kandidatinnen aus den verschiedensten Ländern entgegen! Ein Moment wie aus einem Film – wir hielten kurz inne und schauten, als ob auch sie ein wenig über den zufälligen Lauf der Dinge staunten. Der glamouröse Zufall des Abends brachte noch eine zusätzliche Portion Überraschung, als wir durch die Mall schlenderten. 🤣
Mit all diesen Eindrücken und etwa 15 Kilometer zurückgelegtem Weg war der Tag ein voller Erfolg. Der Kopf war voll, der Magen ebenfalls, und unsere Füße taten ein wenig weh. Morgen wartet jedoch schon das nächste Abenteuer: Kambodscha, wir kommen! Doch bevor es dorthin geht, legten wir uns müde, aber glücklich ins Bett und ließen den Tag in unseren Gedanken noch einmal Revue passieren.Okumaya devam et
Singapur - Siem Reap
3–6 Kas 2024, Singapur ⋅ ☀️ 29 °C
Heute Morgen klingelte der Wecker pünktlich um 8 Uhr – und obwohl wir uns nach den letzten ereignisreichen Tagen eigentlich noch ein bisschen mehr Schlaf gewünscht hätten, war die Vorfreude auf den heutigen Tag einfach zu groß. Also schlüpften wir schnell aus den Betten und machten uns auf den Weg zur 16. Etage, wo der Rooftop-Pool auf uns wartete. Es war das letzte Mal, dass wir dort schwimmen würden, also nahmen wir uns extra Zeit, um ein paar Bahnen zu ziehen ( übrigens definitiv nicht durch die Nase 😄). Der Blick auf die Stadt, der uns von hier oben umgab, war einmal mehr atemberaubend – und irgendwie hatte das Gefühl, in den frühen Morgenstunden bei so einem Ausblick zu schwimmen, etwas Beruhigendes.
Nach der erfrischenden Morgenaktivität machten wir uns auf den Weg zum Frühstück – und zwar ins berühmte Maxwell Food Court, nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Es war Sonntagmorgen, und der Verkehr war nahezu still – die Straßen waren leer, was uns eine willkommene Gelegenheit gab, ein paar Fotos von der ruhigen Seite der Stadt zu machen. Singapur bei Sonnenaufgang, fast menschenleer – eine ganz andere, fast magische Atmosphäre. Der Food Court war bereits gut besucht, aber wir fanden schnell ein gemütliches Plätzchen und genossen unser Frühstück. Von exotischen Dim Sum bis zu frischen Säften – der Maxwell Food Court hatte alles, was das Herz begehrt.
Nach dem Frühstück ging es dann weiter – auf direktem Weg zum Flughafen Changi, wo wir ein weiteres Highlight des Tages erwartete: der spektakuläre 40 Meter hohe Wasserfall im Terminal 1. Dieser riesige, künstliche Wasserfall ist eine der Hauptattraktionen des Flughafens und soll angeblich der größte Indoor-Wasserfall der Welt sein. Also nahmen wir den Airport-Bus, der uns bequem von unserem Abflugterminal (T2) über T4 bis zum Ziel Terminal 1 brachte. Der Weg dorthin war eine kleine Entdeckungstour: Changi ist einfach kein gewöhnlicher Flughafen – es ist mehr wie eine kleine Stadt für sich. In T1 angekommen, wurden wir sofort von der riesigen Shopping Mall und dem beeindruckenden Wasserfall empfangen. Das Wasser plätscherte aus einer gigantischen Öffnung in der Decke, und die Atmosphäre war, als würde man in ein grünes tropisches Paradies eintauchen. Der Flughafen selbst ist ein Meisterwerk der Architektur, mit vielen Gärten und Relax-Zonen, die einem das Gefühl gaben, dass hier die Zeit wirklich stehen bleibt. Hier hätte man locker den ganzen Tag verbringen können – aber natürlich mussten wir weiter, um unser Abenteuer fortzusetzen.
Wieder zurück im Terminal 2 ging es schließlich weiter nach Siem Reap, Kambodscha. Der Flug war ruhig, und etwa eineinhalb Stunden später landeten wir auf dem kleinen, aber gut ausgestatteten Flughafen von Siem Reap. Die Einreise sollte jedoch ein kleines Abenteuer werden: Unser e-Visa, das wir im Vorfeld beantragt hatten, sorgte für einige Verwirrung und Probleme. Die Warteschlange war lang, und als unser Visum nicht sofort anerkannt wurde, stieg die Aufregung ein wenig – aber nach ein paar deutlichen Worten und einer kurzen Diskussion wurde schließlich alles geklärt, und wir konnten passieren. Ein bisschen nervenaufreibend, aber letztlich Teil des Reiseerlebnisses.
Kaum draußen, fanden wir schnell ein Taxi, das uns zu unserem Hotel bringen sollte. Etwa eine Stunde später – nach einer entspannten Fahrt durch die kambodschanische Landschaft – erreichten wir unser Ziel: ein wunderschönes, weitläufiges Resort. Der Empfang war unglaublich herzlich, und wir wurden sofort mit einem frischen Begrüßungsdrink empfangen – der perfekte Einstieg in unser neues Abenteuer. Nachdem wir uns angemeldet hatten, führte man uns zu unserem Apartment, das einfach unglaublich war. 100 Quadratmeter purer Luxus – und das Beste: ein eigener, privat zugänglicher Pool. Wir konnten es kaum fassen, wie toll es hier war. Es fühlte sich an wie unser eigenes kleines Paradies.
Nach dem Flug und der stressigen Einreise gönnten wir uns ein wenig Ruhe und ließen die Eindrücke auf uns wirken. Morgen steht ein echtes Highlight auf dem Programm: der Besuch der berühmtesten Tempelanlage der Welt – Angkor Wat. Aber für heute war es Zeit, sich zu entspannen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.Okumaya devam et
Angkor Wat
3 Kasım 2024, Kamboçya ⋅ ☁️ 26 °C
Es ist 3:00 Uhr nachts, und der Wecker klingelt – ja, wirklich um diese Uhrzeit! 🤣 Die Müdigkeit hängt noch in den Gliedern, aber der Gedanke an das, was uns heute erwartet, lässt uns schnell wach werden. Ein kurzer Blick auf die Uhr bestätigt, dass es wirklich Zeit ist, aufzustehen, auch wenn es draußen noch stockdunkel ist. Sofort fällt mir ein, dass ich ohne meine tägliche Tasse Kaffee wahrscheinlich nicht aus dem Bett komme, also gibt’s erst mal einen schnellen Espresso, um in Gang zu kommen. Schnell anziehen, ein wenig Wasser ins Gesicht spritzen, die Zähne putzen, und schon sind wir mehr oder weniger bereit für den Tag – der natürlich eher wie eine Nacht aussieht!
Pünktlich wie die Uhr erscheint unser Fahrer und holt uns ab. In der Dunkelheit fahren wir durch die ruhigen Straßen von Siem Reap. Der Verkehr ist fast gar nicht vorhanden, und wir können die Stille der Nacht nur in den Blicken der vorbeiziehenden Landschaft spüren. Unser Ziel ist der Angkor Wat, der berühmte Tempelkomplex, der in der Dämmerung genauso mystisch wirkt wie er aussieht. Und obwohl es mitten in der Nacht ist, sind wir nicht allein. Das verstehen wir sofort, als wir ankommen: Der Ansturm von Besuchern ist riesig, und auch hier, in der Dunkelheit, ist der Tempel ein magischer Ort, der die Massen anzieht.
Der Höhepunkt des Morgens – und vielleicht des ganzen Trips – steht kurz bevor: Der Sonnenaufgang über dem Angkor Wat. Wir stellen uns an den See, der vor dem Tempel liegt, und beobachten, wie der Himmel langsam heller wird. Der See reflektiert die Silhouette des Tempels, und während die ersten Strahlen der Sonne die Dunkelheit vertreiben, wird die Atmosphäre nahezu sakral. Jeder will den perfekten Moment einfangen – die Kameras klicken, Menschen schieben sich hin und her, um den besten Blick auf den Tempel zu bekommen. Doch wir sind einfach nur da, um die Stimmung in uns aufzunehmen und den Zauber dieses Augenblicks zu spüren. Zum Glück spielt das Wetter mit: keine dichte Wolkendecke, der Himmel ist klar, und die Sonne beginnt tatsächlich, in sanften Rottönen aufzutauchen. Es ist dieser magische Moment, den jeder, der hierher kommt, erleben möchte – und wir sind so froh, ihn endlich mit eigenen Augen zu sehen.
Auf den Rat unseres Guides hin bleiben wir allerdings ein Stück draußen, wo wir einen wirklich fantastischen Blick auf die aufgehende Sonne haben. Der Tempel zieht alle Blicke auf sich, und der Anblick, wie die Sonne hinter den Türmen von Angkor Wat hervorkommt, ist nicht nur atemberaubend, sondern auch unvergesslich. Es gibt eine gewisse Ehrfurcht, die man nur hier fühlt – die ganze Szenerie ist so grandios und gleichzeitig friedlich, dass einem vor Staunen beinahe die Worte fehlen. Ein Moment, der garantiert Gänsehaut verursacht und den wir immer wieder in unseren Erinnerungen heraufbeschwören werden.
Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Nach dem Sonnenaufgang geht es direkt weiter – die Tempelanlagen von Angkor sind riesig, und es gibt so viel zu entdecken. Wir brechen auf, um die zahlreichen Tempel auf dem riesigen Gelände zu erkunden, die Geschichten von Jahrhunderten erzählen. Die Tour ist intensiv – über 8 Stunden lang, und wir laufen und fahren von Tempel zu Tempel, erklimmen alte Gemäuer, steigen steile Treppen hinauf und durchqueren weite, von Bäumen gesäumte Alleen. Jeder Tempel hat seinen eigenen Charme und seine eigene Geschichte – von den majestätischen, fast überirdischen Ruinen von Angkor Thom bis hin zu den filigranen Reliefs des Bayon-Tempels. In den schmalen Gängen und unter den gewaltigen Bauten fühlt man sich plötzlich ganz klein und gleichzeitig Teil dieser unglaublichen Geschichte. Urlaub? Fehlanzeige! Es ist mehr ein Abenteuer, das uns völlig in den Bann zieht, auch wenn der Marsch durch die glühende Sonne und über unebene, steinerne Wege ziemlich anstrengend ist. Doch jeder Schritt fühlt sich richtig an, und mit jedem neuen Tempel, den wir entdecken, wächst die Faszination noch weiter.
Gegen 13:00 Uhr erreichen wir erschöpft, aber unglaublich glücklich, wieder unser Hotel. Der Körper ist durchgeschwitzt und erschöpft, aber der Kopf ist voller Eindrücke und unvergesslicher Erinnerungen. Es fühlt sich an, als hätten wir heute schon ein ganzes Abenteuer hinter uns. Der erste Weg führt mich natürlich sofort zum Pool – ein Sprung ins kühle Nass ist genau das, was ich jetzt brauche. Theresia gönnt sich währenddessen eine wohlverdiente 2-Stunden-Massage, um sich von der ganzen Anstrengung zu erholen und die Muskeln wieder zu lockern. Das haben wir uns nach diesem körperlichen Marathon definitiv verdient! Ich lasse mich im Wasser treiben, genieße die Ruhe und die Sonne, die nun kräftig vom Himmel brennt. Der Luxus, den wir uns hier gönnen dürfen, fühlt sich nach diesem anstrengenden Tag wie ein kleines Paradies an.
Morgen geht es früh weiter, denn der nächste Sonnenaufgang und die nächsten Tempel warten auf uns. Heute war erst der Anfang – die Schönheit und das mystische Gefühl dieser alten Welt hat uns jetzt schon gefesselt, und wir können es kaum erwarten, noch mehr von diesem unglaublichen Ort zu entdecken.Okumaya devam et
Tempeltour 2.0
5 Kasım 2024, Kamboçya ⋅ ☁️ 28 °C
Willkommen in der Regenzeit in Asien – einem Spielplatz für unvorhersehbares Wetter und Überraschungen! Obwohl die Wettervorhersage hier oft genauso unberechenbar ist wie ein Roulette-Rad, hat das nicht immer nur Nachteile. Klar, manchmal geht der Plan ein bisschen durcheinander, aber oft sorgt das Wetter auch für unerwartete, magische Momente. Heute war ein solcher Tag: Das frühe Aufstehen, das wir eigentlich für den Sonnenaufgang geplant hatten, war nicht notwendig. Denn die ganze Nacht hatte es geregnet, und auch der Morgen zeigte sich bis etwa 7 Uhr in den dunklen, nasskalten Farben eines typischen Regenwetter-Tages. Der erhoffte Sonnenaufgang blieb uns leider verwehrt, aber das hatte auch seinen Vorteil: Wir konnten das leckere Frühstück im Hotel in aller Ruhe genießen – frisch gepresste Säfte, tropische Früchte und ein reichhaltiges Buffet, das den Tag perfekt einläutete.
Pünktlich um 9:30 Uhr kam dann unser Guide, und siehe da: Der Regen verzog sich plötzlich, und die Sonne begann sich wieder zu zeigen. Als ob sie uns für unsere Geduld belohnen wollte, stieg die Temperatur auf angenehme 30 Grad, was den heißen, feuchten Tagen der letzten Wochen eine willkommene Abwechslung brachte. Perfekte Bedingungen für das Abenteuer, das vor uns lag!
An diesem Tag stand eine impressive Tour durch sieben Tempelanlagen von Angkor Wat auf dem Plan. Und hier merkt man wirklich, wie der Unterschied zwischen einer Gruppenreise und einer privaten Tour mit eigenem Guide und Fahrer sein kann. Ohne unseren Guide wären diese alten Tempel wahrscheinlich nur bloße Steine und Mauern für uns gewesen – aber dank ihm wurden sie lebendig. Mit jeder Station erzählte er Geschichten, die weit über die bloße Geschichte der Tempel hinausgingen. Er sprach von den geheimen Legenden, von den Göttern, die diese Plätze einst bewohnten, und von den architektonischen Meisterwerken, die sich über Jahrhunderte erhalten haben. Die Tropenhitze tat ihr Übriges, um uns zwischendurch etwas ins Schwitzen zu bringen, doch jedes Mal, wenn wir einen Tempel verließen, wurden wir von unserem Guide mit erfrischenden Tüchern und kaltem Wasser versorgt – ein wahrer Lebensretter bei den tropischen Temperaturen. Solche kleinen Aufmerksamkeiten machten den Tag noch angenehmer.
Zwischendurch machten wir Halt für ein Mittagessen in einem kleinen, unscheinbaren Restaurant direkt an der Straße. Von außen hätte man es glatt übersehen können, aber die Atmosphäre und das Essen waren einfach fantastisch. Es war ein echter Geheimtipp – köstlich, günstig und vor allem authentisch. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele solcher kleinen kulinarischen Perlen sich in den versteckten Ecken eines Landes finden lassen, und dieses Restaurant war definitiv ein Highlight.
Doch der wahre Höhepunkt des Tages – der Sonnenuntergang auf einem der Tempel – lief nicht ganz nach Plan. In der Regenzeit in Asien ist man einfach nie ganz auf der sicheren Seite, und wie so oft, wenn man denkt, man hätte das perfekte Timing, spielt das Wetter mit einem. Kaum hatten wir den höchsten Punkt des Tempels erreicht, um die atemberaubende Aussicht auf das Land und den Horizont zu genießen, begann es plötzlich in Strömen zu regnen. Die Sonne, die wir erhofft hatten, blieb uns verwehrt, und der Regen verwandelte den Weg zurück ins Auto in eine nasse Rutschpartie. Doch zum Glück hatten wir Regenschirme dabei, sodass wir nur leicht durchnässt wurden – ein kleines Abenteuer für sich, das uns aber nicht die Laune verdarb. Wer in der Regenzeit in Asien reist, muss eben immer ein bisschen flexibel sein – und dieser Regen fügte sich nur allzu gut in das bunte Chaos und die Schönheit dieses Landes ein.
Trotz des Regens war der Tag einfach unvergesslich. Wir hatten zahlreiche Tempel erkundet, hatten faszinierende Einblicke in die Geschichte und Kultur erhalten und uns von den warmen tropischen Winden und den antiken Ruinen verzaubern lassen. Die Anstrengungen der letzten Tage – die vielen Kilometer, die wir gelaufen waren, die Hitze und die anstrengenden Entdeckungsreisen – haben sich definitiv gelohnt.
Und so endet ein weiterer unvergesslicher Tag in Kambodscha. Morgen geht’s weiter mit einem neuen Highlight: dem Besuch des Tonle Sap, dem größten Süßwassersee Südostasiens. Danach fliegen wir nach Hanoi, um auch dort neue Abenteuer zu erleben und weiter in die faszinierende Welt Südostasiens einzutauchen.
Die Reise geht weiter – mal sonnig, mal regnerisch, aber immer voller ÜberraschungenOkumaya devam et
Siem Reap - Hanoi
6–8 Kas 2024, Kamboçya ⋅ ☁️ 28 °C
Der heutige Tag markierte das Ende unserer Zeit in Kambodscha, und es fiel uns wirklich schwer, uns von diesem faszinierenden Land zu verabschieden. Doch wie immer in Asien, gibt es nur wenig Zeit zum Verweilen – die Abenteuer rufen, und der nächste Flug nach Vietnam wartete bereits. Um den Tag bestmöglich zu nutzen, hatte ich extra einen späteren Flug gebucht, sodass wir nicht den gesamten Tag in einem Flughafen verbringen mussten, sondern noch das Beste aus dem letzten Tag in Kambodscha herausholen konnten.
Der Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel – ein letztes Mal durften wir uns an den frischen tropischen Früchten und den verschiedenen Leckereien bedienen, die unser Hotel zu bieten hatte. Gestärkt und voller Vorfreude auf den letzten Tag ging es dann auf die Straße. Pünktlich wie vereinbart, stand unser Fahrer Bou vor dem Hotel – absolut zuverlässig und immer ein Lächeln auf den Lippen. Wer in Südostasien reist, weiß, wie viel das bedeutet. Wir hatten uns bereits in den letzten Tagen an seine ruhige, freundliche Art gewöhnt, und es war fast wie ein kleines Abschiedsgespräch, als wir uns ins Auto setzten.
