• Melina Widmer
  • DoemuuLive
  • Melina Widmer
  • DoemuuLive

Südliches Afrika

En 36-dags äventyr från Melina & DoemuuLive Läs mer
  • Resans start
    15 augusti 2023
  • Long flight ✈️

    16 augusti 2023, Sydafrika ⋅ 🌬 17 °C

    Mit der durch den Militärputsch in Niger entstandenen No-Fly Zone mussten wir einen Umweg über Burkina Faso und Nigeria entlang der Küste fliegen. So fliegen wir heute insgesamt 14 Stunden.

  • Day 2 🇿🇦

    18 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ☁️ 12 °C

    Ein bisschen spät machen wir uns trotz regnerischen Verhältnissen in die Altstadt auf. Um später mit einer Seilbahn aus Giswil OW in die Wolken aufzusteigen und den berühmten Tafelberg und dessen einzigartige Flora&Fauna zu erkunden.Läs mer

  • Day 2 🇿🇦 Pt. 2

    18 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einem Rundgang im Nebel hatten wir doch noch etwas Glück und er verzog sich kurz vor der Talfahrt. Wir fuhren die verschiedenen umliegenden Gemeinden nach dem berühmten "Biltong" Trockenfleisch ab. Pünktlich um 8 überrascht uns das Loadshedding und wir essen bis der Generator einspringt im Dunkeln weiterLäs mer

  • Day 3 🇿🇦

    19 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir fahren vom Zentrum Kapstadts zum Surf-Mekka "Muizenbergbeach" über den Sir Lowry Pass (460 MüM) and den Franschhoek Pass (736 MüM) bis schlussendlich nach Franschhoek selbst. Dieses in den Winelands liegende hugenottisch holländische Kolonialstädchen ist bekannt für Wein und für uns interessanter: BABOONS (Paviane). Wir suchten die Berge eine gute halbe Stunde ab bis wir es aufgaben Paviane zu sehen. Auf der Fahrt vom Pass hinunter haben sie uns plötzlich die Strasse versperrt.Läs mer

  • Day 4 🇿🇦

    20 augusti 2023, Sydafrika ⋅ 🌬 18 °C

    Auf der N2 fahren wir direkt nach Hermanus. Der Walhauptstadt der Welt, wo sich Glatt sowie Buckelwale zur Überwinterung und Gebähren ihrer Jungen in unmittelbarer Strandnähe befinden. Auch Otter und Delfine findet man im Meer. Die Jungwale locken aber auch Jäger wie den Weissen Hai oder den Orca an.Läs mer

  • Day 5 🇿🇦

    21 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ☁️ 18 °C

    Von unserem Guesthouse in Hermanus hatten wir einen unglaublichen Ausblick direkt auf das Meer. Jedoch war es in der Nacht so windig, dass wir kaum ein Auge zudrücken konnten aus Angst das Dach fliegt über uns davon. Nach dieser langen Nacht hatten wir dann aber auch eine lange Autofahrt vor uns. Mit einigen Umwegen durch bekannte Ortschaften und einigen Pippistopps kamen wir nach ungefähr 6h dann endlich in Knysna (ausgesprochen übrigens: Neischna) an. Knysna ist die Austernhauptstadt des Landes und war vom 17. bis zum 18. Jahrhundert eine Piratenstadt. Im sogenannten "Golden Age of Piracy" war die Stadt vergleichbar mit den Städten: Singapur, Kingston (Jamaica) und Tortuga (Haiti). Hier treffen die beiden Ozeane (Atlantischer, Indischer) aufeinander und drücken so Salzwasser tief den Knysnafluss hinauf, was zu einem halb salzigen See vor der Mündung führt.Läs mer

