• Ibi

    31. oktober 2025, Spanien ⋅ ☁️ 14 °C

    Wiedermal so gegen 9h ging es los. Ersteinmal zum Castillo hoch, was mir gestern schon aufgefallen ist. Das ganze geschlossen aber man kann ganz gut sitzen und schauen. Dann aber wieder runter und auf die Strecke. Die ersten 20km geht's leicht bergauf. Zum Glück aber auf einem kleinen ruhigen Nebenstraßen ohne jeden Verkehr. Es ist anfangs noch landwirtschaftlich geprägt, später übernimmt wieder die trockene Steppe. Das Tal ist breit und wird von steilen Felsen oder Hängen eingerahmt. Irgendwann geht's bergab. Ich komm nach Yecla. Dort kaufe ich Cola und süsskram und Wasser. Die Stadt gefällt mir nicht. Laut und hektisch. Direkt danach werde ich von Schildern auf eine Bahntrasse geleitet. Ich wollte eh dahin, aber das sie schon soweit für den Radverkehr ausgebaut wurde, wusste ich nicht. Umso besser. Der Belag ist gut festgewalst und es geht immer leicht bergab. Mit 30kmh rolle ich schnurgerade dahin. Aber schon nach 10km ist wieder Schluss. Die Trasse geht auf einem Fahrweg weite. Hier ist es deutlich rumpeliger aber es geht. Durch Pinien geht es Talwärts. An einem alten Kloster steht ein Bahnhäuschen. Hier mache ich im Schatten Pause. Von nun an ist der Weg wieder besser fahrbar und es dauert nicht mehr lange und ich erreiche Villena. Von weitem schon sehe ich das Castillo über der Stadt. Durch die Altstadtgassen Suche ich meinen Weg nach oben. Der Ort hat Charme, hier gefällt es mir. Ich muss sogar mein Rad Treppen tragen, weil ich sonst nicht hochkomme. Doch dann stehe ich davor. Recht beeindruckend. Und siehe da, es hat offen. Ich schließe mich einer Gruppe an und schlüpfen mit durch. Doch der Wachmann hat mich bemerkt und ich komme nicht weit. 1.50 Euro. Was, Doch so teuer. Spaß. Ich zahle und mache meinen Rundgang mit Turmbesteigung. Danach geht's weiter. Ich werde wieder auf die Bahntrasse geleitet und diesmal feinster Asphalt. Ich komme gut voran. Eine große Kurve leitet mich über eine Schlucht. Ich nähere mich Biar das sich an einen Berghang schmiegt und darüber, da trohnt natürlich ein Castillo. Ja ist denn heute Burgentag. Wohl schon. Also runter von der Strecke und durch das pittoreske Dorf steil nach oben. Allerdings, es hat geschlossen. 2h warte ich nicht. So mache ich Pause und genieße die Aussicht. Das Dorf gefällt mir richtig gut. Steil Treppengassen, mit Blumen geschmückt durchziehen das Zentrum. Definitiv ein Ort zum wiederkommen. Weiter geht's auf der Bahntrasse und weiter auf bestem Asphalt. Hier ist wieder Olivenanbaugebiet. Das Tal ist breit. Die Strecke heute ist oft über viele km schnurgerade, das ist etwas langatmig. Die Gegend mit ihren Berghängen ist recht hübsch anzuschauen. Mit den Landschaftsspektakel der Vortage hat das aber nichts zutun. Langsam komme ich Banyeres näher. Ihr ahnt es schon. Eine Burg. Diesmal verzichte ich. Ein Foto muss reichen. Jetzt muss ich noch ein Gebirgsmassiv überwinden. Den Naturpark Serra de Mariola. Ich bin schon ein wenig kaputt und kämpfe mich hoch. Oben gibt es nette Blicke in die Bergrücken die sich in verschiedenen Schattierungen bis zum Horizont ziehen. Ein kleines Stück bergab und dann nochmal hoch und es ist geschafft. Kein Passschild. Nächstes Jahr werde ich durch die französischen Pyrenäen radeln. Dort soll es mehr Passschilder als Pässe geben, sagt man. Ein Passschild Paradies sozusagen. Nun aber final bergab. Ins Hotel frisch machen und einkaufen. Die ganze Stadt ist voller Monster, Hexen und Frankensteins. Ein irrer Lärm. Was geht mit denen. Es braucht eine Weile, bis Ich drauf komme. Halloween 🎃. Na dann gute Nacht.Læs mere