Ursprünglich hatten wir geplant, nochmal zu den Tempeln von Angkor Wat zu fahren, aber nach den letzten beiden Tagen, in denen wir die beeindruckendsten Tempel bereits besucht hatten, entschieden wir uns für eine andere Richtung: Tonle Sap, den größten Süßwassersee Südostasiens. Dieser liegt etwa 250 Kilometer lang und 100 Kilometer breit und war genau das, was wir suchten – ein Stück authentisches, unberührtes Kambodscha. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch unzählige kleine Dörfer und vorbei an weiten Reisfeldern, die in der frühen Morgensonne leuchteten. Bou, unser Fahrer, war nicht nur ein Fahrer, sondern auch ein perfekter Reiseleiter. Während der Fahrt erzählte er uns allerlei über die Region, ihre Geschichte und die Menschen, die hier leben. Wer in Siem Reap einen guten Fahrer sucht, dem kann ich Bou wärmstens empfehlen – auf Wunsch gebe ich gerne seine WhatsApp-Nummer weiter. 😄
Am Tonle Sap angekommen, holten wir uns Tickets für eine private Bootsfahrt. Das war genau nach unserem Geschmack: Keine große Gruppe, keine Touristenmassen – einfach wir, das Boot und die Natur. Wir fuhren vorbei an den Fischer-Dörfern, die am Rande des Sees gebaut wurden. Es war unglaublich, diese schwimmenden Dörfer zu sehen, in denen Menschen leben, die sich Land nicht leisten konnten und deshalb auf dem Wasser ihr Zuhause fanden. Im Wasser schaukelten bunte Häuser, und es war faszinierend, wie eine ganze Gemeinschaft auf dem See existiert. Wir sahen sogar eine Schule, ein Krankenhaus, und als besonderes Highlight fuhren wir an einem Tempel und einer kleinen Kirche vorbei – all das auf dem Wasser, ein Spiegelbild der einzigartigen Lebensweise dieser Menschen.
Die Bootsfahrt führte uns weiter hinein in die Mangrovenwälder des Sees, wo wir mit einem kleinen Kanu einen weiteren Abschnitt der Tour machten. Der ruhige, fast mystische Dschungel um uns herum und das leise Plätschern des Wassers schufen eine beinahe meditative Atmosphäre. Hier konnten wir das Leben der Menschen noch intensiver erleben. Es war, als ob wir in eine andere Welt eintauchten, in der Zeit keine Rolle spielte und die Natur das Tempo vorgab.
Der wahre Höhepunkt des Tages war jedoch die kurze Zeit, die wir in einem der Dörfer verbrachten. Dort verteilten wir Schulhefte an die Kinder – ein kleiner, aber für uns sehr bedeutsamer Moment. Die Kinder strahlten vor Freude, und es fühlte sich gut an, eine kleine gute Tat zu vollbringen. Es ist wahr, was man sagt: „Eine gute Tat pro Tag, und Buddha lächelt dir zu“ – und in diesem Moment hatte ich das Gefühl, dass wir dem Universum vielleicht tatsächlich etwas zurückgaben.
Nach dieser bewegenden Erfahrung fuhren wir weiter und ließen uns in einem kleinen Restaurant nieder, das Bou uns empfohlen hatte – ein echter Geheimtipp. Es war eines dieser versteckten, charmanten Lokale, in denen man weiß, dass das Essen authentisch und fantastisch ist. Wir genossen eine köstliche Mahlzeit, während wir uns über die Erlebnisse des Tages austauschten.
Mit vollen Bäuchen und glücklichen Herzen machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zum Flughafen. Der Flug von Siem Reap nach Hanoi war unkompliziert und schnell – eine willkommene Abwechslung, nachdem wir die letzten Tage so intensiv unterwegs waren. In Hanoi angekommen, erwartete uns bereits unser nächster Fahrer, der uns direkt zu unserem Hotel brachte.
Wir waren zwar müde von einem unglaublich intensiven, erlebnisreichen Tag, aber auch voller Vorfreude auf das, was uns in Hanoi erwarten würde. Die Straßen, die Kultur, das Essen – Vietnam versprach ein weiteres Abenteuer zu werden. Morgen werden wir Hanoi unsicher machen – wir sind bereit für das nächste Kapitel unserer Reise. 🤣💪
Trotz des Abschieds von Kambodscha und der letzten Fahrt durch die Landschaft des Tonle Sap bleibt dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis, das uns noch lange begleiten wird.Okumaya devam et
Hanoi-City for Peace
7–9 Kas 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 25 °C
Nach dem frühen Frühstück, das uns für den Tag stärken sollte, machten wir uns auf zu unserem Stadtrundgang durch das pulsierende Hanoi. Schon im Vorfeld hatten wir uns die besten Sehenswürdigkeiten ausgesucht – und das Beste daran: Alle waren bequem zu Fuß von unserem Hotel aus erreichbar. Der Tag zog sich dahin, als wären wir ständig auf Entdeckungstour, und am Ende des Tages konnten wir stolz auf 25 Kilometer zurückgelegter Strecke blicken. Ein wahnsinnig spannender Tag, der uns viele neue Eindrücke bescherte und uns mit coolen Erinnerungen zurückließ.
Hanoi selbst ist eine Stadt der Gegensätze. Sie ist hektisch, aber in vielen Ecken auch überraschend ruhig. Die Straßen sind immer in Bewegung, aber es gibt auch viele Oasen der Stille, die plötzlich auftauchen, wenn man die Straße wechselt. Besonders auffällig sind die Straßenstände: Überall, wirklich alle paar Meter, finden sich Tische und Stühle am Straßenrand, die so klein und eng sind, dass sie mich irgendwie an die 7 Zwerge aus „Schneewittchen“ erinnerten – alles ist klein und zusammengepfercht, aber dafür lebt es. Die Straßenverkäufer haben ihr Handwerk wirklich drauf. Das Street Food ist überall präsent, und das Essen ist einfach fantastisch – die Vietnamesen können definitiv kochen! Von frischen Phở-Suppen bis hin zu gegrillten Köstlichkeiten – hier wird jeder Hunger still und das auch noch unglaublich lecker.
Die Motorroller in Hanoi sind ein weiteres Kapitel für sich. Es gibt mehr Roller als Menschen, das ist kein Witz. Sie fahren wild und unberechenbar, aber irgendwie auch rücksichtsvoll, als ob sie eine eigene, unsichtbare Ordnung haben. Es erinnert fast an ein Ameisenvolk, das wie im Gleichklang von einem Punkt zum anderen wuselt. Dabei ist es fast ein kleines Wunder, wie sie alle irgendwie ohne größere Zusammenstöße durch die engen Straßen navigieren. Es hat etwas Faszinierendes, wie chaotisch und doch koordiniert das Ganze wirkt.
Leider bringt dieser ganze Verkehr auch seine Schattenseiten mit sich – vor allem in Form der Luftqualität. Die Luft ist so dick, dass man sie fast greifen kann. Es fühlt sich an, als ob die Stadt immer in einem leichten Dunst gehüllt ist, der von den unzähligen Motorrollern und dem Verkehr kommt. Früher habe ich immer ein bisschen belächelt, wenn ich in Asien Menschen mit FFP2-Masken sah. Dachte immer, das wäre vielleicht etwas übertrieben. Heute, hier und jetzt, verstehe ich es total. Die Luft ist so schlecht, dass man sich wirklich fragt, wie man hier gesund alt wird – oder zumindest, wie man nicht früher krank wird.
Es wird also definitiv Zeit, die Stadt hinter uns zu lassen und in die Natur zu entfliehen. Morgen geht es in die Hà Long Bucht, und ich hoffe, dass wir dort etwas frischere Luft und eine ruhigere Atmosphäre finden. Ich freue mich riesig darauf, der Hektik der Stadt für ein paar Tage zu entkommen und in die wunderschöne Landschaft dieser berühmten Bucht einzutauchen. Aber wer weiß – vielleicht gibt es ja auch dort eine kleine Überraschung, mit der wir nicht gerechnet haben... 🤔
Das Abenteuer geht weiter, und wir sind gespannt, was der morgige Tag in der Hà Long Bucht für uns bereithält! 🌿🚤Okumaya devam et
Ha Long Bay I
8–10 Kas 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 26 °C
6:00 Uhr – der Wecker klingelt. Ausschlafen scheint einfach nicht unser Ding zu sein, vor allem nicht im Urlaub, wenn es so viele spannende Dinge zu entdecken gibt! 😄 Also heißt es, schnell raus aus den Federn und die letzten Sachen in unsere Koffer packen. Auch wenn wir uns noch etwas müde fühlen, gibt es ein leckeres vietnamesisches Frühstück, das uns den nötigen Energie-Kick für den Tag gibt. Frisch gestärkt und voller Vorfreude auf die Hà Long Bucht, einem weiteren UNESCO-Weltkulturerbe auf unserer Reise, machen wir uns fertig.
Unser Fahrer holt uns pünktlich ab, und auf der Fahrt nach Hà Long gibt es so viel zu sehen! Die Straßen sind lebendig, das Land wird grüner und üppiger, und im Gegensatz zu Kambodscha, wo vieles noch von Armut geprägt war, wirkt Nordvietnam deutlich wohlhabender. Dennoch sind die Spuren des Taifuns vom 7. September nicht zu übersehen. Besonders in Nordvietnam hat der Sturm großen Schaden angerichtet, und viele Häuser sind zerstört. Über 100 Menschen werden noch immer vermisst, und es ist erschreckend zu sehen, wie viel Zerstörung ein solcher Taifun anrichten kann. Die Atmosphäre auf der Fahrt ist irgendwie von einer Mischung aus Staunen und Nachdenklichkeit geprägt, und wir können nicht umhin, an das Leid der Menschen hier zu denken.