  • Day 6 🇿🇦

    22 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir bleiben in der Region und fahren die verschiedenen Sehenswerten Orte ab. Wir beginne mit den beiden Inseln Thesen und Leisure Island. Thesen Island ist ein wenig wie ein modernes Venedig aufgebaut. Die Häuser sind in einem Grid-Wassersystem unterteilt und nur über Holzbrücken erreichbar. Leisure Island ist das absolute Bonzenviertel. Der einzige Eingang auf die Insel wird bereits stark von Security bewacht (Ein Überbleibsel der Apartheid?) Darin Villen soweit das Auge reicht. Laut ReMax kostet eine ca 10 Millionen Rand, falls jemand Interesse hat? Danach geht es weiter zu den Heads, dem "Eingang" zur Bucht und wo die beiden Ozeane aufeinander treffen. Hier sieht man, wenn die Strömungen perfekt aufeinander treffen die viereckigen Wellen. Heute kamen die Wellen hauptsächlich vom Atlantik, trotzdem wenn man genau hinsieht, kann man leichte Wellen aus der Gegenrichtung (Indischer Ozean) erkennen.Läs mer

  • Day 6 🇿🇦 Pt. 2

    22 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ☀️ 22 °C

    Danach geht es weiter den Fluss hinauf. Hier wurde es Bouldi richtig schlecht da die Strasse ein wenig holprig war. In diesem Gebiet kann man in sehr seltenen Fällen Leoparden sehen Wir hatten nicht so viel Glück einen zu sehen, trotzdem war es den Ausflug wert.
    Später machen wir eine kleine Wanderung zur ersten "stabilen" (nicht meine Worte) Brücke über den Fluss. Sie wurde in England gebaut und mit dem Schiff im frühen 20sten Jahrhundert nach Knysna gebracht.
    Anschliessend fuhren wir an der anderen Fluss-Meer-See Seite in das Naturschutzgebiet Featherbed und seine umliegenden Gemeinden. Dort trafen wir auf den Bushbuck eine kleine Antilopenart.
    Läs mer

  • Day 7 🇿🇦

    23 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute fahren wir wieder zurück nach George. Dort geht es in die Mall um Snacks aufzufüllen und möglicherweise einige Kleider zu kaufen, die nicht mitgenommen werden konnten. Schlussendlich sind es dann nur die Snacks und ein Hut. Dieser kostet sage und schreibe ganze 50 Rand 🤯 das sind 2.38 ChF...
    Anschliessend geht es über den Outeniqua Pass 800 MüM nach Oudtshoorn (ausgeprochen: Autshorn) hier wird praktisch nur noch Afrikaans gesprochen was man deutlich am Beispiel des Namens sieht. (Out -> Englisch) (hoorn -> holländisch). Die Stadt wurde Ende 19tes Jahrhundert reich durch den Handel von Straussenfedern für die weibliche Mode von damals (Federboas usw.). Dort besuchen wir eine der vielen Straussenfarmen. Die High Gate Ostrich Farm ist heute 3000 Hektare gross genauso gross wie auch unser Übernachtsungsplatz die Zeekoe Guesthouse Farm. Diese Farmen sind nicht einzel Ware und als kleiner Vergleich: Luzern ist 90 Hektare KLEINER als nur eine dieser Farmen. In der High Gate Ostrich Farm lernen wir alles was es über Strausse zu wissen gibt. Beispielsweise dass das Auge fast doppelt so gross ist wie sein Hirn. Sie könnten einfachst in die Wildnis entkommen indem sie über den Zaun springen (ja die können ohne Probleme so hoch springen) jedoch wissen sie es nicht... Peanut brains... Ausserdem lernten wir die Unterschiede zwischen dem Südafrikanischen dem Simbabwe Strauss und dem Kenianischen kennen. Einer hat schöne Federn, der andere ist riesen gross und der letzte ist hässlich gibt aber gutes Leder. All das lernten wir von Jean unserem Guide der zwischen den politischen Gesprächen die wir führten auch noch etwas über Strausse erzählte. 🤷‍♂️
    Läs mer

