Team Lab
4. april, Japan ⋅ 🌧 16 °C
Yokohama / Tokyo // Nein, das ist nicht das falsche Foto. Wir sind immer noch in Japan, genauer gesagt in Tokyo. Wenn man mit der spacigen Yurikamome-Hochbahn in Richtung Team Lab Planets fährt, kommt man an der künstlichen Insel Odaiba vorbei. Dort gibt es allerlei Möglichkeiten, sich Kurzweil zu verschaffen, etwa durch Shopping oder die Besichtigung solcher Attaktionen wie der Freiheitsstatue, der Rainbow Bridge, die ein bisschen wie die Golden Gate Bridge aussieht, oder auch eines Transformers. Da es mal wieder regnet, verweilen wir dort nicht lange, sondern fahren weiter in Richtung LaLaport Mall. Wir haben erst für 16:00 Uhr Tickets fürs Team Lab, da wollen wir vorher noch schnell etwas essen. Hier fällt uns das Restaurant Schmatz ins Auge. Da hatte ich neulich eine Werbung gesehen, konnte die aber überhaupt nicht einordnen. Aha, deutsche Küche und deutsches Bier also. Mal schauen, ob sie es hinkriegen. Wir testen verschiedene Wurstsorten. Das Sauerkraut schmeckt nicht ganz wie bei Mutti, ist aber nicht direkt unlecker. Das Bier ist auch gut. Können wir so gelten lassen. Allerdings ist das Essen dort viel zu teuer.
Gut gestärkt starten wir ins virtuelle Abenteuer. Wir wurden bereits bei der Buchung darauf hingewiesen, dass es von unten nass wird und wir doch bitte bis zu den Knien unbedeckt erscheinen sollen. Wir haben die kurzen Hosen dabei und sind gespannt. Es gibt verschiedene Themenbereiche wie Water, Garden oder Forest. Nach einer kurzen Einführung wird man ins Dunkel entlassen. Wohl dem, der einen Partner dabei hat, der im Dunkeln Dinge sehen kann. Ich kann das jedenfalls nicht und nutze Hasi als Blindenhund. 😉 Wir verbringen eine kurzweilige Stunde in einer funkelnden und farbigen Phantasiewelt und wissen manchmal gar nicht, wo wir zuerst hinschauen sollen. Kleine Reizüberflutungen mit vielen Ahhhs und Ohhhs. Danach übersehen wir fast den Bereich Forest, der für uns eigentlich der spannendste im ganzen Objekt ist. Im Nachhinein bedaure ich es fast ein bisschen, nicht auch die App heruntergeladen zu haben, um die vielen verschieden Tiere virtuell einzufangen, die überall herumwandern. Die Kinder haben einen Heidenspaß. Auch im Außenbereich wird noch etwas geboten. Das hat uns sehr gefallen. 😃
Zurück in Yokohama kehren wir am Bahnhof noch einmal im gleichen Restaurant wie vorgestern ein. Sie haben hier eine Sushi-, Tempura- und Aal-Station, an der alle Speisen ganz frisch zubereitet werden. Da es unser vorletzter Abend ist und wir zu Hause kaum die Gelegenheit haben, gutes japanisches Essen zu genießen, übertrieben wir etwas und bestellen die Karte hoch und runter. Man spürt hier einfach die Liebe zum Detail. Wir sitzen heute im Tempura-Bereich. Die Bedienung bringt immer zwei Stücke Tempura an den Tisch und erklärt uns im feinsten Japanisch, was er gerade gebracht hat. Er weiß, dass wir es nicht verstehen, tut es aber trotzdem, weil es zum guten Ton gehört. Wir gehen kugelrund mit einer Rechnung von ca. 35 EUR für alles nach Hause.
Man könnte sich zu Recht fragen, ob wir nicht besser daran getan hätten, uns eine Unterkunft in Tokyo zu suchen, wo wir doch sowieso jeden Tag in diese Richtung fahren. Ähm, nein. Es war eigentlich eine sehr gute Entscheidung, in Yokahama zu übernachten. Die Hotelpreise sind wesentlich moderater und hier begegnet man kaum westlichen Touristen. Die Straßen sind leerer und man ist innerhalb von einer halben Stunde mit der Bahn in Shinjuku, also mittendrin. Alles richtig gemacht.Læs mere



















RejsendeDas sind wieder tolle Eindrücke. Könnte man theoretisch auch den Bereich, in dem man „von unten“ nass wird, umgehen und/oder auslassen?
RejsendeIn dem "Water" Bereich mit Wasser und Spiegeln muss man die Schuhe auf jeden Fall ausziehen. Laut Erklärungsvideo am Anfang des Rundgangs gibt es für alle Räume auch Umleitungen. Man kann den Barfuß "Water" Bereich auch komplett auslassen und direkt mit dem zweiten anfangen.
RejsendeDankeschön 🙏