• Cabo dos Bahias

    14. januar, Argentina ⋅ 🌬 21 °C

    Wir sind nun schon im tiefen Patagonien. Woran erkennt man das? Wind, Wind, Wind!!!😅 Micha umklammert fest das Lenkrad mit beiden Händen, die Türen des Womos lassen sich nur mit aller Kraft öffnen bzw.schließen und in der Nacht werden wir hin- und her geschüttelt.
    Dank unseres lieben Deutsch-Schweizer-Pärchens, das wir in Uruguay kennengelernt haben, vermeiden wir die ausgetretenen Touristenpfade nach Punta Tombo und fahren nach Cabo dos Bahias. Dort stehen wir wieder mal einsam am Strand auf einer der unzähligen Stellmöglichkeiten und genießen einen fantastischen Sonnenuntergang, bei dem auch noch ein kleiner Pampas-Fuchs an uns vorbei läuft. Diese Pampas-Füchse sind eigentlich gar kein Füchse, sondern vielmehr Wildhunde. Sie sollen sich bei Gefahr einfach hinwerfen und tot stellen. Das muss lustig aussehen. Unser Fuchs betrachtet uns wohl nicht als Gefahr, denn er läuft gemütlich weiter.
    Am nächsten Morgen fahren wir zum Cabo dos Bahias. Am Eingang wird uns mitgeteilt, dass die Person, die normalerweise das Eintrittsgeld abkassiert, heute nicht da ist. Auch schön! So ist der Besuch des Naturschutzgebietes auch noch kostenlos.
    Gleich am Eingang begrüßen uns viele Guanakos, dann fährt man 3 km zu einem Aussichtspunkt, wo hunderte niedlicher Magellan-Pinguine herumwatscheln. Entzückend sind sie anzuschauen!
    Vor wenigen Wochen sind die Babys geschlüpft und haben noch ein kuschelweiches Federkleid.
    Am Ende unserer Rundfahrt durch das Naturschutzgebiet kreuzen Nandus und ein Gürteltier unseren Weg.
    Ein lohnenswertes Reiseziel war das.
    Wir fahren weiter bis kurz hinter Comodoro Rivadavia, ein sehr moderner Ort, in dem in den letzten Jahren und immer noch schicke Hotels gebaut wurden und elegante Baugebiete entstehen.
    Wieder mal schlagen wir unseren Übernachtungsplatz an einem einsamen, windreichen Strand auf.
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