  • Day 8 🇿🇦

    24 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ☁️ 4 °C

    Früh geht es heute bereits los bei 2.5 Grad und vereister Frontscheibe. Die Meerkats (Erdmännchen) stehen bei Sonnenaufgang auf, wenn ihr Bau sich zu erwärmen beginnt. Genau das wollen wir heute beobachten. So machen wir uns in dieser Kälte (nicht untypisch für eine Steppe) zum Höhlensystem auf. Das erste Erdmännchen, dass aus dem Versteck steigt ist der Scout. Es bleibt den ganzen Tag als Beobachter der Umgebung und Frühwarnsystem draussen. Diese Rolle ist jeden Tag einem anderen Familienmitglied zugewiesen. Danach steigen die restlichen Meerkats aus dem Bau und wärmen sich erstmal in der Sonne auf, beobachten die Umgebung und läuten ruhig den Tag ein. Sie stehen mit dem Schwanz als Stütze aufrecht um möglichst viel Sonnenlicht durch das leichte Fell direkt auf die Haut fallen zu lassen. Leider kostet das auch einiges an Anstrengung und sie müssen sich bald wieder hinsetzen. Da die grundlegenden Fressfeinde aus der Luft kommen müssen die Erdmännchen oft in den grellen Himmel und auch direkt in Richtung Sonne sehen können. Dafür haben sie extra schwarze Kreise um die Augen um Licht zu reflektieren. Es sind also eingebaute Sonnenbrillen. Fresh 😎. Nach dem Aufwärmen beginnen sie mit der Selbstpflege und dem Kampftraining.Läs mer

  • Day 8 🇿🇦 Pt. 3

    24 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ☁️ 18 °C

    Jetzt wissen wir auch wieso der Swartberg Pass (1583 MüM) einer der schwerst zu fahrensten Pässe ist. Teilweise ist die Kiesstrasse knapp ein Auto breit und mit gefühlt 20% Steigung... Manchmal scheint es mit Höhenangst unüberwindbar doch es gibt nur einen Ausweg. Nach oben. Die Aussicht und die Strasse lohnte sich auf jeden Fall trotzdem. Ein unglaubliches Gefühl eine solche Strasse erfolgreich gefahren zu haben. Auf dem Weg hoch treffen wir auf Motorradfahrer, die einen wirklich entgeisterten Eindruck hinterlassen.
    Nach der Passhöhe befinden wir uns im Great Karoo einer Steppe die alles beheimatet. Von Nashorn bis Zebra und vom Löwen bis zum Oryx. Die Dimensionen hier sind wahrhaft anders. Wir fahren von Prince Albert einer Stadt kurz nach dem Pass ganze 30km ohne ein Haus eine Farm oder irgendwas anderes als Natur zu sehen. Nach den 30km finden wir auch nur eine Kreuzung auf die N1 wo sich gerade mal ein kleines Häusschen befindet. Danach wieder fast 150km nichts. Unglaubliches Gefühl. Die Südafrikanische Fahrweise muss man einfach lieben, da alles so unkompliziert und auf Gegenseitigkeit basiert. So kann es sein, dass langsamer fahrende Lenker auf den Pannenstreifen weiter fahren um jemanden auf der Spur vorzulassen. (Ähnlich aber nicht genauso wie in Osteuropa) Auch kann es sein, dass man selbst auf den Pannenstreifen oder die Sperrflächen fahren muss um entgegenkommende Überholende ein wenig Platz auf der eigenen Spur anzubieten (auch LKWs überholen in den Gegenverkehr) Auf jeden Fall nichts für schwache Nerven aber eben genau meins.
    Läs mer

