• Namba

    March 25 in Japan ⋅ 🌧 12 °C

    Osaka // Wir gehen es heute gemütlich an. Der Jetlag steckt uns offenbar etwas in den Knochen und Hasi kriegt einen Schnupfen. Osaka hat ja ohnehin kaum noch Sehenswürdigkeiten, die wir noch nicht besucht haben. Außerdem regnet es. Da passt das schon.

    Wir fahren nach Namba und gönnen uns auf dem Markt ein leckeres Frühstück in Form von Okonomiyaki und Sushi. Das Sushi ist mit 30 EUR zwar recht teuer, aber wer die Aal- und Seeigelpreise an den anderen Ständen gesehen hat, stellt dazu keine weiteren Fragen mehr. Der Preis ist absolut gerechtfertigt. Und lecker ist es ohnehin. Kuidaore!

    Das Internetz hatte uns erzählt, dass es fast um die Ecke einen interessanten Schrein zu besichtigen gibt. Der Namba Yasaka-Schrein wurde in Form eines Löwen gebaut. Leider bekommen wir keinen Stempel in unser Stempelbuch, weil angeblich gerade sehr viel zu tun ist. Aha, wahrscheinlich gedanklich. Vor dem Schalter steht nämlich gar keine lange Schlange. Aber wenn das Schild erstmal hängt, dann kann man es auch nicht einfach mal schnell wieder wegnehmen. 😉

    Auf dem Rückweg kehren wir in der Deli-Abteilung des Takashimaya-Kaufhauses ein. Hier bekommt man wirklich jede japanische Spezerei, die man sich wünschen kann. Immer wieder gern jede Portion einzeln verpackt, um sie nach dem Kauf in eine weitere dekorative Verpackung zu sperren. Das Auge isst schließlich mit. Das ist übrigens nicht nur bei Lebensmitteln so, sondern jedes noch so kleine Souvenir wird erst in eine kleine Papiertüte gelegt und dem Kunden dann in noch einer Plastiktüte drumherum feierlich überreicht. Dies ist verbunden mit einer bis mehreren Verbeugungen und vielmaligem Danken. Der Kunde wird hier sehr gewertschätzt.

    Wir entscheiden uns fürs Abendbrot für Bento-Boxen und Kartoffelsalat von Dallmayr. An diesem Stand wird sogar deutsch gesprochen. Das ist Service!
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