Hanoi-Da Nang
11–13 nov. 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 20 °C
Die Planung unserer Reise im Vorfeld hat sich bisher als wahres Meisterwerk herausgestellt. Wir sind unglaublich zufrieden und effizient unterwegs – jeder Tag, jeder Ort wurde präzise durchdacht, und so können wir das Beste aus jeder Etappe herausholen. Heute war es wieder so weit: Ich hatte den Flug etwas früher gebucht, um sicherzustellen, dass wir den Tag nicht durch den Transfer verlieren. Manchmal zahlt sich gute Planung eben richtig aus!
Also packen wir unsere Koffer, auch wenn wir gestern nicht viel ausgepackt haben. Die Zeit drängt, der Abschied von Hanoi steht bevor – und diese Stadt, die scheinbar nie schläft, hat uns in den letzten Tagen wirklich in ihren Bann gezogen. Am frühen Morgen geht hier schon ein unglaubliches Treiben los. Es ist nicht ganz so chaotisch wie zu den Stoßzeiten, aber die Straßen sind bei weitem nicht leer. Menschen fahren in einem wilden Tanz aus Rollern, Taxis und Bussen durch die Stadt. Ein bisschen wie eine riesige Ameisenkolonie, die nie aufhört zu arbeiten. Es ist faszinierend, wie die Stadt morgens in einen solchen Rhythmus übergeht, während wir uns langsam von ihr verabschieden.
Am Flughafen angekommen, frühstücken wir schnell, checken ein, und nach einem kurzen Flug sind wir in Da Nang – plötzlich ist alles ganz anders. Hier herrscht eine ganz neue Atmosphäre. Der Verkehr ist weniger chaotisch, die Straßen sind breiter, und vor allem ist alles ordentlich und gepflegt. Hier sieht es nicht so aus, als würde jeder einfach seinen Straßenplatz in ein temporäres Wohnzimmer verwandeln – keine Menschen, die an den Straßenrändern essen oder ihre mobilen Küchen aufbauen. Es ist ruhiger, geordneter – fast schon eine kleine Oase nach dem geschäftigen Hanoi.
Unser Hotel ist einfach fantastisch – ich habe ein Apartment gebucht, und es ist noch besser als erwartet. Richtig geräumig, mit einem tollen Ausblick und alles, was man braucht, um sich rundum wohlzufühlen. Nach einem kurzen Mittagsschlaf, um den Jetlag abzuschütteln, machen wir uns auf den Weg zum Strand. Nun, der Strand in Da Nang ist nicht wirklich der Schönste, den wir je gesehen haben – es gibt definitiv bessere Strände in Vietnam. Aber das Wetter ist zum Glück warm und schwül, auch wenn es bewölkt ist und der Wind etwas zugenommen hat. Wir sind sowieso nicht die Typen, die sich stundenlang in der Sonne räkeln.
Was uns aber wirklich interessiert, ist die Kultur, also springen wir schnell in ein Taxi (der Service ist kostenlos vom Hotel!) und machen uns auf den Weg zu einem der beeindruckendsten Ziele hier in der Region – dem Lady Buddha auf dem Chùa Linh Ứng. Diese beeindruckende Buddha-Figur ist 67 Meter hoch und thront auf einem Berg. Es ist absolut faszinierend, was hier gebaut wurde. Der Anblick ist schlichtweg überwältigend. Der Ausblick auf Da Nang von hier oben ist ein weiteres Highlight – die Stadt liegt einem wie ein kleines Spielzeug vor den Füßen. Wir verbringen einige Zeit damit, einfach nur dazustehen und den Frieden zu genießen, den dieser Ort ausstrahlt. Der Buddha selbst wirkt fast überirdisch und vermittelt eine ruhige, fast schon meditative Stimmung.
Doch wie es der Wetterbericht angedeutet hatte, zieht ein Sturm auf. Der Wind wird stärker, der Himmel dunkler, also beeilen wir uns, ein Taxi zu nehmen und zurück ins Hotel zu fahren, bevor der Regen uns erwischt. Glücklicherweise schaffen wir es rechtzeitig – und dann steht das nächste Highlight an: Street Food! Wir finden ein kleines Lokal, das uns einfach nur begeistert: super lecker, sehr authentisch und vor allem unglaublich preiswert. Mit 15 € sind wir beide mehr als satt, und auch ein bisschen erstaunt, wie günstig das Essen hier in Vietnam sein kann. Nach so einer Mahlzeit fühlt man sich fast schon schwer wie ein Buddha… 😂
Noch immer etwas im Schlemmer-Modus, bestellen wir erneut ein Taxi. In Asien ist es oft so, dass eine Fahrt weniger kostet als ein Kaffee am Flughafen – und der Service ist meistens super schnell und effizient. Die "Grab"-App, die hier weit verbreitet ist, hat uns bisher nie länger als 3-4 Minuten warten lassen, bevor der Fahrer da war. Man kann es sich kaum besser vorstellen. Eine kleine Anmerkung für Deutschland: Hier könnte man sich echt noch etwas abschauen.
Nun geht es noch auf einen kleinen Stadtbummel durch Da Nang, bevor wir zum Hotel zurückfahren. Die Stadt hat ihren eigenen Charme, und es macht einfach Spaß, durch die Straßen zu schlendern und die lokale Atmosphäre aufzusaugen. Doch auch hier merken wir schon, dass der angekündigte Taifun näher kommt.
Morgen geht es weiter nach Hoi An, einem weiteren faszinierenden Ziel auf unserer Reise, und ich bin gespannt, was uns dort erwartet!Leer más





