  • Day 9 🇿🇦

    25 augusti 2023, Sydafrika ⋅ 🌧 14 °C

    Heute nichts besonderes los. Wir fahren von Stellenbosch an den Flughafen und kriegen nun den Toyota Hilux 4x4. Dieser wird uns ab jetzt bis kurz vors Ende der Reise begleiten. Die Übernahme dauerte beinahe 3 Stunden, da uns alles erklärt werden musste. (Heute trifft es Aden der sich Dömus Gelabber antun muss.) Wir sind froh haben wir in Malta bereits links geschaltet fahren gelernt und ein wenig Übung darin, denn nun geht es mit beinahe 3 Tonnen und Manuell auf die Strasse. Die bisher noch riesig vorkommenden Parkplätze sind nun plötzlich doch ganz eng und man versteht wieso Pickuptruckfahrer doch nicht so falsch auf Behindertenparkplätzen parken, denn man muss wahrhaft behindert sein um so ein Auto in der Zivilisation zu fahren. Auch Capy, Bouldi und Ozzie haben ihre Plätze gefunden. Durch Zufall begleitet Loadshedding uns den ganzen Tag und es wird lästig... Da die Robots (Ampeln) nicht eingeschaltet sind, sind die four lane crossings (Kreuzungen) alle paar hundert Meter echt mühsam. In diesem Fall handelt es sich nämlich um einen four way stop. Also alle haben eine Stopstrasse, die auf die Kreuzung zu fahren. Nur ist es hier ja nicht rechtsvortitt... Es ist aber auch nicht linksvortritt wie man vielleicht denken würde... NEIN es ist "first to stop line first to proceed" das bedeutet der Erste der am Stop ist (ich habe nicht gesagt steht) fährt zuerst... Das absolute Chaos ist vorprogrammiert... Zumindest sind die Fahrer zuvorkommend und halten sich grundlegendst daran, doch trotzdem führt es zu gottlosem Stau, da auch Mitten in der Kreuzung Abbieger stehen, die einem geradeaus fahrenden Fahrzeug die Vorfahrt lassen wollen aber naja diesen eben auch blockieren da sie ja mitten auf der Kreuzung stehen... Einzelne Fahrzeuge lösen sich schon auf aber man stelle sich vor das macht JEDER...Läs mer

  • Day 10 🇿🇦

    26 augusti 2023, Sydafrika ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir wollen hier in Clanwilliam das erstemal waschen. Also fahren wir zu einem Waschsalon, wo wir die Wäsche abgeben uns sie sie für uns waschen. Am Mittag sollen wir zurück kommen. Also vertreiben wir die ca 1.5 Stunden mit willkürlichem umher fahren. Durch Zufall treffen wir auf diesen roten Sand. Es stellt sich heraus, dass dieser Sand oxidiertes Eisen enthält und daher diese Farbe stammt. Interessant daran ist, dass der Sand auch eher jung ist. Das bedeutet während Europa und der mittlere Osten Eisen abbaute um Schwerter und Werkzeuge im Eisenzeitalter herzustellen wurde es hier naja einfach im Boden gelassen. So werden die uralten Felsen und Berge durch natürliche Erosion zu Sand und da es halt einfach noch eisenhaltig ist zu rotem Sand... Was bedeutet, dass Sand in Europa heute auch rot wäre, wenn wir das Eisen nicht einfach viel früher ausgebuddelt hätten... Dieser Trend von "Rückständigkeit" aus Europäischer Sicht oder Verbundenheit mit Tradition und Land aus afrikanischer Sicht zeigt sich auch im nächsten Ausflugsziel den Höhlenmalereien der San Bushmen. Dieses Volk ist eines der ältesten der Welt und kann seine Geschichte 35 TAUSEND Jahre zurück verfolgen. Nicht selten hört man die Theorie, dass es dieses Volk war, welches in den Norden emigrierte und schlussendlich als Homo sapiens den Neanderthaler in Europa traf. (Achtung mit der Zeitachse hier. Diese Theorie ist nicht bewiesen und würde über 100 Tausend Jahre vor dem offiziellen Beginn dieses Volkes stattfinden). In den Höhlenmalereien findet man verschiedenste Jahrtausende alte Bilder aber immer von den San. So ist das älteste Bild hier 6000 Jahre alt. Im Vergleich ist das der Zeitraum in dem Grossbritannien sich vom europäischen Festland löst und die Steinzeit im vollen Gange in Asien und Europa ist. Auch vor 3000 Jahren malen die San noch immer sehr ähnliche Bilder. Vergleich in Europa: Die Griechen kolonialisieren die unmittelbare Umgebung (Rhodos, Pergamon, Kreta) 1000 Jahre später die San malen noch immer ähnliche Bilder wie auch ihre Vorfahren zuvor. Vergleich mit Europa: die Römische Republik fällt und Gaius Julius Caesar wird Diktator des neuen Römischen Imperiums. Die jüngste Felsmalerei der San ist keine Tausend Jahre alt, nein 200 Jahre ist diese alt. So lange konnten die San ungestört ihrer Kultur nachgehen. Bis natürlich der Europäer seinem liebsten Hobby auch in der Sans Region nachgeht. Dem Kolonialisieren... Hierbei werden fast alle entweder getötet oder nach Namibia umgesiedelt und eine Tradition die bewiesener Massen 6000 Jahre anhielt wahrscheinlich aber eher an die 30000 Jahre dauerte stirbt aus.Läs mer