Am Pier in Dao Tuan Chau angekommen, steigen wir aus und warten ein wenig, bis wir endlich an Bord unseres Kreuzfahrtschiffs gebracht werden. Hier geht es mit den Vorbereitungen für das nächste Abenteuer richtig los. Nachdem wir unsere Kabinenschlüssel erhalten haben, erwartet uns ein erfrischender Begrüßungsdrink, und schon kurze Zeit später sind wir am Buffet, das uns eine köstliche Auswahl an vietnamesischen Spezialitäten bietet. Allerdings sind wir nicht allein – eine große afrikanische Gesellschaft ist ebenfalls an Bord, und man merkt sofort, dass sie sehr, sehr großen Hunger haben! 😅 Memo an mich: In Zukunft immer etwas schneller am Buffet sein, um den Kampf um die letzten Frühlingsrollen zu vermeiden! 🙄
Nach dem Mittagessen geht es endlich in unsere Senior Suite, die fantastisch ist. Wir haben die besten Plätze, um die unglaublichen Kalkfelsen der Hà Long Bucht zu bewundern, die schon nach wenigen Minuten an uns vorbeiziehen. Mit über 1969 Felsen, die bis zu 100 Meter hoch sind, fühlt man sich wie in einer anderen Welt – die Szenerie ist einfach atemberaubend. Die grünen Berge und das smaragdgrüne Wasser schaffen eine Atmosphäre, die so friedlich und zugleich so mächtig ist, dass man sich einfach nur verzaubern lässt.
Am Nachmittag genießen wir ein wenig Sonnenbaden auf dem Deck, während die Landschaft weiter an uns vorbeizieht. Der Himmel ist klar, die Sonne scheint, und der Wind trägt einen leichten Hauch von Meer und Abenteuer mit sich. Doch auch für uns als Entdecker gibt es noch etwas anderes: einen Ausflug mit einem Bambusboot! Es ist ein bisschen wie in einem asiatischen Märchen, wenn man in einem kleinen, traditionellen Boot durch das ruhige Wasser fährt und sich von den Felsen und der Natur umarmen lässt. Die Ruhe und die Schönheit der Bucht machen den Moment fast surreal.
Zum Abendessen erwartet uns dann ein wahres 5-Gänge-Menü, das keine Wünsche offenlässt. Und zum Glück gibt es diesmal keinen Kampf ums Buffet – das Essen wird direkt an unseren Tisch gebracht. 🙌 Vorsichtshalber hatte unser Guide uns vorher in die Kunst des Nahkampfs eingeweiht – Nunchaku-Techniken, die bei den kleinen Vietnamesen sehr bekannt sind und anscheinend auch eine gewisse Faszination auslösen. Ein exklusiver Einblick, den wir natürlich sofort ausprobierten – auch wenn wir uns eher wie Anfänger im Martial Arts anfühlten! 😅 Unser Guide hatte uns wirklich die „wichtigsten“ Bewegungen beigebracht – und obwohl wir uns eher wie ein paar Tollpatsche fühlten, hat es unheimlich Spaß gemacht, etwas Neues zu lernen.
Nach diesem einzigartigen, fantastischen Tag – voller unvergesslicher Eindrücke, leckeren Mahlzeiten und ein paar echten Lachanfällen – ging es zurück in unsere Kabine. Der Tag war vorbei, aber die Erinnerungen und das Gefühl, in einer so unglaublich schönen Umgebung zu sein, werden noch lange in uns nachklingen.
Good night – der Morgen wird bestimmt wieder ein neues Abenteuer bereithalten! 😴🌙Okumaya devam et
Ha Long Bay II
9 Kasım 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C
Wer den Sonnenaufgang in der Ha Long Bucht erleben möchte, der muss früh aus den Federn – keine Frage. Aber wenn man schon einmal hier ist, darf man dieses spektakuläre Naturwunder nicht verpassen! Um 5:30 Uhr ging der Wecker, und obwohl der Gedanke an den frühen Aufbruch noch ein kleines, müdes Stirnrunzeln hinterließ, wusste ich sofort: Es wird sich lohnen. Der Sonnenaufgang in der Ha Long Bucht ist schlichtweg einmalig. Und tatsächlich – auch wenn der frühe Start ein bisschen Überwindung kostete, waren wir uns beide einig, dass es kein besseres Gefühl gibt, als das sanfte Licht der aufgehenden Sonne über den Kalkfelsen zu sehen. Der Himmel färbte sich langsam in pastellene Töne von Rosa und Lila, während das Wasser in der Bucht wie ein Spiegel alles perfekt reflektierte. Ein Moment, der einem wirklich den Atem raubt.
Nach diesem beeindruckenden Erlebnis gab es dann ein ausgiebiges Frühstück in Buffetform, bei dem wir uns ordentlich stärkten. Ich muss gestehen, ich war heute etwas schneller als gestern…😅 Als sich die Gelegenheit bot, griff ich zügig zu, schließlich wollte ich nichts verpassen! 😄
Anschließend machten wir uns auf, mit einem Daily Boot die kleinen Inseln in der Ha Long Bucht zu erkunden. Das Boot schaukelte sanft auf den Wellen, und wir ließen uns treiben, während die Inseln mit ihren grünen Felsen und weißen Stränden immer näher kamen. Es war eine ganz besondere Atmosphäre, die hier herrschte – ruhig, majestätisch und irgendwie ein wenig abgelegen. Wir fuhren weiter, bis wir die Cat Ba Insel erreichten – eine der größten Inseln der Bucht, auf der Fischer und Farmer leben.
Dort erkundeten wir die Insel mit dem Fahrrad, und ich muss sagen, es war das erste Mal, dass ich die Drohne während unserer Reise auspackte. Und wow, die Aussicht von oben war atemberaubend. Die Insel, die grünen Hügel, die weiten Reisfelder – ich hätte den ganzen Tag damit verbringen können, diese Szenerie aus der Luft zu fotografieren und zu filmen. Es war einfach so ruhig und malerisch, dass ich mir wünschte, wir hätten noch mehr Zeit gehabt, die Gegend zu erkunden. Kleine Inseln, abgelegene Strände, und das Leben der Menschen dort – das sind genau die Momente, die ich auf unserer Reise noch mehr einplanen möchte.
Nachdem wir die Insel erkundet hatten, ging es dann weiter zum nächsten Stopp – einer Kanu-Fahrt. Theresia und Lisa, eine spontane Bekanntschaft, die wir auf dem Boot gemacht hatten, stiegen ins Kanu und paddelten hinaus in die flachen Gewässer der Bucht. Während die beiden sich im Kanu vergnügten, konnte ich wieder die Drohne starten und ein paar wunderschöne Videos aufnehmen. Es war die perfekte Gelegenheit, die Szenerie aus einer neuen Perspektive festzuhalten – und dabei hatte ich das Gefühl, als würden die Felsen und das Wasser eine ganz eigene Geschichte erzählen.
Der nächste Punkt auf unserer Reise war ein erfrischendes Schwimmen in der Ha Long Bucht. Und obwohl ich mich wirklich faul auf die Liege legte (wer kann schon bei dieser Kulisse widerstehen?! 😎), war Theresia natürlich die Aktive von uns beiden. Sie sprang in die Wellen und genoss das kühle Wasser, während ich meinen Cocktail in der Hand hielt und einfach den Moment genoss. Wer kann es ihr verdenken? Das Wasser war erfrischend und der Blick auf die Inseln einfach traumhaft.
Gegen 15:00 Uhr machten wir uns dann langsam auf den Rückweg zum Kreuzfahrtschiff, und die Zeit an Deck war wie ein kleiner Urlaub im Urlaub. Wir hatten das Gefühl, dass der Tag uns mit jeder Stunde ein kleines Stück näher an den Frieden der Ha Long Bucht brachte. Das war das perfekte „Chillen“ nach so vielen abenteuerlichen Erlebnissen.
Zum Abendessen gab es dann erneut ein 5-Gänge-Menü, das keine Wünsche offenließ. Die Köstlichkeiten, die hier serviert wurden, waren einfach himmlisch, und wir konnten den Tag mit gutem Essen und einem großartigen Ausblick ausklingen lassen. Während des Abendessens kamen wir mit einem super netten Pärchen ins Gespräch. Der Abend war voller Lachen und interessanter Gespräche, und nach dem Essen gingen wir zusammen an die Bar, um unseren lustigen Austausch bei einem weiteren Drink fortzusetzen.
Da wir auch am nächsten Morgen wieder den Sonnenaufgang in der Ha Long Bucht erleben wollten, verabschiedeten wir uns schließlich spät in der Nacht – etwas erschöpft, aber voller Vorfreude auf das, was noch kommt. Vielleicht, dachten wir, könnten wir das nette Pärchen in Da Nang wieder treffen, unserem nächsten Ziel. Wer weiß, die Welt ist klein und die Reise führt immer wieder zu unerwarteten Begegnungen.Okumaya devam et
Back in Hanoi
10–11 Kas 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C
Drei Tage in der Ha Long Bucht vergingen wie im Flug – wie immer, wenn man in einer solchen paradiesischen Umgebung ist, die einem so viele unvergessliche Momente schenkt. Heute hieß es dann leider Abschied nehmen von der Crew an Bord, die uns die letzten Tage hervorragend umsorgt hatte. Wir hatten uns rundum wohlgefühlt und es war genau die richtige Auszeit zur richtigen Zeit. Die Reise bis hierhin hatte uns schon ordentlich auf Trab gehalten, und die Ruhe und Schönheit der Ha Long Bucht war wie eine kleine, wohlverdiente Erholung. Aber auch dieser schöne Abschnitt unserer Reise neigte sich dem Ende zu, denn Vietnam hatte noch einiges mehr zu bieten.
