• Lundeborg

    Jul 19–21 in Denmark 🌬 17 °C

    19.07.
    Schon wieder früh aufstehen, 6 Uhr wars, ein gemütlicher Kaffee mit Confibrot und Leinen los. Wir haben uns entschieden mal bis Rudkøping zu fahren, da wir starken Wellengang erwarteten. Bei leichter Bedeckung und immer wieder wärmender Sonne steuerten wir auf die Südwestküste Langelands zu. Schon von Ferne sahen wir den weiten Brückenspann bei Rudkøping. Der Wellengang ließ auf nur noch 0,5 Meter nach, so dass wir uns entschlossen, Rudkøping links liegen zu lassen (Uli sagt: rechts liegen zu lassen ;-) und unter diesem imposanten 50 Meter hohen Bogen durch weiter nach Lundeborg zu fahren. So schipperten wir der abwechselnden Küstenlandschaft zwischen Fünen und Langeland entlang. Einfach toll, diese Küstenlandschaften mit teils schroffen Abbrüchen wechselnd mit sanft geschwungenen weiten Kornfeldern und dann wieder dichten Laubwäldern. Wohl geraten, so haben wir Strecke gemacht und sind in unserm Zeitplan nach Kopenhagen wieder à jour. Die Navigation wurde sehr erleichtert durch die eng gesetzten Tonnen im relativ flachen Fahrwasser, so dass wir in Lundeborg sicher anlegen konnten. Wir haben gewerweist, ob uns eine unruhige Nacht erwartet, denn hier war ein kleines Freiluft-Musikfestival angesagt, neben uns junge Leute, dem Wodka zugetan, (ach wir waren ja auch mal jung), und alles war dann Minne und Fröhlichkeit. Und uns hat die Spargelsuppe gesättigt und erfreut, wie doch so ein Päckli Pulver mit Wasser schmecken kann!
    20.07.
    Ein Ausschlafe-Tag war angesagt und ganz spektakulär: grosse Duschübung mit Ulis Arm. Pflasterwechsel auf wasserdichtes Pflaster und dann wieder retour. Alles super geklappt! und sich auf das Morgenessen gefreut. Das hat sich verzögert, weil das Teewasser nicht zum Kochen kommen wollte, weil ja eben weil, das Gas mittendrin ausging. Also Gasflaschen-Wechsel und weiter gefeuert.
    Fast der ganze Tag war ausgefüllt mit der weiteren Routenplanung, da die Wetterdienste starken Wind und dementsprechenden Wellengang für die Durchquerung des grossen Belt voraussagte. Alle Risiken mussten abgewogen und dementsprechender Routenverlauf erwogen werden, wollen wir doch jedes Risiko mit der Dreihandfahrerei vermeiden.
    Glück hatten wir, dass uns der Hafenmeister abends geholfen hat unsere Schmutztanks zu entleeren (absaugen) und den Dieseltank wieder zu füllen. Und gleich nochmals Glück, beim Ablegen von der Servicestelle hätte ich fast eine liegende Yacht gerammt, dank Bugruder und voller Kraft retour wenige Zentimeter am Heck der Yacht vorbei. Schweiß hat’s gekostet…… und einen Schnaps!
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