  • Day 11 🇿🇦

    27 augusti 2023, Sydafrika ⋅ 🌬 23 °C

    Wir fahren weiter Richtung Norden und machen kurz vor der Grenze den letzten Stop zur Übernachtung. Uns fällt auf das anders wie zuvor im Western Cape (Eine Provinz) jetzt im Northern Cape um einiges weniger los ist. Uns sind sagen und schreibe ganze 4 Autos entgegengefahren in 150km. Einmal in Springbok angekommen meint man es sei die USA. Es erinnert sehr stark an die Szenen aus den Filmen in denen die Charaktere von Californien nach Texas fahren und in einer Kleinstadt in New Mexico eine Pause einlegen. Die riesigen Werbeschilder, die eine Hauptstrasse an der praktisch alles liegt und die kleinen, staubigen Farmen kurz ausserhalb des Zentrums und natürlich die viel zu vielen Parkplätze. Wir essen ein verspätetes Mittagessen im KFC (die bei Weitem am Besten vertretene Fast Food Kette hier). Hier fällt auf, was Trends schon lange zeigen. Entwicklungs und Schwellenländer legen mehr Wert auf Technik als die Industriestaaten (exklusiv USA). So ist das Bestellerlebnis, sowie was man vom technischen Prozess als Kunde mitkriegt sehr beeindruckend. Sie setzen zwar auf neuste Technik, leider setzten sie diese aber nicht unbedingt sehr gekonnt ein/um. Denn so konnte ich bereits in den Verbindungen (wo der Beleg erstellt wurde) sogar auf dem Handy andere Belege einsehen und somit hätte ich mit einem falschen Beleg an die Kasse gehen und das falsche Essen mitnehmen können. Dazu kommt was noch um einiges dramatischer ist, das ich einsehen konnte in diesen Belegen womit bezahlt wurde. Das bedeutet vor allem bei Kreditkarten eine offen stehende Kartennummer, Ablaufdatum und die CVV die erst im Beleg selbst geschwärzt werden nicht aber bei der Abfrage an Beispiel Mastercard... Keine Sorge an alle die gerne mit Kreditkarte zahlen hier gibt es einen Prozess der dies unmöglich macht indem er die "Eingabe der Kartendaten" nicht dem Dritten (in diesem Fall KFC) überlässt, sondern KFC sozusagen direkt mitteilt, dass die Zahlung durchgehen wird. Dies ist Samsung Wallet oder Apple Pay. (In diesem Fall hat nicht mal Samsung oder Apple diese Daten, sondern nur das eigene Telefon... (Wenn ihr mehr Infos diesbezüglich wollt gerne eine privat Nachricht schreiben)
    In der Unterkunft begrüssen uns verschiedeste Tiere von Nestern voller Vögel bis sogar zu einem Pfau.
    Läs mer

