• Cafayate und schreckliche Schotterpiste

    7. juni, Argentina ⋅ ☀️ 15 °C

    Die Brasilianer vom Parkplatz in Cachi hatten uns schon gewarnt, dass man für die 180km nach Cafayate etwa 5,5h Stunden braucht. Dass die Straße so schlecht ist, hätten wir aber nicht gedacht. Die Luft der Reifen müssen wir ablassen, damit es weniger rüttelt. Aber viel helfen, tut das auch nicht. Durch verlassene kleine Ortschaften fahren wir und auch sonst hat diese Route nicht viel Sehenswertes zu bieten. Kurz vor Cafayate erreichen wir die Felsformation Quebrada de las Flechas. Auf einem kleinen Aussichtspunkt kann man hoch klettern und hat einen faszinierenden Blick auf die Felslandschaft. Nach fast 6 Stunden erreichen wir Cafayate. Und was soll ich sagen, es ist so, wie ich es mir schon vorgestellt hatte: ein nichts sagender Ort mit vielen Wein-Feldern drumherum. Das einzige Schöne sind die vielen schicken Bodegas. Da wir gegen Abend den Ort erreichen, wollen wir nicht noch auf einen Campingplatz, sondern stellen uns zwischen die Wein-Felder, wo wir eine ruhige Nacht verbringen. Am nächsten Morgen fahren wir zum Campingplatz und besuchen eine der vielen Bodegas, wo gerade eine kostenlose Führung und eine Weinverkostung läuft. Naja, irgendwie schmeckt der Wein auch nicht. Bei einer anderen Bodega verlangen sie einen unverschämt hohen Preis für eine Führung und Verkostung und weil sie außerdem noch unfreundlich sind, verlassen wir diese schnell wieder. Wir gehen zum Campingplatz zurück, waschen Wäsche und reparieren wieder mal unsere Dachfenster-Verkleidung, die sich zum wiederholten Male durch die Schotterpiste gelockert hat. Am Abend gehen wir noch wirklich lecker essen. Endlich probieren wir mal die hiesige Spezialität Matambre, eine dünne Fleischscheibe, die meisten wie eine Roulade gefüllt und gerollt wird. Noch dazu gibt es Lifemusik mit traditionellen argentinischen Gaucho-Klängen. Wir sind der Meinung, dass der Abend im Restaurant das einzig lohnenswerte hier in Cafayate warLæs mere