Nach einem schnellen Frühstück ging es für uns nochmal aufs Wasser. Diesmal nahmen wir ein Kajak, um uns noch einmal richtig in der Bucht treiben zu lassen. Es war einfach unglaublich, so nah an den gewaltigen Kalkfelsen entlang zu paddeln. Die Felsen ragten majestätisch aus dem Wasser, und der Blick auf das smaragdgrüne Wasser ließ einen immer wieder innehalten. Dabei entstanden auch noch einige lustige Bilder, die uns immer an diesen Moment erinnern werden. Ich weiß gar nicht, wie viele Fotos wir gemacht haben, aber der Zauber der Ha Long Bucht muss einfach festgehalten werden!
Nachdem wir genug vom Paddeln hatten, gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück an Bord, und ich war ziemlich gespannt auf den angekündigten Kochkurs, bei dem wir lernen sollten, wie man traditionelle vietnamesische Gerichte zubereitet. Doch dann erinnerte ich mich daran, dass ich tatsächlich schon ziemlich fit im asiatischen Kochen bin (vor allem, was die Zubereitung von Frühlingsrollen und Pho angeht 😉). Also entschied ich mich, den Kurs auszulassen und stattdessen noch einmal meine Drohne in die Luft zu schicken, um ein paar zusätzliche Luftaufnahmen von der Bucht zu machen. Es war die perfekte Gelegenheit, den Tag mit ein paar schönen Videos zu krönen, die uns immer wieder in diese traumhafte Gegend zurückversetzen werden.
Als wir dann wieder festen Boden unter den Füßen hatten, ging es zurück nach Hanoi. Es fühlte sich fast an wie nach Hause kommen, denn das Hotel, in dem wir nun erneut übernachteten, kannten wir ja schon aus den vorherigen Tagen. Die Hotelangestellten begrüßten uns herzlich und es war schön, in einem vertrauten Umfeld einzuchecken und den ersten Schritt in Richtung des nächsten Abenteuers zu machen.
Nach einer kurzen Verschnaufpause im Zimmer, in der wir unsere Sachen sortierten, machten wir uns auf zu einer weiteren Erkundungstour durch die Stadt. Ziel war dieses Mal eine andere Ecke der berühmten Train Street – die Stelle, wo die Züge direkt durch die engen Straßen von Hanoi rasen. Allerdings war es hier bei weitem nicht so überlaufen wie an den bekannteren Stellen. Es war ruhig, fast schon gemütlich, und wir konnten in einem kleinen lokalen Café bei vietnamesischen Spezialitäten und Getränken die Atmosphäre genießen, ohne uns von Touristenmassen bedrängt zu fühlen.
Und dann kam der Zug – wie erwartet, sehr nah an uns vorbei. Es war ein komisches Gefühl, so nah an einem Zug zu stehen, der nur ein paar Zentimeter entfernt die Straße entlangbrauste. Der Lärm und die Geschwindigkeit sind schon ein Erlebnis für sich, aber es hatte auch etwas Aufregendes und irgendwie Cooles. Ein kleiner Adrenalinkick, den man so schnell nicht vergisst.
Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch einen Drink in einer der trendigen Rooftop Bars in der Stadt. Der Blick über die Stadt war atemberaubend, und mit einem kleinen Snack in der Hand ließen wir den Tag Revue passieren. Es war der perfekte Ausklang eines weiteren aufregenden Tages in Hanoi.
Vollgepackt mit Eindrücken und ein wenig müde, aber zufrieden, fielen wir direkt in unser Bett. Die Füße taten uns weh von den vielen Kilometern zu Fuß, aber der Kopf war voller Erinnerungen an einen weiteren Tag, der uns sicher noch lange begleiten wird. Good night Hanoi!Okumaya devam et
Hanoi-Da Nang
11–13 Kas 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 20 °C
Die Planung unserer Reise im Vorfeld hat sich bisher als wahres Meisterwerk herausgestellt. Wir sind unglaublich zufrieden und effizient unterwegs – jeder Tag, jeder Ort wurde präzise durchdacht, und so können wir das Beste aus jeder Etappe herausholen. Heute war es wieder so weit: Ich hatte den Flug etwas früher gebucht, um sicherzustellen, dass wir den Tag nicht durch den Transfer verlieren. Manchmal zahlt sich gute Planung eben richtig aus!
Also packen wir unsere Koffer, auch wenn wir gestern nicht viel ausgepackt haben. Die Zeit drängt, der Abschied von Hanoi steht bevor – und diese Stadt, die scheinbar nie schläft, hat uns in den letzten Tagen wirklich in ihren Bann gezogen. Am frühen Morgen geht hier schon ein unglaubliches Treiben los. Es ist nicht ganz so chaotisch wie zu den Stoßzeiten, aber die Straßen sind bei weitem nicht leer. Menschen fahren in einem wilden Tanz aus Rollern, Taxis und Bussen durch die Stadt. Ein bisschen wie eine riesige Ameisenkolonie, die nie aufhört zu arbeiten. Es ist faszinierend, wie die Stadt morgens in einen solchen Rhythmus übergeht, während wir uns langsam von ihr verabschieden.
Am Flughafen angekommen, frühstücken wir schnell, checken ein, und nach einem kurzen Flug sind wir in Da Nang – plötzlich ist alles ganz anders. Hier herrscht eine ganz neue Atmosphäre. Der Verkehr ist weniger chaotisch, die Straßen sind breiter, und vor allem ist alles ordentlich und gepflegt. Hier sieht es nicht so aus, als würde jeder einfach seinen Straßenplatz in ein temporäres Wohnzimmer verwandeln – keine Menschen, die an den Straßenrändern essen oder ihre mobilen Küchen aufbauen. Es ist ruhiger, geordneter – fast schon eine kleine Oase nach dem geschäftigen Hanoi.
Unser Hotel ist einfach fantastisch – ich habe ein Apartment gebucht, und es ist noch besser als erwartet. Richtig geräumig, mit einem tollen Ausblick und alles, was man braucht, um sich rundum wohlzufühlen. Nach einem kurzen Mittagsschlaf, um den Jetlag abzuschütteln, machen wir uns auf den Weg zum Strand. Nun, der Strand in Da Nang ist nicht wirklich der Schönste, den wir je gesehen haben – es gibt definitiv bessere Strände in Vietnam. Aber das Wetter ist zum Glück warm und schwül, auch wenn es bewölkt ist und der Wind etwas zugenommen hat. Wir sind sowieso nicht die Typen, die sich stundenlang in der Sonne räkeln.
Was uns aber wirklich interessiert, ist die Kultur, also springen wir schnell in ein Taxi (der Service ist kostenlos vom Hotel!) und machen uns auf den Weg zu einem der beeindruckendsten Ziele hier in der Region – dem Lady Buddha auf dem Chùa Linh Ứng. Diese beeindruckende Buddha-Figur ist 67 Meter hoch und thront auf einem Berg. Es ist absolut faszinierend, was hier gebaut wurde. Der Anblick ist schlichtweg überwältigend. Der Ausblick auf Da Nang von hier oben ist ein weiteres Highlight – die Stadt liegt einem wie ein kleines Spielzeug vor den Füßen. Wir verbringen einige Zeit damit, einfach nur dazustehen und den Frieden zu genießen, den dieser Ort ausstrahlt. Der Buddha selbst wirkt fast überirdisch und vermittelt eine ruhige, fast schon meditative Stimmung.
Doch wie es der Wetterbericht angedeutet hatte, zieht ein Sturm auf. Der Wind wird stärker, der Himmel dunkler, also beeilen wir uns, ein Taxi zu nehmen und zurück ins Hotel zu fahren, bevor der Regen uns erwischt. Glücklicherweise schaffen wir es rechtzeitig – und dann steht das nächste Highlight an: Street Food! Wir finden ein kleines Lokal, das uns einfach nur begeistert: super lecker, sehr authentisch und vor allem unglaublich preiswert. Mit 15 € sind wir beide mehr als satt, und auch ein bisschen erstaunt, wie günstig das Essen hier in Vietnam sein kann. Nach so einer Mahlzeit fühlt man sich fast schon schwer wie ein Buddha… 😂
Noch immer etwas im Schlemmer-Modus, bestellen wir erneut ein Taxi. In Asien ist es oft so, dass eine Fahrt weniger kostet als ein Kaffee am Flughafen – und der Service ist meistens super schnell und effizient. Die "Grab"-App, die hier weit verbreitet ist, hat uns bisher nie länger als 3-4 Minuten warten lassen, bevor der Fahrer da war. Man kann es sich kaum besser vorstellen. Eine kleine Anmerkung für Deutschland: Hier könnte man sich echt noch etwas abschauen.
Nun geht es noch auf einen kleinen Stadtbummel durch Da Nang, bevor wir zum Hotel zurückfahren. Die Stadt hat ihren eigenen Charme, und es macht einfach Spaß, durch die Straßen zu schlendern und die lokale Atmosphäre aufzusaugen. Doch auch hier merken wir schon, dass der angekündigte Taifun näher kommt.