  • Day 12 🇿🇦/🇳🇦

    28 augusti 2023, Namibia ⋅ 🌬 24 °C

    Heute fahren wir früh in New Mexico ab, da wir nicht wissen wie lange wir an der Grenze brauchen werden. Einmal da angelangt, zeigen die Südafrikaner weiter ihre Gastfreundschaft und einer der Grenzepolizisten lädt uns sogar ein mit ihm Rugby zuschauen. Wirklich ein herzliches Volk. Anders ist der erste Eindruck in Namibia. Wir werden angeschnauzt nicht zu wissen was wir tun, ignoriert und wir spüren das erste Mal die Korruption. Wir hatten über die Autovermietung bereits die den Länderzuschlag bezahlt mussten dies aber noch einmal tun. Wenigstens waren es nur 300 Rand... Weiter wird dann das Auto inspiziert und was mitgeführt wird, dieser Grenzer sitzt tatsächlich nur im Stuhl den ganzen Tag, eine einfache Kontrolle später sagt dieser uns wir können losfahren. Erleichtert beschleunigen wir bis die MP uns wieder anhält um zu fragen ob wir bereits diese 300 Rand bezahlt haben... Als Anmerkung, der MP Posten lag vielleicht 20m neben dieser Kontrolle also gibt es zwei Möglichkeiten wieso sie uns anhalten... sie haben nicht aufgepasst woher wir kommen oder sie wollen noch einmal Geld. Zum Glück ist es das erste und er lässt uns weiterfahren.

    Nun auf der anderen Seite der Grenze brauchen wir antike Hilfsmittel wie Papierkarten, da ein Megabyte an Daten ganze 15 Franken kostet. BTW. In Südafrika haben wir insgesamt 10 Gigabyte also 10000 mal diesen 1 MB. Also bleibt das Internet vorerst sicher aus. Bouldi hilft uns dann auch Grünau auf der Karte zu finden. Unterwegs finden wir einen Bahnhof? Naja es ist viel mehr einfach nur ein Schild. Früher hauptsächlich benutzt um Schafe von Farmen abzuholen und mit der Bahn an den Zielort zu bringen. Wir bringen auch den Regen mit und somit regnet es das erste Mal diesen August ganze 5mm im Süden Namibias. Ein wahrhaft eindrückliches Gefühl Regen in der Halbwüste zu sehen.
    Läs mer

  • Day 12 🇳🇦 Pt. 2

    28 augusti 2023, Namibia ⋅ ☀️ 28 °C

    Nun fahren wir weiter bis an den Fish River Canyon, wo wir dann auch das erste Mal im Dachzelt campieren werden. Der Fish River Canyon ist nach den Grand Canyon der tiefste (820m vom Viewpoint) und grösste. Am Canyon kommt uns die "Werbung" des Grand Canyons in den Sinn: "The only place you'll truly feel free". Und wir verstehen sofort.Läs mer

  • Day 13 🇳🇦

    29 augusti 2023, Namibia ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach nächtlichem Besuch eines Schakals auf dem Campingplatz geht es heute weiter Richtung Aus. Wir halten uns brav an die Empfehlung unseres Autovermieters und fahren auf den Schotterpisten maximal 60 km/h. Einige Fahrzeuge donnern jedoch mit gut über 100 km/h an uns vorbei. Das Karma trifft sie jedoch schnell. Ein Bus welcher uns in eben diesem Tempo überholte treffen wir einige duzend Kilometer später wieder, diesmal steht er am Strassenrand mit einem platten Reifen. In Aus angekommen checken wir erstmal auf unserem Campingplatz ein und machen uns anschliessend auch wieder auf den Weg nach Garup, etwa 20km westlich von Aus. Auf dem Weg bemerken wir, wie schnell sich die Klimazone von einer Halbwüste in eine Wüste verwandeln kann. Zum ersten Mal sehen wir nur noch Sand, und einige kleine Büsche. Südlich von uns liegt nun auch das "Namibian Sperrgebiet" mit einer Fläche von 26.000 km², also knapp die Hälfte der Schweiz. In diesem Gebiet findet ein enormer Abbau von Diamanten statt. Einziges Schürfrecht dabei hat De Beers, der grösste Diamantenhändler der Welt. In Garup angekommen treffen wir auf ein Wasserloch. Lange sitzen wir daran und warten auf dessen Kundschaft, bis sich am Horizont endlich etwas bewegt. Seine Hufe trampen die Silhouette immer näher und langsam können wir seine Gestalt erkennen. Es ist ein Namibianisches Wildpferd oder auch Wüstenpferd genannt. Hierbei handelt es sich um eine vom Aussterben bedrohte Pferderasse, die sich perfekt an die klimatischen Bedingungen der Wüste angepasst hat. Es kann bis zu 6 Tage ohne Wasser auskommen. Sie wurden von Hyänen beinahe ausgerottet. Nur die Umsiedlung der Jäger verhinderte dies.Läs mer

