• Travemünde / Ende Teil 1

    June 7 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Mit angespannten Nerven haben wir Lübeck verlassen. Einerseits waren wir sehr verunsichert, welchen Kanal durch Lübeck wir fahren sollten. Die Informationen dazu waren widersprechend und recht unklar. Wir haben richtig gewählt und sind sicher durch die Stadt getuckert. Nach Lübeck waren dann nicht mehr die beidseitigen Ufer fahrbestimmend, sondern die mit Tonnen gezeichneten Fahrwasser, in der eher einem See gleichenden Trave mit entsprechendem Wellengang im stark wehenden Wind. Ende der Kanalmanöveriererei! Die Seekarten-Darstellung war eine zusätzliche
    Umstellung, auch das sorgte für Nervenanspannung. Beeindruckend auch der Landschaftswechsel von bewaldeten Ufern an der früheren Zonengrenze und auf der anderen Seite die Zunahme von massiven Industrie- und Verladebauten.
    Angekommen in Travemünde nochmals anders: keine einfachen Häfen, sondern riesige Hafenanlagen in denen auch die skandinavischen Fähren liegen, doch wir fanden unsere Böbs-Werft, trotz sichtbehinderndem Nieselregen. Nach einem super gefahrenen Anlegemanöver sind wir bei Kaffee und Kuchen nervlich runtergefahren, geschafft!
    Morgen wird der Mast gestellt und wir sind dann fast segelbereit, fast, weil wir im Boot vieles umrüsten und aufräumen müssen. Wir nehmen uns dazu Zeit. Dazu gehört auch, dass wir unsere Reiseberichte etwas ruhen lassen, und dann das Kapitel „KN nach Kopenhagen Teil 2“ aufschlagen. Natürlich freut es uns, wenn ihr uns dann weiterhin folgt. Bis dann, herzlich von U quadrat!
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