Morgen geht es weiter nach Hoi An, einem weiteren faszinierenden Ziel auf unserer Reise, und ich bin gespannt, was uns dort erwartet!Okumaya devam et
Da Nang
12 Kasım 2024, Vietnam ⋅ 🌧 24 °C
Ahoi Matrosen 😂,
Es hat die ganze Nacht Hunde und Katzen (Affen, Elefanten und Dschungeltiger) geregnet. Boah, hier geht die Welt unter, ich denke wir sollten schnell eine Arche Noah bauen 😂😂😂
Um 6.00 Uhr klingelt der Wecker, und draußen herrscht wieder mal ein richtiger Regeninferno. Man kann fast den Eindruck bekommen, die ganze Welt würde sich gerade in einem einzigen Wasserschwall auflösen. Aber was soll's, wir sind hier nicht zum Schlafen. Wir haben unser Ticket für die Sun World Ba Na Hills in der Tasche, und das bedeutet: Höhenmeter, Seilbahn und Abenteuer, auch wenn der Regen uns das Gefühl gibt, dass wir uns auf eine Reise ins nasse Jenseits begeben.
Unser Fahrer ist ziemlich pünktlich und holt uns kurz nach 7.00 Uhr ab. Es geht durch den morgendlichen Verkehr von Da Nang, und ganz ehrlich, der Verkehr ist eine Mischung aus allem, was man in Hanoi schon gesehen hat – chaotisch, langsam und unberechenbar. Die Straßen sind stockend, und jeder scheint zu versuchen, irgendwie einen Platz zu finden, um vorwärts zu kommen. Trotz des Regens sind die Straßen noch voller Leben.
Gegen 8.10 Uhr erreichen wir die Ba Na Hills, und was uns da erwartet, ist fast unvorstellbar: ein riesiger Parkplatz nach dem anderen. In der Hochsaison muss hier richtig die Post abgehen, aber heute sind wir die Glücklichen, die den Parkplatz fast für uns allein haben. Kein Warten an der Seilbahn, keine langen Schlangen – einfach perfekt.
Die Aussicht aus der Gondel? Leider gleich Null. Der Regen hat alles in einen grauen Nebelschleier gehüllt, und die Landschaft ist kaum zu erkennen. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir das Ziel: den Berg, der uns mit der weltweit ehemals längsten Seilbahn (5771 Meter) verbunden hat. Und der Regen? Er schüttet weiter.
Jetzt heißt es: Regencapes anziehen und durchhalten! Unser erstes Ziel auf den Ba Na Hills ist die weltberühmte Golden Bridge – die mit den riesigen Steinhänden, die die Brücke halten. Wahnsinn, wie sie dort auf dem Berg thront, aber die Anzahl der Besucher nimmt schnell zu, und wir wissen, warum: Es gibt hier zu bestimmten Zeiten so viele Instagram-Poser, dass der Platz schnell voll ist. Ich muss sagen, die Brücke sieht in den Bildern viel größer und beeindruckender aus, als sie wirklich ist. Ein echtes Touristen-Magnet für die „Ich-war-da“-Fotos. Auch wenn die Baukunst bewundernswert ist, finde ich, dass sich der Aufwand für die Massen hier nicht wirklich lohnt.
Nach ein paar Fotos (wir waren glücklicherweise früh genug hier) füllt sich der Platz rasend schnell mit anderen Touristen. Also gehen wir weiter zur nächsten Seilbahn, die uns zum Gipfel bringt – und was uns dort erwartet, ist kaum weniger beeindruckend, aber leider auch nicht wirklich authentisch. Hier wurde ein französisches Dorf nachgebaut, und während es optisch ganz nett aussieht, kann ich mir nicht vorstellen, wie es in der Hochsaison hier aussieht. Es ist wie der Ballermann 6.0 von Vietnam. Massen, Lärm, und es fühlt sich eher wie ein Vergnügungspark an als ein Ort für echten Naturgenuss.
Wir haben genug gesehen – das war mehr eine Erlebniswelt als ein Ort für echte Entspannung. Wieder in der Seilbahn, zurück nach unten, und das Regenabenteuer geht weiter.
Auf dem Weg zurück ins Hotel lassen wir uns noch mit einem richtig leckeren Bún Cha (vietnamesisches Nationalgericht) verwöhnen – mega lecker und sättigend. Und dann: ein richtig langer Powernap bis zum Nachmittag, als der Regen endlich etwas nachlässt.
Um 15:00 Uhr machen wir uns erneut auf den Weg – diesmal zu einem echten Highlight: Hoi An. Diese kleine Stadt hat uns von Anfang an gereizt, und die Fahrtzeit von nur etwa 45 Minuten macht den Besuch umso attraktiver. Als wir in Hoi An Old Town ankommen, sind wir sofort verliebt. Diese charmante Stadt ist alles, was wir uns von Vietnam erhofft hatten: weniger Hektik, mehr Charme, weniger Hochhaus-Architektur, dafür ein echtes historisches Flair. Im Gegensatz zu Da Nang, wo wir uns eher fremd fühlten, war hier alles viel gemütlicher und authentischer. Da Nang ist halt schon etwas touristischer und hektischer – Hoi An fühlt sich fast wie eine kleine Oase an.
Aber der Regen? Ja, es schüttet immer noch. Wer hätte das gedacht, bei diesem Klima? 😂
Am Abend treffen wir uns mit unserer Bekanntschaft aus der Ha Long Bay, und es gibt ein leckeres Abendessen, bei dem wir all unsere Erlebnisse der letzten Tage austauschen. Die Stimmung ist super, aber leider müssen wir uns viel zu früh verabschieden, denn unser Fahrer drängt uns zur Eile – das Wetter soll noch schlechter werden. Wie geht das überhaupt? 🤔
Unterwegs machen wir uns einen Plan für morgen: unser Flug nach Hongkong geht erst am Abend, also haben wir den ganzen Tag in Da Nang noch zur Verfügung. Morgen werden wir uns die Marble Mountains anschauen – vielleicht gibt es da ja bessere Aussichten als hier.
Und ja, es schüttet immer noch, aber immerhin bleibt der Humor uns erhalten. 😅Okumaya devam et
Da Nang - Hong Kong
13–16 Kas 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 25 °C
Es ist unser letzter Tag in Da Nang und gleichzeitig auch der letzte Tag in Vietnam – der Abschied naht, aber wir lassen es uns nicht nehmen, noch ein letztes Abenteuer zu erleben. Heute schlafen wir aus, was für uns wirklich eine Seltenheit im Urlaub ist. Es ist 8.30 Uhr, als wir langsam aus dem Bett krabbeln – eine angenehme Überraschung nach all den anstrengenden Tagen.
Der Plan für heute ist, die Marble Mountains zu besuchen. Diese faszinierenden Kalksteinformationen liegen nur knapp 8 km entfernt, also sind wir schnell auf dem Weg dorthin. Die Marble Mountains befinden sich genau zwischen Da Nang und Hoi An, und auf dem Rückweg von Hoi An gestern Abend sind wir schon direkt daran vorbeigefahren – da war der erste Eindruck schon vielversprechend.
Über die Grab-App (die uns ja schon treue Dienste geleistet hat) rufen wir ein Taxi, das uns bequem in nur etwa 15 Minuten zu den Marble Mountains bringt. Dort angekommen, sehen wir uns gleich den Fahrstuhl an, der uns direkt nach oben bringen könnte, aber der ist natürlich von touristischen Massen besetzt. Also entscheiden wir uns, die steilen Stufen hinaufzusteigen – und ganz ehrlich, wir haben es auch ein bisschen genossen. Schließlich waren wir während der letzten Tage eher unsportlich unterwegs, also gibt es keinen Grund, das zu bereuen 😂.
Die Marble Mountains sind ein wahres Natur- und Kulturwunder. Das gesamte Areal ist wirklich sehenswert, mit höhlenartigen Tempeln, Buddha-Statuen und einem tollen Mix aus Natur und spiritueller Architektur. Der Regen hat uns heute verschont, aber die 30 Grad und die hohe Luftfeuchtigkeit tun ihr Übriges, um uns ordentlich ins Schwitzen zu bringen. Besonders als wir den Highest Peak erklimmen – der Ausblick von hier oben ist ein wahrer Genuss. Man hat einen 360-Grad-Blick auf die Umgebung, und die ganze Landschaft unter uns wirkt wie ein Gemälde aus grünen Hügeln und weiten Tälern.
Auf unserem Streifzug durch die Berge haben wir uns ein wenig verlaufen und landen plötzlich in einem wunderschönen buddhistischen Garten. Der Ort hat eine friedliche, fast schon meditative Atmosphäre, die uns sofort fesselt. Es fühlt sich fast so an, als wären wir in einer anderen Welt. Doch der wahre Knaller kommt, als wir auf unserem weiteren Weg einen Ein- und Ausgang finden, durch den wir den Eintritt hätten sparen können. 😂
Nach unserer kleinen Erkundungstour kehren wir um, um den Rückweg anzutreten. Auf dem Weg zurück zum Hotel halten wir noch in einem kleinen, lokalen Restaurant, um den Tag kulinarisch ausklingen zu lassen. Hier gibt es einen Hot Pot mit Ziege, frischem Reis, Gemüse und kühlen Getränken. Einfach perfekt nach der heißen Wanderung. Der Hot Pot ist unglaublich lecker – richtig deftig und voller Aromen, die uns noch lange im Gedächtnis bleiben werden.
Gegen 15.30 Uhr heißt es dann Abschied nehmen vom Hotel, und wir machen uns auf den Weg zum Flughafen. Der Flug nach Hong Kong ist relativ kurz und verläuft reibungslos. Nachdem wir gelandet sind, wartet unser Uber-Fahrer, der uns direkt in unser neues Hotel bringt, das sich direkt gegenüber von Hong Kong Island befindet.