  • Day 14 🇳🇦

    30 augusti 2023, Namibia ⋅ ☀️ 19 °C

    Morgens fahren wir, da es auf dem Weg zum nächsten Ziel liegt noch einmal an den Wildpferden vorbei. Hier finden wir die ganze Herde und sie sind zutraulicher als man denkt.
    Nach dem kurzen Abstecher durchqueren wir die Namib bis nach Lüderitz. Dank dem vor einigen Tagen gesehenen Regen blüht die ganze Wüste und man sieht überall grün. Morgen wird dieses Spektakel wahrscheinlich bereits wieder vorbei sein. Lüderitz ist nach Adolf Lüderitz benannt einem deutschen Entdecker und Kolonialist. Anders als viele andere Europäer ist Lüderitz nicht aus staats, sondern aus persönlichem Interesse nach Afrika gereist. Er ist einer der treibenden Kräfte, die Otto von Bismarck an den Verhandlungstisch mit den anderen Grossmächten Europas zwingt, um Afrika "gerecht" aufzuteilen. Hier finden wir neben dem kolonial gebliebenen Lüderitz auch das erste Kreuz südlich des Äquators aufgestellt von Dias, einem Portugiesen im Jahr 1488. Später dient es als ideales Navigationsinstrument entlang der Skeletoncoast einer der tödlichsten Abschnitte der weltweiten Marinerouten. Auch leben hier Robben, Delfine und Flamingos.Läs mer

  • Day 15 🇳🇦

    31 augusti 2023, Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Gestern kauften wir uns Sim Karten in Lüderitz. Niemand hätte gedacht, dass das H+ Netz in der Wüste keinen Post zustande bringt. Nunja die Bilder sind ja auch nicht ganz ohne... Bei Mond Aufgang schaffen wir ein ideales Bild zu schiessen mit der schwarzen Nacht. Einmal aufgestanden müssen wir auch relativ schnell los, denn gute 400km Fahrt auf Schotterpisten liegen vor uns. Wir fahren an Helmeringhausen vorbei. Nicht wirklich erwähnenswert, ausser das Bouldi, unser Navigator geschlafen hat und uns nicht sagte, dass unsere Abzweigung gute 30km vorher gewesen wäre... Naja also fahren wir weiter bis Maltahöhe. Wobei sich wieder gute 20km vorher die Abzweigung befindet. Hier schläft Bouldi aber nicht mehr und teilt es uns rechtzeitig mit. Leider müssen wir Bouldi aber überstimmen da wir, wenn wir in Maltahöhe nicht tanken, die nächsten 200km nicht mehr an Diesel kommen. Das wäre wahrscheinlich kein Problem, aber unsere Füllanzeige ist ja kaputt und zeigt immer voll an. In dem Städtchen angekommen rennen direkt zwei Kinder aus den Büschen und direkt vors Auto. Zum Glück fahren wir nur 40 aber mit 3 Tonnen ist auch das schwer zu bremsen, daher haben wir doppelt Glück, dass es eine Steigung ist und so natürlich bremst. Die Kinder jedoch spielen nicht, sie wollen das Auto abbremsen um zu betteln... Auch ausweichmanöver beeindrucken sie wenig, sie bleiben vor dem Auto... Erst als Dömu wütend wird und vom Beifahrersitz aus hupt und die Hände verwirft, machen sie sich wieder in die Büsche auf. Jedoch wird das Anfahren mit den 3 Tonnen nun in der Steigung schwer, so dass wir eine gewisse Zeit brauchen. In dieser denken die Kinder wir halten für sie an und sie kommen wieder. Als wir dann anfahren haben wir Angst dass sie auf das Auto aufgesprungen sind. Zum Glück ist dem nicht so... Weiter im Zentrum tanken wir dann wobei wieder 2 Kinder an die Tankstelle kommen und uns etwas vorjammern von wegen Hunger und sie möchten 20 Namibian Dollars für etwas Essen... das sind übringends doppelt so viel wie der durchschnittliche Mindestlohn im Land und viermal so viel wie der gesetzliche Mindestlohn pro Stunde. Daher gehen sie uns ordentlich auf den Sack... aber nicht nur uns sondern auch der Tankwartin die sich sichtlich nervt. Weiter fahren wir über die Tsaus Berge in das Sossusvlei Landschaftsgebiet, besser gesagt die Namib... hier fahren wir über Sand und nur Sand, eine sehr eigene Sache, die sich im 2x4 Modus als sehr rutschig entpuppt. Oft sind auch die Strassen so schlecht, dass sich die Fahrer eine eigene Strasse neben der tatsächlichen gemacht haben. Im Sesriem Capsite angekommen stellen wir das Zelt auf und beginnen das Abendessen zu grillieren. Wir haben gestern Namibianische Bratwürste gekauft. 1Kilo für 156 N$ also ca 9 Franken. Diese Bratwürste sind echt nicht schlecht. Nicht die besten die wir jeh hatten aber gut in den Top 5. Für uns echt erstaunlich aber zeigt den Trend, den wir bereits in Südafrika erkannt haben. Sie wissen wie man Fleisch zubereitet.Läs mer

