Parque Puquén
April 19 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C
Nach so viel Stadt sehne ich mich wieder nach Natur. Wir fahren die Küste entlang Richtung Norden. Bei dem kleinen Ferienort Los Molles gibt es den Parqué Puquén. Am Eingang begrüßt uns ein sehr engagierter junger Ranger, der uns ausführlich über die Fauna und Flora des Parkes informiert. Weil wir uns mit ihm so nett auf Spanisch unterhalten, müssen wir nur den Preis für Einheimische zahlen. Leider kommen wir etwas spät dahin, so dass wir nur noch zwei Stunden bis Schließung haben, um im Park zu wandern. Hier an der Felsenküste wachsen viele Kakteen und einige endemische Bäume und Sträucher und das Blau des Pazifiks im Hintergrund bildet einen wunderschönen Kontrast. Von einem Aussichtspunkt kann man Seelöwen beobachten, aber vor allem kann man sie von Weitem mit ihrem lauten Gebrüll hören. Hier gibt es auch einen Brandungsgeysir. Also eigentlich ist es kein Geysir, sondern aus eine Felsspalte schießt meterhoch bei jeder herannahenden Welle das Wasser durch den Fels heraus. Gerade sind die Wellen nicht so hoch, so dass das Wasser auch nicht ganz so hoch gedrückt wird, aber es ist trotzdem toll anzuschauen.
Kurz bevor der Park schließt, werden wir von den Rangern angerufen und darauf hingewiesen, dass wir uns nun langsam zum Ausgang begeben sollten, was sich als nicht so einfach erweist, weil wir noch eine ganze Weile überlegen, welchen der Wege wir nehmen müssen.
Als wir uns auf dem Weg zu einem Übernachtungsplatz machen, treffen wir auf Anton, einen deutschstämmigen Arzt aus Santiago, der uns auf perfektem Deutsch anspricht, als er unseren Deutschland -Aufkleber am Womo sieht. Er erzählt uns, dass er 20 Jahre in Deutschland gelebt hat, aber wieder zurück nach Chile gegangen ist, denn das Leben hier sei viel besser. Er verdiene doppelt so viel wie in Deutschland und die Freizeitgestaltung und Lebensqualität sei auch viel besser. Er gibt uns noch seine Telefonnummer im Falle, dass wir seine Hilfe benötigen. Sehr freundliche Menschen hier.Read more