In Hong Kong gibt es einen weiteren kleinen Zeitunterschied: Es ist eine Stunde später als in Vietnam – also 7 Stunden voraus im Vergleich zu Deutschland. 23:36 Uhr lokalzeit. Wir sind erschöpft, aber zufrieden, und der lange Tag verlangt nach einer wohlverdienten Ruhepause. Zeit, den Kopf auf das Kissen zu legen und sich auf das nächste Kapitel unserer Reise zu freuen.
Gute Nacht, Hong Kong! 💤Okumaya devam et
Rainy Hong Kong
14 Kasım 2024, Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C
Seit unserer Ankunft gestern Abend regnet es unaufhörlich – tropischer Regen, der uns fast das Gefühl gibt, in einer Szene aus einem abenteuerlichen Film zu sein. Freudentränen? Oder will das Wetter uns die Laune verderben? Die Regensaison hätte eigentlich schon im Oktober vorbei sein sollen, aber das Wetter hier hält sich nicht an den Kalender. 🌧️ Es ist unberechenbar, und leider kann man sich darauf wirklich nicht verlassen. Aber egal, wir lassen uns nicht unterkriegen und machen das Beste daraus.
9.00 Uhr – Der Wecker klingelt, und wir stehen gemächlich auf. Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns eine fantastische Aussicht auf Hong Kong Island, auch wenn der Regen die Szenerie in dichten Nebel hüllt. Der Blick auf die Wolkenkratzer und die belebten Straßen zeigt uns, wie gigantisch und lebendig diese Stadt ist. Trotz des schlechten Wetters wissen wir, dass wir heute ein bisschen mehr von Hong Kong erleben wollen.
Hong Kong ist eine der größten und am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Sie ist riesig, und das merkt man sofort. Überall, wohin man schaut, ragen Wolkenkratzer in den Himmel, und die Stadt fühlt sich sehr beengt an. Es ist alles andere als der entspannte Flair, den man sich in einem tropischen Urlaub vorstellen könnte. Was uns sofort auffällt, ist das Fehlen von Rollern – in Hong Kong fährt kaum jemand auf einem Roller. Es gibt überall Hinweise und Verbote: Hunde sind nicht erlaubt, Skateboard fahren ist verboten, kein Fahrrad fahren, Rauchen ist untersagt, und selbst das Gehen ist geregelt – auf der linken Seite bitte! Es scheint, als würde in dieser Stadt alles streng organisiert und reguliert, was ein bisschen unpersönlich wirkt.
Wir spazieren entlang der Harbourfront und schlendern langsam in die Stadt hinein. Die Harbourfront bietet einen schönen Blick auf Hong Kong Island. Wir lassen uns treiben, einfach durch die Straßen, ohne wirklich ein Ziel vor Augen – das gehört schließlich zum Reiseflair dazu. Doch im Hinterkopf haben wir schon zwei, drei Dinge, die wir unbedingt besuchen wollen.
Ein paar Stunden später finden wir uns auf der berühmten Sneaker Street wieder. Der Name ist Programm – hier geht es um Schuhe! Es ist wie ein Paradies für Sneaker-Fans, und obwohl wir uns ursprünglich nicht wirklich etwas kaufen wollten, lässt sich die Versuchung nicht leugnen. Schuhe kann man schließlich immer gebrauchen, und warum nicht ein neues Paar als Urlaubsmitbringsel? Kurze Zeit später sind wir beide stolze Besitzer eines neuen Paar Sneakers. Damit haben wir unser Ziel erreicht – Shopping in Hong Kong, zumindest für heute. Unsere Laune steigt wieder, und plötzlich bricht der Himmel sogar für einen Moment auf. Es wird ein wenig heller, und wir machen uns auf den Weg zurück ins Hotel.
Am Abend haben wir dann eine Reservierung für die höchste Bar der Welt – und was könnten wir Besseres tun, als die Stadt aus den Wolken zu betrachten? Das klingt doch nach einem perfekten Abschluss für den Tag. Also geht es ab ins Taxi, und schon wenige Minuten später sind wir an der Sky Bar des International Commerce Centres (ICC), dem höchsten Gebäude Hongkongs angekommen. Es geht mit dem Fahrstuhl bis in die 118. Etage, auf fast 500 Meter Höhe. Wir stellen uns eine grandiose Aussicht auf die Stadt vor, die bei Nacht sicher magisch sein muss. Doch als wir oben ankommen, ist alles anders als erwartet.
Leider wird unsere Vorfreude schnell enttäuscht: Die Sicht ist null – der Wolkenkratzer ist komplett in den Wolken verschwunden. Der Außenbereich der Bar ist gesperrt, und der Blick auf Hong Kong bleibt uns verwehrt. Es fühlt sich fast so an, als wären wir wieder in einer der Gondeln von Vietnam, als wir in den Nebel fuhren. Wie schade, das hatten wir uns anders vorgestellt. Die Atmosphäre ist nicht wirklich die, die wir uns erhofft hatten. Statt einer atemberaubenden Aussicht auf die Lichter der Stadt, genießen wir nun einen alkoholfreien Cocktail in einem Raum, in dem kaum jemand außer uns ist. Etwas frustriert lassen wir uns aber nicht den Abend verderben.
Wir machen uns auf den Weg zur Temple Street, einem Nachtmarkt mit unzähligen Fressbuden und Verkaufsständen. Hier können wir uns ablenken, die lebendige Atmosphäre aufsaugen und den Tag mit etwas Street Food und buntem Treiben ausklingen lassen. Die Menschen, die mit ihren Ständen und Lichtern den Markt füllen, geben uns einen weiteren Eindruck von der Vielfalt Hong Kongs. Doch auch hier fühlt es sich nicht ganz so einladend an wie in anderen asiatischen Städten. Es gibt eine gewisse Anonymität in der Luft.
Schließlich kehren wir zum Hotel zurück, etwas frustriert, und mit dem Gefühl, dass Hong Kong uns noch nicht wirklich gepackt hat. Vielleicht wird es morgen besser. Wer weiß? Vielleicht zeigt uns diese Stadt ja doch noch ihre schöne Seite, wenn wir mehr von ihr entdecken.
Der Tag ist zwar nicht perfekt gelaufen, aber so ist es auf Reisen eben: Nicht jeder Tag muss unvergesslich sein – und wir sind sicher, dass noch viele bessere Tage auf uns warten!Okumaya devam et
Hong Kong Island
15 Kasım 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C
Nach dem verregneten gestrigen Tag war unsere Hoffnung groß, dass der Wetterbericht uns heute nicht wieder enttäuscht. Doch, wie es manchmal so ist, hat der gute alte „Kachelmann“ uns mal wieder getäuscht. Statt Sonne regnet es immer wieder mal leicht. Aber wer lässt sich schon von ein paar Tropfen die Laune verderben? Also, ab ins Abenteuer!
Der Tag beginnt mit einem gemütlichen Frühstück in einem Straßencafé. Der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee mischt sich mit dem Duft der regennassen Straßen, und die kleinen Café-Tische sind randvoll mit Einheimischen, die ihren Tag genauso beginnen. Das ist das wahre Leben! Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Promenade, wo wir die Fähre nach Hong Kong Island nehmen wollen.
Die Überfahrt mit der Fähre ist ein kleines Highlight für sich. Der Regen hat uns zwar immer noch nicht verlassen, aber die Fahrt über das Wasser bietet uns einen tollen Blick auf die Wolkenkratzer. Angekommen auf Hong Kong Island, fühlen wir uns direkt wohler als gestern. Die Architektur wirkt hier irgendwie offener und lebendiger. Die Wolken und der Dunst hüllen alles in eine mystische Atmosphäre, die fast schon ein bisschen filmmäßig wirkt.
Unser Weg führt uns nun zu den Mid-Levels Escalators, den berühmten Rolltreppen, die mitten durch die Stadtlandschaft fahren. Über etwa 800 Meter schrauben sich diese Rolltreppen steil nach oben – der größte Rolltreppen-Komplex der Welt! Links und rechts um uns herum: kleine Läden, Cafés, und das bunte Treiben der Stadt. Wir sind fast ein wenig überwältigt von der Energie, die hier herrscht. Gefühlt tausende Menschen nutzen diese Rolltreppen, und wir müssen uns ein bisschen anstrengen, um den Überblick zu behalten. Aber genau das macht es so faszinierend – es ist Hong Kong in seiner reinsten Form! Oben angekommen, müssen wir leider den gesamten Weg wieder hinunter laufen. Die Fahrtrichtung ändert sich erst am nächsten Tag um 6.00-10.30 Uhr. Solange wollen wir nicht warten 😂.
Gestern haben wir uns schon Tickets für den Victoria Peak gekauft. Der Victoria Peak ist mit seinen 552 Metern der höchste Punkt der Insel und definitiv ein Must-See für jeden Hong Kong-Besucher. Um dorthin zu gelangen, nehmen wir die legendäre Peak Tram – eine Seilbahn, die uns mit einer steilen 48%-igen Steigung in nur sieben Minuten auf den Gipfel bringt. Die Fahrt ist spektakulär! Die Bahn schiebt sich durch den Regen und lässt uns von den Wolkenkratzer-Silhouetten der Stadt träumen. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Aussicht ist nicht der erhoffte Traum, sondern Wolken und Dunst, die sich dicht über der Stadt ausbreiten. Hong Kong hasst uns...