  • Day 16 🇳🇦

    1 september 2023, Namibia ⋅ ☀️ 20 °C

    In Sesriem am Rand der Wüste wurde es in der Nacht DEUTLICH kälter als zuvor, so hat sogar Dömu im Militärschlafsack nicht übermässig warm und wir verstehen wieso alle Campingplätze sich am Rand befinden, denn in Sossusvlei gibt es Temperaturschwankungen von bis zu 70 Grad an einem Tag. Heute wäre das aber nur knapp 40 Grad Unterschied... In der Nacht als es auf Toilette geht steht auf dem Rückweg wieder ein Schakal direkt neben der Einstiegstreppe. Einfach hochgerannt und das "Problem" ist aus der Welt. Am Morgen ist es kühle 15 Grad, jedoch ist es mit diesen Temperaturen in der Wüste so eine Sache, denn es fühlt sich bereits um einiges wärmer an. Kurze Hosen sind somit kein Problem. Nun geht es also auf dem Tsauchab Flussbeet (ausgetrocknet) in Richtung Sossusvlei. In der Sprache der Nam heisst das "Blinder Fluss" während Vlei Afrikaans für Flussdelta ist. Dieser Fluss fliesst bei starken Regenfällen im Landesinnern tief in die Namib hinein, wo er schlussendlich austrocknet oder versandet. Im benachbarten Deadvlei wurde vor ca 900 Jahren der Zugang zum Fluss durch den Sand abgeschnitten, so trockneten die Bäume aus und starben ab. Da es aber eine so trockene Luft ist hier, konnten die Bäume nicht zerfallen und stehen bis heute tot auf dem weissen Salzbett.Läs mer

  • Day 16 🇳🇦 Pt. 2

    1 september 2023, Namibia ⋅ ☀️ 26 °C

    Weiter marschieren wir auf den Big Daddy. Das marschieren auf dem Sand ist eine abartiger Kraftakt. Alle zwei Schritte rutscht man einen zurück und die Schuhe sind randvoll mit Sand. Die Big Daddy Düne ist die höchste Düne der Welt und besteht aus 5 Millionen Jahre altem Sand. Das bedeutet, dass die Namib und spezifisch diese Düne älter als die Sahara ist. Die Sahara war also noch grün als sich diese Düne bildete... Mit 4x4 fahren wir über den Sand und machen eine Pause neben den Wildtieren. Wir treffen wieder auf einen Schakal und auf verschiedene Oryx Antilopen. Bis wir wieder zum Sonnenuntergang auf dem Zeltplatz sind und unsere Pasta auf dem Feuer kochen.Läs mer