• Naturpark Monte León und kaputte Teile

    16. januar, Argentina ⋅ 🌬 23 °C

    Die letzten Tage sind wir viel mit Fahren durch die endlosen Weiten Patagoniens beschäftigt. Respekt Michas Fahrkünsten!! Die Fahrbahn wird ständig von Guanakos und Nandus überquert, die sich spontan überlegen, jetzt noch mal schnell die Seite zu wechseln und der Wind ist so stark, dass wir einmal sogar von der Polizei angehalten werden, weil wir uns die nächste Stunde an der Tankstelle aufhalten sollen, da die Weiterfahrt zu gefährlich sei.
    Der nächste Stopp ist für uns der kleine unbedeutende Ort Puerto de San Julian, wo wir auf einem top sauberen, an einer Bucht gelegenen Campingplatz verweilen. Es muss mal wieder Wäsche gewaschen werden und wir müssen unser Bad-Dachfenster kleben, das hat nämlich mehrere unerklärliche Risse bekommen. Außerdem stellen wir fest, dass unser Kompressor leckt, wo doch Micha gerade kurz vorher erklärte, dass er sich sehr über den gut funktionierenden Kompressor freut! 😅🙈
    Der nächste Halt ist der sehr schöne Nationalpark Monte León. Dieser ist unverständlicherweise nicht so bekannt wie die anderen Nationalparks weiter im Norden. Im Park gibt es Pumas und überall sind Schilder, wie man sich verhalten soll, wenn man auf einen trifft, wobei ich vermute, dass die Raubkatze es nicht auf die Menschen abgesehen hat, denn die hier lebenden Pumas haben ein Leibgericht und das ist: Pinguin. Und von denen gibt es reichlich. Und Seelöwen findet man hier auch wieder. Im Park kann man auch übernachten und wegen des starken Windes verlassen wir an diesem Tag nicht mehr das Wohnmobil.
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