Die Fahrt zurück ins Tal ist fast noch beeindruckender, weil wir die extreme Steigung der Tram richtig spüren. Unten angekommen, schlendern wir noch ein wenig durch Hong Kong Island, genießen das Stadtbild und versuchen, der grauen Melancholie des Regens zu entkommen.
Gegen 19.00 Uhr nehmen wir die Fähre zurück zum Festland. Die Promenade hat sich inzwischen in ein gewaltiges Menschenmeer verwandelt, als sich um 20.00 Uhr die tägliche Lasershow auf Hong Kong Island ankündigt. Wir haben Glück und finden eine bequeme Bank, von der aus wir pünktlich um 20.00 Uhr das spektakuläre Schauspiel der Lichter, Musik und Projektionen auf den Wolkenkratzern genießen können. Es ist wie eine Visitenkarte der Stadt, die ihre Geschichte durch Technologie und Kunst erzählt.
Nach der beeindruckenden Show und einem langen Rückweg zum Hotel, machen wir noch einen kleinen Halt in einem Straßenrestaurant. Hier gibt es leckeres Essen, das uns gut tut und uns satt macht. Mit vollen Bäuchen und einem glücklichen Lächeln gehen wir zurück in unser Hotel, bereit, die Füße hochzulegen und den Tag im Hotelzimmer ausklingen zu lassen.Okumaya devam et
Hong Kong - Lantau Island
16 Kasım 2024, Hong Kong ⋅ ☁️ 25 °C
Der letzte Tag in Hong Kong hat endlich mal gutes Wetter im Gepäck – und das nach all dem Regen der letzten Tage! Es ist fast schon ein Wunder, dass der Himmel heute tatsächlich mal klar bleibt. Der Regen hat eine Pause eingelegt, und wir können den Tag in vollen Zügen genießen, bevor wir uns endgültig von Hong Kong verabschieden. Unser Flug geht erst um 21:50 Uhr, also haben wir den gesamten Tag noch zur Verfügung, und die letzte Etappe unserer Reise soll uns heute auf die Insel Lantau führen.
Lantau ist besonders praktisch, weil sie in unmittelbarer Nähe zum Flughafen liegt – eine perfekte Möglichkeit, noch ein bisschen zu entdecken, bevor wir uns auf den Heimweg machen. Der Morgen startet, wie immer, mit einer gemütlichen Tasse Kaffee und dem restlichen Kofferpacken. Nachdem wir ausgecheckt haben, machen wir uns auf den Weg zum Flughafen, wo wir zuerst unser Gepäck abgeben. Aber der eigentliche Spaß beginnt erst, als wir uns ein Uber schnappen, das uns zur Seilbahnstation bringt – ja, richtig gehört, Seilbahn Nummer 3 auf dieser Reise.
Die Fahrt mit der Ngong Ping 360 Seilbahn ist ein echtes Highlight. Die Seilbahn bringt uns in 20 Minuten auf etwa 570 Meter Höhe – und, ganz ehrlich, die Aussicht während der ersten Minuten ist fantastisch. Wir können die gesamte grüne Landschaft und den Blick auf das meerumspülte Gebiet genießen. Doch wie es sich für Hong Kong gehört, zieht dichter Nebel auf, und wir landen mitten in einer Wolkenlandschaft. Aber hey, das macht es irgendwie mystischer! Zum Glück dauert der Nebel nur kurz und wir können beim Ankommen im Ngong Ping Village zumindest für eine kurze Zeit den blauen Himmel genießen.
Die erste Station des Tages: der imposante Big Buddha. Mit seinen stattlichen 34 Metern überragt er das gesamte Gebiet. Wer sich nicht nur an der Statue erfreuen möchte, kann sich auf 268 Stufen nach oben wagen, um noch mehr von der Aussicht zu erhaschen. Es ist zwar nicht der höchste Berg der Welt, aber die Ruhe und Erhabenheit dieses Ortes sind unbeschreiblich.
Direkt nach dem Buddha folgt der Wisdom Path, ein 15-minütiger Fußmarsch entlang einer Reihe von 38 Holzsäulen, die mit dem Herzsutra (dem bekanntesten buddhistischen Text) beschriftet sind. Der Weg führt uns durch den Nebel, der plötzlich wieder aufgezogen ist, aber die Atmosphäre ist unglaublich friedlich und nachdenklich.
Unser nächstes Ziel ist der Po Lin Tempel, ein wirklich prachtvoller buddhistischer Tempel, der sich direkt neben dem Big Buddha befindet. Die Architektur und die Stimmung hier sind wirklich beeindruckend und wir nehmen uns die Zeit, alles in Ruhe zu genießen.
Nach all dem Sightseeing sind wir bereit für eine kleine Stärkung. Eine leckere, leichte Mahlzeit gibt uns wieder Energie, bevor wir uns auf den Weg zu einer Busfahrt und einer Bootsfahrt nach Tai O machen wollten – ein ursprüngliches Fischerdorf, das bekannt ist für seine historischen Stelzenhäuser und den traditionellen Lebensstil.
Nun kommt der größte Fehler des Tages: Aus unserer eigenen Dummheit haben wir uns entschieden, die Seilbahn zurückzunehmen, anstatt den Bus zu nehmen, der uns direkt zu unserem Ziel gebracht hätte. Und natürlich, wie sollte es anders sein, landen wir an der falschen Station. Hong Kong hasst uns...
Aber, was soll's, shit happens, oder?
Weil unser ursprünglicher Plan damit ziemlich gescheitert ist, haben wir uns kurzerhand für einen Outlet Store entschieden. Aber das war eigentlich gar nicht so schlecht – Theresia konnte noch einen Pullover ergattern, und wir füllten unsere Einkauftaschen für den Heimflug.
Die restliche Zeit bis zum Abflug verflog wie im Nu. Kaum haben wir uns von der Outlet Mall verabschiedet, machen wir uns auf den Weg zurück zum Flughafen, wo der Check-in und das Warten auf den Flug schnell vonstatten gehen.
Kurz darauf sitzen wir im Flugzeug, bereit, uns endlich zurückzulehnen und den Flug anzutreten. Es ist an der Zeit, sich ein bisschen Schlaf zu gönnen – am besten bis zur Landung, damit wir mit frischen Augen und einem vollen Akku nach Hause zurückkehren können.
Und damit geht auch diese unglaubliche Reise zu Ende – aber wir sind auch bereit für das nächste Abenteuer!Okumaya devam et
Hong Kong - Hamburg
17 Kasım 2024, Almanya ⋅ ☁️ 7 °C
18 Tage Abenteuer, vollgepackt mit unvergesslichen Erlebnissen – diese Reise hat uns so viele Eindrücke geschenkt, dass wir sie wohl nie vergessen werden. Von der futuristischen Skyline in Singapur, über die mystische Schönheit von Angkor Wat in Siem Reap, zu den faszinierenden Tempeln und Naturwundern rund um Hanoi und der Ha Long Bucht. Dann das charmante Da Nang und das bezaubernde Hoi An, das uns mit seiner Altstadt und den flimmernden Lichtern verzaubert hat. Und natürlich Hong Kong, ein atemberaubender Mix aus traditionellem Flair und urbanem Chaos – jeder dieser Orte hat uns auf seine eigene Weise beeindruckt und bleibt als lebendige Erinnerung in unseren Köpfen.
Der Flug von Hong Kong nach Hamburg führt uns dieses Mal über Helsinki, und der erste Abschnitt des Fluges ist alles andere als ruhig. Turbulenzen rütteln uns ordentlich durch – das Flugzeug wackelt, als würde es tanzen, aber wir nehmen es sportlich und schaffen es trotzdem, irgendwann die Augen zu schließen. Der Flug dauert 13 Stunden, aber irgendwann – nach vielen Stunden über den Wolken – landen wir endlich in Helsinki.
Kaum eine halbe Stunde später sitzen wir schon im nächsten Flieger, der uns dem Ziel immer näher bringt. Noch 1,5 Stunden, und wir sind wieder zu Hause.
Und dann, nach all der Zeit in tropischer Hitze, stürzen wir uns wieder in das norddeutsche Wetter – der Hamburger Nebel empfängt uns mit seiner kühlen, frischen Luft. Aber irgendwie fühlt es sich genau richtig an.
Es ist gut, wieder da zu sein, die Erinnerungen im Kopf und das Gefühl, etwas Großartiges erlebt zu haben. Und während wir aus dem Fenster sehen, wird uns klar: Wir haben ein tolles Leben, und es warten noch viele weitere Abenteuer auf uns.Okumaya devam et





















































































































































































































































































































































